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Sahih
1
Ibn 'Abbas, Allahs Wohlgefallen auf beiden, berichtete, daß der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Es gibt Heilbehandlungen durch drei Dinge: Durch einen Eingriff für den Aderlaß, durch ein Getränk aus Bienenhonig und durch Abbrennen (der krankhaften Stelle). Meiner Umma verbiete ich aber das Abbrennen."
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Sahih
2
'Abdullah Ibn Mas'ud Masruq berichtete: '"Abdullah (Ibn Mas'ud), Allahs Wohlgefallen auf ihm, sagte: »Ich schwöre bei Allah, außer Dem kein anderer Gott da ist, daß es keine Sura gibt, die von dem Buche Allahs herabgesandt wurde, ohne daß ich am besten wusste , wo sie herabgesandt worden ist. Und es gibt keine Aya (=Qur'an-Vers) von dem Buche Allahs, die herabgesandt wurde, ohne daß ich am besten wußte, zu welchem Anlaß diese herabgesandt worden ist. Und wenn ich wüsste , daß es einen Menschen gäbe, der das Buch Allahs besser als ich kennen würde, und er wäre durch eine Kamelreise erreichbar, so wäre ich zu ihm geritten!«"
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Sahih
3
Masruq berichtete: '"Abdullah Ibn 'Amr erwähnte einmal den Namen von 'Abdullah Ibn Mas'ud und fügte hinzu: »Ich höre nicht auf, ihn zu lieben; denn ich hörte den Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagen: >Nehmet den Qur'an von vier (Männern): 'Abdullah Ibn Mas'ud, Salini, Mu'ad und Ubayy Ibn Ka'bk«"
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Sahih
4
Saqiq Ibn Salama berichtete: '"Abdullah Ibn Mas'ud hielt uns einmal eine Rede, in der er sagte: »Bei Allah, ich vernahm aus dem Munde des Gesandten Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, mehr als siebzig Suren, und ich schwöre bei Allah, daß die Gefährten des Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm, bereits wissen, daß ich zwar zu denjenigen unter ihnen gehöre, die das meiste Wissen über das Buch Allahs besitzen, nicht aber der beste von ihnen bin!« Anschließend begab ich mich zu den verschiedenen Gesprächskreisen, um die Reaktion darüber zu hören, und ich habe keine Äußerung gehört, die eine solche widerlegte."
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Sahih
5
'A'isa berichtete, daß der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Wenn das Abendessen mit der Fälligkeit des Gebets bereit steht, so fanget ihr mit dem Essen an."
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Sahih
6
Anas berichtete, daß der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Wenn das Abendessen bereit steht, so fangt mit dem Essen vor dem Abendgebet an und seid nicht hastig beim Essen."
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Sahih
7
Ibn 'Umar berichtete, daß der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Wenn bei einem von euch das Abendessen bereit steht und gleichzeitig zur Verrichtung des Gebetes gerufen wird, so fanget ihr mit dem Essen an und beeilt euch nicht, bis dies (das Essen) zu Ende ist." Bei Ibn 'Umar wurde das Essen hingestellt, und es traf gerade zu, daß mit der Verrichtung des Gebetes begonnen wurde, und er ging erst zum Gebet, als er mit seinem Essen fertig war, obwohl er dabei die Stimme des Imam mit der Qur'an-Rezitation hörte.
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Sahih
8
Anas Ibn Malik sagte: "Wenn der Gebetsrufer aufhörte, standen einige Gefährten des Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm, im Gebet und bevorzugten dabei die Nähe der Tragpfeiler als Schutzstelle. Sie hielten sich solange bei der Verrichtung der zwei Rak'a vor dem Abendgebet auf, bis der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, herauskam. Zu diesem Zeitpunkt war zwischen dem Gebetsruf und der Iqama eine nicht allzu lange Zeit."
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Sahih
9
Salama berichtete: "Wir verrichteten das Abendgebet mit dem Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm, wenn die Sonne hinter ihrem Versteck verschwand."
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Sahih
10
'Abdullah sagte: "Keiner von euch soll für Satan einen Anteil seines Gebets machen, indem er glaubt, es sei ihm Pflicht, seine Gebetsstelle nur von der rechten Seite zu verlassen; denn ich habe oft den Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm, gesehen, daß er seine Gebetsstelle von der linken Seite verließ."
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Sahih
12
'Abdullah berichtete, daß der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Das Blut eines Muslims, der bezeugt hat, daß kein Gott da ist außer Allah >(=la ilaha illa-llah)< darf nicht vergossen werden, außer in einem der drei Fälle: Im Fall der Wiedervergeltung für Mord, im Fall der Unzucht durch einen Verheirateten, und wenn derjenige von seinem Glauben abfällt und seine Bindung zur Gemeinschaft (der Muslime) löst."
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Sahih
13
'Ikrima berichtete, daß 'Alyy, Allahs Wohlgefallen auf ihm, einige Leute verbrannte. Als Ibn 'Abbas davon erfuhr, sagte er: »An seiner Stelle hätte ich sie nicht verbrannt; denn der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: >Vollzieht keine Strafe, mit der Allah Selbst bestraft.< Und ich hätte sie hingerichtet, wie der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: >Wer seine Religion ändert, den sollt ihr töten!< «"
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Sahih
14
Abu Huraira, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete: "Als der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, starb, und Abu Bakr (zu seinem Nachfolger) wurde, und es geschah, daß einige unter den Arabern durch den Abfall vom Islam ungläubig wurden, sagte 'Umar, Allahs Wohlgefallen auf ihm, zu Abu Bakr: »Wie kannst du gegen Menschen kämpfen, wo doch der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: >Mir wurde der Befehl erteilt, daß ich die Menschen solange bekämpfe, bis sie die Worte sprechen: la ilaha illa-llah (= kein Gott ist da außer Allah). Wer dies ausspricht, der nimmt sein Vermögen und sich selbst in Schutz vor mir - es sei denn, es läge ein Verstoß gegen das Recht vor - und die Abrechnung mit ihm ist Allah überlassen!<« Abu Bakr erwiderte: »Bei Allah, ich werde jeden bekämpfen, der einen Unterschied zwischen Gebet und Zakah macht; denn die Zakah ist das Recht (der Armen) auf Güter. Bei Allah, wenn sie die Abgabe einer kleinen Ziege verweigern würden, welche sie an den Gesandten Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, geleistet haben, so werde ich gegen sie wegen dieser Weigerung kämpfen.« 'Umar, Allahs Wohlgefallen auf ihm, sagte: »Ich schwöre dann bei Allah, daß Allah das Herz des Abu Bakr, Allahs Wohlgefallen auf ihm, (mit der richtigen Entscheidung) erleuchte, und dadurch habe ich es erkannt, daß dies das Wahre ist.«"
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Sahih
15
Abu Musa berichtete: "Ein Mann trat zum Islam über, und danach trat er zum Judentum über. Da kam Mu'ad Ibn Gabal - während sich dieser bei mir aufhielt - und sagte: »Was ist mit diesem?« Ich sagte: »Er trat zum Islam über, und danach trat er zum Judentum über.« Mu'ad sagte: »Ich werde mich nicht hinsetzen, bis ich ihn umgebracht habe; dies ist das Rechtsurteil des Gesandten Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm.«"
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Sahih
17
Ibn Mas'ud, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete: "Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: »Das Blut eines Muslims (zu vergießen) ist nicht erlaubt, außer in einem dieser drei (Fälle): (im Fall) des verheirateten Ehebrechers, (im Fall von) Leben um Leben, und (im Fall) desjenigen, der seinen Glauben verläßt und sich von der Gemeinschaft trennt.«"
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Sahih
18
Abu Sa'id Al-Hudryy berichtete: "Ein Wüstenaraber kam zum Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm, und sagte: »O Gesandter Allahs, welcher Mensch ist besser als die anderen?« Der Prophet sagte: »Der Mensch, der den Gihad mit seinem Leben und seinem Vermögen unternimmt; und ein Mensch, der in einer von den Menschen entfernten Gegend lebt, um dort seinen Herrn anzubeten und die anderen Mitmenschen vor seinen üblen Taten zu verschonen.«"
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Sahih
19
Gabir, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete: "Der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, wurde niemals um etwas gebeten, und er sagte >nein
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Sahih
20
'Abdullah Ibn 'Amr berichtete, daß der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Wer immer die folgenden vier Eigenschaften besitzt, ist ein reiner Heuchler, und wer nur eine der vier Eigenschaften hat, besitzt so lange eine heuchlerische Eigenschaft, bis er diese aufgibt: Wenn man ihm etwas anvertraut, verhält er sich untreu; wenn er spricht, lügt er; wenn er eine vertragliche Abmachung schließt, erfüllt er sie nicht; und wenn er mit jemandem streitet, benimmt er sich unverschämt."
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Sahih
21
'Alyy, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete: "Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: »Die Gläubigen sind alle gleich, und sie halten zusammen gegen jeden Außenstehenden (Nicht-Muslim); und der Schutzvertrag, den der geringste unter ihnen abgeschlossen hat, ist für alle verbindlich. Wahrlich, kein Gläubiger wird für die Tötung eines Ungläubigen getötet, und auch keiner, der eine Abmachung getroffen hat, solange er sich an die Abmachung hält.«" (Ha, Na) 'A'isa, Allahs Wohlgefallen auf ihr, berichtete, daß sie den Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm, folgendes sagen hörte: "Die Seelen sind Soldaten im Einsatz. Die gleichartigen unter ihnen ziehen sich an, und die verschiedenartigen gehen auseinander."
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Sahih
22
'Abdullah Ibn Zaid, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete, daß der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Wahrlich, Ibrahim erklärte Makka für ein Schutzgebiet und sprach dafür ein Bittgebet; und ich erkläre Al-Madina genauso für ein Schutzgebiet, wie Ibrahim Makka für ein Schutzgebiet erklärt hat. Ich sprach für Al-Madina ein Bittgebet um Segen, wie Ibrahim um Segen für Makka erbeten hatte."
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Sahih
23
Ibn 'Umar, Allahs Wohlgefallen auf beiden, berichtete, daß der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Der Edle, Sohn des Edlen, Sohn des Edlen, Sohn des Edlen, ist Yusuf , Sohn des Jakob, Sohn des Isaak, Sohn des Abraham, Allahs Friede auf ihnen."
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Sahih
24
Garir berichtete: "Der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte zu mir während der Abschiedspilgerfahrt (Haggatu-1-wada'): »Laß die Menschen (diese meine folgenden Wörter) aufmerksam hören: >Kehret nicht nach mir in den Unglauben zurück, indem die einen von euch die Nacken der anderen abschlagen!<«"
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Sahih
26
Abu Mas'ud Al-Ansaryy berichtete: "Ein Mann sagte: »O Gesandter Allahs, ich kann kaum das Gebet hinter dem Mann Soundso aushaken, weil er das Gebet übermäßig in die Länge zieht.« Niemals erlebte ich, daß der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, in einer Anweisung so verärgert war, wie an jenem Tag; denn er sagte: »O ihr Menschen, ihr seid abschreckend. Wer die Menschen im Gebet leitet, der soll es in erträglicher Weise tun; denn unter diesen befindet sich der Kranke, der Schwache und derjenige, der einiges zu erledigen hat.«"
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Sahih
27
Abu Mas'ud berichtete: "Ein Mann sagte: »Ich schwöre bei Allah, o Gesandter Allahs, daß ich deshalb nicht zum Morgengebet komme, wegen dem Soundso, der das Gebet in die Länge zieht, wenn er es für uns leitet.« Ich habe den Gesandten Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, niemals bei der Erteilung einer Anweisung so verärgert gesehen, wie an jenem Tag; denn er sagte anschließend: »Unter euch gibt es solche, die (die Menschen) abschrecken! Wer von euch die Menschen im Gebet leitet, der soll es kürzer fassen; denn unter ihnen befinden sich Schwache, Kranke und andere, die einige Besorgungen erledigen wollen.«"
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Sahih
28
Anas berichtete, daß der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Macht es leicht und erschwert nicht; bringt frohe Kunde und schreckt nicht ab."
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Sahih
29
Abu Huraira, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete, daß der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Bei einer Heirat wird die Frau gewöhnlich wegen viererlei Gründe begehrt sein: Wegen ihres Vermögens, ihrer Abstammung, ihrer Schönheit und ihrer Frömmigkeit. Nehmet also einen glücklichen Ausgang mit der Frau, die fromm ist, damit deine Hände zu einem beachtlichen Gewinn gelangen."
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Sahih
30
Ibn 'Abbas berichtete, daß der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Wer von seinem Amir (Führer) etwas erlebt, das ihm zuwider ist, soll sich gedulden; denn wer sich von der Führungsmacht um eine Handbreite distanziert (und stirbt), der stirbt im Zustand des Brauchtums der Gahilyya!"
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Sahih
31
Von Ibn Mas'ud, Allahs Wohlgefallen auf ihm: Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Das Blut eines Muslims (zu vergießen) ist nicht erlaubt, außer in einem dieser drei (Fälle): (im Fall) des verheirateten Ehebrechers, (im Fall von) Leben um Leben, und (im Fall) desjenigen, der seinen Glauben verläßt und sich von der Gemeinschaft trennt."
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Sahih
33
'Amr Ibn Al-'As, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete: "Der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, entsandte mich mit dem Heer nach Dat As-Salasil und gab mir den Oberbefehl über die Truppen. Ich kam zu ihm und sagte: »Welchen Menschen liebst du am meisten?« Er sagte: »'A'isa!« Ich sagte: »Wen unter den Männern?« Er sagte: »Ihren Vater!« Ich sagte: »Wen sonst?« Er sagte: »'Umar Ibn Al-Hattab!« Danach nannte er weitere Männer."
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Sahih
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Abu Bakr, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete: "Ich sagte zum Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm, als ich (mit ihm) in der Berghöhle war: »Wenn einer von ihnen unter seine Füße blicken würde, würde er uns sehen!« Er erwiderte: »Was hältst du, o Abu Bakr, von zwei (Menschen), bei denen Allah ein Dritter ist?«"
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Sahih
35
Abu Huraira, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete: "Als der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, starb, und Abu Bakr (zu seinem Nachfolger) wurde, und es geschah, daß einige unter den Arabern durch den Abfall vom Islam ungläubig wurden, sagte Umar, Allahs Wohlgefallen auf ihm, zu Abu Bakr: »Wie kannst du gegen Menschen kämpfen, wo doch der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: >Mir wurde der Befehl erteilt, daß ich die Menschen solange bekämpfe, bis sie die Worte sprechen: la ilaha illa-llah (= kein Gott ist da außer Allah). Wer dies ausspricht, der nimmt sein Vermögen und sich selbst in Schutz vor mir - es sei denn, es läge ein Verstoß gegen das Recht vor - und die Abrechnung mit ihm ist Allah überlassen!<« Abu Bakr erwiderte: »Bei Allah, ich werde jeden bekämpfen, der einen Unterschied zwischen Gebet und Zakah macht; denn die Zakah ist das Recht (der Armen) auf Güter. Bei Allah, wenn sie die Abgabe einer kleinen Ziege verweigern würden, welche sie an den Gesandten Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, geleistet haben, so werde ich gegen sie wegen dieser Weigerung kämpfen.« 'Umar, Allahs Wohlgefallen auf ihm, sagte: »Ich schwöre dann bei Allah, daß Allah das Herz des Abu Bakr, Allahs Wohlgefallen auf ihm, (mit der richtigen Entscheidung) erleuchte, und dadurch habe ich es erkannt, daß dies das Wahre ist.«"
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Sahih
36
Abu Sa'id Al-Hudryy, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete: "Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, hielt eine Rede, in der er sagte: »Wahrlich, Allah hat einem Seiner Diener die Wahl zwischen der Welt und dem, was sich bei Ihm befindet, gestellt, und dieser Diener entschied sich für das, was sich bei Allah befindet.« Da weinte Abu Bakr, und wir staunten über sein Weinen, das deswegen ausgelöst wurde, weil der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, nur von einem Diener sprach, dem etwas zur Wahl gestellt wurde! Siehe, der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, war es, dem die Wahl gestellt wurde, und siehe, Abu Bakr war derjenige unter uns. der es am meisten ahnte. Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, fuhr fort: »Derjenige unter den Menschen, der mir treuen Einsatz mit seiner Person und mit seinem Vermögen leistete, war Abu Bakr. Wenn ich einen besten Freund außer Allah nehmen würde, würde ich Abu Bakr nehmen. Es handelt sich jedoch um die Brüderlichkeit und die Zuneigung zueinander im Islam . In dieser Moschee soll es keine Tür mehr geben, die nicht zugemauert werden soll, mit Ausnahme der Tür von Abu Bakr.«"
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Sahih
37
Anas Ibn Malik, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete: "Der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, ging den Berg Uhud hinauf und in seiner Begleitung waren Abu Bakr, 'Umar und 'Utman. Da bebte der Berg unter ihnen und der Prophet schlug mit seinem Fuß darauf und sagte: »Sei ruhig Uhud! Denn auf dir befindet sich niemand, außer einem Propheten, einem Wahrhaftigen (Siddiq) und zwei Märtyrern!«"
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Sahih
38
Ibn 'Abbas, Allahs Wohlgefallen auf beiden, berichtete, daß der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Wenn ich einen besten Freund nehmen würde, würde ich Abu Bakr nehmen. Er ist vielmehr mein Bruder (im Islam) und mein Gefährte."
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Sahih
39
Ibn 'Umar, Allahs Wohlgefallen auf beiden, berichtete: "Wenn wir zur Zeit des Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm, von der Vorzüglichkeit der Menschen sprachen, gaben wir den Vorrang Abu Bakr, dann 'Umar Ibn Al-Hattab, dann 'Utman Ibn 'Affan, Allahs Wohlgefallen auf ihnen."
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Sahih
40
Muhammad Ibn Gubair Ibn Mut'im berichtete von seinem Vater, daß dieser sagte: "Eine Frau kam (mit einem Anliegen von ihr) zum Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm, und er verlangte von ihr, daß sie noch mal kommen solle. Sie sagte zu ihm: »Was mache ich, wenn ich komme und dich nicht mehr finde?« Sie sprach so, als ob sie den Tod meinte! Der, auf dem Allahs Segen und Friede ist, sagte zu ihr: »Wenn du mich nicht findest, dann gehe zu Abu Bakr!«"
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Sahih
41
Ibn 'Abbas, Allahs Wohlgefallen auf beiden, berichtete: "Abu Lahab, Allahs Fluch auf ihm, sagte zum Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm: »Du sollst zugrunde gehen für den ganzen Tag!« Darauf wurde folgender Qur'an-Vers offenbart: >Zugrunde gehen sollen die Hände Abu Lahabs. Und (auch er selbst) soll zugrunde gehen ...< (l 11: Iff.)"
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Sahih
42
Abu Talha, Allahs Wohlgefallen auf beiden, berichtete: "Ich gehörte zu denjenigen, die vom Schlaf am Tage der Schlacht von Uhud so überwältigt wurden, daß das Schwert mehrmals aus meiner Hand herunterfiel. Es fiel herunter, und ich nahm es wieder auf, und es fiel abermals herunter, und ich nahm es wieder auf."
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Sahih
43
Anas, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete: "Als sich manche Leute am Tage der Schlacht von Uhud vom Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm, entfernten, blieb Abu Talha mit seinem Schild standhaft als Schutzwall vor dem Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm. Er (Abu Talha) war ein guter und starker Bogenschütze, der an jenem Tag zwei oder drei Bogen (unter seiner Zugstärke) brach. Manche Männer kamen gewöhnlich zum Propheten mit einem Pfeilbehälter, und er sagte zu ihnen: »Legt sie bereit für Abu Talha.« Der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, beobachtete zwecks Aufsicht die Kämpfer und Abu Talha sagte zu ihm: »Mein Vater und meine Mutter mögen für dich zum Opfer fallen! Halte die Aufsicht nicht, damit dich kein Pfeil des Feindes trifft. Mein Leben setze ich für dein Leben ein! An jenem Tag sah ich die hochgekrempelten Ärmel und die Fußringe von 'A'isa Bint Abi Bakr und Umm Sulaim, während sie die Wasserschläuche aufstützten und diese in den Mund der Leute ausgossen, alsdann zurückkehrten, um diese nachzufüllen, alsdann noch mal zu kommen und diese wiederum in den Mund der Leute auszugießen! Es kam auch vor, daß das Schwert aus der Hand von Abu Talha entweder zwei- oder dreimal herunterfiel."
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Sahih
44
'Abbas Ibn 'Abdu-1-Muttalib berichtete: "Ich sagte: »O Gesandter Allahs, ob du etwas Nützliches für Abu Talib machen könntest? Denn er umgab dich mit seinem Schutz und reagierte zornig mit den anderen wegen dir!« Der Prophet sagte: »Ja! Er ist in einer flachen Stelle im Höllenfeuer. Wäre es nicht wegen mir, so wäre er in der tiefsten Tiefe im Höllenfeuer.«"
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Sahih
45
Anas Ibn Malik, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete, daß der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Für jedes Volk gibt es Deinen Treuhänder und unser Treuhänder - für dich meine Umma - ist Abu 'Ubaida Ibn Al-Garrah."
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Sahih
46
An-Nu'man Ibn Basir, Allahs Wohlgefallen auf beiden, berichtete, daß der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Das Gleichnis eines Menschen, der die Gebote Allahs einhält und desjenigen, der diese mißachtet, ist denjenigen gleich, die ihre Plätze auf einem Schiff durch das Los teilten: Einige von ihnen erhielten die oberen Plätze und die anderen die unteren. Es geschah dann, daß diejenigen, die sich unten aufhielten, immer an den Leuten vorbeigehen mußten, die sich oben befanden, um Trinkwasser zu holen. Da sagten diese: »Was haltet ihr davon, wenn wir ein Loch in unser Abteil bohrten und die Leute über uns nicht mehr belästigen?« Wenn die Leute (oben) dies zulassen würden, was die anderen zu tun beabsichtigen, so würden alle zusammen zugrunde gehen; und wenn sie sie mit der Tatkraft davon abhalten würden, so retteten sie sich selbst und alle anderen mit."
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Sahih
47
Anas Ibn Malik, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete, daß der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Schürt keinen gegenseitigen Haß unter euch. Seid einander nicht neidisch. Wendet euch nicht voneinander ab und seid Allahs Diener, brüderlich zueinander. Es ist dem Muslim nicht erlaubt, seinen Bruder länger als drei Tage zu meiden."
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Sahih
49
Abu Huraira, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete, daß der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Zur Fitra gehören fünf Dinge: Die Beschneidung, das Abrasieren der Schamhaare, das Kurzschneiden des Schnurrbarts, das Schneiden der (Finger- und Fuß-) Nägel und das Auszupfen der Achselhaare."
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Sahih
51
Abu Huraira, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete, daß der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Allah erschuf Adam in einer Körpergröße von sechzig Ellenlängen und sagte zu ihm: »Geh hin und grüße die anwesenden Engel mit dem Friedensgruß (Salam) und höre zu, wie sie dich begrüßen, und dies ist der Gruß deiner Nachkommen.« Adam sagte: »AsSalamu 'alaikum (= Der Friede sei auf euch)!« Sie erwiderten: »AsSalamu 'alaika wa-rahmatu-llah (= Auf dir sei der Friede und die Barmherzigkeit Allahs).« Und sie haben für ihn die Worte >die Barmherzigkeit Allahs< hinzugefügt. Es wird dann geschehen, daß jeder, der ins Paradies eingehen wird, die Gestalt von Adam einnimmt. Seit damals bis zur heutigen Zeit ist dieMenschengestalt immer weniger geworden."
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Sahih
52
'A'isa, Allahs Wohlgefallen auf ihr, berichtete: "Ich hörte den Gesandten Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, daß er seine Zuflucht (bei Allah) vor dem Ad-Daggal (dem falschen Messias) nahm."
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Sahih
53
Abu Huraira berichtete, daß der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "An den Eingängen von AI-Madina befinden sich Engel. Daher drängen weder die Pest noch der Ad-Daggal hinein."
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Sahih
54
Anas Ihn Malik, Allahs Wohlgefallen auf ihm, wurde folgende Frage gestellt: "Habt ihr es verabscheut, einen Fastenden durch Aderlaß zu behandeln?" Er erwiderte: "Nein, mit Ausnahme, wenn eine Körperschwäche vorhanden war!"
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Sahih
55
Ibn 'Abbas, Allahs Wohlgefallen auf beiden, berichtete: "Der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, ließ sich durch Aderlaß behandeln, während er sich im Ihram-Zustand befand; und er ließ sich ebenfalls durch Aderlaß behandeln, während er fastete."
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Sahih
56
Abu Darr, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete, daß er den Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm, folgendes sagen hörte: "Es gibt keinen Menschen, der seine Zugehörigkeit zu einem anderen außer seinem Vater behauptet - und er handelt dabei wissentlich -, der nicht dadurch den Glauben an Allah abgelegt hat. Und wer seine Zugehörigkeit zu Leuten behauptet, mit denen er keine verwandtschaftliche Bindung gemeinsam hat, der soll seinen Platz im Höllenfeuer einnehmen."
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Sahih
57
Wätila Ibn Al-Asqa' berichtete, daß der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Zu den großen Lügen gehört wahrlich, daß der Mensch seine Zugehörigkeit zu einem anderen außer seinem Vater behauptet, oder daß seine Augen etwas blicken, was sie nicht blicken dürfen, oder daß er über den Gesandten Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, etwas berichtet, was er nicht gesagt hat."
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Sahih
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Abu Huraira berichtete, daß der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Sprechet euch nicht los von euren Vätern; und wer sich dann von seinem Vater losspricht, der ist dem Unglauben verfallen."
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Sahih
59
Sa'id, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete: "Ich hörte den Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagen: »Demjenigen, der seine Zugehörigkeit zu einem anderen außer seinem eigenen Vater zuläßt, während er weiß, daß dieser nicht sein Vater ist, wird das Paradies verwehrt.« Als ich dies Abu Bakra erwähnte, sagte er zu mir: »Ich (bestätige es) auch. Meine Ohren haben es gehört und mein Herz hat es aufgenommen vom Gesandten Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm!«"
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Sahih
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'Abdullah Ibn 'Amr berichtete, daß der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Wer einen Menschen tötet, dessen Schutz unter vertraglicher Abmachung (mit den Muslimen) steht, wird (am Tage des Jüngsten Gerichts) nicht einmal den Duft des Paradieses einatmen dürfen; und sein Duft ist wahrlich aus einer Entfernung von einer vierzigjährigen Reise wahrzunehmen!"
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Sahih
61
Umm Salama berichtete: "Umm Sulaim kam zum Gesandten Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, und sagte: »O Gesandter Allahs! Allah ist nicht schamhaft vor der Wahrheit! Ist die Frau zum Gusl verpflichtet, wenn sie im Traum ihren geschlechtlichen Höhepunkt erlebt?« Der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: »Wenn sie dabei das Flüssige findet!« Da verhüllte sich Umm Salama, d.h. sie verdeckte ihr Gesicht, und sagte: »O Gesandter Allahs, hat eine Frau wirklich eine solche Flüssigkeit, wenn sie ihren geschlechtlichen Höhepunkt erlebt? « Der Prophet sagte: »Ja! Sei nicht unbeholfen. Wie kommt es dann, daß ihr Kind ihr ähnlich aussieht?«"
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Sahih
62
'A'isa (r) 'A'isa, Allahs Wohlgefallen auf ihr, berichtete, daß der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, - während er an seiner Krankheit litt, an der er auch später starb, oft folgende Frage stellte: »Wo bin ich morgen? Wo bin ich morgen?« Er meinte (und erwartete) damit seinen gemeinsamen Tag mit 'A'isa. Dies veranlaßte seine anderen Frauen, es zuzubilligen, daß er dort bleiben möge, wo er es gern hätte. Da entschied er sich für die Wohnung von 'A'isa und blieb dort, bis er bei ihr starb. 'A'isa selbst erzählte davon: »Er starb also an dem Tag, an dem er die Runde bei mir in meiner Wohnung machte. Allah nahm ihn dann in dem Augenblick zurück, als sein Kopf an meiner Brust unter meinem Kinn lag und sich sein Speichel mit dem meinigen (durch einen Kuß) vermischte.«"
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Sahih
63
'A'isa, Allahs Wohlgefallen auf ihr, berichtete, daß der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, seine Eheschließung mit ihr vornahm, als sie sechs Jahre alt war, und mit ihr die ehelichen Beziehungen erst unterhielt, als sie neun Jahre alt war, und daß die Ehe mit ihm insgesamt neun Jahre dauerte (bis er starb).
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Sahih
64
'A'isa, Allahs Wohlgefallen auf ihr, berichtete: "Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte zu mir: »Ich habe dich im Traum gesehen. Der Engel brachte dich eingehüllt in einem Seidentuch und sagte zu mir: >Das ist deine Frau!< Ich nahm das Tuch von deinem Gesicht ab und sah, daß du diese Frau bist. Da sagte ich zu mir: >Wenn dieses (Vorzeichen) von Allah ist, so wird Er es vollendend«"
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Sahih
65
'A'isa, Allahs Wohlgefallen auf ihr, berichtete: "Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte zu mir: »Ich weiß doch genau, wann du mit mir zufrieden bist, und wann du mit mir unzufrieden bist!« Ich erwiderte: »Und wie kannst du dies feststellen?« Da entgegnete er: »Wenn du mit mir zufrieden bist, sagst du: >Nein, beim Herrn des Muhammad!< Und wenn du über mich verärgert bist, sagst du: >Nein, beim Herrn des Ibrahim (Abraham).<« Ich sagte zu ihm: »Das stimmt! Bei Allah, o Gesandter Allahs, ich vermied dabei nichts anderes als deinen Namen auszusprechen!«"
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Sahih
66
Ibn 'Abbas berichtete, daß 'Umar, Allahs Wohlgefallen auf ihnen, eines Tages bei Hafsa eintrat und zu ihr sagte: "Du darfst dich nicht von derjenigen betören lassen, die von der Liebe des Gesandten Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, zu ihr wegen ihrer Schönheit stolz ist!" - Und er meinte damit 'A'isa. Als sie (Hafsa) dies dem Gesandten Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, erzählte, lächelte er.
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Sahih
67
'Ubaida Ibn As-Samit, Allahs Wohlgefallen auf ihm, der an der Schlacht von Badr teilgenommen und zu den Gruppenführern (Naqlb) in der Nacht von Al'aqaba gehört hatte, berichtete: "Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte vor einer Gruppe seiner Gefährten, die sich um ihn scharte: »Leistet mir den Treueschwur, daß ihr Allah weder etwas zur Seite stellt noch stehlt noch Unzucht begeht noch eure Kinder tötet noch Schändlichkeiten durch eure Hände und zwischen euren Beinen begeht, und daß ihr euch mir gegenüber im guten Sinne nicht ungehorsam verhaltet. Wer von euch dies erfüllt, der hat seinen Lohn von Allah zu erwarten, und wer immer etwas davon begeht und dafür eine Strafe in dieser Welt erleidet, so gilt diese für ihn als Sühne. Begeht einer aber eine Tat davon und wird von Allah vor der Öffentlichkeit geschützt, so ist das Urteil bei Allah: wenn Er will, vergibt Er ihm; und wenn Er will, bestraft Er ihn.« So haben wir aufgrund dessen den Treueschwur geleistet."
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Sahih
68
Abu Mas'ud, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete, daß der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Wer die letzten beiden Qur'an-Verse aus Sura Al-Baqara (Nr.2) in einer Nacht rezitiert, dem werden diese genügend sein."
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Sahih
69
Anas berichtete, daß der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Die Al-Ansar zu lieben, ist ein Zeichen des Glaubens, und die Al-Ansar zu hassen ist ein Zeichen der Heuchelei."
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Sahih
70
'Ubaida Ibn As-Samit berichtete, daß der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Es zählt kein Gebet für denjenigen, der die Eröffnende Sura des Qur'an nicht rezitiert hat."
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Sahih
71
Abu Huraira, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete: "Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, küßte (sein Enkelkind) AI-Hasan Ibn 'Alyy in der Gegenwart von Al- Aqra' Ibn Habis At-Tamlmyy, der dort saß. Al-Aqra' sagte: »Ich habe zehn Kinder, und nie habe ich eines von ihnen geküßt!« Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, schaute ihn an und sagte: »Wer nicht barmherzig ist, der findet auch kein Erbarmen.«"
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Sahih
72
Abu Nu'm berichtete: "Ich war zugegen bei Ibn 'Umar, als ein Mann ihn über (die Reinheit) des Blutes einer Mücke fragte. Ibn 'Umar fragte ihn: »Woher kommst du?« Der Mann erwiderte: »Ich gehöre zu den Bewohnern des 'Iraq.« Ibn 'Umar sagte zu den Anwesenden: »Schaut euch diesen Mann an, der über das Blut der Mücke fragt, während sie (die Bewohner des 'Iraq) den Sohn (= Enkel Al- Husain) des Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm, ermordeten, und ich hörte den Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagen: »Sie beide* sind meine beiden Duftpflanzen aus dieser Welt!«" [*Es handelt sich um AI-Hasan und Al-Husain, die beiden Enkelkinder des Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm, von seiner Tochter Fatima].
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Sahih
73
Usama Ibn Zaid, Allahs Wohlgefallen auf beiden, berichtete: "Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, pflegte mich (als Kind) auf seinen Oberschenkel und AI-Hasan Ibn ' Alyy auf den anderen Oberschenkel zu setzen, dann uns beide zusammenzudrücken und zu sagen: »O Allah mein Gott, erbarme Dich beider; denn ich erbarme mich ihrer.« ..."
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Sahih
74
Yusair Ibn 'Amr berichtete: "Ich fragte Suhail Ibn Hunaif: »Hast du jemals von dem Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm, gehört, daß er über die Al-Hawarig etwas äußerte?« Er sagte: »Ich hörte ihn sagen, indem er zugleich mit seiner Hand in Richtung des Irak zeigte: >Von dort werden Leute sprießen, die zwar den Qur'an lesen, ohne jedoch, daß seine Wirkung etwas über ihren Brustkorb hinaus erreichen wird; sie werden den Islam ruckartig verlassen, wie wenn ein Pfeil aus dem Bogen geschossen wird.<«"
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Sahih
75
Yazid Ibn Abu 'Ubaid berichtete: "Ich fragte Salama: »Für was habt ihr dem Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm, am Tage der Hudaibiyya den Treue Eid geleistet?« Er sagte: »Für den Tod!«"
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Sahih
76
Gabir Ibn 'Abdullah berichtete: "Wir waren zusammen mit dem Gesandten Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, in Marri-z- Zahran, um Alkabat zu ernten. Er sagte zu uns: »Holt die dunklen davon; denn diese sind die besten. (Einer fragte:) »Hast du jemals Schafe gehütet?« Der Prophet antwortete: »Ja! Es gab keinen Propheten, der nicht diese gehütet hätte.«"
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Sahih
77
'A'isa Allahs Wohlgefallen auf ihr, berichtete: "Als die letzten Verse der (2.) Sura Al-Baqara offenbart wurden, rezitierte sie der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, in der Moschee und verbot anschließend den Handel mit dem Alkohol."
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Sahih
78
Abu Huraira berichtete: "Dem Gesandten Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, wurden während seiner Nachtreise (Isra') nach Jerusalem zwei Trinkgefäße gebracht. Das eine von den beiden enthielt Alkohol, und das andere enthielt Milch. Der Prophet schaute die beiden an und nahm dann das Gefäß mit der Milch. Darauf sagte Gabriel zu ihm: »Alles Lob gebührt Allah, daß Er dich zu der natürlichen Veranlagung rechtgeleitet hat. Hättest du den Alkohol genommen, so wäre deine Umma irregegangen!«"
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Sahih
79
Anas berichtete, daß der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Zu den Vorzeichen der Stunde gehört, daß das (göttliche) Wissen verschwindet, die Unwissenheit herrscht, der Alkohol gewöhnlich getrunken und die Unzucht (Zina) offenkundig wird."
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Sahih
80
Gabir Ibn 'Abdullah, Allahs Wohlgefallen auf beiden, berichtete: "Ich hörte den Gesandten Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, folgendes sagen, als er in Makka im Jahre der Eroberung war: »Wahrlich, Allah verbietet, und auch Sein Gesandter, den Handel mit dem Alkohol, den verendeten Tieren, dem Schwein und den Götzenbildern (bzw. Götzenfiguren).« Darauf wurde ihm folgende Frage gestellt: »O Gesandter Allahs, wie ist es mit dem Fett der verendeten Tiere? Denn damit werden Schiffe angestrichen und Leder gepflegt und von den Menschen als Brennstoff für ihre Lampen gebraucht.« Der Prophet sagte: »Nein! Das ist verboten!« Dann sagte der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm: »Allah verfluche die Juden; denn Allah hat ihnen wahrlich das Fett dieser Tiere verboten und sie sammelten es, verkauften es und verzehrten den Erlös davon.«"
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Sahih
81
'Uqba Ibn Al-Harit berichtete: "An-Nu'aiman - oder Ibn An-Nu'aiman -wurde betrunken vorgeführt, und der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, ließ die Leute, die sich zu jener Zeit im Hause befanden, ihn schlagen; sie schlugen ihn dann, und ich gehörte selbst zu denjenigen, die ihn mit Schuhen schlugen."
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Sahih
82
Abu Huraira, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete, daß der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Derjenige, der Unzucht begeht, begeht diese nicht in dem Augenblick, in dem er an Allah glaubt. Und derjenige, der Alkohol trinkt, trinkt ihn nicht in dem Augenblick, in dem er an Allah glaubt. Und derjenige, der Diebstahl begeht, begeht diesen nicht in dem Augenblick, in dem er an Allah glaubt. Und derjenige, der sich eine Sache widerrechtlich aneignet, wobei die Menschen ihn mißachtend anschauen, begeht diese Tat nicht in dem Augenblick, in dem er an Allah glaubt."
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Sahih
83
Abu Huraira, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete: "Ein Mann, der Alkohol trank, wurde dem Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm, vorgeführt, und er sagte: »Schlaget ihn!« Einige von uns schlugen mit der Hand, andere mit dem eigenen Schuh oder mit dem eigenen Kleidungsstück. Als er wegging sagten einige Leute: »Allah möge dich mit deiner Schande im Stich lassen!« Der Prophet aber sagte: »Ihr dürft das nicht sagen, damit ihr Satan nicht gegen ihn helft!«"
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Sahih
84
Anas Ibn Malik, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete: "Die Bestrafung wegen des Alkoholtrinkens wurde von dem Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm, durch Schlagen mit Palmzweigen und Schuhen vollzogen; und Abu Bakr vollzog sie mit vierzig Peitschenhieben."
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Sahih
85
As-Sa'ib Ibn Yazld berichtete: "Uns wurde gewöhnlich zu Lebzeiten des Gesandten Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, und zur Amtszeit von Abu Bakr und zu Beginn der Amtszeit im Kalifat von 'Umar, derjenige gebracht, der Alkohol getrunken hatte, und wir machten uns an ihn, schlugen ihn mit unseren Händen, Schuhen und Kleidungsstücken. Aber gegen Ende der Amtszeit von 'Umar, ließ er in einem solchen Fall mit vierzig Peitschenhieben bestrafen. Als aber die Leute immer unbändiger wurden und sich frevelhafter benahmen, bestrafte er sie mit achtzig Peitschenhieben."
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Sahih
87
'Abdullah Ihn Zaid, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete, daß der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Wahrlich, Ibrahim erklärte Makka für ein Schutzgebiet und sprach dafür ein Bittgebet; und ich erkläre Al-Madina genauso für ein Schutzgebiet, wie Ibrahim Makka für ein Schutzgebiet erklärt hat. Ich sprach für AI-Madina ein Bittgebet um Segen, wie Ibrahim um Segen für Makka erbeten hatte."
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Sahih
88
Abu Bakra, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete, daß der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Der Schreck des falschen Messias wird nicht nach Al-Madina eindringen. Die Stadt wird an jenem Tag sieben Tore haben, und an jedem Tor werden zwei Engel wachen."
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Sahih
89
Abu Huraira berichtete, daß der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "An den Eingängen von Al-Madina befinden sich Engel. Daher drängen weder die Pest noch der Daggal hinein."
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Sahih
91
Abu Huraira, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete, daß der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Eine Reise (um Moscheen zu besuchen) gilt nur für drei Moscheen: Al- Masgid Al-Haram (in Makka), die Moschee des Gesandten Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, (in Al-Madina) und Al-Masgid Al- Aqsa (in Jerusalem)."
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Sahih
92
Abu Huraira, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete, daß der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Ich wurde (von Allah) auf eine Stadt verwiesen, die alle anderen Städte tilgt. Die Menschen nennen sie Yatrib, und sie ist AI- Madina, welche die (schlechten) Menschen von sich abweist, wie der Schmelztegel den Schmutz vom Eisen entfernt."
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Sahih
93
Abu Huraira, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete, daß der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Nach Al- Madina wird weder der (falsche) Messias noch die Pest kommen."
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Sahih
94
Abu Huraira, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete, daß der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Wahrlich, der Glaube wird immer wieder nach AI-Madina zurückfinden, wie eine Schlange, die immer wieder zu ihrem Loch zurückfindet."
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Sahih
95
Abu Huraira, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete, daß der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Zwischen meiner Wohnung und meinem Podest (Mimbar) befindet sich ein Garten von den Paradiesgärten und mein Podest befindet sich auf meinem Haud." [Die Wohnung war der Moschee angeschlossen]
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Sahih
96
'Alyy, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete, daß der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Al-Madina ist ein geschütztes Gebiet, das von 'A'ir bis zu einer anderen bestimmten Markierung reicht. Wer dort eine Freveltat begeht, oder einen Freveltäter beherbergt, auf dem ruht der Fluch Allahs und der Engel und der Menschen allesamt. Von diesem wird jegliche Handlungsweise verworfen. Der Schutz der Muslime ist unteilbar. Wer dieses Recht verletzt, auf dem ruht der Fluch Allahs und der Engel und der Menschen allesamt. Von diesem wird jegliche Handlungsweise verworfen. Und wer einen Schutzvertrag mit einer Schar ohne Zustimmung seiner Schutzgefährten abschließt, auf dem ruht der Fluch Allahs und der Engel und der Menschen allesamt. Von diesem wird jegliche Handlungsweise verworfen ..."
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Sahih
97
Anas, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete, daß der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "O Allah mein Gott, gib in AI-Madina doppelt so viel Segen, wie Du in Makka an Segen gegeben hast!"
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Sahih
98
Sa'd, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete, daß der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Niemals wird jemand gegen die Leute von Al-Madina eine List schmieden, ohne daß er sich von selbst so auflöst, wie sich das Salz im Wasser auflöst."
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Sahih
99
Usama Ibn Zaid, Allahs Wohlgefallen auf beiden, berichtete: "Der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, blickte (von einer Höhe) auf eine Festung in AI-Madina herab und sagte: »Seht ihr, was ich sehe?« Die Leute sagten: »Nein!« Er fuhr fort: »Ich sehe wahrlich die Wirren, wie sie zwischen euren Häusern herabfallen, wie das Herabfallen der Regentropfen.«"
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Sahih
100
Haklm Ihn Hizam, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete, daß der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Die obere Hand ist besser als die untere Hand. Beginne mit demjenigen, den du unterhältst; und das beste Almosen ist das, was man nach der Befriedigung seiner Bedürfnisse gibt. Und wer immer sich zurückhält, dem erspart Allah das Erbetteln bei den anderen. Und wer immer sich genügsam verhält, dem gibt Allah reichlich."
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Sahih
101
Harita Ibn Wahb berichtete: "Ich hörte den Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagen: »Gebt Almosen; denn es wird eine Zeit auf euch zukommen, in der der Mensch mit seinem Almosen umhergeht und zu dessen Abgabe keine Empfänger findet. Man wird zu ihm sagen: >Wärst du gestern damit gekommen, hätte ich es von dir angenommen; heute aber habe ich es nicht mehr nötig«"
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Sahih
102
'Ata' sagte: "Ich bezeuge, daß Ibn 'Abbas folgendes berichtete: »Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, kam heraus, während Bilal ihn begleitete. Er (der Prophet) ging (zu den Frauen), weil er dachte, sie hätten seine Predigt nicht hören können. So trug er sie ihnen vor und wies sie an, Almosen zu geben. Die Frauen spendeten daraufhin: einige warfen ihre Ohrringe, andere ihre Ringe, und Bilal nahm diese im Zipfel seines Gewandes auf.«"
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Sahih
103
'Abdullah Ibn 'Umar, Allahs Wohlgefallen auf beiden, berichtete: "Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, hielt eine Ansprache auf dem Podest und erwähnte das Almosen, die Genügsamkeit und das Betteln; er sagte: »Die obere Hand ist besser als die untere Hand; denn die obere Hand ist die Spendende und die untere Hand ist die Bettelnde.«"
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Sahih
104
' Adyy Ibn Hatim, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete: "Ich befand mich in Gegenwart des Gesandten Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, als zwei Männer zu ihm kamen: Der eine von den beiden klagte über Armut, während der andere über Wegelagerei klagte. Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: »Was die Wegelagerei angeht, so wird es nicht mehr allzu lange Zeit dauern, bis die Kamel-Karawanen nach Makka ohne Begleitschutz aufbrechen. Was aber die Armut angeht, so wird die Stunde (des Weltuntergangs) nicht kommen, bis der eine von euch mit seinem Almosen umhergeht und keinen finden wird, der es von ihm annimmt. (Es wird die Zeit kommen, in der) bestimmt jeder von euch vor Allah stehen wird, ohne jegliche Verschleierung zwischen ihm und Ihm, aber auch ohne Dolmetscher, der für ihn die Sprache übersetzen soll. Diesem wird dann gesagt: »Habe Ich dir nicht Reichtum gegeben?« und er wird mit Sicherheit sagen: »Doch!« Diesem wird abermals gesagt: »Habe Ich zu dir keinen Gesandten entsandt?« und er wird mit Sicherheit sagen: »Doch!« Dieser schaut dann zu seiner Rechten und sieht nichts anderes als das Höllenfeuer; alsdann schaut er zu seiner Linken und sieht nichts anderes als das Höllenfeuer. Also soll sich ein jeder von euch vor dem Höllenfeuer schützen, und wäre es nur mit einer halben Dattel; und wenn er diese nicht finden kann, dann mindestens mit einem guten Wort.«"
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Sahih
105
Abu Buradas Großvater berichtete, daß der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Einem jeden Muslim obliegt die Abgabe einer Sadaqa." Die Leute fragten: "O Prophet Allahs, und wie, wenn man nichts hat?" Der Prophet antwortete: "Er soll mit seinen Händen arbeiten und etwas verdienen, wovon er für sich selbst Nutzen hat und eine Sadaqa gibt!" Die Leute fragten: "Und wie, wenn man keine Arbeit findet?" Der Prophet antwortete: "Er soll dann einem Behinderten in seiner Not helfen!" Die Leute fragten: "Und wie, wenn man keinen findet?" Der Prophet antwortete: "Er soll dann mit guten Taten umgehen und sich vom Übel fernhalten; denn dies ist von ihm eine Sadaqa!"
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Sahih
106
Abu Huraira berichtete, daß der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Wer von euch bei Al-Lat und Al-'Uzza geschworen hat, der soll >la ilaha illa-llah (= kein Gott ist da außer Allah) < sprechen; und wer zu seinem Gefährten sagt: »Komm, ich will mit dir Glückspiel betreiben!«, der soll ein Almosen (Sadaqa) ausgeben."
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Sahih
107
Abu Huraira, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete, daß der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Eine Frau darf nicht fasten, während ihr Mann anwesend ist, es sei denn mit seiner Erlaubnis. Ferner darf sie keinem den Eintritt in seine Wohnung gewähren, es sei denn mit seiner Erlaubnis. Und was sie immer ohne seine Erlaubnis an Spende (aus seinem Geld) gibt, so wird ihm die Hälfte des Lohnes zuteil sein."
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Sahih
108
Abu Huraira, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete, daß der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Jedem Menschen obliegt die Pflicht einer Sadaqa für jedes Gelenk seinesKörpers und an jedem Tag, an dem die Sonne scheint; und das Schlichten zwischen den Menschen ist von ihm eine geleistete sadaqa."
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Sahih
109
Abu Huraira, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete, daß der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Wer von gleicher Sache auf dem Weg Allahs zweimal spendet, dem wird (am Tage des Jüngsten Gerichts) von den Toren des Paradieseszugerufen: »O Diener Allahs, das war gut!« Wer einst (im Diesseits) zu den Betenden gehörte, der wird zum Eintreten durch das Tor des Gebets ausgerufen. Und wer einst zu den Leuten des Gihad gehörte, der wird zum Eintreten durch das Tor des Gihad ausgerufen. Und wer zu den Fastenden gehörte, der wird zum Eintreten durch das Ar-Rayyan- Tor ausgerufen. Und wer zu den Spendenden gehörte, der wird zum Eintreten durch das Tor der Sadaqa ausgerufen." Abu Bakr sagte: "Mein Vater und meine Mutter mögen für dich als Opfer sein, o Gesandter Allahs! Es ist einhellig für denjenigen, der zum Eintreten durch eines dieser Tore ausgerufen wird. Wird es auch einige geben, die zum Eintreten durch alle diese Tore ausgerufen werden?" Der Prophet antwortete: "Ja! Und ich hoffe, daß du zu ihnen gehören wirst!"
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Sahih
110
Abu Huraira, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete, daß der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Dem Muslim obliegt keine Sadaqa für sein Pferd und seinen Sklaven."
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Sahih
111
Abu Huraira, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete: "AI-Hasan (Enkelkind des Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm), Sohn des 'Alyy, Allahs Wohlgefallen auf beiden, nahm (als Kind) eine Dattel aus der Sadaqa und steckte sie in seinen Mund; da sagte der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, zu ihm: »Kich, kich (= Bah, bah)«, damit er sie wegwerfe. Dann sagte er zu ihm: »Hast du nicht gemerkt, daß wir von der Sadaqa nicht essen dürfen?«"
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Sahih
113
Abu Huraira, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete: "Ein Mann sagte zum Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm: »O Gesandter Allahs, welcher Almosen (Sadaqa) ist am besten?« Der Prophet antwortete: »Daß du Almosen gibst, während du noch gesund bist und auf deinen Besitz beharrst, den Reichtum erhoffst und die Armut fürchtest, und daß du nicht solange abwartest, bis die Seele kurz vor dem Verlassen des Körpers im Halse steckt, und du nunmehr sagst >für den Soundso soviel und für den Soundso soviel< und in Wirklichkeit war es in der Tat für den Soundso (durch die Abgabe des Almosens) genauso viel gewesen.«"
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Sahih
114
Abu Huraira, Allahs Wohlgefallen auf ihm: Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friedeauf ihm, sagte: "Jedem Glied des Menschen obliegt ein Almosen; jeden Tag, an dem die Sonne aufgeht. Zwischen Zweien Gerechtigkeit zu stiften, ist ein Almosen, einem Mann mit seinem Reittier zu helfen, ihn darauf zu heben, oder sein Gepäck darauf zu heben, ist ein Almosen. Das gute Wort ist ein Almosen, und mit jedem Schritt, den du zum Gebet gehst, gibst du ein Almosen, und ein Übel aus dem Weg zu räumen, ist ein Almosen."
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Sahih
116
Abu Mas'ud Al-Ansaryy berichtete, daß der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Wenn der Muslim etwas von seinem Vermögen für den Unterhalt seiner Familie ausgibt, in Erwartung auf den Lohn Allahs, dem werden seine Ausgaben gleich dem Lohn einer Sadaqa (Almosen) bewertet"
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Sahih
117
Abu Musa, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete, daß derProphet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Es wird bestimmt auf die Menschen eine Zeit zukommen, in der der eine mit seiner Spende aus Gold umhergeht und keinen findet, der diese von ihm annimmt; und der Mann wird gesehen, wie vierzig Frauen ihm folgen, die Schutz bei ihm suchen, und zwar wegen der geringen Zahl der Männer und der Vielzahl der Frauen."
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Sahih
120
Al-Mugira Ibn Su'ba berichtete, daß der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Allah hat euch wahrlich folgendes verboten: die Lieblosigkeit gegen die Mütter, die Verwehrung einer milden Gabe und deren unrechtmäßige Einnahme und die Tötung der Mädchen. Und Allah verabscheut von euch ferner das Geschwätz, die häufige Stellung von Fragen und die Verschwendung des Vermögens (bzw. des Geldes und der Güter)!"
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Sahih
121
Anas, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete, daß der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Kein Muslim wird einen Baum einpflanzen oder die Saat in die Erde senken, wovon Vögel, Menschen oder Tiere verzehren, ohne daß er dafür (von Allah) den Lohn eines Almosens (Sadaqa) erhalten wird ..."
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Sahih
122
Anas, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete: "Der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, ging an einer Dattel vorbei, die auf dem Weg lag, und sagte: »Wenn ich keine Bedenken hätte, daß diese Dattel zum Almosen gehört, hätte ich sie gegessen!«"
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Sahih
123
Ihn 'Abbas, Allahs Wohlgefallen auf beiden, berichtete: "Die Mutter von Sa'd Ibn 'Ubaida, Allahs Wohlgefallen auf ihm, starb zu der Zeit, als er von ihr abwesend war. Er sagte zum Propheten: »O Gesandter Allahs, meine Mutter ist in meiner Abwesenheit gestorben. Würde es ihr etwas nützen, wenn ich etwas als Almosen an ihrer Stelle ausgebe?« Der Prophet sagte: »Ja!« Da sagte Sa'd: »Ich mache dich dafür zum Zeugen, daß ich die beiden Obstgärten von Al-Mihraf als wohltätige Stiftung in ihrem Namen mache.«"
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Sahih
125
Salman Ibn 'Amir, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete: "Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: »Eine milde Gabe an einen Armen ist ein Almosen und diese an einen Verwandten hat eine Doppelfunktion: Almosen und Festigung der Verwandtschaftsbande.«" (Na, Ti) Gabir Ibn 'Abdullah berichtete: "Der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, stand am Festtag des Fastenbrechens ('Idu-1-fitr) auf und fing erst mit dem Gebet an; dann hielt er die Predigt. Als er diese beendet hatte, kam er herunter und begab sich zu den Frauen. Er ermahnte sie, während er sich auf die Hand von Bilal stützte, der seinerseits sein Gewand offen hielt , und die Frauen warfen ihre Almosen (Sadaqa) hinein. ..."
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Sahih
126
Gabir Ibn 'Abdullah, Allahs Wohlgefallen auf beiden, berichtete, daß der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Jede gute Tat ist eine Sadaqa ."
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Sahih
127
'Abdullah, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete: "Der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, zeichnete ein Rechteck und zog durch dessen Mitte eine Linie, die über seine Kontur hinausragte. Er zeichnete noch dazu kürzere Linien, die seitlich zu dem Teil standen, das sich innerhalb des Rechtecks befand, und sagte: »Das ist der Mensch und das ist seine Lebensdauer, von der er umgeben ist. ... Was aber davon hinausragt ist seine Hoffnung, während die kürzeren Linien die Ereignisse darstellen, die ihn treffen werden. Wenn ihn ein Teil davon nicht trifft, so trifft ihn das andere, und wenn das andere ihn nicht trifft, so trifft ihn das eine.«"
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Sahih
128
Abu Huraira berichtete, daß der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Allah gab dem Menschen genug Zeit, um sich zu entschuldigen, indem Er sein Lebensalter verlängerte, bis er sechzig Jahre alt wurde."
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Sahih
129
Abu Huraira, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete, daß er den Gesandten Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, folgendes sagen hörte: "Das Herz eines alten Menschen bleibt jung mit zwei Dingen: Mit der Liebe zu Hab und Gut und mit der Liebe zum langen Leben."
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Sahih
130
Anas, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete, daß der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Das Alter des Sohnes Adams schreitet vor, und mit ihm schreitenebenfalls zwei Dinge vor: die Liebe zu Hab und Gut und die Liebe zum langen Leben."
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Sahih
131
Mus'ab Ibn Sa'd berichtete: "Sa'd Ibn Abi Waqqas, Allahs Wohlgefallen auf ihm, gebot gewöhnlich folgende fünf Dinge und erwähnte sie bezogen auf den Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm: »O Allah, mein Gott, ich nehme meine Zuflucht bei Dir vor dem Geiz, und ich nehme meine Zuflucht bei Dir vor der Feigheit, und ich nehme meine Zuflucht bei Dir davor, daß ich einem schlimmen Alter verfalle, und ich nehme meine Zuflucht bei Dir vor einer Versuchung in dieser Welt, und ich nehme meine Zuflucht bei Dir vor der Pein im Grab.«"
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Sahih
133
Anas Ibn Malik, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete, daß der Prophet Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, folgendes zu sagen pflegte: "O Allah mein Gott, ich nehme meine Zuflucht bei Dir vor der Unfähigkeit und der Trägheit, vor der Feigheit und der Altersschwäche; und ich nehme meine Zuflucht bei Dir vor der Pein im Grab; und ich nehme meine Zuflucht bei Dir vor der Versuchung zu Lebzeiten und beim Sterben."
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Sahih
134
'Alyy Ibn Abi Talib Ibrahim Ibn Sa'd berichtete von seinem Vater, daß dieser sagte: "Der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte zu 'Alyy: »Bist du damit zufrieden, daß du mir gegenüber die Stellung einnimmst, die einst Harun (Aaron) gegenüber Musa (Moses) einnahm?«"
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Sahih
135
Abu Huraira berichtete: "Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: »Wenn der Imam sagt >gairi-l-magdubi 'alaihim wala-d-dalm (Qur'an 1:7)<, so sagt ihr >amm<; denn demjenigen, von dem >amm< gerade mit dem >Amin< der Engel ausgesprochen wird, werden alle von ihm in der Vergangenheit begangenen Sünden vergeben.« ..."
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Sahih
136
Abu Huraira, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete, daß der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Wenn der Imam sagt: >... gairi-1-magdubi 'alaihim wala-d-dalm <, dann sagt ihr >amm <; denn, wenn die Aussage des einen mit der Aussage der Engel zusammentrifft, werden ihm seine vergangenen Sünden vergeben."
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Sahih
139
Abu Huraira berichtete, daß der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Sieben (Arten von Menschen) wird Allah am Tage (der Auferstehung) beschirmen, an dem kein anderer Schutz außer Seinem Schutz sein wird. (Diese sind): Der gerechte Imam; ein junger Mann, der in der Anbetung seines Herrn aufgewachsen ist; ein Mann, dessen Herz an den Moscheen hing; zwei Menschen, die einander um Allahs willen liebten, indem sie sich deswegen trafen und verabschiedeten; ein Mann, den eine angesehene und schöne Frau verführen wollte, und er zu ihr sagte: >Ich fürchte Allah<; und ein Mensch, der im geheimen so spendete, daß seine linke Hand nicht erfuhr, was seine rechte Hand gegeben hatte; und ein Mensch, der nur Allahs so in Abgeschiedenheit gedachte, daß ihm die Tränen aus den Augen stürzten."
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Sahih
140
Asma' Bint Abi Bakr, Allahs Wohlgefallen auf beiden, berichtete: "Meine Mutter kam wohlwollend zu mir, und dies geschah zu Lebzeiten des Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm. Ich fragte den Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm: »Soll ich die Bindung zu meiner Mutter aufrechterhalten?« Und er sagte: »Ja!«" Ibn 'Uyaina sagte: »Darauf offenbarte Allah der Erhabene: >Allah verbietet euch nicht, gegen jene, die euch nicht des Glaubens wegen bekämpft haben ... (Qur'an 60:8)<
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Sahih
141
'Alqama berichtete: '"Abdullah sagte: »Allah verfluche diejenigen Frauen, die andere Frauen tätowieren, sich tätowieren lassen, ihre Augenbrauen entfernen, ihre Zähne abfeilen lassen, um deren Zwischenräume kosmetisch zu vergrößern, und dadurch Allahs Schöpfung zu ändern pflegen!« Diese Äußerung bekam eine Frau aus dem Stamm Banu Asad zu hören, die als Umm Ya'qub bekannt war. Sie kam zu 'Abdullah und sagte: »Ich erfuhr, daß du solche und solche verflucht hattest.« Er entgegnete: »Und warum soll ich nicht diejenigen verfluchen, die der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, verflucht hatte, und dies befindet sich doch im Buche Allahs!« Die Frau erwiderte: »Ich habe alles gelesen, was sich zwischen den zwei Buchdeckeln befindet, und da fand ich nichts davon, was du sagst.« Er sagte zu ihr: »Wenn du es wirklich gelesen hättest, so hättest du das gefunden! Hast du darin folgendes nicht gelesen: >Und was euch der Gesandte gibt, das nehmet an, und was er euch untersagt, dessen enthaltet euch ... (Qur'an-Vers 59:7)
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Sahih
142
Anas, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete: "Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, pflegte - wenn er einen Angriff wider den Gegner zu unternehmen beabsichtigte - den Angriff erst am Morgen zu beginnen. Wenn er dort den Gebetsruf hörte, sah er davon ab, und wenn er keinen Gebetsruf hörte, stürmte er nach dem Morgengebet. Demnach kamen wir (zum Angriff) in Haibar in der Nacht an."
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Sahih
143
'Itban Ibn Malik berichtete: "Der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, war bei mir zu Hause auf Besuch und sagte zu mir: »In welchem Teil deiner Wohnung hast du es gern, daß ich dort für dich bete?« Da zeigte ich ihm den Platz, und der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sprach zunächst den Takbir; wir bildeten eine Reihe hinter ihm, und er betete zwei Rak'a "
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Sahih
144
Abu Mas'ud Al-Ansaryy berichtete: "Ein Mann von den Al-Ansar namens Abu Su'aib, der einen Diener, von Beruf Fleischer, hatte, kam zum Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm, als er sich unter seinen Gefährten befand, und merkte am Gesicht des Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm, daß er hungrig war. Er begab sich zu seinem Diener, dem Fleischer, und sagte zu ihm: »Bereite für mich ein Essen zu, das für fünf Personen ausreicht, damit ich den Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm, als einen von den fünf, dazu einladen kann.« Der Diener bereitete für ihn das Essen zu, ging dann zum Propheten und lud ihn dazu ein. Es geschah aber, daß ein Mann ihnen nachging und der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: »O Abu Su'aib, ein Mann geht uns nach. Wenn du willst, erlaubst du es ihm (mit uns zu kommen) und wenn du willst, läßt du ihn gehen.« Abu Su'aib sagte: »Nein! Ich erlaube es ihm.«"
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Sahih
145
Mahmud Ibn Ar-Rabi' Al-Ansaryy berichtete, daß der blinde 'Itban Ibn Malik seine Leute im Gebet zu leiten pflegte, und daß er eines Tages zum Gesandten Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "O Gesandter Allahs, manchmal ist es sehr dunkel und regnet in Strömen, und ich bin ein erblindeter Mann. Ich bitte dich daher, o Gesandter Allahs, daß du das Gebet an einem Platz in meiner Wohnung verrichtest, den ich dann zu einer Gebetsstätte mache." Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, kam dann zu ihm und sagte: "Wo hättest du es gern, daß ich das Gebet verrichte?" Er zeigte dann auf einen Platz in der Wohnung, und der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, verrichtete dort das Gebet.
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Sahih
146
Umm Salama, Allahs Wohlgefallen auf ihr, sagte: "Sobald der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, das Gebet beendete, standen die Frauen unmittelbar nach dem Taslim auf, und der Prophet blieb noch eine Weile sitzen, ehe er aufstand." Ibn Sihab fügte hinzu: "Ich begründe dies damit - und Allah weiß es am besten, daß der Prophet mit seinem Abwarten beabsichtigte, den Frauen Gelegenheit zu geben, um ihren Weg nach außen zu finden, ohne daß sie von denjenigen eingeholt werden, die hinausgehen."
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Sahih
147
Abu Huraira berichtete, daß der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Lasset keinen Kranken zu einem Gesunden eintreten!"
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Sahih
148
Abu Huraira berichtete, daß der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Niemals wird der Muslim Anstrengung, Krankheit, Trübsal, Kummer, Übel oder Schaden erleiden, sogar wenn ihn nur ein Dorn sticht, ohne daß Allah ihm dies als Sühne für seine Sünden zurechnet."
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Sahih
149
'Arafa 'Uqba Ibn 'Amir, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete, daß der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Der Tag von 'Arafa, der Tag des Opferfestes und die darauffolgenden Tage sind (zusammen) unser Fest - o ihr Leute des Islam. Es sind Tage, in denen gegessen und getrunken wird."
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Sahih
150
Abu Huraira, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete, daß der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Ich schwöre bei Dem, in Dessen Hand mein Leben ist, daß es für den einen von euch besser ist, sein Seil zu nehmen und damit auf seinem Rücken ein Bündel Brennholz herbeizubringen, als wenn er zu einem anderen geht und diesen anbettelt, der ihm entweder etwas gibt oder nichts gibt."
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Sahih
153
Abu Huraira, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete, daß der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Allah sagte: »Ich werde Selbst für drei Arten von Menschen am Tage der Auferstehung ein Gegner sein: Für einen Menschen, der ein Versprechen durch einen Schwur in Meinem Namen abgab und danach untreu handelte; und für einen Menschen, der einen Freien (als Sklaven) verkaufte und den Erlös davon unterschlug; und für einen Menschen, der einen anderen in seinen Dienst einstellte und ihm für die von ihm geleistete Arbeit keinen Lohn zahlte.«"
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Sahih
155
Al-Miqdam, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete, daß der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Niemals hat einer etwas besseres verzehrt als eine Nahrung, die er aus dem Arbeitslohn seiner Hände erwarb. Und David, der Prophet Allahs, Allahs Friede auf ihm, ernährte sich von dem Arbeitslohn seiner Hände."
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Sahih
156
Ibn 'Abbas, Allahs Wohlgefallen auf beiden, berichtete: "Der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, ließ sich durch Aderlaß behandeln und gab dem Behandelnden seinen Lohn; und hätte er dies als verwerflich angesehen, so hätte er ihm keinen Lohn gegeben."
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Sahih
157
'Imran Ibn Husain berichtete, daß der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Ich warf einen Blick auf das Innere des Paradieses und sah, daß die meisten seiner Bewohner die Armen sind. Und ich warf einen Blick auf das Innere des Höllenfeuers und sah, daß die meisten seiner Bewohner die Frauen sind."
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Sahih
158
Abu Huraira, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete, daß der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Derjenige, der für eine Witwe und für einen Armen sorgt, ist (dem Lohn nach) demjenigen gleich, der auf dem Wege Allahs kämpft, oder demjenigen, der die ganze Nacht betet oder den ganzen Tag fastet!"
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Sahih
159
Abu Huraira, Allahs Wohlgefallen auf ihm, sagte: "Die Armen kamen zum Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm, und sagten: »Die Wohlhabenden, welche viel Geld besitzen, beanspruchen die höchsten Stellungen und die immerwährende Wonne (im Paradies): sie beten wie wir beten, fasten wie wir fasten und besitzen Geld im Überfluß , von dem sie die Pilgerfahrt (Hagg) und die besuchsweise Pilgerfahrt ('Umra) finanzieren können; und vielmehr leisten sie davon für den Kampf (Gihad) und für die Almosen (Sadaqa)!« Der Prophet sagte zu ihnen: »Lasset mich euch etwas nennen, mit dem ihr wenn ihr es vollzieht - das einholt, was die anderen vorleisteten, und mit dem euch kein anderer einholt, und mit dem ihr zu den Besten unter denjenigen gehört, unter denen ihr euch befindet - es sei denn, daß ein anderer es tut -: Ihr sprecht den Tasbih, den Tahmid und den Takbir jeweils dreiunddreißigmal nach jedem Gebet.« Unter uns herrschte Uneinigkeit: Einige von uns sagten: »Wir sprechen den Tasbih dreiunddreißigmal, den Tahmid dreiunddreißigmal, und den Takbir vierunddreißigmal!« Da erkundigte ich mich beim Propheten, und er sagte: »Sprich >subhana-llah und >alhamdu-lillah< und >Allahu akbar< so oft, bis du von allen insgesamt dreiunddreißigmal vollbringst!«"
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Sahih
160
Usama berichtete, daß der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Ich stand vor dem Tor des Paradieses und stellte fest, daß die meisten, die dort eintraten, die Armen waren, während die Reichen davon ausgesperrt wurden; nur über die Leute des Höllenfeuers wurde ein Befehl erlassen, um sie ins Höllenfeuer abzuführen. Da stand ich vor dem Tor des Höllenfeuers und stellte fest, daß die meisten, die dort eintraten, die Frauen waren."
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Sahih
161
'Adyy Ibn Hatim, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete: "Ich befand mich in Gegenwart des Gesandten Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, als zwei Männer zu ihm kamen: Der eine von den beiden klagte über Armut, während der andere über Wegelagerei klagte. Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: »Was die Wegelagerei angeht, so wird es nicht mehr allzu lange Zeit dauern, bis die Kamel-Karawanen nach Makka ohne Begleitschutz aufbrechen. Was aber die Armut angeht, so wird die Stunde (des Weltuntergangs) nicht kommen, bis der eine von euch mit seinem Almosen umhergeht und keinen finden wird, der es von ihm annimmt. (Es wird die Zeit kommen, in der) bestimmt jeder von euch vor Allah stehen wird, ohne jegliche Verschleierung zwischen ihm und Ihm, aber auch ohne Dolmetscher, der für ihn die Sprache übersetzen soll. Diesem wird dann gesagt: »Habe Ich dir nicht Reichtum gegeben?« und er wird mit Sicherheit sagen: »Doch!« Diesem wird abermals gesagt: »Habe Ich zu dir keinen Gesandten entsandt?« und er wird mit Sicherheit sagen: »Doch!« Dieser schaut dann zu seiner Rechten und sieht nichts anderes als das Höllenfeuer; alsdann schaut er zu seiner Linken und sieht nichts anderes als das Höllenfeuer. Also soll sich ein jeder von euch vor dem Höllenfeuer schützen, und wäre es nur mit einer halben Dattel; und wenn er diese nicht finden kann, dann mindestens mit einem guten Wort.«"
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Sahih
162
Abu Huraira, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete, daß der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Arm ist nicht derjenige, der bei den Menschen die Runde macht und mit einem oder zwei Stück Brot oder mit einer Dattel oder mit zwei Datteln fortgeschickt wird. Arm ist vielmehr derjenige, der keinen Ausweg findet, um sich aus der Not erlösen zu können; er ist derjenige, auf den keiner aufmerksam sein wird, um ihm eine Sadaqa zu geben; er ist aber auch nicht derjenige, der (beim Vorbeigehen der Menschen)aufsteht und sie anbettelt."
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Sahih
163
Abu Huraira, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete, daß der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Arm ist nicht der, der mit einer Mahlzeit oder die zwei Mahlzeiten fortgeschickt wird. Arm ist vielmehr derjenige, der nichts hat und sich trotzdem schamhaft verhält, oder nicht bei den anderen Menschen um etwas bettelt."
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Sahih
164
Sahl, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete, daß der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Es gibt im Paradies ein Tor, das Ar-Rayyan heißt, durch das die Fastenden am Tage der Auferstehung eintreten werden, und kein anderer außer ihnen wird hindurch eintreten. (An jenem Tage) wird ausgerufen: »Wo sind die Fastenden?« Da stehen diese dann auf, und sonst kein anderer außer ihnen wird hineintreten. Wenn sie darin sind, wird das Tor geschlossen, und danach tritt keiner mehr durch dieses ein."
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Sahih
165
'Asura' Salim berichtete, daß sein Vater, Allahs Wohlgefallen auf ihm, sagte: "Der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: »Am Tage der 'Asura' kann jeder fasten, wer fasten will.«"
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Sahih
166
Abu Musa, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete, daß der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Unter den Männern gibt es viele, die vollkommen waren; und unter den Frauen waren nur Asiya, die Frau des Pharao und Maryam (Maria), Tochter des Imran, vollkommen. Was aber die Vorzüglichkeit von 'A'isa angeht, so ist diese wie die Vorzüglichkeit eines Fleischgerichts über alle anderen Speisearten."
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Sahih
167
'Abdullah berichtete: "Wir pflegten - wenn wir mit dem Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm, beteten - zu sagen: »As -Salam (der Friede) sei auf Allah, gewidmet von Seinen Dienern. As-Salam sei auf Soundso und Soundso .« Da sagte der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm: »Sprecht nicht >As-Salam sei auf Allah<; denn wahrlich, Allah Selbst ist As-Salam. Saget aber: >At-Tahiyyatu li-llahi wa-s-salawatu wa-t-taiyibat as- Salamu 'alaika ai-yuha-n-nabiyyu wa-rahmatu-llahi wa-'barakatuh, as-Salamu 'alaina wa 'ala 'ibadi-llahi -s-salihin<; denn, wenn ihr dies aussprechet, so trifft es jeden aufrichtigen Diener im Himmel und auf Erden - >ashadu alla ilaha illa-llah, wa ashadu anna Muhammadan 'abduhu wa-rasuluh. <* Danach kann der Betende von den Bittgebeten das auswählen, was ihm davon am besten gefällt!«"
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Sahih
168
Hudaifa berichtete: "Der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, pflegte, wenn er zu Bett gehen wollte, folgendes zu sagen: »In Deinem Namen sterbe ich, und lebe ich weiter.« Und wenn er aufstand, sagte er: »Alles Lob gebührt Allah, Der uns wieder ins Leben schickte, nachdem Er uns sterben ließ, und bei Ihm ist die Auferstehung.«"
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Sahih
169
'A'isa, Allahs Wohlgefallen auf ihr, berichtete, daß der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Ihr werdet (am Tage des Jüngsten Gerichts) barfüßig, nackt, und (bei Männern) mit der Vorhaut versammelt." 'A'isa, Allahs Wohlgefallen auf ihr, berichtete weiter: "Ich sagte: »O Gesandter Allahs, Männer und Frauen sehen sich gegenseitig an?« Der Prophet erwiderte: »Das Ereignis wird gewaltiger sein, als daß sich die Menschen dafür interessieren würden!«" [Vgl. Qur'an-Vers 10:34]
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Sahih
170
'Abdullah Ibn 'Umar, Allahs Wohlgefallen auf beiden, berichtete, daß der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Für jeden Veruntreuer gibt es am Tage der Auferstehung eineErkennungsfahne, mit der er erkannt wird."
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Sahih
171
Abu Huraira berichtete, daß der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Es gibt keinen Verwundeten, dessen Verletzung auf dem Wege Allahs verursacht wurde, der nicht am Tage der Auferstehung blutend auftreten wird. Die Farbe ist die Blutfarbe, der Geruch aber ist der Moschusduft."
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Sahih
172
Abu Huraira berichtete, daß er den Gesandten Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, folgendes sagen hörte: "Allah wird (am Tag der Auferstehung) die Erde in den Griff nehmen, die Himmel mit Seiner Rechten zusammenrollen und sprechen: »Ich bin der König! Wo sind die Könige der Erde?«"
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Sahih
173
Abu Huraira, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete, daß der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Allah, Erhaben ist Er, sagte: »Der Sohn Adams beleidigt Mich, und er darf Mich weder beleidigen noch der Lüge bezichtigen; und dies steht ihm auch nicht zu! Was seine Beleidigung angeht, so, weil er behauptet, Ich hätte einen Sohn; und was die Bezichtigung der Lüge angeht, so, weil er sagt: >Er wird mich nicht wieder zurückbringen, wie Er mich anfangs erschuf.<«"
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Sahih
174
Abu Huraira, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete, daß der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Die Menschen werden am Tage der Auferstehung so schwitzen, daß ihr Schweiß den Boden siebzig Ellenlängen durchsickert und sie bis zu den Ohren bedeckt."
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Sahih
175
Abu Huraira, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete, daß der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Die Sonne und der Mond werden am Tage der Auferstehung verhüllt sein."
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Sahih
176
Abu Huraira, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete, daß der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Du wirst am Tage der Auferstehung finden, daß zu den schlimmsten Menschen bei Allah derjenige gehört der zwei Gesichter hat, indem er zu diesen Menschen mit dem einen Gesicht und zu jenen Menschen mit einem anderen Gesicht kommt."
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Sahih
178
Abu Sa'id Al-Hudryy, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete: "Einige Menschen fragten zur Zeit des Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm: »O Gesandter Allahs, werden wir unsern Herrn am Tage der Auferstehung sehen?« Der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: »Ja! Werdet ihr etwas erleiden, wenn ihr die Sonne in der Mittagszeit seht, sogar wenn das Sonnenlicht wolkenlos strahlt?« Die Leuten sagten: »Nein!« Der Prophet sagte: »Werdet ihr etwas erleiden, wenn ihr den Vollmond in der Nacht seht, sogar wenn das Mondlicht wolkenlos strahlt?« Die Leuten sagten: »Nein!« Der Prophet sagte: »Ihr werdet, wenn ihr Allah am Tage der Auferstehung anschauet, genauso wenig erleiden, wie dies der Fall ist, wenn ihr eines von den beiden anschaut. Wenn es mit dem Tag der Auferstehung soweit ist, ergeht durch einen Rufer der Befehl, daß jedes Volk dem folgen soll, was es einst anzubeten pflegte. Es wird dann von denjenigen, die etwas außer Allah unter den Götzen und den Statuen angebetet hatten, keiner mehr da sein, da sie hintereinander ins Höllenfeuer hinabfallen werden. Danach werden nur diejenigen übrigbleiben, die Allah angebetet hatten, seien diese Wohltäter, Übeltäter oder Angehörige der früheren Generationen unter den Leuten der Schrift! Die Juden werden dann ausgerufen und gefragt: »Wen habt ihr angebetet?« Sie werden sagen: »Wir haben 'Uzair (Esra), den Sohn Allahs, angebetet!« Die Antwort wird lauten: »Ihr lügt! Allah hat Sich niemals eine Gefährtin oder einen Sohn genommen. Was erwartet ihr denn? « Die Juden werden sagen: »Wir sind durstig, o Herr, so gib uns etwas zu trinken!« Durch ein Zeichen wird der Befehl ergehen, daß ihnen nichts zu trinken gegeben werden soll. Dann werden sie zum Höllenfeuer geführt, das einer Luftspiegelung gleicht, wobei ein Teil von ihm das andere zerschmettert. Ins Feuer werden sie dann hintereinander hinabfallen. Dann werden die Christen ausgerufen und gefragt: »Wen habt ihr angebetet?« Sie werden sagen: »Wir haben Jesus, den Sohn Allahs angebetet!« Die Antwort wird lauten: »Ihr lügt! Allah hat Sich niemals eine Gefährtin oder einen Sohn genommen. Was erwartet ihr dann?« Und mit ihnen wird genauso verfahren, wie mit denjenigen vor ihnen. Es werden dann nur diejenigen übrigbleiben, die nur Allah angebetet hatten seien diese Wohltäter oder Übeltäter gewesen. Zu diesen rückt dann der Herr der Welten näher als in der Entfernung der bisherigen Erscheinung, die sie zuvor wahrgenommen hatten. Zu ihnen wird dann gesagt: »Was erwartet ihr? Jedes Volk soll dem folgen, was es anzubeten pflegte!« Sie werden sagen: »Wir verließen die Menschen im irdischen Leben in einem Zustand, in dem wir auf ihre Hilfe angewiesen waren, dennoch haben wir auf deren Freundschaft verzichtet. Wir warten auf unseren Herrn, Den wir angebetet haben« Allah wird dann zu ihnen sagen: »Ich bin euer Herr!« Da werden sie sagen: »Wir stellen Allah niemals etwas zur Seite.« Und sie werden diese ihre Aussage zwei- oder dreimal wiederholen."
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Sahih
179
An-Nu'man berichtete, daß er den Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm, folgendes sagen hörte: "Unter denjenigen, die mit der geringsten Pein am Tage der Auferstehung bestraft werden, ist derjenige, unter dessen Fußsohlen jeweils eine Feuerglut gestellt wird, von der sein Kopf kocht." (Bu) Anas Ibn Malik, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete, daß der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Allah, Der Hocherhabene spricht (am Tage der Auferstehung) zu demjenigen unter den Höllenbewohnern, der mit der geringsten Pein bestraft wird: »Wenn du auf der Erde noch etwas besessen hättest, würdest du dich damit freikaufen?« Dieser sagt: »Ja!« Allah spricht dann zu ihm: »Ich verlangte von dir etwas Leichteres, als du noch in den Lenden Adams* warst, nämlich daß du Mir nichts beigesellst, doch du hieltest dich an nichts anderem fest, als daß du Mir beigeselltest.«" [Vgl. dazu Qur'an-Vers 7:172 und 36:60]
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Sahih
180
Anas Ibn Malik, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete: "Ein Mann sagte: »O Prophet Allahs, wie wird ein Ungläubiger (am Tage der Auferstehung) auf seinem Gesicht* zum Versammlungsort geführt?« Der Prophet sagte: »Ist Der, Der ihn in der Welt auf zwei Beinen laufen ließ, nicht imstande, ihn am Tage der Auferstehung auf seinem Gesicht laufen zu lassen?« Qatada meldete sich daraufhinund sagte: »Doch, bei der Allmacht unseres Herrn!«" [Vgl. Qur'an- Verse: 17:97 und 25:34 im Zusammenhang der oben gestellten Frage]
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Sahih
181
Anas, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete, daß der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Die Gläubigen werden am Tage der Auferstehung versammelt und zueinander sagen: »Sollten wir nicht jemanden suchen, der für uns Fürsprache bei unserem Herrn einlegt?« Sie begeben sich bald zu Adam und sagen zu ihm: »Du bist der Urvater aller Menschen, den Allah mit Seiner Hand erschuf und vor ihm die Engel sich niederwerfen ließ. Er lehrte dich aber auch die Namen aller Dinge. So lege für uns bei deinem Herrn Fürsprache ein, womit Er uns von dieser unserer Lage erlösen möge.« Adam erwidert: »Dazu bin ich nicht der Richtige für euch!« Er erwähnt dann seine Sünde, schämt sich und fährt fort: »Suchet Noah auf; denn er ist der erste Gesandte, den Allah zu allen Bewohnern dieser Erde geschickt hatte.« Wenn sie bei ihm ankommen, sagt er zu ihnen: »Dazu bin ich nicht der Richtige für euch!« Er erwähnt dann seine Bitte an seinen Herrn, worüber er kein Wissen hatte, schämt sich und fährt fort: »Suchet dann den Freund des Allerbarmers auf.« Wenn sie bei ihm (Abraham) ankommen, sagt er zu ihnen: »Dazu bin ich nicht der Richtige für euch! Suchet Moses auf; denn es handelt sich bei ihm um einen Diener, zu dem Allah sprach und ihm die Thora gab.«Wenn sie bei ihmankommen, sagt er zu ihnen: »Dazu bin ich nicht der Richtige für euch!« Er erwähnt dann, daß er einen Menschen erschlug, ohne daß dieser einen anderen erschlagen hatte, schämt sich dann dafür vor seinem Herrn und fährt fort: »Suchet dann Jesus auf; denn er ist der Diener Allahs, Sein Gesandter, ein Wort von Allah und ein Geist von Ihm.« Wenn sie bei ihm ankommen, dann sagt er zu ihnen: »Dazu bin ich nicht der Richtige für euch! Suchet dann Muhammad, Allahs Segen und Friede auf ihm, auf; denn er ist ein Diener, dem Allah vergangene und spätere Sünden vergeben hatte.« Nunmehr kommen sie zu mir, und und ich begebe mich zunächst zu meinem Herrn, um die Erlaubnis dafür zu erbitten, und Er erlaubt es. Und wenn ich dann meinen Herrn sehe, falle ich anbetend nieder. (In diesem Zustand) läßt Er mich, solange Er will. Dann wird zu mir gesprochen: »Erhebe dein Haupt und trage deine Bitte vor; denn diese wird gewährt. Und sprich; denn dein Wort wird gehört. Und lege Fürsprache ein; denn von dir wird die Fürsprache angenommen.« Da erhebe ich mein Haupt und spreche Ihm ein Lob, das Er Selbst mir beibringt. Danach lege ich Fürsprache ein, und Er legt mir eine Zahl von Menschen fest, die ich das Paradies betreten lassen darf. Dann kehre ich zu Ihm abermals zurück. Und wenn ich meinen Herrn sehe, geschieht dasselbe, wie beim ersten Mal. Wenn ich diesmal die Fürsprache einlege, legt Er mir eine Zahl von Menschen fest, die ich das Paradies betreten lassen darf. Ich lasse diese dann ins Paradies eintreten und kehre zum dritten Mal zurück. Beim vierten Male sage ich dann: »Es gibt im Höllenfeuer keine mehr außer denjenigen, deren Einsperrung im Qur'an in alle Ewigkeit vorbestimmt worden ist.«"
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Sahih
182
Ibn 'Abbas berichtete, daß er den Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm, folgendes sagen hörte: "Ihr werdet wahrlich Allah so begegnen: barfüßig, nackt, zu Fuß und (bei Männern) mit der Vorhaut." [Für die Begründung siehe Qur'an -Vers 10:34]
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Sahih
183
Ibn 'Abbas berichtete: "Der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, stand auf, um uns eine Rede zu halten, und sagte: »Ihr werdet wahrlich Allah so begegnen: barfüßig, nackt, und (bei Männern) mit der Vorhaut: >Allah ist es, Der die Schöpfung hervorbringt und sie sich wiederholen läßt. (Qur'an -Vers 10:34).< Es wird geschehen, daß Ibrahim Al-Halil (= Abraham der Freund Allahs) unter allen Geschöpfen der erste sein wird, der bekleidet werden wird. Es wird auch geschehen, daß einige Leute aus meiner Umma nach links* geführt werden, worauf ich sagen werde: »O Herr! Diese sind doch meine Gefährten!« Und Allah wird sagen: »Du hast keine Kenntnis davon, was sie nach dir begangen haben!« Ich werde dann die Worte sprechen, die einst der rechtschaffene Diener** Allahs gesagt hatte: >Und ich war ihr Zeuge, solange ich unter ihnen weilte,..** < Danach wird mir gesagt: »Sie hörten nicht auf, sich davon abzuwenden.«"*** [*Über die Leute der linken Seite am Tage der Auferstehung vgl. Qur'an-Vers 56:41. **Diese sind die Worte Jesu, Allahs Friede auf ihm, die im Qur'an-Vers 5:117 vorkommen; es empfiehlt sich dort ab Vers Nr. 116 zu lesen. ***D. h. der Sache Allahs den Rücken zu kehren]
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Sahih
184
Ibn 'Umar, Allahs Wohlgefallen auf beiden, berichtete, daß der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, in Bezug auf >..., an einem großen Tag, an dem die Menschen vor dem Herrn der Welten stehen werden... (Qur'an-Vers 83: 5 f.)< sagte: "Jeder von ihnen wird bis zur Hälfte seiner Ohren in seinem eigenen Schweiß stehen."
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Sahih
185
Sahl Ibn Sa'd berichtete, daß er den Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm, folgendes sagen hörte: "Die Menschen werden am Tage der Auferstehung auf einem weißen staubigen Boden versammelt, der wie die Oberfläche des weißen Mehls aussieht." Sahl - oder ein anderer als er - fügte hinzu: "Darauf findet keiner ein Orientierungsmerkmal für sich!"
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Sahih
186
Anas Ibn Malik, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete, daß der Prophet Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, folgendes zu sagen pflegte: "Der Ungläubige wird am Tage der Auferstehung vorgeführt und zu ihm wird gesagt: »Was hältst du davon, wenn du die Erde voll Gold besessen hättest, hättest du alles zu deiner Erlösung hergegeben?« Er wird sagen: »Ja!« Zu ihm wird gesagt: »Einst wurde von dir das verlangt, was noch leichter war als dies.«"
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Sahih
187
Tabit Ibn Ad-Dahhak berichtete, daß der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Wer immer in einer Form eines anderen Glaubens als des Islam schwört, der ist bei dem, was er spricht. Und kein Mensch vermag ein Gelöbnis zur Weihgabe einer Sache versprechen, die er nicht besitzt. Und wer mit einem Gegenstand Selbstmord begeht, mit dem wird er am Tage der Auferstehung gepeinigt werden. Und wer einen Gläubigen verflucht, der handelt genauso, als ob er ihn getötet hätte, und wer dem anderen den Kufr (Unglauben) vorwirft, der handelt auch so, als ob er ihn getötet hätte."
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Sahih
188
Von Abu Huraira, Allahs Wohlgefallen auf ihm: Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Allah, der Erhabene hat gesagt: »Wer einen Mir Nahestehenden befehdet, dem habe Ich (damit) den Krieg erklärt. Mein Knecht nähert sich Mir nicht mit etwas, das Ich mehr liebe als das, was Ich ihm als Pflicht auferlegte. Mein Knecht fährt fort, sich Mir durch nicht vorgeschriebene Werke zu nähern, bis Ich ihn liebe. Und wenn Ich ihn liebe, bin Ich sein Hören, mit dem er hört, sein Sehen, mit dem er sieht, seine Hand, mit der er zupackt, sein Fuß, mit dem er geht. Wenn er Mich (um etwas) bittet, werde Ich es ihm gewiß gewähren, und wenn er Mich um Schutz bittet, werde Ich ihm gewiß Zuflucht geben.«"
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Sahih
190
Abu Sufyan berichtete: "Heraklius sagte zu mir: »Ich fragte dich über das, wozu er (Muhammad) euch auffordert und du gabst an, daß er von euch das Beten, die Aufrichtigkeit, die Sittsamkeit, die Treue zum Vertrag sowie die Aushändigung der Sache zur Treuhand, verlangte. ... und dies sind aber die Eigenschaften eines Propheten!«"
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Sahih
192
Ganr Ihn 'Abdullah Al-Bagally berichtete: "Ich schwor dem Gesandten Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, Gehorsam und Treue zu leisten, und der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, fügte hinzu: »Soweit du es vermagst.« Und er befahl mir noch hinzu, jedem Muslim den aufrichtigen Rat zu geben."
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Sahih
194
'Alqama berichtete: '"Abdullah sagte: »Allah verfluche diejenigen Frauen, die andere Frauen tätowieren, sich tätowieren lassen, ihre Augenbrauen entfernen, ihre Zähne abfeilen lassen, um deren Zwischenräume kosmetisch zu vergrößern, und dadurch Allahs Schöpfung zu ändern pflegen!« Diese Äußerung bekam eine Frau aus dem Stamm Banu Asad zu hören, die als Umm Ya'qub bekannt war. Sie kam zu 'Abdullah und sagte: »Ich erfuhr, daß du solche und solche verflucht hattest.« Er entgegnete: »Und warum soll ich nicht diejenigen verfluchen, die der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, verflucht hatte, und dies befindet sich doch im Buche Allahs!« Die Frau erwiderte: »Ich habe alles gelesen, was sich zwischen den zwei Buchdeckeln befindet, und da fand ich nichts davon, was du sagst.« Er sagte zu ihr: »Wenn du es wirklich gelesen hättest, so hättest du das gefunden! Hast du darin folgendes nicht gelesen: >Und was euch der Gesandte gibt, das nehmet an, und was er euch untersagt, dessen enthaltet euch ... (Qur'an-Vers 59:7)
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Sahih
195
As-Sa'idyy berichtete: "Ein Mann guckte durch ein Loch in der Tür des Gesandten Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, als er (der Gesandte Allahs) gerade einen spitzen Gegenstand in der Hand hatte, mit dem er seinen Kopf kratzte. Als der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, ihn sah, sagte er zu ihm: »Wenn ich gewußt hätte, daß du mich beobachtest, hätte ich dein Auge damit gestochen!« Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, fuhr dann fort: »Die Erlaubnis um Einlaß wurde aus keinem anderen Grund zur Pflicht gemacht als wegen des Einblicks (in die Privatsphäre eines Wohnbereichs)."
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Sahih
196
Abu Huraira berichtete: "Abu-1-QAsim, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: »Wenn jemand bei dir (in deine Wohnung) ohne deine Erlaubnis guckt, und du auf ihn einen Stein wirfst und damit sein Auge ausschlägst, machst du dich deswegen nicht strafbar.«"
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Sahih
197
Abu Bakr Ibn 'Abdu-r-Rahman berichtete: "Ich habe den Gesandten Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, gesehen, als er fastete und wegen der großen Hitze und dem starken Durst Wasser auf sein Haupt goss." (Da, Mal). Abu Huraira, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete, daß der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Allah sprach: »Gib aus, du Sohn Adams; dann sorge Ich für dich weiter!«"
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Sahih
198
'Abdullah Ibn 'Amr berichtete: "Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte zu mir: »Mir wurde berichtet, daß du in (dem größten Teil) der Nacht betest und tagsüber fastest.« Ich sagte: »Es ist wahr, o Gesandter Allahs!« Der Gesandte Allahs sagte: »Du sollst (an einem Tag) fasten und (an dem anderen) essen, beten und schlafen; denn dein Körper hat dir gegenüber Recht (auf Ruhe), und deine Frau hat dir gegenüber Recht (auf eheliche Bindung), und auch dein Gast hat dir gegenüber Anspruch (auf das Gastrecht). Es genügt dir, wenn du in jedem Monat drei Tage fastest.« Ich bestand auf mehr als das, und er nannte mir etwas mehr. Ich sagte zu ihm: »O Gesandter Allahs, ich habe Kraft!« Er sagte: »Dann faste in jeder Woche drei Tage!« Ich bestand auf mehr als das, und er nannte mir etwas mehr. Ich sagte: »O Gesandter Allahs, ich habe noch mehr Kraft!« Er sagte: »Dann faste wie Dawud (David), der Prophet Allahs, gefastet hat, aber überschreite dieses Fasten nicht!« Ich sagte: »O Gesandter Allahs, und wie hat Dawud , Allahs Segen und Friede auf ihm, gefastet?« Er erwiderte: »Er hat wechselweise an einem Tage gefastet und an dem anderen Tage nicht gefastet.«"
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Sahih
199
'Abdullah Ibn Zam'a berichtete: "Der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, verbot, daß einer den anderen deshalb auslacht, weil dieser etwas von sich abließ. Er sagte auch: »Wie kommt das, daß der eine von euch seine Frau wie einen Ochsen schlägt, alsdann sie danach vielleicht umarmt?« ..."
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Sahih
200
Zaid Ibn Hälid, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete, daß der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Wer einen Kämpfer auf dem Weg Allahs ausgerüstet hat, der hat (mit ihm) gekämpft, und wer die Interessen eines Kämpfers auf dem Weg Allahs im guten Sinne wahrgenommen hat, der hat (mit ihm) gekämpft."
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Sahih
201
Sahl berichtete: "Ein Mann ging an dem Gesandten Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, vorbei. Der Prophet fragte die Anwesenden: »Was haltet ihr von diesem Mann?« Die Leute sagten: »Er ist eher der Mann, dem - wenn er um die Hand einer Frau bittet -die Frau zur Ehe gegeben wird, und wenn er für jemanden spricht, von ihm die Fürsprache angenommen wird, und wenn er spricht, wird man ihm gern zuhören!« Der Prophet schwieg, bis ein Mann von den armen Muslimen vorbeiging. Der Prophet fragte: »Was haltet ihr von diesem Mann?« Die Leute sagten: »Er ist eher der Mann, dem - wenn er um die Hand einer Frau bittet - die Frau zur Ehe nicht gegeben wird, und wenn er für jemanden spricht, von ihm die Fürsprache nicht angenommen wird, und wenn er spricht, dem wird man nicht gern zuhören!« Da sagte der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, zu den Leuten: »Dieser (letzte) wäre besser als die ganze Erde, wenn sie von Männern in der Art des (ersten) Mannes voll wäre.«"
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Sahih
202
Auswanderung Abu Musa, Allahs Wohlgefallen auf ihm, sagte: "Einige Leute sagten: »O Gesandter Allahs! Wer lebt den Islam am besten?« Er antwortete: »Derjenige, vor dessen Zunge und Hand die Muslime sicher sind.«"
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Sahih
206
Maimuna berichtete: "Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, stellte Wasser für seine Gesamtwaschung (Gusl) nach dem Geschlechtsverkehr hin; er goß zwei- oder dreimal Wasser mit seiner rechten Hand auf seine linke Hand, dann wusch er seinen Genitalbereich; danach schlug er mit seiner Hand, zwei- oder dreimal auf den Boden - oder gegen die Wand -. Dann spülte er Mund und Nase und wusch sein Gesicht und seine beiden Arme, goß dann reichlich Wasser über seinen Kopf und wusch seinen Körper; anschließend rückte er wenig von seiner Stelle und wusch seine beiden Füße. Ich brachte ihm ein Tuch, und er lehnte es nicht ab, fuhr aber fort, das Wasser mit der Hand abzuschütteln."
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Sahih
207
'Abdu-r-Rahman Ibn 'Auf berichtete: "Als ich am Tage der Schlacht von Badr in der Reihe der Kämpfer stand, erblickte ich jeweils an meiner rechten und linken Seite zwei Jungen, um deren Leben ich bangte. Einer von den beiden sagte mir heimlich, so daß sein Gefährte dies nicht wahrnehmen konnte: »Onkel! Zeige mir, wo Abu Gahl (bei den Gegnern) steht!« Ich erwiderte: »O Sohn meines Bruders! Was willst du mit ihm tun?« Der Junge antwortete: »Ich gab Allah ein Versprechen, daß ich ihn - falls ich ihn sehe umbringe oder, daß ich selbst deswegen umkomme!« Der andere Junge erzählte mir auch dasselbe im Vertrauen, ohne daß sein Gefährte dies wahrnahm. Es hat mich sehr gefreut, daß ich zwischen zwei Männern dieser Art stand. Ich zeigte den beiden auf ihn, und sie gingen auf ihn so heftig los wie Falken und erschlugen ihn. Es sind die beiden Söhne von 'AM'!"
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Sahih
208
Ibn 'Abbas berichtete: "Der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte am Tage der Schlacht von Badr: »O Allah mein Gott, ich flehe Dich um Deinen Bund und Deine Verheißung an. O Allah mein Gott, wenn Du es willst, wirst du nicht angebetet werden.« Da nahm Abu Bakr seine Hand und sagte: »Er (Allah) ist dir Genüge!« Der Prophet begab sich dann (zu den Kämpfern) und rezitierte: >Die Scharen werden alle besiegt werden, und sie werden in die Flucht geschlagen (Qur'an 54:45)<."
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Sahih
209
'A'isa, Allahs Wohlgefallen auf ihr, berichtete: "Ein Wüstenaraber kam zum Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm, und sagte: »Ihr (Muslime) küßt eure Knaben! Wir aber küssen sie nicht!« Darauf sagte der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm: »Ich kann dir nicht helfen, wenn Allah deinem Herzen die Barmherzigkeit entrissen hat!«"
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Sahih
210
'Umar Ibn Al-Hattab, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete: "Es kamen Frauen aus der Kriegsgefangenschaft zum Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm. Eine Frau von ihnen machte sich zur Aufgabe, daß sie Milch aus ihrer Brust drückte, um den Kindern davon zu geben. Als sie einen Knaben sah, nahm sie ihn, drückte ihn fest an ihren Leib und stillte ihn. Der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte zu uns: »Haltet ihr es für möglich, daß diese Frau ihr Kind ins Feuer werfen würde?« Wir sagten: »Nein, niemals wird sie es tun können!« Der Prophet sagte: »Ich schwöre bei Allah, daß Allah gegen Seine Diener noch barmherziger ist, als diese Frau gegen ihr Kind.«"
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Sahih
211
Abu Huraira berichtete, daß der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Während ein Mann unterwegs war, überkam ihn ein sehr starker Durst. Als er einen Wasserbrunnen sah, kletterte er in ihm hinab und trank von dem Wasser. Sobald er aber aus dem Brunnen herausgeklettert war, fand er einen Hund, der mit lechzender Zunge aus Durst den Sand fraß. Der Mann sagte zu sich:»Dieser Hund befindet sich auf Grund des Durstes in der gleichen Lage, in der ich mich zuvor befand.« Er kletterte dann wieder hinab, füllte seinen Lederstrumpf mit Wasser, hielt diesen mit seinen Zähnen fest (, kletterte hinauf) und ließ den Hund trinken. Allah dankte ihm dann (für diese Tat) und vergab ihm (seine Sünden)!« Die Leute sagten: »O Gesandter Allahs, werden wir auch für die Tiere belohnt?« Der Prophet sagte: »Für jedes Lebewesen werdet ihr belohnt!«"
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Sahih
212
Abu Huraira berichtete, daß er den Gesandten Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, folgendes sagen hörte: "Allah ließ die Barmherzigkeit aus einhundert Teilen entstehen, behielt bei Sich davon neunundneunzig Teile und sandte nur einen Teil davon auf die Erde hinab. Aus diesem Teil üben die Geschöpfe Barmherzigkeit untereinander aus, so daß eine Pferdestute ihren Huf von ihrem Tierbaby hochhebt, damit sie es nicht verletzt!"
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Sahih
213
Abu Huraira berichtete: "Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, stand im Gebet, und wir verrichteten das Gebet hinter ihm. Ein Wüstenaraber sagte während des Gebets: »O Allah mein Gott, erbarme Dich meiner und des Muhammads, und erbarme Dich sonst keines anderen mit uns!« Als der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, das Gebet beendet hatte,sagte er zum Wüstenaraber: »Du hast wahrlich eine reichliche Sache sehr knapp gehalten!« Er (der Prophet) meinte damit die Barmherzigkeit Allahs (für alle). "
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Sahih
214
Abu Huraira, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete, daß der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Nachdem Allah die Schöpfung vollbracht hatte und ihr ihre Bestimmung gab, schrieb Er in Seinem Buch nieder - und dieses befindet sich bei Ihm auf dem Thron: »Wahrlich, Meine Barmherzigkeit überwiegt Meinen Zorn.«"
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Sahih
215
Abu Huraira, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete: "Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, küßte (sein Enkelkind) AI-Hasan Ibn 'Alyy in der Gegenwart von Al-Aqra' Ibn Habis At-Tamlmyy, der dort saß. Al-Aqra' sagte: »Ich habe zehn Kinder, und nie habe ich eines von ihnen geküßt!« Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, schaute ihn an und sagte: »Wer nicht barmherzig ist, der findet auch kein Erbarmen.«"
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Sahih
216
An-Nu'man Ibn Basir berichtete, daß der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Gewöhnlich findest du die Gläubigen in ihrer Barmherzigkeit, Zuneigung und Mitleid zueinander wie der Körper: Wenn ein Teil davon leidet, reagiert der ganze Körper mit Schlaflosigkeit und Fieber!"
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Sahih
217
Anas Ibn Malik berichtete: "Der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, hatte einen Häd namens Angasa, der eine schöne Stimmte hatte. Der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte zu ihm: »Gehe dabei sanft um, du Angasa, damit du die gläsernen Gefäße nicht zerbrichst!«" Qatada fügte hinzu: "Er (der Prophet) meinte die Schwäche der Frauen."
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Sahih
220
Usama Ibn Zaid, Allahs Wohlgefallen auf beiden, berichtete: "Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, pflegte mich (als Kind) auf seinen Oberschenkel und AI-Hasan Ibn ' Alyy auf den anderen Oberschenkel zu setzen, dann uns beide zusammenzudrücken und zu sagen: »O Allah mein Gott, erbarme Dich beider; denn ich erbarme mich ihrer.« ... "
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Sahih
221
Usama Ibn Zaid, Allahs Wohlgefallen auf beiden, berichtete: "Eine der Töchter des Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm, schickte ihm einen Boten - während ich mit Sa'd und Ubayy mit dem Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm, war, der ihm sagte: »Sie (deine Tochter) nimmt an, daß ihr Kind stirbt, und du sollst zu ihr kommen.« Der Prophet ließ ihr den Friedensgruß ausrichten und folgendes sagen: »Wahrlich, Allah gehört alles, was Er nimmt und was Er gibt, und alles ist bei Ihm vorbestimmt! So soll sie in Erwartung des Lohnes Allahs in Geduld ausharren.« Als sie zu ihm abermals den Boten schickte, er solle bei Allah doch kommen, stand der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, auf, und wir mit ihm (und begab sich dorthin). Dort wurde der Junge in seinen Schoß gelegt, während dieser seine letzten Atemzüge von sich gab. Da liefen die Tränen aus den Augen des Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm. Sa'd sagte zu ihm: »Was ist das, o Gesandter Allahs?« Und der Prophet sagte: »Das ist eine Barmherzigkeit, die Allah in die Herzen einiger Seiner Diener einlegt, die Er auserwählt hat. Und Allah erbarmt Sich nur derer von Seinen Dienern, die barmherzig sind.«"
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Sahih
222
Garir Ibn 'Abdullah berichtete, daß der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Allah wird demjenigen nicht barmherzig sein, bei dem die Menschen kein Erbarmen finden."
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Sahih
223
Ibn 'Umar berichtete, daß der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Unterscheidet euch von den Götzendienern; lasset den Bart wachsen und schneidet den Schnurrbart kurz." Ibn 'Umar pflegte, wenn er die Pilgerfahrt (Hagg) oder die 'Umra vornahm, seinen Bart zu fassen und das an Haar abzuschneiden, was über seine Faustlänge hinausragte.
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Sahih
224
Ibn 'Umar, Allahs Wohlgefallen auf beiden, berichtete, daß der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Schneidet den Schnurrbart kurz,und lasset den Bart freiwachsen."
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Sahih
225
Abu Huraira berichtete, daß der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Während ein Mann einen Weg entlang ging, sah er einen Dornenzweig auf der Gehstrecke liegen; er räumte ihn aus dem Weg, und für diese Tat dankte ihm Allah in der Weise, daß Er ihm dafür (seine Sünden) vergab." - (Anschließend) sagte der Prophet: "Die Märtyrer sind fünf: einer, der an einer Pest stirbt; einer, der durch eine Bauchverletzung stirbt; einer, der ertrinkt; einer, der unter dem Steinschutt umkommt und einer, der im Kampf auf dem Weg Allahs getötet wird." Und der Prophet sagte noch weiter: "Wenn die Menschen die Belohnung für das Sprechen des Gebetsrufs und für das Stehen in der ersten Reihe (beim Gemeinschaftsgebet) kennen und keine andere Möglichkeit finden würden, dies unter sich zu teilen außer durch Auslosung, so würden sie das Los entscheiden lassen!" -(Anschließend) sagte der Prophet: "Und wenn sie von der Belohnung für die unmittelbare Verrichtung des Mittagsgebets bei dessen Fälligkeit wüßten, so würden sie dafür Wettrennen, und wenn sie von der Belohnung für die Verrichtung des Nachtgebets und des Morgengebets in der Gemeinschaft wissen würden, so würden sie sich dafür (in die Moschee) begeben, selbst wenn sie bis dahin kriechen müßten!"
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Sahih
226
Ibn 'Abbas berichtete: "Der Prophet Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, pflegte bei Bedrängnis zu sprechen: »Kein Gott ist da außer Allah, Dem Allmächtigen,Dem Nachsichtigen. Es ist kein Gott außer Allah, Dem Herrn der Himmel und der Erde und Dem Herrn des Ehrwürdigen Throns.«"
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Sahih
229
Hakim Ibn Hizam, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete, daß der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Die obere Hand ist besser als die untere Hand. Beginne mit demjenigen, den du unterhältst; und das beste Almosen ist das, was man nach der Befriedigung seiner Bedürfnisse gibt. Und wer immer sich zurückhält, dem erspart Allah das Erbetteln bei den anderen. Und wer immer sich genügsam verhält, dem gibt Allah reichlich."
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Sahih
230
Abu Huraira, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete, daß der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Es gibt keinen unter den Gläubigen, dem ich nicht am allernächsten stehe, sowohl im Diesseits als auch im Jenseits. Leset, wenn ihr wollt: >Der Prophet steht den Gläubigen näher als sie sich selber...< (Qur'an 33:6). Wer also von den Gläubigen stirbt und Vermögen hinterläßt, so geht dieses an seine gesetzlichen Erben, gleichwohl wer sie sind. Wer aber Schulden oder Bedürftige hinterläßt, so sollen diese zu mir kommen; denn ich stehe ihnen am allernächsten."
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Sahih
231
'Amir Ibn Rabl'a, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete, daß der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Wenn jemand von euch einen Trauerzug sieht und selbst nicht an ihm teilnimmt, so soll er aufstehen und warten, bis dieser an ihm vorbeigegangen, oder die Totenbahre abgesetzt worden ist."
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Sahih
232
Abu Huraira, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete, daß der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Zieht zügig mit der Totenbahre voran; denn wenn es sich um einen guten (Toten) handelt, so leistet ihr ihm damit etwas Gutes; und wenn es sich um das Gegenteil handelt, so setzt ihr ein Übel von euren Nacken ab."
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Sahih
233
Abu Sa'id Al-Hudryy, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete, daß der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Wenn ihr einen Trauerzug seht, so steht auf; und wer mit ihm weiterzieht, der soll sich nicht setzen, bis die Totenbahre abgesetzt worden ist."
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Sahih
234
Anas Ibn Malik berichtete, daß der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Dem Toten folgen (bei seiner Beerdigung) dreierlei, von denen zwei zurückkehren und eins bei ihm bleibt: Ihm folgen seine Leute, sein Besitz und seine Taten, von denen seine Leute und sein Besitz zurückkehren, und bei ihm bleiben seine Taten."
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Sahih
235
Anas Ibn Malik, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete: "Wir waren bei der Beerdigung der Tochter des Gesandten Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, und sahen, wie der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, am Grab saß, und die Tränen aus seinen Augen flössen; er fragte: »Gibt es unter euch einen Mann, der in dieser Nacht keinen Geschlechtsverkehr hatte?« Abu Talha sagte: »Ich!« und der Prophet sagte zu ihm: »Dann klettere (in das Grab) hinab!« Er kletterte darauf in ihr Grab hinab (und erledigte dort die Grabarbeit)."
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Sahih
236
Umm 'Atyya, Allahs Wohlgefallen auf ihr, berichtete: "Uns (Frauen) wurde (vom Propheten) die Teilnahme an einem Beerdigungszug untersagt, jedoch ohne daß dieses (Verbot) streng befolgt wurde."
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Sahih
237
Gabir Ibn 'Abdullah, Allahs Wohlgefallen auf beiden, berichtete: "Ein Trauerzug ging an uns vorbei. Der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, stand dessentwegen auf und demnach standen wir auch auf. Wir sagten zu ihm: »O Gesandter Allahs, es handelt sich um einen Trauerzug eines Juden!« Der Prophet erwiderte: »Wenn ihr einen Trauerzug seht, dann steht auf!«"
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Sahih
238
Abu Huraira berichtete, daß der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Wer immer mit einem Beerdigungszug eines Muslims zieht - nur weil er gläubig ist und mit dem Lohn Allahs rechnet - und sich dort solange aufhält, bis das Totengebet verrichtet und die Beerdigung vollzogen worden sind, der kehrt zurück mit einem zweiteiligen Lohn, wobei jeder Teil davon soviel wie der Berg von Uhud ausmacht. Wer jedoch das Totengebet verrichtet und vor der Beerdigung umkehrt, kehrt nur mit einem Teil davon zurück."
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Sahih
239
Abu Qatada Ibn Rab'yy Al-Ansaryy berichtete: "Während ich mit dem Gesandten Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sprach, ging ein Beerdigungszug an ihm vorbei. Der Prophet sagte: »Entweder erlöst oder erlöst worden!« Die Leute fragten: »O Gesandter Allahs, wer wird erlöst und von wem wird die Erlösung sein?« Er entgegnete: »Der gläubige Diener Allahs wird von den Anstrengungen dieser Welt und von deren Übel erlöst und in die Barmherzigkeit Allahs eingehen. Und von einem frevelhaften Menschen werden die Mitmenschen, die Ortschaften, die Pflanzen und die Tiere erlöst.«"
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Sahih
240
Al-'Bara' Ibn 'Azib berichtete: "Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, befahl und verbot uns jeweils sieben (Verhaltensweisen): Er befahl uns, den Kranken zu besuchen, mit einem Beerdigungszug zu gehen, dem Niesenden Barmherzigkeit zu wünschen*, dem Einladenden Folge zu leisten, den Friedensgruß unter den Menschen zu verbreiten, dem Unterdrückten zu helfen und den Schwörenden nicht im Stich zu lassen. Dagegen verbot er uns, Goldringe zu tragen, aus silbernen Gefäßen zu trinken, auf seidenen Kissen zu sitzen und Kleidung zu tragen, die aus gemischter Seide, reiner Seide. Seidenbrokat und Brokat hergestellt ist." [*Durch sprechen des Satzes: »Rahimakumu-llah (= Allah möge Sich eurer erbarmen!)«
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Sahih
242
'Ubaida Ibn As-Samit berichtete, daß der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Wer die Begegnung mit Allah liebt, mit dem liebt Allah auch die Begegnung. Und wer die Begegnung mit Allah verabscheut, mit dem verabscheut Allah auch die Begegnung." 'A'isa -oder einige seiner Frauen - sagte: "Wir verwünschen doch den Tod!" Der Prophet sagte: "Es ist nicht das. Es geht aber darum, wenn ein Gläubiger im Sterben liegt, so wird ihm die frohe Botschaft über das Wohlwollen Allahs und seine ehrwürdige Stellung bei Ihm verkündet. Hier dann wird ihm nichts anderes lieber sein, als das, was ihm nunmehr bevorsteht. Somit liebt er dann die Begegnung mit Allah und Allah liebt die Begegnung mit ihm. Was aber den Ungläubigen angeht, der im Sterben liegt, so wird ihm die Pein und die Bestrafung Allahs verkündet. Hier dann wird er das verabscheuen, was ihm bevorsteht. Somit verabscheut er also die Begegnung mit Allah und Allah verabscheut auch die Begegnung mit ihm!"
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Sahih
244
Qatada berichtete: "Ich fragte Anas: »War die Begrüßung mit der Hand üblich unter den Gefährten des Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm?« Er antwortete: »Ja!«"
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Sahih
245
Anas berichtete, daß der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, zu Mu'ad sagte: "Wer immer Allah begegnet, ohne Ihm etwas zur Seite gesellt zu haben, geht ins Paradies ein." Mu'ad sagte: "Soll ich dies nicht den Menschen kund tun, damit sie sich freuen?" Der Prophet antwortete: "Nein; denn ich fürchte, sie würden sich dann uneifrig darauf verlassen."
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Sahih
246
'Abdullah berichtete: "Ich sagte: »O Gesandter Allahs, welche Sünde ist am schwersten?« Er sagte: »Daß du Allah etwas ebenbürtig machst, während Er dein Schöpfer ist.« Ich sagte: »Welche dann?« Er sagte: »Daß du dein Kind tötest, weil du befürchtest, daß es das Essen mit dir teilt.« Ich sagte: »Welche dann?« Er sagte: »Daß du Unzucht mit der Ehefrau deines Nachbarn begehst.« Zur Bestätigung der Aussage des Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm, offenbarte Allah folgenden Qur'an-Vers (25:68): >Und die, welche keinen anderen Gott außer Allah anrufen ...<"
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Sahih
247
Abu Bakra berichtete folgendes von seinem Vater, Allahs Wohlgefallen auf ihm: "Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: »Soll ich euch nicht die größten aller Sünden nennen?« Wir sagten: »Doch, o Gesandter Allahs!« Er sagte: »Es sind drei Dinge: Die Beigesellung Allahs und die Lieblosigkeit gegen die Eltern.« Er sagte dies während er sich auf den Boden stützte. Da setzte er sich aufrecht und fuhr fort: »Und dazu gehören wahrlich die lügenhafte Aussage und das falsche Zeugnis und wahrlich die lügenhafte Aussage und das falsche Zeugnis!« Der Prophet wiederholte dies mehrmals, bis ich dachte, er würde nicht aufhören."
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Sahih
248
Abu Huraira, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete, daß der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Hütet euch vor den vernichtenden Dingen: Der Beigesellung Allahs und der Zauberei."
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Sahih
249
Abu Huraira, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete, daß der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Haltet euch fern von den sieben vernichtenden Sünden. "Die Leute sagten: "O Gesandter Allahs, und welche sind diese?" Er sagte: "Diese sind: Die Beigesellung Allahs, die Zauberei, die Tötung eines Menschen, dessen Leben Allah unantastbar gemacht hat, es sei denn, dies geschehe nach dem Recht. Ferner das Verzehren der Zinsen, das Verzehren des Besitzes einer Waise, die Flucht am Tage der Schlacht und die Verleumdung der unbescholtenen, gläubigen und arglosen Frauen."
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Sahih
252
'Abdullah Ibn 'Umar, Allahs Wohlgefallen auf beiden, berichtete, daß der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Der Muslim ist des Muslims Bruder. Ihn darf er weder unterdrücken noch zugrunde gehen lassen. Wer seinem Bruder in der Not beisteht, dem steht Allah in seiner eigenen Not bei."
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Sahih
253
Hudaifa Ibn Al-'Yaman berichtete: "Die Menschen pflegten, den Gesandten Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, über die guten Dinge zu fragen, und ich pflegte ihn über das Übel zu fragen, weil ich befürchtete, daß dieses in mich gelangt. Ich sagte: »O Gesandter Allahs, wir befanden uns einst in einer 'Gahiliyya und in einem Übel zugleich, und Allah brachte uns dieses Gute (durch den Islam). Wird es nach diesem Guten wieder Übel geben?« Und er erwiderte: »Ja!« Ich sagte wieder: »Und wird es nach diesem Übel wieder Gutes geben?« Er sagte: »Ja! Und es wird Spuren des Verderbens haben.« Ich fragte: »Und wie sehen seine Spuren des Verderbens aus?« Er sagte: »Es wird Menschen geben, die die anderen führen, aber nicht mit meiner Rechtleitung; von ihnen wirst du Dinge bejahen und andere verabscheuen.« Ich fragte: »Wird es nach diesem Guten wieder Übel geben?« Und er sagte: »Ja! Es wird Leute geben, die die anderen soweit bis zu den Toren des Höllenfeuers aufrufen, und wer ihnen folgt, den werden sie ins Feuer einführen.« Ich sagte:O Gesandter Allahs, beschreibe sie uns!« Und er sagte: »Sie gehören äußerlich zu uns und sprechen unsere Sprache.« Ich sagte: »Was befiehlst du mir, falls ich so etwas erlebe?«Der Prophet sagte:»Bleibe stets mit der Gemeinschaft der Muslime und mit deren Imam verbunden.« Ich fragte: »Wie, wenn sie (die Muslime) weder eine Gemeinschaft noch einen Imam haben?« Er sagte: »Dann verlasse alle diese Gruppen, auch dann, wenn du an dem Stamm eines Baumes mit deinen Zähnen festhalten müßtest, bis der Tod dich ereilt, während du dich noch in diesem Zustand befindest!«"
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Sahih
254
'Ata' sagte: "Ich bezeuge, daß Ibn 'Abbas folgendes berichtete: »Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, kam heraus, während Bilal ihn begleitete. Er (der Prophet) ging (zu den Frauen), weil er dachte, sie hätten seine Predigt nicht hören können. So trug er sie ihnen vor und wies sie an, Almosen zu geben.Die Frauen spendeten daraufhin: einige warfen ihre Ohrringe, andere ihre Ringe, und Bilal nahm diese im Zipfel seines Gewandes auf.«"
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Sahih
255
'Abu Sa'id Al-Hudryy berichtete: "Die Frauen sagten zum Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm: »Die Männer sind bei dir im Vergleich zu uns in der Mehrzahl, so gib uns einen Tag, an dem wir teil an dir haben.« Da setzte er ihnen einen bestimmten Tag fest, an dem er mit ihnen zusammentraf, sie lehrte und ihnen seine Anweisungen gab. Mitunter sagte er zu ihnen: »Keine Frau von euch wird drei ihrer Kinder verlieren, ohne daß diese für sie den Schutzwall vor dem Höllenfeuer darstellen!« Darauf sagte eine Frau: »Gilt dies auch für zwei Kinder?« Er antwortete: »Auch zwei!«"
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Sahih
256
Anas berichtete, daß der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, seine Worte dreimal wiederholte, damit sie so verstanden werden, wie er sie gemeint hatte; und wenn er zu den Leuten kam, grüßte er sie mit dem Friedensgruß (Salam) und wiederholte diesen dreimal.
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Sahih
257
Anas Ibn Malik berichtete: "Während wir mit dem Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm, in der Moschee saßen, kam ein Mann auf einem Kamel geritten; er ließ das Kamel auf dem Boden der Moschee niederruhen, band es an und sprach zu den Anwesenden: »Wer ist von euch Muhammad?« Dies geschah als der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sich anlehnend unter den Leuten befand. Zu dem Mann wurde gesagt: »Er ist der gutaussehende Mann, der dort sich anlehnend sitzt!« Da sprach der Mann zu ihm: »O Sohn des 'Abdulmuttalib!« Der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, antwortete: »Ja! Das bin ich!« Der Mann sagte zum Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm: »Ich will dir viele Fragen stellen und es wird dir unangenehm sein, aber fühle dich nicht unwohl wegen mir!« Der Prophet sagte: »Frage, was du willst!« Der Mann sagte: »Ich frage dich im Namen deines Herrn und des Herrn aller deiner Vorgänger: Hat Allah dich zu allen Menschen entsandt?« Der Prophet antwortete: »Bei Allah, ja!« Der Mann sagte: »Ich bitte dich im Namen Allahs, mir zu sagen: Hat Allah dir befohlen, daß wir fünf Gebete pro Tag und Nacht verrichten sollen?« Der Prophet antwortete: »Bei Allah, ja!« Der Mann sagte: »Ich bitte dich im Namen Allahs, mir zu sagen: Hat Allah dir befohlen, daß wir diesen Monat (Ramadan) im Jahr fasten sollen?« Der Prophet antwortete: »Bei Allah, ja!« Der Mann sagte: »Ich bitte dich im Namen Allahs, mir zu sagen: Hat Allah dir befohlen, daß du eine solche Sadaqa von unseren Reichen nimmst, um sie unter den Armen zu verteilen?« Der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, antwortete: »Bei Allah, ja!« Der Mann sagte daraufhin: »Ich glaube an das, was du gebracht hast, und ich bin der Sendebote für meine Leute, die hinter mir stehen. Ich bin DImam Ibn Ta'laba, Bruder des Banu Sa'd Ibn Bakr ...«"
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Sahih
258
Ibn Mas'ud, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete, daß er den Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm, folgendes sagen hörte: "Es darf keinen Neid geben, außer in zwei Fällen: Wenn ein Mensch Reichtümer besitzt und er diese dorthin bringt, wo sie in gerechter Weise verwendet werden können; und ein Mensch, dem Allah Weisheit gibt, und er mit dieser zur richtigen Entscheidung und zur Belehrung anderer beiträgt!"
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Sahih
259
Malik Ibn Al-Huwairit berichtete: "Ich kam mit einer Schar von meinem Stamm zum Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm, und wir hielten uns bei ihm zwanzig Nächte auf. Er war barmherzig und lieb. Als er aber bemerkte, daß wir uns nach unseren Angehörigen sehnten, sagte er: »Kehret zurück und haltet euch auf unter den Euren: unterweist sie und betet; bei der Fälligkeit des Pflichtgebets soll einer von euch zum Gebet rufen und der älteste von euch soll das Gebet leiten.«"
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Sahih
261
Abu Huraira berichtete, daß der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Benennt euch mit meinem Namen, doch benennt euch nicht mit meinem Beinamen. Wer immer mich im Traum sieht, der hat mich sicher gesehen; denn der Shaitan kann nicht in meiner Gestalt erscheinen; und wer über mich lügt, der wird mit Sicherheit seinen Platz im Höllenfeuer einnehmen."
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Sahih
263
'A'isa, Allahs Wohlgefallen auf ihr, berichtete: "Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, wurde über den Bit' gefragt -und dies ist ein Wein aus Sirup, den die Leute des Yemen gewöhnlich tranken - und der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: »Jedes Getränk, das berauscht, ist verboten (haram).«"
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Sahih
264
'Abdullah Ibn 'Umar, Allahs Wohlgefallen auf beiden, berichtete, daß der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Wer das Berauschende im Diesseits getrunken, und es dann nicht reumütig unterlassen hat, dem wird es im Jenseits vorenthalten werden."
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Sahih
265
Anas berichtete: "Das Berauschende wurde uns zur Zeit verboten, als das Verbot offenbart wurde; und zu jener Zeit fanden wir (in Al-Madina) nur sehr wenig vom Wein aus Weintrauben. Unser Berauschendes war gewöhnlich der Wein aus Weintrauben und der Dattelwein."
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Sahih
266
Anas Ibn Malik, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete: "Ich gab Abu 'Ubaida, Abu Talha und Ubayy Ibn Ka'b Wein aus Weintrauben und Dattelwein (arab.: Fadih1 zu trinken, als einer kam und sagte: »Alles Berauschende ist verboten worden!« Darauf sagte Abu Talha: »Steh auf Anas, und vergieße es.« Und ich vergoß es."
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Sahih
267
Ibn 'Umar, Allahs Wohlgefallen auf beiden, berichtete: '"Umar stand auf, begab sich zum Podest und sagte: »Sodann, das Berauschende ist verboten worden, und dabei handelt es sich um fünferlei: (Der Wein) aus Weintrauben, Datteln, Sirup, Weizen und Gerste. Und das Berauschende ist alles, was den Menschengeist beeinträchtigt!«"
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Sahih
268
Näfi' Ibn 'Umar, Allahs Wohlgefallen auf beiden, berichtete: "Das Berauschende wurde verboten, und in AI-Madina gab es nichts davon."
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Sahih
269
'A'isa, Allahs Wohlgefallen auf ihr, berichtete, daß der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Schimpfet nicht über die Toten; denn sie sind (durch ihre Taten) zu dem gelangt, das sie vorausgeschickt haben."
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Sahih
270
'Abdullah berichtete, daß der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede aufjnes Muslims ist eine frevelhafte Tat und gegen ihn zu kämpfen ist Kufr (Unglaube)!"
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Sahih
271
'Abdullah Ibn 'Amr, Allahs Wohlgefallen auf beiden, berichtete, daß der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Zu den größten Sünden gehört, daß man seine Eltern verflucht!" Die Leute fragten: "O Gesandter Allahs, und wie kommt es zustande, daß jemand seine Eltern verflucht?" Der Prophet erwiderte: "Indem jemand den Vater eines anderen beschimpft, worauf dieser die Beschimpfung dessen Vater erwidert, aber auch indem jemand die Mutter eines anderen beschimpft, worauf dieser die Beschimpfung dessen Mutter erwidert."
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Sahih
273
Abu Huraira, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete, daß der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Das Fasten ist (für den Menschen) ein Schutz; so soll er (während des Fastens) weder Schändlichkeit noch Torheit begehen; und wenn jemand ihn zum Zweikampf auffordert oder beschimpft, soll er ihm zweimal sagen: >Ich faste<. Ich schwöre bei Dem, in Dessen Hand mein Leben ist, daß der Geruch aus dem Mund eines Fastenden bei Allah besser ist als Moschus. Allah sagte: »Er (der Fastende) stellt Meinetwegen sein Essen und Trinken sowie seine Begierde ein. Das Fasten ist Mir gewidmet, und Ich belohne entsprechend; und jede gute Tat wird gleichermaßen zehnfach belohnt.«"
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Sahih
274
Ibn ' Abbas, Allahs Wohlgefallen auf beiden, berichtete: "Abu Lahab, Allahs Fluch auf ihm, sagte zum Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm: »Du sollst zugrunde gehen für den ganzen Tag!« Darauf wurde folgender Qur'an-Vers offenbart: >Zugrunde gehen sollen die Hände Abu Lahabs. Und (auch er selbst) soll zugrunde gehen ...< (lll:lff.)"
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Sahih
275
Abu Huraira, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete, daß der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Abraham, Allahs Friede auf ihm, vollzog für sich die Beschneiüung, als er im Alter von achtzig Jahren war, und bediente sich dazu der Axt."
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Sahih
276
Ibn 'Abbas berichtete: "Als der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, starb, war ich gerade zu jener Zeit beschnitten."
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Sahih
277
Sa'id Ibn Gubair berichtete: "Ibn 'Abbas wurde folgende Frage gestellt: »Wie war es mit dir, als der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, starb?« Er sagte: »Ich war gerade zu jener Zeit beschnitten; denn die Männer wurden gewöhnlich erst beschnitten, wenn sie geschlechtsreif geworden waren.«"
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Sahih
278
Abu Darr, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete, daß er den Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm, folgendes sagen hörte: "Niemals wird einer einen anderen einer frevelhaften Tat oder des Unglaubens bezichtigen, ohne daß dies ihn selbst treffen wird, solange sein Gefährte in Wirklichkeit nicht so ist."
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Sahih
282
Abu Huraira, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete, daß er den Gesandten Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, folgendes sagen hörte: "Eine Ameise biß einen der Propheten, der daraufhin seinen Befehl gab, das ganze Ameisendorf zu verbrennen. Und Allah gab ihm folgendes ein: »Nur weil dich eine einzige Ameise gebissen hat, hast du dafür eines der Völker verbrennen lassen, das Allah lobpreist?«"
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Sahih
283
Abu Huraira, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete, daß der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Wer von gleicher Sache auf dem Weg Allahs zweimal spendet, dem wird (am Tage des Jüngsten Gerichts) von den Toren des Paradieses zugerufen: »O Diener Allahs, das war gut!« Wer einst (im Diesseits) zu den Betenden gehörte, der wird zum Eintreten durch das Tor des Gebets ausgerufen. Und wer einst zu den Leuten des Gihad gehörte, der wird zum Eintreten durch das Tor des Gihad ausgerufen. Und wer zu den Fastenden gehörte, der wird zum Eintreten durch das Ar-Rayyan-Tor ausgerufen. Und wer zu den Spendenden gehörte, der wird zum Eintreten durch das Tor der Sadaqa ausgerufen." Abu Bakr sagte: "Mein Vater und meine Mutter mögen für dich als Opfer sein, o Gesandter Allahs! Es ist einhellig für denjenigen, der zum Eintreten durch eines dieser Tore ausgerufen wird. Wird es auch einige geben, die zum Eintreten durch alle diese Tore ausgerufen werden?" Der Prophet antwortete: "Ja! Und ich hoffe, daß du zu ihnen gehören wirst!"
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Sahih
285
Hakim Ibn Hizam, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete: "Ich bettelte den Gesandten Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, an, und er gab mir; dann bettelte ich ihn nochmal an, und er gab mir; dann bettelte ich ihn (zum dritten Mal) an, und er gab mir. Anschließend sagte er: »O Hakim, die Güter (dieser Welt) sind wahrlich grünschön und süß. Wer sich diese mit guten Vorsätzen erwirbt, dem werden sie segensreich sein. Und wer diese aus Habgier und schlechten Vorsätzen nimmt, dem werden sie ohne Segen sein. Es ist gleich demjenigen, der ißt und nie satt wird. Die (gebende) obere Hand ist besser als die (nehmende) untere Hand!« Ich sagte: »O Gesandter Allahs, ich schwöre bei Dem, Der dich mit der Wahrheit entsandt hat: ich werde nach (diesem Vorfall mit) dir von keinem Menschen etwas abbetteln, bis ich von dieser Welt scheide!«" Es geschah danach, daß Abu Bakr, Allahs Wohlgefallen auf ihm, Hakim zu sich rief, um ihm etwas zu geben und dieser ablehnte, etwas von ihm anzunehmen. Es geschah auch, daß 'Umar, Allahs Wohlgefallen auf ihm, Hakim zu sich rief, um ihm etwas zu geben und dieser nichts von ihm annahm. 'Umar sagte: "Euch, ihr Muslime, mache ich zu Zeugen über Hakim, dem ich seinen Anteil an der Beute anbiete und er ablehnt, diesen anzunehmen." Hakim blieb dabei, daß er seit diesem Vorfall mit dem Gesandten Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, von keinem Menschen etwas erbettelte, bis er starb.
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Sahih
286
'Abdullah Ibn 'Umar, Allahs Wohlgefallen auf beiden, berichtete, daß der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Der Mensch hört nicht auf zu betteln, bis er am Tage der Auferstehung auftreten und kein Fleischfetzchen mehr in seinem Gesicht haben wird."
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Sahih
287
Abu Huraira, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete, daß der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Arm ist nicht derjenige, der bei den Menschen die Runde macht und mit einem oder zwei Stück Brot oder mit einer Dattel oder mit zwei Datteln fortgeschickt wird. Arm ist vielmehr derjenige, der keinen Ausweg findet, um sich aus der Not erlösen zu können; er ist derjenige, auf den keiner aufmerksam sein wird, um ihm eineSadaqa zu geben; er ist aber auch nicht derjenige, der (beim Vorbeigehen der Menschen) aufsteht und sie anbettelt."
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Sahih
288
Abu Huraira, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete: "Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: »Wer bei anderen Menschen um etwas bettelt, um sein eigenen Besitz zu vermehren, der trachtet nach einer Glut (des Höllenfeuers), gleichwohl, ob er nach wenig oder viel gefragt hat.«" (Mu) Abu Said Al-Hudryy, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete: "Einige Leute von den Al-Ansar bettelten den Gesandten Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, an, und er gab ihnen. Sie bettelten ihn abermals an, und er gab ihnen weiter. Als sie ihn nochmal anbettelten, gab er ihnen wieder, bis alles ausging, was er besaß; dann sagte er zu ihnen: »Wenn ich etwas an Gütern besäße, so würde ich es euch nie vorenthalten. Und wer immer sich zurückhält, dem erspart Allah das Erbetteln bei den anderen. Undwer immer sich genügsam verhält, dem gibt Allah reichlich. Wer sich geduldig verhält, dem gibt Allah die Kraft dazu. Keinem wird etwas Besseres und Reichlicheres gegeben als die Geduld.«"
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Sahih
290
'A'isa, Allahs Wohlgefallen auf ihr, berichtete: "Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, pflegte, wenn er zu Bett ging, in seine Hände zu pusten und die beiden Schutz-Suren (113 und 114) zu rezitieren, alsdann mit den beiden auf seinem Körper zu streichen."
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Sahih
291
Abu Barza berichtete, daß der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, nicht mochte, vor dem Nachtgebet ins Bett zu gehen und nach der Verrichtung desselben zu reden.
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Sahih
292
Abu Huraira berichtete, daß der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Wenn jemand von euch zu Bett gehen will, soll er vorher sein Bett (von Fremdkörpern) mit seinem Lendentuch befreien; denn er weiß nicht,was sich darauf in seiner Abwesenheit gesetzt hat; dann soll er anschließend sprechen: »In Deinem Namen, o mein Herr, lege ich meine Körperseite, und durch Dich hebe ich sie wieder hoch. Wenn Du meine Seele zurückbehältst, so erbarme Dich ihrer, und wenn Du sie wieder schickst, so bewahre sie (vor jedem Übel), wie Du Deine rechtschaffenen Diener davor bewahrst.«"
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Sahih
293
Al-'Bara' Ibn 'Azib berichtete: "Der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte zu mir: »Wenn du zu Bett gehen willst, so wasche dich in der Weise, wie du dies für das Gebet gewöhnlich tust, lege dich dann hin auf deine rechte Seite und sprich: >O Allah mein Gott, ich bin Dir mit meinem Angesicht ergeben, und meine Angelegenheit überlasse ich Dir, und meinen Rücken lehne ich an Dich, nur wohlwollend und aus Furcht vor Dir; denn es gibt keine Zuflucht und Rettung vor Dir, außer bei Dir. O Allah mein Gott, ich glaube an Dein Buch, das Du offenbart hast, und an Deinen Propheten, den Du entsandt hast.< Stirbst du dann in derselben Nacht, so stirbst du auf der natürlichen Grundlage des Glaubens; mache diese Worte aber auch als Letztes, was du sprichst.« Ich habe diese dem Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm, wieder vorgetragen, und als ich den Satz >O Allah mein Gott, ich glaube an Dein Buch, das Du offenbart hast ...<, sagte ich >und Deinen Gesandten...< und der Prophet bemerkte dazu: »Nein, >...und an Deinen Propheten, den Du entsandt hast< .«"
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Sahih
294
Gabir Ihn 'Abdullah berichtete, daß der Gesandte Allahs sagte: "Mir sind fünf (Besonderheiten) gegeben worden, welche keinem der anderen Propheten vor mir gegeben wurden: Mein Sieg über den Feind wurde durch Schrecken gemacht, dessen Wirksamkeit der Entfernung von einer einmonatigen Marschreise entspricht. Die Erde wurde mir sowohl als Gebetsstätte als auch als Reinigungsmittel gemacht; und wenn jemand von meiner Umma das Gebet bei seiner Fälligkeit verrichten will, der kann es dort und überall verrichten, wo er sich gerade befindet. Die Kriegsbeute ist mir erlaubt; und im Gegensatz zu den früheren Propheten, die nur zu ihren eigenen Leuten entsandt wurden, bin ich für die Menschheit allesamt entsandt worden. Und mir wurde die Fürsprache (am Jüngsten Tag) gegeben."
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Sahih
296
Abu Huraira berichtete, daß der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Zu den Bewohnern des Paradieses wird (am Tage des Jüngsten Gerichts) gesagt: »Ihr Bewohner des Paradieses! Es ist nunmehr Ewigkeit und kein Sterben mehr!« Und Zu den Bewohnern des Höllenfeuers wird gesagt: »Ihr Bewohner des Höllenfeuers! Es ist nunmehr Ewigkeit und kein Sterben mehr!«"
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Sahih
297
Abu Sa'id berichtete: "Ein Mann kam zum Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm, und sagte: »Mein Bruder klagt über Bauchschmerzen!« Der Prophet sagte zu ihm: »Gib ihm Bienenhonig (-Wasser) zu trinken.« Als der Mann zu ihm abermals mit derselben Nachricht kam, sagte der Prophet zu ihm: »Gib ihm Bienenhonig (-Wasser) zu trinken.« Und als der Mann zum dritten Mal in derselben Sache zu ihm kam, sagte der Prophet: »Gib ihm Bienenhonig(-Wasser) zu trinken.« Dann kam der Mann noch einmal und berichtete dem Propheten, daß er dies doch tat (und sein Bruder immer noch Schmerzen hat). Da sagte der Prophet zu ihm: »Allah sagt die Wahrheit, und der Bauch deines Bruders hat gelogen. Gib ihm Bienenhonig(-Wasser) zu trinken.« Der Mann gab seinem Bruder endlich dieses Getränk, und er wurde dadurch geheilt."
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Sahih
298
'A'isa berichtete: "Der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, kam eines Tages von einer Reise zurück, während ich einen Vorhang mit Bildern aufhing. Er befahl mir, diesen herunterzureißen, und ich riß ihn auch herunter."
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Sahih
299
'A'isa, Allahs Wohlgefallen auf ihr, berichtete: "Ich kaufte einmal einen Stoff mit Bildern. Als der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, kam, blieb er an der Tür stehen und trat nicht ein. Ich sagte zu ihm: »Ich bin ja bereit, mich reumütig zu Allah zu bekennen, wenn du mir sagst, was ich für eine Sünde begangen habe!« Er erwiderte: »Was ist das für ein Stoff?« Ich sagte: »Damit du dich entweder darauf setzt oder ihn als Kopfkissen verwendest.« Er sagte: »Wahrlich, diejenigen, die diese Bilder gemacht haben, werden am Tage der Auferstehung bestraft. Zu ihnen wird gesagt werden: >Macht das lebendig, was ihr geschaffen habt!< Auch die Engel betreten keine Wohnung, in der sich ein Bild befindet.«"
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Sahih
300
'Äisa berichtete: "Umm Habiba und Umm Salama erwähnten in der Gegenwart des Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm, eine Kirche, in der es Bilder bzw. Skulpturen gab, die sie in Abessinien gesehen hatten, und der Prophet sagte: »Dies sind diejenigen Leute, die - wenn ein rechtschaffener Mensch unter ihnen stirbt - auf seinem Grab eine Gebetsstätte errichten und diese mit solchen Bildern bzw. Skulpturen versehen. Diese sind die schlimmsten Menschen bei Allah am Tage der Auferstehung.«"
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Sahih
301
Anas berichtete: '"A'isa besaß einen Vorhang mit Bildern, mit dem sie einen Teil ihrer Wohnung abschirmte. Der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte zu ihr:»Beseitige diesen deinen Vorhang; denn seine Bilder hören nicht auf, mich im Gebet abzulenken.«"
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Sahih
302
Anas, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete: "Es gab bei 'A'isa einen Vorhang, mit dem sie einen Teil ihrer Wohnung abschirmte. Der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte zu ihr: »Laß diesen vor mir verschwinden; denn seine Bilder hören nicht auf mich beim Gebet zu stören!«"
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Sahih
303
Ibn 'Abbas berichtete: "Ich hörte Muhammad, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagen: »Wer immer in dieser Welt ein Bild macht, wird am Tage der Auferstehung aufgefordert werden die Seele in das Bild einzuhauchen, und er wird keine Seele hineinhauchen können!«"
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Sahih
304
Ibn 'Abbas, Allahs Wohlgefallen auf beiden, berichtete: "Ich hörte Abu Talha sagen, daß der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, folgendes sagte: »Die Engel betreten keine Wohnung, in der es einen Hund bzw. ein Bild und / oder eine Skulptur gibt."
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Sahih
305
Salim berichtete von seinem Vater, daß dieser sagte: "Gabriel verabredete sich mit dem Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm, erschien jedoch nicht zu der Zeit, zu der er erwartet wurde. Diese Situation fiel dem Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm, sehr schwer und ließ ihn aus seiner Wohnung hinausgehen. Draußen sah er Gabriel und klagte ihm, was er Schweres empfunden hatte. Da sagte Gabriel zu ihm: »Wir (Engel) betreten keine Wohnung, in der sich ein Bild oder ein Hund befindet.«"
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Sahih
307
'A'isa, Allahs Wohlgefallen auf ihr, berichtete: "Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, pflegte, wenn er einen Kranken besuchte oder dieser zu ihm gebracht wurde, zu sagen: »Nimm die Schmerzen, o Herr der Menschen! Heile; denn Du bist Der, Der wirklich heilt. Es gibt kein Heilen außer Deinem Heilen; denn da kann nichts vom Leid bleiben.« ... "
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Sahih
308
'A'isa, Allahs Wohlgefallen auf ihr, berichtete: "Der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, befahl (mir), die Heilwirkung gegen den bösen Blick durch Neid (Arabisch: >Hasad) durch ein entsprechendes Bittgebet (Ruqya) zu erreichen."
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Sahih
309
'A'isa, Allahs Wohlgefallen auf ihr, berichtete: "Der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, pflegte, wenn er die Zufluchtnahme bei Allah für manch einen (Kranken) in seiner Familie sprechen wollte, mit seiner rechten Hand auf ihm zu streichen und zu sprechen: »O Herr der Menschen, nimm die Schmerzen! Heile; denn Du bist Der, Der wirklich heilt. Es gibt kein Heilen außer Deinem Heilen; denn da kann nichts vom Leid bleiben.«... "
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Sahih
310
'A'isa, Allahs Wohlgefallen auf ihr, berichtete: "Ich hörte den Gesandten Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, wie er während des Gebets Zuflucht (bei Allah) vor den Wirren des falschen Propheten (Daggal) suchte."
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Sahih
311
'A'isa, Allahs Wohlgefallen auf ihr, berichtete: "Ich hörte den Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm, - während er sich an mich anlehnte, sagen: »O Allah, vergib mir, erbarme Dich meiner und laß mich zu Deiner Allerhöchsten Gegenwart gehen!«"
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Sahih
313
'A'isa, Gattin des Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm, berichtete: "Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, pflegte im Gebet folgendes Bittgebet zu sprechen: »O Allah, ich suche wahrhaftig Zuflucht bei Dir vor der Pein im Grab; und ich suche Zuflucht bei Dir vor den Wirren des falschen Messias; und ich suche Zuflucht bei Dir vor der Versuchung zu Lebzeiten und vor der Versuchung im Sterben. O Allah mein Gott, ich suche wahrhaftig Zuflucht bei Dir vor Sündhaftigkeit und Überschuldung.« Einer sagte zu ihm: »Es geschieht so oft, daß du Zuflucht vor der Überschuldung suchst!« Und der Prophet erwiderte: »Wenn der Mensch überschuldet ist, pflegt er zu lügen, wenn er spricht, aber auch das nicht zu erfüllen, was er verspricht!«"
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Sahih
314
'Abdu-l-'Aziz berichtete: "Ich trat zusammen mit Tabit bei Anas Ibn Malik ein, und Tabit sagte: »O Abu Hamza, ich bin krank!« Da sagte Anas zu ihm: »Soll ich dich nicht mit einem entsprechenden Bittgebet um Heilung (Ruqya) behandeln, mit dem der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, verfuhr?« Er erwiderte: »Doch!« Anas sprach dann: »O Allah, Herr der Menschen, Vertilger aller Schmerzen! Heile; denn Du bist Der, Der wirklich heilt. Es ist keiner da, der heilt außer Dir! Denn da kann nichts vom Leid bleiben.«"
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Sahih
315
'Abdullah Ibn 'Amr berichtete: "Abu Bakr As-Siddiq, Allahs Wohlgefallen auf ihm, sagte zum Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm: »Bringe mir ein Bittgebet bei, das ich in meinem Gebet sprechen kann!« Der Prophet sagte: »Sprich: >O Allah mein Gott! Wahrlich, ich habe mir selbst vieles Unrecht zugefügt, und keiner ist da, der die Sünden vergibt, außer Dir; so vergib mir und mache dies als eine bescherte Vergebung von Dir, und erbarme Dich meiner ; denn Du bist wahrlich Der Allvergebende, Der Allbarmherzige.«"
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Sahih
318
Abu Bakr As-Siddiq, Allahs Wohlgefallen auf ihm, sagte zum Gesandten Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm: "Lehre mich ein Bittgebet (Du'a'), das ich in meinem Gebet sprechen kann!" Der Prophet sagte: "Sprich: »O Allah mein Gott, ich habe gegen mich selbst viel Unrecht getan - und keiner vergibt die Sünden außer Dir -, so vergib mir und mache dies als Begnadigung von Dir, und erbarme Dich meiner; denn wahrlich, Du bist der Allvergebende, der Allbarmherzige!«" (Bu) Abu Huraira berichtete, daß der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, (von den Vorzügen) des Freitags sprach und (in diesem Zusammenhang) sagte: "Es gibt im Verlauf dieses Tages eine Zeitspanne, in welcher sich kein muslimischer Diener im Gebet befindet und Allah um etwas bittet, ohne daß Allah ihm das gibt, worum er bittet." Und der Prophet gab mit seiner Hand ein Zeichen, um zu zeigen, wie kurz auch diese Zeitspanne sein mag.
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Sahih
319
Abu Huraira berichtete, daß der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Allah läßt wahrlich einige Seiner Engel auf den Straßen herumgehen, um denjenigen nachzuspüren, die Allahs gedenken. Wenn sie Leute finden, die Allahs gedenken, rufen sie sich gegenseitig zu und sagen: »Kommt her zu eurem Anliegen!« Da begeben sie sich zu ihnen und umschirmen sie mit ihren Flügeln in der Weise, daß sie unmittelbar mit dem ersten Himmel verbunden werden. Hier dann fragt sie Allah, Der Allmächtige und Erhabene und Er ist wohl wissender als sie: »Was sprechen Meine Diener?« Die Engel antworten: »Sie preisen Dich, rühmen Deine Größe, loben Dich und verherrlichen Dich.« Er sagt: »Haben sie Mich gesehen?« Sie sagen: »Nein! Bei Allah, sie haben Dich nicht gesehen.« Er sagt: »Und was würden sie tun, wenn sie Mich gesehen hätten?« Sie sagen: »Wenn sie Dich gesehen hätten, würden sie Dich umso mehr anbeten, Dich umso mehr verherrlichen und Dich umso mehr preisen.« Er sagt: »Und worum bitten sie Mich?« Sie sagen: »Sie bitten Dich um das Paradies.« Er sagt: »Und haben sie es gesehen?« Sie sagen: »Nein! Bei Allah, sie haben es nicht gesehen, o Herr.« Er sagt: »Und wie denn, wenn sie es gesehen hätten?« Sie sagen: »Wenn sie es gesehen hätten, würden sie kräftiger darauf harren, stärker danach verlangen, und es mehr und mehr begehren.« Er sagt: »Und wovor suchen sie Zuflucht bei Mir?« Sie sagen: »Vor dem Höllenfeuer.« Er sagt: »Und haben sie es gesehen?« Sie sagen: »Nein! Bei Allah, sie haben es nicht gesehen, o Herr.« Er sagt: »Und wie denn, wenn sie es gesehen hätten?« Sie sagen: »Wenn sie es gesehen hätten, würden sie mit aller Kraft davon rennen und sich stärker davor fürchten.« Er sagt: »Ich mache euch zu Zeugen, daß Ich ihnen vergeben habe.« Einer der Engel sagt: »Unter ihnen befindet sich doch einer, der nicht zu ihnen gehört; denn er kam nur, um etwas zu erledigen.« Allah sagt zu ihm: »Sie sind diejenigen, mit denen er gesessen hat; und derjenige, der mit ihnen sitzt, soll nicht unglücklich sein.«"
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Sahih
320
Abu Huraira berichtete, daß der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Das Bittgebet eines jeden von euch wird erhört, wenn er es nicht voreilig aufgibt, indem er sagt: »Ich habe das Bittgebet gesprochen und es ist mir nicht erfüllt worden!«"
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Sahih
321
Abu Huraira berichtete, daß der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Für jeden Propheten gibt es ein bestimmtes Bittgebet, das von Allah erfüllt wurde. Ich aber will mein Bittgebet solange aufheben, bis ich dieses als Fürsprache für meine Umma im Jenseits spreche."
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Sahih
322
Abu Huraira berichtete: "Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, pflegte zwischen dem Takbir (beim Eröffnen des Gebets) und der Rezitation (Qirä'a) des Qur'an einen Augenblick zu schweigen ... Ich sagte zu ihm: »O Gesandter Allahs, mögen dir mein Vater und meine Mutter dafür geopfert werden, wenn du mir sagst, was du da während deines Schweigens zwischen dem Takbir und der Rezitation (Qirä'a) liest!« Er antwortete: »Ich sage: >O Allah, mache zwischen mir und meinen Sünden eine Entfernung wie solche, die Du zwischen dem Osten und dem Westen gemacht hast; o Allah, mache mich von allen Sünden frei, wie ein weißes Kleid von dem Schmutz gereinigt wird; o Allah, wasche meine Sünden ab mit Wasser, Schnee und Hagel.<«" (Bu) Abu Huraira, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete, daß der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Keiner von euch soll sagen: >O Allah mein Gott, vergib mir, wenn Du willst, o Allah mein Gott, erbarme Dich meiner, wenn Du willst<. Er soll sich für seine Sache entscheiden; denn es gibt keinen, der Allah dazu nötigen kann."
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Sahih
323
Abu Huraira, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete, daß der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Unser Herr, Der Segensreiche und Erhabene, wendet Sich Gnädig in jeder Nacht unserem ersten Himmel zu, wenn das letzte Drittel der Nacht übrig bleibt, und spricht: »Wer ruft Mich an, damit Ich ihm entgegenkomme? Wer bittet Mich, damit Ich ihm gebe? Wer bittet Mich um Vergebung, damit Ich ihm vergebe?«"
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Sahih
324
Abu Huraira, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete, daß der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Wer spricht >Gepriesen sei Allah und alles Lob gebührt Ihm< einhundert Mal an einem Tag, dem werden alle seine Sünden getilgt, auch dann, wenn sie soviel wären wie der Meeresschaum."
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Sahih
325
Abu Huraira, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete, daß der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Wer spricht >Kein Gott ist da außer Allah, Dem Einzigen, Der keinen Partner hat. Ihm gehört das Reich, und Ihm gebührt alles Lob, und Er ist über alle Dinge Mächtig< einhundert Mal an einem Tag, dem wird dies soviel an Lohn sein, wie für die Freilassung von zehn Sklaven. Ihm werden dafür einhundert gute Taten gutgeschrieben, und von ihm werden einhundert schlechte Taten getilgt; zusätzlich wirken diese Worte für ihn als ein Schutz vor Satan an diesem ganzen Tag, bis er sich zur Nachtruhe begibt. Kein Mensch wird etwas Besseres vorbringen, als derjenige, der diese Worte gesprochen hat, es sei denn, daß einer mehr davon spricht als der andere."
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Sahih
326
Abu Huraira, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete: "Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, pflegte - wenn er während des Gebets seinen Kopf nach der Verbeugung wieder erhob -zu sagen: „sami'a-llahu liman hamidah, rabbanä walaka-1-hamd, (= Allah hört den, der Ihn lobpreist, o unser Herr, und Dir gebührt alles Lob)< und darauf sprach er Bittgebete für einige Leute, die er auch beim Namen nannte; er sagte (z. B): »O Allah, rette Al- Walid Ibn Al-Walid und Salama Ibn Hisäm und 'Ayyäs Ibn Abi Rabl'a sowie alle Unterdrückten unter den Gläubigen. O Allah, erhöhe Deinen gewaltigen Druck auf die Mudar und mach ihnen diese Jahre zu heillosen Jahren, wie die Jahre von Yusuf.« Damals standen die östlichen Bewohner der Mudar als Widersacher des Propheten."
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Sahih
331
Abu Huraira, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete: "Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: »Unser Herr der Segensreiche und Erhabene begibt sich Gnädig in jeder Nacht zum Himmel dieser Welt, wenn das letzte Drittel der Nacht übrig bleibt, und sagt: >Wer ruft Mich, so daß Ich ihn erhöre? Wer bittet Mich, so daß Ich ihm gebe? Wer verlangt Vergebung von Mir, so daß Ich ihm vergebe?<«"
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Sahih
332
Abu Huraira, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete: "Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sprach gewöhnlich folgendes Bittgebet: »O Allah mein Gott, ich nehme meine Zuflucht bei Dir vor der Peinigung im Grab und vor der Peinigung im Höllenfeuer und vor der Versuchung zu Lebzeiten und beim Tod und vor den Wirren des falschen Messias.«"
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Sahih
333
Al-'Bara' Ibn 'Azib, Allahs Wohlgefallen auf beiden, berichtete, daß der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, folgendes zu ihm sagte: "Wenn du zu Bett gehen willst, so wasche dich, wie du dich gewöhnlich für das Gebet wäschst; dann lege dich auf deine rechte Seite und sprich: »O Allah mein Gott, Dir ergebe ich mich mit meinem Antlitz, und in Deine Hand lege ich alle meine Angelegenheiten. Bei Dir suche ich meinen Schutz im Verlangen nach Dir und in Furcht vor Dir; denn es gibt keine Geborgenheit und keine Rettung vor Dir außer bei Dir. Ich glaube an Dein Buch, das Du offenbart hast, und an Deinen Propheten, den Du entsandt hast.« Wenn du danach sterben solltest, so stirbst du mit dem Glauben der Fitra. So mache diese zu den letzten Worten, die du sprichst." Al-'Bara' sagte darauf: "Ich werde sie üben: > ... und an Deinen Gesandten, den Du entsandt hast!< Der Prophet sagte: >Nein! ... und an Deinen Propheten, den Du entsandt hast!<"
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Sahih
334
Anas berichtete: "Das vom Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm, am meisten gesprochene Bittgebet war: »Unser Herr, gib uns Gutes im Diesseits und Gutes im Jenseits und behüte uns vor der Pein des Höllenfeuers!«"
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Sahih
335
Anas berichtete: "Der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, hob seine Hände (beim Bittgebet) so, daß wir die helle Haut seiner beiden Achseln sehen konnten."
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Sahih
336
Anas berichtete: "Umm Sulaim sagte zum Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm: »Anas ist dein Diener!« Er sagte: »O Allah mein Gott, vermehre seine Güter und seine Kinder und segne das, was Du ihm gegeben hast!«"
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Sahih
337
Anas Ibn Malik berichtete: "Der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, pflegte seine Hände zu keinem seiner Bittgebete zu erheben, mit Ausnahme des Bittgebets um Wasser. Da erhob er gewöhnlich seine Hände in der Weise, daß die hellen Stellen seiner Achselhöhlen zu sehen waren."
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Sahih
338
Anas, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete, daß der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Wenn jemand von euch ein Bittgebet sprechen will, soll er um seine Angelegenheit mit Entschlossenheit bitten, und er soll nicht sagen: >O Allah mein Gott, wenn Du willst, gib mir<; denn es gibt keinen, der Allah dazu nötigen kann."
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Sahih
339
Anas, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete: "Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, hatte gewöhnlich seine Hände in keinem seiner Bittgebete (Du'ä') erhoben, mit Ausnahme des Bittgebets um Wasser (Istisqa'); in diesem Fall hob er seine Hände so (hoch), daß die hellen Hautstellen seiner Achselhöhlen gesehen werden konnten." Und Abu Musa sagte: "Der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sprach ein Bittgebet und erhob dabei seine beiden Hände."
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Sahih
341
Ibn 'Abbas berichtete, daß der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, folgendes zu sagen pflegte: "Ich nehme meine Zuflucht bei peiner Erhabenheit, bei Dir, außer Dem kein Gott da ist, bei Dem, Der nicht stirbt, und die Ginn und die Menschen sterben."
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Sahih
342
Ibn 'Abbas berichtete: "Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, pflegte bei Bedrängnis zu sprechen: »Es ist kein Gott da außer Allah, Dem Allmächtigen, Dem Nachsichtigen. Es ist kein Gott da außer Allah, Dem Herrn des Gewaltigen Throns. Es ist kein Gott da außer Allah, Dem Herrn der Himmel und der Erde und Dem Herrn des Würdigen Throns.«"
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Sahih
343
Ibn 'Abbas berichtete: "Der Prophet Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, pflegte bei Bedrängnis zu sprechen: »Kein Gott ist da außer Allah, Dem Allmächtigen, Dem Nachsichtigen. Es ist kein Gott außer Allah, Dem Herrn der Himmel und der Erde und Dem Herrn des Ehrwürdigen Throns.«"
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Sahih
344
Ibn 'Abbas berichtete: "Der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, pflegte, wenn er in der Nacht betete, folgendes Bittgebet zu sprechen: »O Allah mein Gott, Dir gebührt alles Lob. Du bist das Licht der Himmel und der Erde und dessen, was sich in ihnen befindet. Und alles Lob gebührt ja Dir, da Du Der Erhalter der Himmel und der Erde und dessen, was sich in ihnen befindet, bist. Und alles Lob gebührt ja Dir; denn Du bist Die Wahrheit, Deine Verheißung ist die Wahrheit, Dein Wort ist wahr, die Begegnung mit Dir ist wahr, das Paradies ist wahr, das Höllenfeuer ist wahr, die Stunde ist wahr, die Propheten sind wahr, und Muhammad ist wahr. O Allah mein Gott, Dir ergebe ich mich, auf Dich vertraue ich, an Dich glaube ich, zu Dir kehre ich bußfertig zurück, wegen Dir streite ich mit anderen, und Dich nehme ich zum Richter aller Dinge. So vergib mir alles, was ich begangen habe, und was ich noch begehen werde sowie was ich im Geheimen verberge, und was ich offenkundig tue. Du bist wahrlich Der, Der mit allem Guten zuvorkommt, und Du bist wahrlich Der, Der die Macht zum Aufschieben aller Dinge besitzt. Kein Gott ist da außer Dir.«"
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Sahih
345
Ihn ' Abbas, Allahs Wohlgefallen auf beiden, berichtete: "Ich übernachtete bei Maimuna, und als der Prophet kam, erledigte er seine Notdurft, wusch anschließend sein Gesicht und seine Hände und schlief. Er stand wieder nach einer Zeit auf und ging zum Wasserschlauch, öffnete dessen Hals und wusch sich für das Gebet in gemäßigter Weise, d.h. er verbrauchte nicht viel Wasser, dennoch wusch er sich richtig. Er fing an, das Gebet zu verrichten. Ich streckte mich, damit er nicht merkte, daß ich ihn die ganze Zeit gemieden hatte. Dann wusch ich mich fürs Gebet, und als er wieder aufstand, um weiter zu beten, stellte ich mich auf seine linke Seite. Da nahm er mein Ohr in die Hand und führte mich auf seine rechte Seite. Sein Gebet betrug insgesamt dreizehn Rak'a. Danach legte er sich hin und schlief, bis sein Atem hörbar wurde - und dies geschah gewöhnlich, wenn er schlief -. Dann rief Bilal zum Gebet. Darauf verrichtete er das Gebet, ohne seine Gebetswäsche (Wudu' ) zu wiederholen. In seinem Bittgebet (Du'ä') pflegte er folgendes zu sprechen: »O Allah mein Gott, gib mir Licht in mein Herz, Licht in meine Augen, Licht in meine Ohren, auf meine rechte Seite Licht, auf meine linke Seite Licht, über mir Licht, unter mir Licht, hinter mir Licht und schenke mir Licht.« Kuraib aber fügte hinzu: »Und andere sieben Dinge sind im Gedächtnis der Menschen noch erhalten.« Später traf ich einen Mann von den Kindern des Al-'Abbas, der mir diese Dinge nannte. Er erwähnte noch >...in meine Nerven, in mein Fleisch, in mein Blut, in mein Haar, in meine Haut< und noch andere zwei Teile."
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Sahih
346
Ibn Abi Aufa, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete: "Der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, pflegte, wenn jemand zu ihm eine Sadaqa überbrachte, zu sagen: »O Allah mein Gott, segne die Familie des Soundso.« Und als mein Vater zu ihm kam, sagte er: »O Allah mein Gott, segne die Familie des Abi Aufa.«"
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Sahih
347
Ibn Abi Musa berichtete von seinem Vater, daß der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, das folgende Bittgebet sprach: "Mein Herr, vergib mir meine Fehltritte und meine Unwissenheit, meine Überschreitungen in all meinen Angelegenheiten und auch das, was Du besser kennst als ich. O Allah, mein Gott, vergib mir meine Sünden und all meine (Mißetaten,die) ich vorsätzlich,unwissentlich und ernstlich beging; und ich gebe zu, daß diese alle bei mir sind. O Allah mein Gott, vergib mir all meine (Mißetaten, die) ich einst beging und künftig begehen werde, und was ich von diesen heimlich und offenkundig tue. Du bist mit Deiner Gnade zuvorkommend und gewährst Aufschub für alles, und Du bist über alle Dinge Mächtig."
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Sahih
348
Saddad Ibn Aus, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete, daß der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Das höchste aller Bittgebete um Vergebung ist, daß der Bittende folgendes sagt: »O Allah, Du bist mein Gott. Kein Gott ist da außer Dir. Du erschufst mich und ich bin Dein Diener. Ich halte fest an meinem Bund mit Dir und an meinem Versprechen an Dich, solange ich dies einzuhalten vermag. Ich nehme meine Zuflucht bei Dir vor dem Übel, das ich begangen habe, und gebe in aller Dankbarkeit Deine Huld an mich zu sowie ich meine Schuld zugebe. Vergebe mir; denn keiner ist da außer Dir, der die Sünden vergibt.« Wer dieses Bittgebet an einem Teil des Tages spricht und an dessen Inhalt fest glaubt, alsdann an diesem Tag vor Anbruch der Nacht stirbt, der gehört zu den Bewohnern des Paradieses. Und wer dieses Bittgebet an einem Teil der Nacht spricht und an dessen Inhalt fest glaubt, alsdann vor Anbruch des Morgens stirbt, der gehört zu den Bewohnern des Paradieses."
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Sahih
349
Umm Salama, Allahs Wohlgefallen auf ihr, berichtete, daß der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, ein junges Mädchen in ihrer Wohnung sah, auf deren Gesicht ein Farbfleck war. Er sagte: "Suchet für sie die Heilwirkung durch ein entsprechendes Bittgebet (Ruqya); denn sie wurde von einem bösen Blick getroffen."
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Sahih
350
Wärid, Sklave des Al-Mugira Ibn Su'ba berichtete: "Al-Mugira schrieb an Mu'awya Ibn Abi Sufyan , daß der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, nach der Beendigung jedes Gebets mit dem Taslim, folgendes zu sagen pflegte: »Es ist kein Gott da außer Allah Dem Einzigen, Der keinen Partner hat. Ihm gehört das Reich, und Ihm gebührt alles Lob, und Er ist über alle Dinge Mächtig. O Allah mein Gott, es gibt keinen, der das vorenthält, was Du gegeben hast, und es gibt keinen, der das gibt, was Du vorenthalten hast. Reichtum nützt dann nicht; denn von Dir kommt der Reichtum.«..."
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Sahih
352
Ganr berichtete: "Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte zu mir: »Willst du mich nicht von dieser Halasa erlösen?« Diese Halasa war eine Skulptur, die von den Menschen angebetet wurde, und wurde Al-Ka'ba Al-'Yaman iyya (= die yemenitische Ka'ba) genannt. Ich sagte: »O Gesandter Allahs, ich bin ein Mann, der sich nicht auf dem Rücken des Pferdes halten kann!« Darauf schlug er mit seiner Hand gegen meine Brust und sagte: »O Allah mein Gott, laß ihn halten, und laße ihn andere rechtführen und leite ihn recht.« Danach zog ich in einer Schar von fünfzig Mann aus meinem Stamm Ahmas aus. ... Ich kam dort an und setzte sie in Brand. Anschließend kehrte ich zum Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm, zurück und sagte: »O Gesandter Allahs! Bei Allah, ich bin nicht eher zu dir gekommen, als bis ich sie hinter mir wie ein räudiges Kamel ließ.« Er sprach dafür ein Bittgebet für Ahmas und ihre Pferde."
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Sahih
353
Gabir Ibn 'Abdullah, Allahs Wohlgefallen auf beiden, berichtete: "Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, lehrte uns, um Eingebung zur richtigen Entscheidung (bei Allah) zu bitten, wie er uns auch die Suren des Qur'an lehrte, indem er sagte: »Wenn einer von euch etwas vorhat, dann soll er ein Gebet verrichten, das aus zwei Rak'a besteht und nicht zu den Pflichtgebeten gehört, und anschließend sprechen: >Allahumma inni astahlruka bi' ilmika, wa astaqdiruka bi-qudratika, wa-as'aluka min fadlikal'azlm. fa innaka taqdiru wa-lä aqdir, wa-ta'lamu wa-la a'lam, wa 'anta 'allamu-1-guyub. Allahumma, inn kunta ta'lamu anna hada-1amra hairun II fi dinl wa-ma'asi, wa-'aqibati amri (oder sagt: 'agili amri wa-agilihi), fa-qdurhu H, wa-yassirhu II, tumma barik li fih. Wa 'inn kunta ta'lamu anna häda-1-amra sarrun H fi dmi wama'äsi, wa-'äqibati 'amri (oder sagt: ägili amri wa-agilihi), fasrifhu 'anni was-rifni 'anhu, wa-qdur liya-1-haira haitu kan, tumma-r-dini bih.<* Dann nennt er sein Anliegen.«" [*Auf Deutsch: >O Allah mein Gott, ich bitte Dich um die Eingebung der richtigen Entscheidung aufgrund Deines Wissens; ich bitte Dich um Kraft (zur Durchführung des Vorhabens) durch Deine Kraft, und ich bitte Dich um Deine unermeßliche Güte. Du hast ja die Kraft (dazu) und ich nicht. Du weißt (alles), und ich weiß nicht(s); und nur Du kennst das Verborgene! O Allah mein Gott! Wenn Du weißt, daß diese Angelegenheit gut ist, für mich, für meinen Glauben, für meine Lebensführung und für mein Ende (oder sagt: für mein dieseitiges und jenseitiges Leben), so bestimme sie mir und erleichtere sie mir, sie zu erreichen! Und gib mir dann Deinen Segen dazu! Weißt Du aber,daß diese Angelegenheit schlecht ist, für mich, für meinen Glauben, für meine Lebensführung und für mein Ende (oder sagt: für mein dieseitiges und jenseitiges Leben), so wende sie von mir ab und halte mich von ihr fern! Bestimme mir Gutes, wo immer dies auch sei, und mache mich dann zufrieden damit!
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Sahih
354
Abu Huraira berichtete, daß der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Wahrlich, Allah bestimmte dem Sohn Adams seinen Anteil an Unzucht vor, den er unausweichlich begehen wird: Denn die Unzucht der Augen ist der Blick, die Unzucht der Zunge ist ihre Aussprache. Der Mensch wünscht und begehrt. Maßgebend jedoch ist, ob die Geschlechtsteile bei entsprechender Wahrnehmung benutzt werden, oder nicht."
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Sahih
355
Anas Ibn Malik berichtete: "Der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: »Was wollen die Leute, die ihre Blicke während ihres Gebets hoch gegen den Himmel richten?« Diese seine Aussage wurde immer wieder heftiger, bis er sagte: »Entweder hören sie damit auf, oder es wird ihnen die Sehkraft weggenommen!«"
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Sahih
357
'Abdullah Ibn 'Abbas, Allahs Wohlgefallen auf beiden, berichtete: "Als Al-Fadl hinter dem Gesandten Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, ritt, kam eine Frau vom Stamm Hat'am, und Al-Fadl begann, sie anzuschauen, während sie ebenfalls damit begann, ihn anzuschauen. Der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, drehte das Gesicht von Al-Fadl in die andere Richtung. Die Frau sagte dann: »O Gesandter Allahs, die Pilgerfahrt, die Allah Seinen Dienern zur Pflicht gemacht hat, wurde verkündet, als mein Vater sehr alt war und sich auf dem Reittier nicht mehr festhalten konnte. Darf ich den Hagg für ihn vornehmen?« Der Prophet antwortete: »Ja!« Und dies geschah während der letzten Pilgerfahrt." Abu Huraira berichtete: "Abu-1-Qasim, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: »Wenn jemand bei dir (in deine Wohnung) ohne deine Erlaubnis guckt, und du auf ihn einen Stein wirfst und damit sein Auge ausschlägst, machst du dich deswegen nicht strafbar.«"
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Sahih
358
Anas Ibn Malik, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete, daß er den Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm, folgendes sagen hörte: "Wahrlich, Allah sagte: »Wenn Ich Meinen Diener an seinen beiden geliebten Augen prüfe, und er sich dabei geduldig verhält, gebe Ich ihm das Paradies als Ersatz dafür.«"
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Sahih
359
'Abdu-r-Rahman Ibn Abi Bakra berichtete von seinem Vater, wie er sich daran erinnerte, als der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, auf seinem Kamel saß, während ein anderer Mensch die Kamelzügel festhielt. Der Prophet fragte: »Welcher Tag ist heute?« ('Abdu-r-Rahman s Vater sagte:) "Wir schwiegen, weil wir dachten, er würde dem Tag einen anderen Namen geben; er sagte aber: »Ist heute nicht der Tag des Opferfestes?« Wir sagten: »Doch!«, dann sagte er: »Welcher Monat ist dieser?« Wir schwiegen, weil wir dachten, er würde dem Monat einen anderen Namen geben, er sagte aber: »Ist dieser nicht (der heilige Monat) Du-1-Higga?« Wir sagten: »Doch!« Dann sagte er: »Wahrlich, euer Blut, eure Güter und eure Ehre sind unter euch genauso heilig, wie es heute der Fall ist, an diesem eurem Tag, in diesem eurem Monat, in dieser eurer Ortschaft. Der Anwesende soll dem Abwesenden davon berichten; denn es mag sein, daß der Anwesende einem anderen berichtet, der dies mehr begreift als er selbst.«"
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Sahih
360
Abu Huraira, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete, daß der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Wer an Allah und den Jüngsten Tag glaubt, der soll seinem Gast Gastfreundschaft erweisen. Und wer an Allah und den Jüngsten Tag glaubt, der soll die Bindung zu seiner Blutsverwandtschaft pflegen. Und wer an Allah und den Jüngsten Tag glaubt, der soll Gutes sprechen oder schweigen."
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Sahih
361
'Abdullah Ibn Mas'ud berichtete, daß der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Das erste, über das zwischen den Menschen (am Tage des Jüngsten Gerichts) gerichtet werden wird, ist das Blutvergießen!" (Bu, Mu). Ibn 'Umar, Allahs Wohlgefallen auf beiden, berichtete, daß der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Der Muslim bleibt stets unbedrängt im Rahmen seiner Religion, solange er kein widerrechtliches Blutvergießen begangen hat."
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Sahih
362
Abu Huraira, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete, daß der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Der böse Blick ist wahr!", und daß er die Tätowierung verbot.
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Sahih
363
Abu Huraira berichtete, daß er den Gesandten Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, folgendes sagen hörte: "Vom Prophetentum bleibt nichts mehr übrig, außer den frohen Botschaften." Die Leute fragten: "Und was sind die frohen Botschaften?" Er sagte: "Es sind die guten Traumgesichter."
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Sahih
364
Abu Huraira, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete: "Der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: »Wer an Allah und Seinen Gesandten glaubt, das Gebet verrichtet und im Ramadan fastet, der hat gegenüber Allah ein Recht darauf, daß Er ihn ins Paradies eintreten läßt, gleichwohl, ob er auf dem Weg Allahs den Gihad unternahm oder in seinem Land daheimsaß, wo er geboren wurde.« Die Leute sagten: »O Gesandter Allahs! Sollen wir nicht den Menschen diese frohe Botschaft verkündigen?« Darauf fuhr der Prophet fort: »Wahrlich, es gibt im Paradies einhundert Rangstufen, die Allah für diejenigen vorbereitete, die auf dem Weg Allahs den Gihad unternahmen, und zwischen der einen Stufe und der anderen ist eine Entfernung, wie zwischen Himmel und Erde. Wenn ihr also Allah darum bittet, so bittet um den Al-Firdaus; denn dieser liegt mitten im Paradies oder auf der höchsten Ebene des Paradieses ... und darüber befindet sich der Thron des Allerbarmers, und dort entspringen die Flüsse des Paradieses.«"
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Sahih
365
Gabir Ibn 'Abdullah berichtete, daß der Gesandte Allahs sagte: "Mir sind fünf (Besonderheiten) gegeben worden, welche keinem der anderen Propheten vor mir gegeben wurden: Mein Sieg über den Feind wurde durch Schrecken gemacht, dessen Wirksamkeit der Entfernung von einer einmonatigen Marschreise entspricht. Die Erde wurde mir sowohl als Gebetsstätte als auch als Reinigungsmittel gemacht; und wenn jemand von meiner Umma das Gebet bei seiner Fälligkeit verrichten will, der kann es dort und überall verrichten, wo er sich gerade befindet. Die Kriegsbeute ist mir erlaubt; und im Gegensatz zu den früheren Propheten, die nur zu ihren eigenen Leuten entsandt wurden, bin ich für die Menschheit allesamt entsandt worden. Und mir wurde die Fürsprache (am Jüngsten Tag) gegeben."
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Sahih
366
Tkrima berichtete, daß ' Alyy, Allahs Wohlgefallen auf ihm, einige Leute verbrannte. Als Ibn 'Abbas davon erfuhr, sagte er: »An seiner Stelle hätte ich sie nicht verbrannt; denn der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: >Vollzieht keine Strafe, mit der Allah Selbst bestraft.< Und ich hätte sie hingerichtet, wie der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: >Wer seine Religion ändert, den sollt ihr töten!< «"
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Sahih
367
'Abdullah berichtete: "Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte folgendes zu uns: »Wahrlich, ihr werdet nach mir Brauchtümer und Dinge sehen, die ihr verabscheut.« Die Leute sagten: »O Gesandter Allahs, was befiehlst du uns dann?« Der Prophet antwortete: »Ihr erfüllt eure Verpflichtungen gegenüber den anderen und bittet Allah um das, was euch an Rechten zusteht.«"
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Sahih
368
'Abdullah, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete, daß der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Zu uns gehört nicht derjenige, der seine Wangen schlägt, sein Hemd zerreißt und das Brauchtum der Gahiliyya (= Zeit der Unwissenheit vor dem Islam) heraufbeschwört!"
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Sahih
369
Abu Sa'id, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete, daß der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Ihr werdet gewiß das Brauchtum derjenigen vor euch Handspanne für Handspanne und Ellenlänge für Ellenlänge befolgen, bis ihr ihnen auch dann nachgeht, wenn sie durch das Loch eines Dabb durchgehen würden!" Wir sagten: "O Gesandter Allahs, die Juden und die Christen (meinst du)?" Und er antwortete: "Wen sonst?"
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Sahih
370
Ibn Mas'ud berichtete, daß der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Es werden eines Tages Brauchtümer und Dinge im Gange sein, die ihr verabscheut." Die Leute sagten zu ihm: "O Gesandter Allahs, was befiehlst du uns dann?" Der Prophet antwortete: "Ihr erfüllt eure Verpflichtungen und bittet Allah um das, was euch an Rechten zusteht."
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Sahih
371
Sahl Ibn Sa'd berichtete: "Abu Usaid As-Sa'idyy lud den Gesandten Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, zu seiner Hochzeit ein, auf welcher seine Frau die Hochzeitsgäste bediente, obwohl sie selbst die Braut war. Wisset ihr, was sie dem Gesandten Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, zu trinken gab? Sie legte für ihn in der Nacht zuvor Datteln ins Wasser, und als er mit dem Essen fertig war, gab sie ihm das Dattelwasser zu trinken."
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Sahih
372
Anas Ibn Malik, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete: '"Abdu-r- Rahman Ibn 'Auf, kam zum Gesandten Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, und auf seinem Körper waren gelbe Spuren (der Henna) zu sehen. Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, fragte ihn nach dem Grund, und er gab an, daß er eine Frau von den Al-Ansar geheiratet habe. Der Prophet fragte ihn: »Was hast du ihr (für eine Brautgabe) gegeben?« Er sagte: »Soviel vom Gold, wie das Gewicht eines Dattelkerns.« Da erwiderte der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm: »Gib ein Festmahl, mindestens mit einem Schaf!«"
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Sahih
373
Ibn 'Umar, Allahs Wohlgefallen auf beiden, berichtete: "Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, verbot den Sigar. Und Sigar ist, wenn ein Mann seine Tochter einem anderen Mann mit der Bedingung zur Frau gibt, daß dieser ihm auch seine Tochter zur Ehefrau gibt, und daß die Aufhebung einer Zahlung des Brautgeldes auf Gegenseitigkeit beruht."
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Sahih
374
Sahl Ibn Sa'd berichtete: "Eine Frau bot sich dem Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm, (für die Ehe mit ihm) an. Darauf sagte ein Mann zu ihm: »O Gesandter Allahs, gib sie mir zur Frau!« Der Prophet fragte ihn: »Was bietest du ihr (als Brautgabe) an?« Er sagte: »Ich habe nichts.« Der Prophet sagte zu ihm: »Geh und suche einen Ring, sei dieser auch aus Eisen!« Der Mann ging dann, kam aber zurück und sagte: »Nein, bei Allah! Nichts habe ich gefunden, nicht einmal einen Ring aus Eisen. Aber hier ist mein Lendentuch, von dem sie die Hälfte besitzen kann.« Der Mann besaß aber kein Oberkleid dazu, und der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte zu ihm: »Was soll die Frau mit deinem Lendentuch machen?: Wenn du es anhast, so hat sie nichts auf ihrem Leibe; und wenn sie es anhat, hast du selbst nichts auf deinem Leibe. Der Mann setzte sich, und als es aber lange dauerte, stand er auf. Als der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, ihn nochmal sah, rief er ihn zu sich und sagte zu ihm: »Was hast du vom Qur'an (auswendig gelernt?)« Der Mann sagte: »Ich behalte noch die Sura Soundso und die Sura Soundso« Er nannte ihm dann mehrere Suren. Da sagte der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, zu ihm: »Wir geben sie dir (zur Ehefrau) für das, was du von dem Qur'an behalten hast.«
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Sahih
375
'Abdullah berichtete, daß der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Die Beschimpfung eines Muslims ist eine frevelhafte Tat und gegen ihn zu kämpfen ist Kufr (Unglaube)!"
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Sahih
376
Al-Ahnaf Ihn Qais berichtete: "Als ich mich auf dem Weg befand, um jenem Mann ('Alyy Ibn Abi Talib) zu Hilfe zu kommen, sah mich Abu Bakr und fragte: »Wohin gehst du?« Ich antwortete: »Ich will diesem Mann helfen!« Da sagte er: »Kehre um; denn ich habe den Gesandten Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, folgendes sagen hören: >Wenn zwei Muslime mit dem Schwert gegeneinander kämpfen, werden beide, der Tötende und der Getötete, in das Höllenfeuer gehen.< Als ich fragte: >O Gesandter Allahs! Das ist für den Tötenden, doch warum für den Getöteten?<, da antwortete er: >Auch dieser hatte sehr ernst den Vorsatz, seinen Gefährten zu töten!<«"
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Sahih
377
Ibn 'Umar, Allahs Wohlgefallen auf beiden, berichtete, daß der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Wehe euch! Kehrt nicht nach mir zum Unglauben zurück, indem die einen von euch die Nacken der anderen abschlagen."
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Sahih
378
Ganr berichtete: "Der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte zu mir während der Abschiedspilgerfahrt (Haggatu-1-wada'): »Laß die Menschen (diese meine folgenden Wörter) aufmerksam hören: >Kehret nicht nach mir in den Unglauben zurück, indem die einen von euch die Nacken der anderen abschlagen!<«"
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Sahih
379
'Abdullah Ibn 'Umar, Allahs Wohlgefallen auf beiden, berichtete, daß der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Der Muslim ist des Muslims Bruder. Ihn darf er weder unterdrücken noch zugrunde gehen lassen. Wer seinem Bruder in der Not beisteht, dem steht Allah in seiner eigenen Not bei. Und wer einem Muslim eine Sorge abnimmt, dem nimmt Allah eine Sorge von den Sorgen am Tage der Auferstehung ab. Und wer einen Muslim nicht bloßstellt, den stellt Allah nicht bloß am Tage der Auferstehung."
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Sahih
380
'Abdullah Ibn 'Umar, Allahs Wohlgefallen auf beiden, berichtete, daß der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Keiner von euch darf den Kauf derselben Ware anstreben, die sein Bruder zu kaufen beabsichtigt."
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Sahih
381
'Abdullah Ibn 'Umar, Allahs Wohlgefallen auf beiden, berichtete, daß der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Keiner von euch darf den Kauf derselben Ware anstreben, die sein Bruder zu kaufen beabsichtigt; und fanget die Ware nicht auf dem Weg ab und wartet, bis sie ihren Platz auf dem Markt eingenommen hat."
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Sahih
382
'Abdullah, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete, daß der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Solange ihr (Menschen) zu dritt seid, sollen nicht zwei davon ein vertrauliches Gespräch unter Ausschluß des dritten führen, bis ihr wieder mit anderen Menschen zusammenkommt; denn dies macht ihn traurig!"
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Sahih
383
Abu Hamza Anas Ibn Malik, Allahs Wohlgefallen auf ihm, dem Knecht des Gesandten Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm: Der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Keiner von euch ist gläubig, bis er für seinen Bruder wünscht, was er für sich selbst wünscht."
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Sahih
384
Abu Huraira berichtete, daß der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Hütet euch vor Verdächtigungen; denn Verdächtigung ist die größte aller Lügen; sucht nicht mit Vorbedacht nach euren Fehlern und spioniert einander nicht nach. Seid einander nicht neidisch und mißgünstig, wendet euch nicht voneinander ab und seid Allahs Diener, brüderlich zueinander."
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Sahih
385
Abu Huraira berichtete, daß der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Keiner von euch darf auf seinen Bruder mit einer Waffe zeigen; denn er weiß nicht, ob Satan die Bewegung seiner Hand so beeinflußt (, daß er seinen Bruder damit umbringt) und selbst dadurch in eine Grube des Höllenfeuers fällt."
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Sahih
386
Abu Huraira, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete, daß der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Wer seinem Bruder Unrecht, hinsichtlich der Verletzung seiner Ehre oder sonst irgend etwas zugefügt hat, der soll schon heute für eine Wiedergutmachung sorgen, ehe der Tag kommt, an dem diese durch (Wiedergutmachung mit) Dinar und Dirham nicht mehr möglich sein wird; und an dem von seinen guten Taten soviel abgeschnitten wird, wie sein Unrecht ausmacht, und wenn ihm keine guten Taten zugeschrieben worden sind, dann wird ersatzweise etwas von den Übeltaten seines Gegners genommen und (zugunsten) des anderen gelegt."
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Sahih
387
Abu Huraira, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete, daß der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Keiner Frau ist es (von Allah) erlaubt, daß sie die Scheidung ihrer Schwester verlangt, um deren Feld für sich selbst räumen zu lassen. Denn es wird ihr von Allah nur das zuteil werden, was für sie vorbestimmt ist."
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Sahih
388
Abu Huraira, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete: "Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, verbot den Handel zwischen einem Seßhaften und einem Nomaden und sagte: »Betreibt kein Scheingeschäft (Nagas); und keiner von euch darf den Kauf derselben Ware anstreben, die sein Bruder zu kaufen beabsichtigt noch um die Hand einer Frau werben, deren Verlobung mit seinem Bruder bevorsteht. Und die Frau darf nicht die Scheidung ihrer Schwester bewirken, um an ihrer Stelle zu sein."
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Sahih
389
Abu Huraira, Allahs Wohlgefallen auf ihm: Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Beneidet einander nicht und überbietet einander (beim Handel) nicht, haßt einander nicht, wendet euch nicht voneinander ab, unterbietet einander (beim Kauf) nicht, sondern seid Diener Allahs, Brüder. Der Muslim ist Bruder des Muslims; er fügt ihm kein Unrecht zu und läßt ihn nicht im Stich, er belügt ihn nicht und verachtet ihn nicht. Die Gottesfurcht ist hier" - und er zeigte dreimal auf seine Brust. "Es genügt dem Menschen an Schlechtem, daß er seinen Bruder, den Muslim, verachtet. Alles am Muslim ist dem anderen Muslim heilig: sein Blut, sein Besitz und seine Ehre." (Mu) Abu Musa berichtete: "Der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, pflegte, wenn jemand zu ihm kam, um zu betteln oder um etwas zu bitten, zu sagen: »Übt Fürbitte für einander, damit ihr dafür (von Allah) belohnt werdet. Möge Allah dies durch die Zunge Seines Propheten gelten lassen!«"
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Sahih
390
Abu Musa berichtete: "Der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: »Der Gläubige ist dem Gläubigen wie ein Mauerwerk: Ein Teil davon hält den anderen fest« Anschließend verschränkte er (demonstrativ) seine Hände ineinander. Und dies geschah während der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, da saß, und ein Mann kam, um um etwas zu bitten. Der Prophet wandte sich mit seinem Gesicht uns zu und sagte: »Übt Fürbitte für einander, damit ihr dafür (von Allah) belohnt werdet. Möge Allah dies durch die Zunge Seines Propheten gelten lassen!«"
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Sahih
391
Abu Musa berichtete: "Der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: »Wahrlich, der Gläubige ist für den Gläubigen wie ein Mauerwerk; ein Teil hält den anderen fest.« Und er schob demonstrativ seine Finger ineinander."
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Sahih
393
Al-Barä', Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete: "Der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, befahl uns, den Schwörenden bei der Durchsetzung seines Schwurs zu unterstützen." [Nur im guten Sinne und bei völlig legitimen Dingen].
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Sahih
395
Anas berichtete, daß der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Keiner von euch darf sich als gläubig ansehen, bis er seinem Bruder auch dasselbe gönnt, was er sich selbst gönnt."
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Sahih
396
Anas, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete: "Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: »Hilf deinem Bruder, ob er Unrecht begeht oder unter Unrecht leidet!« Einer fragte: »O Gesandter Allahs, diesem helfen wir, wenn er unter Unrecht leidet. Aber wie können wir ihm helfen, wenn er selbst das Unrecht begeht?« Der Prophet erwiderte: »Indem du seine Hände mit Tatkraft vom Unrecht abhältst. Dies ist eine Hilfe für ihn!«" (Bu, Mu) Anas, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete: "Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: »Hilf deinem Bruder, ob er Unrecht begeht oder unter Unrecht leidet!« Einer fragte: »O Gesandter Allahs, diesem helfen wir, wenn er unter Unrecht leidet. Aber wie können wir ihm helfen, wenn er selbst Unrecht begeht?« Der Prophet erwiderte: »Indem du seine Hände mit der Tatkraft vom Unrecht abhältst!«"
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Sahih
397
Ibn 'Umar, Allahs Wohlgefallen auf beiden, berichtete: "Der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, verbot, daß jemand Datteln paarweise verzehrt. Wenn er jedoch von seinen Gefährten die Erlaubnis dafür eingeholt hat, (so kann er dies tun)."
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Sahih
398
Ibn 'Umar, Allahs Wohlgefallen auf beiden, berichtete: "Der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, verbot, daß sich einer von uns zum Kauf einer Ware begibt, die sein Bruder zu kaufen beabsichtigt, und daß sich einer von uns um die Hand einer Frau bewirbt, deren Verlobung mit seinem Bruder bevorsteht, es sei denn der Verlobte sieht von der Heirat ab, oder er erlaubt ihm diese."
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Sahih
400
Gabala berichtete: "Es herrschte bei uns in Al-Madina eine Hungersnot, und Ibn Az-Zubair pflegte uns mit Datteln zu beschenken; und als Ibn 'Umar an uns vorbeiging, sagte er: "Esset nicht paarweise; denn der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, verbot das paarweise Essen (von Datteln), es sei denn, daß der eine seinen Bruder um Erlaubnis dafür bittet."
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Sahih
401
'Aun Ibn Abi Guhaifa berichtete, daß er von seinem Vater folgendes hörte: "Der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, stiftete Bruderschaft zwischen Salman und Abü-d- Dardä'. Eines Tages besuchte Salman (seinen Bruder) Abü-d-Dardä' und sah, daß (seine Frau) Ummu-d-Dardä' ungepflegte Kleidung trug. Salman fragte sie: »Was ist mit dir los?« Sie sagte ihm: »Dein Bruder Abü-d-Dardä' hat dieser Welt eine Absage erteilt.« Als später Abü-d-Dardä' bei Salman zu Besuch war, bereitete dieser ein Essen für ihn vor und sagte zu ihm: »Iß (mit mir)!« Abü-d-Dardä' antwortete: »Ich bin am Fasten!« Salman entgegnete: »Ich werde das Essen nicht berühren, bis du selbst mit mir ißt!« Da aß Abü-d-Dardä' mit ihm. Als die Nacht kam, entfernte sich Abü-d-Dardä', um zu beten. Salman sagte zu ihm: »Lege dich hin und schlafe!« Abü-d-Dardä' legte sich hin und schlief. Nach einer Weile stand er auf, um zu beten. Salman sagte abermals zu ihm: »Lege dich wieder hin und schlafe!« Im letzten Teil der Nacht sagte Salman zu ihm: »Jetzt darfst du aufstehen!« Hier dann verrichteten die beiden das Gebet zusammen, und Salman sagte anschließend: »Wahrlich, dein Herr hat Rechte dir gegenüber; und für deinen Körper gibt es auch Rechte, die du berücksichtigen sollst. Und die Deinen haben Recht auf dich, so gib jedem Berechtigten sein Recht. Abü-d-Dardä' kam dann zum Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm, und erzählte ihm davon. Der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte zu ihm: »Salman sagte die Wahrheit!«"
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Sahih
403
Abu Huraira berichtete, daß der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Die Stunde wird nicht eintreffen, bis ein Feuer aus dem Land des Higaz herauskommt und die Kamelhälse in Busra (in Palästina) beleuchtet!«"
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Sahih
404
Abu Huraira, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete, daß der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Chosro (König von Persien) wird zugrundegehen, und nach ihm wird es keinen Chosro mehr geben. Und der Kaiser (von Byzanz) wird auch mit Sicherheit zugrundegehen, und nach ihm wird es keinen Kaiser mehr geben. Was aber ihre Schätze angeht, so werden diese mit Sicherheit auf dem Weg Allahs verteilt werden!"
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Sahih
405
'Abdullah, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete: "Wir fingen die Reitenden auf dem Weg ab und kauften von ihnen Lebensmittel, und der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, verbot uns die Ware zu verkaufen, bis wir auf dem Lebensmittelmarkt angekommen waren."
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Sahih
406
Gabala berichtete: "Es herrschte bei uns in AI-Madina eine Hungersnot, und Ibn Az-Zubair pflegte uns mit Datteln zu beschenken; und als Ibn 'Umar an uns vorbeiging, sagte er: "Esset nicht paarweise; denn der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, verbot das paarweise Essen (von Datteln), es sei denn, daß der eine seinen Bruder um Erlaubnis dafür bittet."
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Sahih
411
Masruq berichtete: "Wir traten bei 'Abdullah Ibn 'Amr ein, als er mit Mu'awya nach Küfa kam. Er erwähnte den Gesandten Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, indem er sagte: »Er (der Prophet) übte weder schamlose Rede noch verhielt sich schamlos.« Er fügte hinzu: »Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: >Zu den besten von euch gehören wahrlich diejenigen, die den besten Charakter haben!<«"
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Sahih
412
Abu Huraira, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete: "Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, wurde gefragt: »Wer ist der edelste unter allen Menschen?« Und er antwortete: »Derjenige, der am gottesfürchtigsten ist.« Die Leute sagten: »Nicht danach haben wir dich gefragt.« Er sagte: »Dann der edelste unter den Menschen ist Yusuf, der Prophet Allahs, Sohn des Propheten Allahs, Sohn des Freundes Allahs.« Die Leute sagten: »Nicht danach haben wir dich gefragt.« Er sagte: »Dann fragt ihr also über die Charakterzüge unter den Arabern? Die Menschen haben verschiedene Charakterzüge. Die besten von ihnen in der Zeit vor dem Islam ('Gahiliyya ), sind auch die besten von ihnen im Islam, wenn sie nur belehrt sind (in Glaubensfragen)."
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Sahih
413
'A'isa und 'Abdullah Ibn 'Abbas berichteten: "Als der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, im Sterben lag, nahm er eines seiner Kleidungsstücke und bedeckte damit sein Gesicht; als dies ihm aber lästig wurde, nahm er es von seinem Gesicht ab und sagte -während er in dieser Lage war: »Allahs Fluch ist deshalb auf die Juden und die Christen ergangen, weil sie die Gräber ihrer Propheten zu Gebetsstätten gemacht haben.« Er warnte damit vor der Tat, die sie begangen haben!"
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Sahih
414
Abu Huraira berichtete: "Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: »Wir sind die Letzten, aber die Ersten am Tage der Auferstehung; sie erhielten ihre Bücher vor uns, und wir erhielten unser Buch zu einem späteren Zeitpunkt. Dieser ist dann der Tag gewesen, über den sie uneinig waren. Da gab Allah uns die Rechtleitung: Den Juden ist es morgen und den Christen ist es übermorgen.« Dann schwieg er." (Der Prophet) sagte ferner: "Es ist jedem Muslim eine Pflicht, daß er alle sieben Tage einen Tag wählt, an dem er seinen Kopf und seinen Körper wäscht."
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Sahih
415
Abu Huraira, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete, daß der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Jedes Kind wird mit der Fitra geboren, und seine Eltern machen dann aus ihm entweder einen Juden, einen Christen oder einen Sabaer. Genauso wie das Tier, das ein Tier zur Welt bringt: Siehst du darin Unstimmigkeiten? "
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Sahih
416
Abu Huraira, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete, daß er den Gesandten Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, folgendes sagen hörte: "Wir sind die Letzten, aber die Ersten am Tage der Auferstehung; nur sie erhielten ihre Bücher vor uns, und dieser ist ihr Tag gewesen, der ihnen vorgeschrieben wurde, und über den sie uneinig waren. Da gab Allah uns die Rechtleitung, und die Menschen sind unsere Nachgänger: Die Juden morgen und die Christen übermorgen."
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Sahih
417
Abu Musa berichtete, daß der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Das Gleichnis der Muslime, Juden und Christen ist wie das eines Mannes, der Leute in seinen Dienst einstellte, damit sie für ihn gegen Lohn eine bestimmte Arbeit bis zum Anbruch der Dunkelheit verrichten sollten. Diese arbeiteten bis zur Mittagszeit und sagten zu ihm, daß sie seinen Lohn nicht nötig haben. Er stellte daraufhin andere Leute in seinen Dienst ein und sagte zu ihnen, daß sie den Rest des Tages arbeiten sollten und dafür das erhielten, was er mit ihnen vereinbart hatte. Diese arbeiteten aber nur bis zur Fälligkeit des Nachmittagsgebets und legten ihm ihre Arbeit ohne Gegenleistung nieder. Das veranlaßte ihn, andere Leute einzustellen, die den Rest des Tages bis zum Sonnenuntergang arbeiteten und dafür den vollständigen Lohn der beiden vorangegangenen Parteien erhielten."
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Sahih
418
Abu Sa'id Al-Hudryy, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete: "Einige Menschen fragten zur Zeit des Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm: »O Gesandter Allahs, werden wir unsern Herrn am Tage der Auferstehung sehen?« Der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: »Ja! Werdet ihr etwas erleiden, wenn ihr die Sonne in der Mittagszeit seht, sogar wenn das Sonnenlicht wolkenlos strahlt?« Die Leuten sagten: »Nein!« Der Prophet sagte: »Werdet ihr etwas erleiden, wenn ihr den Vollmond in der Nacht seht, sogar wenn das Mondlicht wolkenlos strahlt?« Die Leuten sagten: »Nein!« Der Prophet sagte: »Ihr werdet, wenn ihr Allah am Tage der Auferstehung anschauet, genauso wenig erleiden, wie dies der Fall ist, wenn ihr eines von den beiden anschaut. Wenn es mit dem Tag der Auferstehung soweit ist, ergeht durch einen Rufer der Befehl, daß jedes Volk dem folgen soll, was es einst anzubeten pflegte. Es wird dann von denjenigen, die etwas außer Allah unter den Götzen und den Statuen angebetet hatten, keiner mehr da sein, da sie hintereinander ins Höllenfeuer hinabfallen werden. Danach werden nur diejenigen übrigbleiben, die Allah angebetet hatten, seien diese Wohltäter, Übeltäter oder Angehörige der früheren Generationen unter den Leuten der Schrift! Die Juden werden dann ausgerufen und gefragt: »Wen habt ihr angebetet?« Sie werden sagen: »Wir haben 'Uzair (Esra), den Sohn Allahs, angebetet!« Die Antwort wird lauten: »Ihr lügt! Allah hat Sich niemals eine Gefährtin oder einen Sohn genommen. Was erwartet ihr denn? « Die Juden werden sagen: »Wir sind durstig, o Herr, so gib uns etwas zu trinken!« Durch ein Zeichen wird der Befehl ergehen, daß ihnen nichts zu trinken gegeben werden soll. Dann werden sie zum Höllenfeuer geführt, das einer Luftspiegelung gleicht, wobei ein Teil von ihm das andere zerschmettert. Ins Feuer werden sie dann hintereinander hinabfallen. Dann werden die Christen ausgerufen und gefragt: »Wen habt ihr angebetet?« Sie werden sagen: »Wir haben Jesus, den Sohn Allahs angebetet!« Die Antwort wird lauten: »Ihr lügt! Allah hat Sich niemals eine Gefährtin oder einen Sohn genommen. Was erwartet ihr dann?« Und mit ihnen wird genauso verfahren, wie mit denjenigen vor ihnen. Es werden dann nur diejenigen übrigbleiben, die nur Allah angebetet hatten seien diese Wohltäter oder Übeltäter gewesen. Zu diesen rückt dann der Herr der Welten näher als in der Entfernung der bisherigen Erscheinung, die sie zuvor wahrgenommen hatten. Zu ihnen wird dann gesagt: »Was erwartet ihr? Jedes Volk soll dem folgen, was es anzubeten pflegte!« Sie werden sagen: »Wir verließen die Menschen im irdischen Leben in einem Zustand, in dem wir auf ihre Hilfe angewiesen waren, dennoch haben wir auf deren Freundschaft verzichtet. Wir warten auf unseren Herrn, Den wir angebetet haben!« Allah wird dann zu ihnen sagen: »Ich bin euer Herr!« Da werden sie sagen: »Wir stellen Allah niemals etwas zur Seite.« Und sie werden diese ihre Aussage zwei- oder dreimal wiederholen."
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Sahih
419
Ibn 'Abbas hörte 'Umar, Allahs Wohlgefallen auf ihm, folgendes auf dem Podest sagen: "Ich hörte den Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagen: »Rühmet mich nicht wie die Christen den Sohn der Maria rühmten; denn ich bin nichts anderes als ein Diener (Allahs). Sagt also >Allahs Diener und Sein Gesandter.«<"
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Sahih
420
Salim Ibn 'Abdullah berichtete von seinem Vater, daß dieser den Gesandten Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, folgendes sagen hörte: "Eure Zeitspanne, im Verhältnis zu den vorausgegangenen Generationen, ist wie die Zeitspanne zwischen dem Nachmittagsgebet und dem Sonnenuntergang: Den Juden wurde die Thora gegeben, und sie arbeiteten bis zur Mittagszeit, dann gaben sie auf und erhielten dafür jeweils einen Teil des Lohns. Danach kamen die Leute des Evangeliums, denen das Evangelium gegeben wurde, und diese arbeiteten bis zum Nachmittag, dann gaben sie auf und erhielten dafür jeweils einen Teil des Lohns. Uns aber wurde der Qur'an gegeben und wir arbeiteten bis zum Sonnenuntergang und erhielten dafür jeweils zwei Teile des Lohns. Da sagten diejenigen der beiden Schriften: »O unser Herr, Du hast denjenigen jeweils zwei Teile des Lohns gegeben und uns jeweils nur einen Teil, während wir doch mehr gearbeitet haben.« Allah, Allmächtig und Erhaben ist Er, sagte: »Habe Ich euch etwa in einem Teil eures Lohns Unrecht getan?« Sie sagten: »Nein!« und Allah sagte: »Es ist also Meine Huld, die Ich jedem zukommen lasse, dem Ich will!"(Bu) Abu Huraira berichtete, daß er den Gesandten Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, folgendes sagen hörte: "Es gab unter den Kindern Israels drei Menschen: einen Abras, einen Kahlköpfigen und einen Blinden, die Allah auf die Probe stellen wollte. Da sandte Er einen Engel zu ihnen, der zunächst zu dem Abras kam und fragte: »Was hast du am liebsten?« Er antwortete: »Eine schöne Farbe und eine schöne Haut; denn die Menschen meiden mich wegen meiner Unansehnlichkeit!« Da strich der Engel über ihn, und er wurde beschwerdefrei: ihm wurde eine schöne Farbe und eine schöne Haut gegeben. Der Engel fuhr fort und sagte: »Welche Güter sind dir am liebsten?« Der Mann erwiderte: »Die Kamele!« ...Darauf wurde ihm eine trächtige Kamelstute gegeben und ihm zugleich gesagt: »Diese möge für dich segensreich sein!« Danach ging der Engel zum Kahlköpfigen und sagte: »Was hast du am liebsten?« Er antwortete: »Schönes Haar, und daß das von mir weggenommen wird, was ich jetzt habe; denn die Menschen meiden mich wegen meiner Unansehnlichkeit!« Da strich der Engel über ihn und er wurde beschwerdefrei: ihm wurde schönes Haar gegeben. Der Engel fuhr fort und sagte: »Welche Güter sind dir am liebsten?« Der Mann erwiderte: »Die Kühe!« Darauf wurde ihm eine trächtige Kuh gegeben und ihm sogleich gesagt: »Diese möge für dich segensreich sein!« Danach ging der Engel zum Blinden und sagte: »Was hast du am liebsten?« Er antwortete: »Daß Allah mir mein Augenlicht zurückgibt, auf daß ich die Menschen sehen kann!« Da strich der Engel über ihn und Allah gab ihm sein Augenlicht wieder. Der Engel fuhr fort und sagte: »Welche Güter sind dir am liebsten?« Der Mann erwiderte: »Die Schafe!« Darauf wurde ihm ein trächtiges Mutterschaf gegeben!« Es geschah dann, daß diese Tiere ihre Jungen zur Welt brachten und sich so vermehrten, daß der erste ein Tal voller Kamele, der zweite ein Tal voller Kühe und der dritte ein Tal voller Schafe besaß. Später erschien der Engel dem Abras in dessen Bild und Gestalt von damals und sagte: »Ich bin ein armer Mann, der auf seiner Reise von allen Hilfen abgeschnitten ist, und somit besteht keine Möglichkeit zur Erreichung des Reiseziels außer durch die Hilfe Allahs und durch deine Hilfe! Ich bitte dich im Namen Dessen, Der dir die schöne Farbe und die schöne Haut und die Güter gab, um ein Kamel, das mich auf meiner Reise zum Ziel bringt!« Der Mann entgegnete: »Du stellst große Ansprüche!« Er (der Engel) sagte: »Es kommt mir vor, daß ich dich kenne! Warst du nicht ein Abras, vor dessen Unansehnlichkeit sich die Menschen entfernten, und so arm, worauf Allah dir Reichtum gab?« Der Mann sagte: »Das habe ich von meinen edlen Vorfahren geerbt, die wiederum von ihren edlen Vorfahren erbten!« Er (der Engel) sagte: »Hast du gelogen, so wird Allah dich in den Zustand zurückversetzen, in dem du warst!« Danach erschien der Engel dem Kahlköpfigen in dessen Bild und Gestalt von damals und sagte zu ihm, wie er zum ersten gesagt hatte. Als dieser ihm eine gleiche Antwort gab, sagte er zu ihm: »Hast du gelogen, so wird Allah dich in den Zustand zurückversetzen, in dem du warst!« Danach erschien der Engel dem Blinden in dessen Gestalt von damals und sagte: »Ich bin ein armer Mann, der auf seiner Reise von allen Hilfen abgeschnitten ist, und somit besteht keine Möglichkeit zur Erreichung des Reiseziels außer durch die Hilfe Allahs und durch deine Hilfe! Ich bitte dich im Namen Dessen, Der dir dein Augenlicht zurückgab, um eine Mutterschaf, die mich auf meiner Reise (mit Milch) versorgen kann!« Der Mann sagte: »Ich war blind und Allah gab mir mein Augenlicht zurück; und ich war arm, und Er machte mich reich. So nimm, was du willst; denn ich werde bei Allah dir nichts vorenthalten, was du um Allahs Willen nimmst!« Er (der Engel) sagte: »Behalte deine Güter. Ihr wurdet ja nur auf die Probe gestellt, und Allah hat wahrlich Wohlgefallen an dir, während Er Mißfallen an deinen beiden Gefährten hat!«"
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Sahih
422
Al-Mugira berichtete: "Der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, stand solange im Gebet, bis seine Füße schwollen. Da sagten die Leute zu ihm: »Allah hat dir doch deine vergangene und künftige Schuld vergeben!« Der Prophet erwiderte: »Soll ich nicht ein dankbarer Diener sein?«"
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Sahih
423
'A'isa, Allahs Wohlgefallen auf ihr, berichtete: "Dem Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm, wurde ein kleiner Junge gebracht, damit er ihm die Mundhöhle mit Dattelbrei massierte. Da urinierte das Kind auf seine Kleidung, und er spülte gleich die Stelle am Kleid mit Wasser aus."
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Sahih
424
Abu Musa, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete: "Ein Junge wurde mir geboren, und ich brachte ihn zum Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm. Der Prophet gab ihm den Namen Ibrahim, massierte seine Mundhöhle mit Dattelbrei, sprach für ihn ein Bittgebet um Segen und gab ihn mir zurück." Dieser war der älteste Sohn von Abu Musa.
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Sahih
425
Asma' Bint Abi Bakr, Allahs Wohlgefallen auf beiden, berichtete: "Ich war schwanger mit 'Abdullah Ibn Az- Zubair in Makka und zog nach Al-Madina, als meine Entbindungszeit fällig war. In Qubä' ließ ich mich nieder, und dort habe ich entbunden. Danach brachte ich ihn (den Jungen) zum Gesandten Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, und legte ihn in seinen Schoß. Der Prophet ließ sich eine Dattel bringen, die er (zu einem Dattelbrei) zerkaute und etwas davon aus seinem Mund in den Mund des Kindes führte. Damit war das erste, was in seinen Bauch kam, der Speichel des Gesandten Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm. Dann massierte er seine Mundhöhle mit dem Dattelbrei, sprach für ihn ein Bittgebet um Segen, während er ihn dabei streichelte. Das Kind war das erste Neugeborene im Islam, und seine Geburt wurde als Anlaß zur großen Freude der Muslime, weil ihnen einmal folgendes gesagt worden war: »Die Juden haben euch verzaubert, damit ihr keine Kinder zur Welt bringt.«"
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Sahih
426
'Amir Ihn Sa'd berichtete von seinem Vater, daß dieser sagte: "Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: »Wer an jedem Morgen mit sieben weichen 'Agwa-Datteln frühstückt, der wird im Laufe des ganzen Tages keinen Schaden auf Grund einer Vergiftung oder einer Magie erleiden.«"
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Sahih
428
Sa'd, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete, daß er den Gesandten Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, folgendes sagen hörte: "Wer jeden Morgen mit sieben 'Agwa -Datteln frühstückt, dem kann an dem Tag, an dem er diese gegessen hat, weder Gift noch Zauberei schaden."
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Sahih
430
Ibn 'Umar berichtete: "Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: »Es gibt unter den Baumarten einen Baum, dessen Blätter nicht abfallen, und dies ist das Gleichnis eines Muslims. Sagt mir welcher Baum ist dieser!« Die Leute suchten und dachten an die Baumarten der Wüste. 'Abdullah sagte: »Es fiel mir ein, daß es sich um die Dattelpalme handelt, hielt mich aber aus Schamgefühl zurück.« Die Leute aber sagten: »Sage uns, o Gesandter Allahs, um welchen Baum es sich handelt?« Er sagte: »Es ist die Dattelpalme.«"
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Sahih
431
'Abdullah Ibn 'Amr, Allahs Wohlgefallen auf beiden, berichtete: "Der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte zu mir: »Ich wurde davon unterrichtet, daß du die ganze Nacht hindurch betest und am Tag fastest!« Ich sagte zu ihm: »Ja, das tue ich!« Der Prophet sagte: »Wenn du so verfährst, werden deine Augen tiefliegend und dein Wille gebrochen sein. Du selbst hast ein Recht (auf Leben) und deine Familie hat auch (dir gegenüber) ein Recht. Somit sollst du fasten und essen, beten und schlafen!«"
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Sahih
432
'Abdullah Ibn 'Umar, Allahs Wohlgefallen auf beiden, berichtete: "Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, verbot uns das Dauerfasten und die Leute sagten zu ihm: »Du fastest doch ununterbrochen!« Der Prophet erwiderte: »Meine Lage ist von der euren verschieden; denn ich werde von (Allah) ernährt, und mein Durst wird (von Ihm) gestillt.«"
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Sahih
433
'Abdullah Ibn 'Amr berichtete ferner: "Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: »Die Weise zu fasten, die bei Allah am liebsten ist, ist das Fasten von Dawud ; auch die Weise zu beten, die bei Allah am liebsten ist, ist die, wie Dawud gebetet hat: Er schlief die halbe Nacht, betete während eines Drittels der Nacht, schlief wieder ein Sechstel der Nacht und hat wechselweise an einem Tage gefastet und an dem anderen Tag nicht gefastet.«"
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Sahih
434
'Abdullah Ihn 'Amr Ibn Al-'As, Allahs Wohlgefallen auf beiden, berichtete: "Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte zu mir: »Das Gebet, das Allah am meisten liebt, ist das Gebet des Dawwud (David), Allahs Heil auf ihm; und das Fasten, das Allah am meisten liebt, ist das Fasten des Dawwud, Allahs Heil auf ihm; denn er schlief die Hälfte der Nacht, betete ein Drittel davon und schlief wiederum ein Sechstel davon. Er fastete einen Tag und aß gewöhnlich am anderen Tag«"
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Sahih
435
Anas, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete: "Ein jüdischer Jugendlicher, der im Dienst des Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm, stand, wurde krank. Da ging der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, zu ihm, um ihm einen Krankenbesuch abzustatten. Der Prophet sagte zu ihm: »Werde Muslim !« Und der Jugendliche trat daraufhin zum Islam über."
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Sahih
436
Ibn 'Abbas, Allahs Wohlgefallen auf beiden, berichtete, daß der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, Mu'ad, Allahs Wohlgefallen auf ihm, in den Yemen entsandt hatte und zu ihm sagte: "Fordere die Menschen auf zu bezeugen, daß kein Gott da ist außer Allah, und daß ich der Gesandte Allahs bin. Folgen sie dieser Aufforderung, so laß sie wissen, daß Allah ihnen die Pflicht auferlegt hat, fünf Gebete je Tag und Nacht zu verrichten. Folgen sie dieser Aufforderung, so laß sie wissen, daß Allah ihnen die Pflicht auferlegt hat, ein Almosen (Sadaqa) aus ihrem Vermögen zu zahlen, das von ihren Reichen genommen und zu ihren Armen zurückgegeben wird."
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Sahih
437
Az-Zubair Ibn Al-'Awwäm, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete, daß der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Daß einer von euch sein Seil nimmt, damit ein Bündel Brennholz auf seinem Rücken herbeibringt und es verkauft, und Allah dadurch sein Antlitz (vor der Demütigung) bewahrt, ist besser für ihn, als wenn er die Menschen anbettelt, die ihm entweder etwas geben oder nichts geben!."
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Sahih
438
Abu Huraira berichtete, daß der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Die wahrste Gedichtsstrophe, die ein Dichter jemals gesagt hat, ist: >es ist wahr, daß alles, was außer Allah ist, nichts Anderes ist als ein Nichts !<"
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Sahih
439
Ibn 'Umar, Allahs Wohlgefallen auf beiden, berichtete, daß der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Es ist besser, daß der Bauch des einen von euch mit Eiter gefüllt wird, als mit Gedichtsversen."
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Sahih
440
'A'isa, Allahs Wohlgefallen auf ihr, berichtete: "Die Leute des Stammes Qurais waren besorgt wegen einer Frau aus dem Stamm Mahzüm, die einen Diebstahl begangen hatte. Sie fragten: »Wer kann mit dem Gesandten Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, für sie sprechen?« Einige sagten: »Und wer sonst kann es wagen, an ihn heranzutreten außer Usama Ibn Zaid, dem Liebling des Gesandten Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm?« Da sprach Usama mit dem Gesandten Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, der ihm sagte: »Legst du Fürsprache ein im Hinblick auf ein Recht, das nur Allah zusteht?« Der Prophet erhob sich dann und hielt eine Predigt, in der er folgendes sagte: »O ihr Menschen, wahrlich, diejenigen vor euch gingen deshalb zugrunde, weil sie, wenn einer der Vornehmen unter ihnen einen Diebstahl begangen hatte, ihn davon unbestraft laufen ließen, und wenn einer der Schwachen unter ihnen einen Diebstahl begangen hatte, gegen ihn die Strafe vollzogen. Ich schwöre bei Allah! Wenn Fatima, die Tochter Muhammads gestohlen hätte, so würde Muhammad ihre Hand abschneiden.«"
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Sahih
441
Abu Huraira berichtete, daß der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Allah verfluche den Dieb: er stiehlt das Ei, worauf seine Hand abgeschnitten wird; dann stiehlt er das Seil, worauf seine (andere) Hand abgeschnitten wird!"
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Sahih
442
'Abdullah Ibn 'Umar, Allahs Wohlgefallen auf beiden, berichtete, daß der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Wahrlich, ihr seid alle Hirten, und jeder von euch ist verantwortlich für seine Herde: der höchste Imam, der über alle Menschen eingesetzt worden ist, ist ein Hirte, und er ist verantwortlich für seine Herde. Und der Mann ist für die Leute in seinem Haushalt ein Hirte, und er ist verantwortlich für seine Herde. Und die Frau ist für die Leute des Haushalts ihres Mannes und für seine Kinder eine Hirtin, und sie ist verantwortlich für sie. Und der Diener eines anderen ist ein Hirte in Bezug auf den Besitz seines Herrn, und er ist verantwortlich für dessen Besitz. Wahrlich, ihr seid dann alle Hirten, und jeder von euch ist verantwortlich für seine Herde."
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Sahih
443
'Alyy berichtete: "Fatima, Allahs Friede auf ihr, klagte über Schmerzen wegen der Betätigung des Mühlsteins. Aus diesem Grund kam sie zum Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm, um ihn um_einen Diener zu bitten. Da er nicht zu Hause war, trug sie ihren diesbezüglichen Wunsch 'A'isa vor, die ihrerseits dem Propheten weiter davon erzählte. Als er zu uns (deshalb) kam, und zwar gerade als wir uns zur Nachtruhe begeben hatten, wollte ich schon (wegen ihm) aufstehen, er sagte aber: »Bleib da, wo du bist.« Er setzte sich dann zwischen uns beide, bis ich die Kühle seiner Füße an meiner Brust spürte. Er sagte zu uns: »Soll ich euch nicht auf etwas hinweisen, das für euch besser ist, als ein Diener? Wenn ihr zu Bett geht - oder euch zur Nachtruhe begebt - so sprechet >Allahu akbar (= Allah ist Größer)< vierunddreißigmal, >Subhana-llah (= gepriesen sei Allah)< dreiunddreißigmal und >Al-hamdu li-llah (= Alles Lob gebührt Allah)< ebenfalls dreiunddreißigmal. Dies ist besser für euch als ein Diener!« ..." Abu Huraira berichtete, daß der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Wenn zu einem von euch der eigene Diener mit dem Essen kommt, soll er - wenn er ihn nicht mit sich sitzen lassen will - ihm eine Portion oder zwei Portionen, oder einen Biß oder zwei Bisse geben; denn er ist doch derjenige, der während des Kochens vor der Hitze stand und sich um die Zubereitung des Essens kümmerte!"
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Sahih
444
Abu Huraira, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete, daß der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Allah sagte: »Ich habe für Meine rechtschaffenen Diener das vorbereitet, was kein Auge gesehen hat, und kein Ohr gehört hat, und niemals als Herzenswunsch in die Vorstellung eines Menschen einfiel.« Leset nach, wenn ihr wollt: >Doch niemand weiß, welche Augenweide für sie als Lohn für ihre Taten verborgen ist (Qur'an: 32:17).<"
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Sahih
445
Anas, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete: "Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, kam nach Al-Madina und hatte keinen Diener. Da nahm Abu Talha mich bei der Hand und ging mit mir zum Gesandten Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, und sagte: »O Gesandter Allahs, Anas ist bekannt als ein geschickter Junge! So nimm ihn auf in deinen Dienst.« Da stand ich in seinem Dienst, sowohl auf der Reise als auch wenn er sich zu Hause aufhielt, und wenn ich etwas gemacht habe, stellte er mir nie die Frage: >Warum hast du es so gemacht ?< Und für etwas, das ich nicht gemacht habe, stellte er mir nie die Frage: >Warum hast du es nicht so gemacht ?<"
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Sahih
446
Anas, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete: "Ich stand im Dienst des Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm, zehn Jahre lang, während derer er zu mir weder >pfui< noch >warum hast das gemacht?< noch >hättest du es lieber so gemacht!< gesagt hat."
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Sahih
447
Abu Huraira berichtete, daß der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Wahrlich, Allah sagte: »Wer einen Meiner Diener befehdet, der unter Meinem Schutz steht, dem habe Ich den Krieg erklärt. Mein Diener nähert sich Mir nicht mit etwas, das Ich mehr liebe, als das, was Ich ihm als Pflicht auferlegte. Und Mein Diener fährt fort, sich Mir durch die Nawäfil zu nähern, bis Ich ihn liebe. Und wenn Ich ihn liebe, bin Ich sein Hören, mit dem er hört, sein Sehen, mit dem er sieht, seine Hand, mit der er zupackt, sein Fuß, mit dem er schreitet. Wenn er Mich um etwas bittet, werde Ich es ihm gewiß erfüllen, und wenn er bei Mir Zuflucht sucht, werde Ich ihm gewiß Zuflucht gewähren. Und niemals werde Ich etwas bei dessen Fälligkeit aufschieben, wie Ich dies tue, wenn das Leben eines Gläubigen in Gefahr gerät; denn er verabscheut den Tod, und Ich verabscheue es, ihn im Stich zu lassen."
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Sahih
449
'Alyy Ibn Abi Talib berichtete: "Fatima, Allahs Friede auf ihr, kam zum Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm, und bat ihn darum, daß er zu ihrem Dienst einen Diener einstellen soll, und der Prophet sagte zu ihr: »Soll ich dir etwas Besseres erwähnen als das? Du preist Allah dreiunddreißig Mal, wenn du zu Bett gehst, lobst Allah dreiunddreißig Mal und sprichst den Takbir vierunddreißig Mal.« ..."
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Sahih
451
Ibn 'Abbas, Allahs Wohlgefallen auf beiden, berichtete: "Die Erhebung der Stimme mit dem Gedenken Allahs (Dikr), wenn die Leute das Pflichtgebet beendet hatten, fand zu der Zeit des Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm, statt." Ibn 'Abbas berichtete ferner: "Ich wußte, daß die Leute das Gebet beendet hatten, wenn ich dies hörte."
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Sahih
452
Drangsal Abu Huraira berichtete, daß der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Nehmet eure Zuflucht bei Allah vor der Drangsal der Heimsuchung, vor dem Eingriff des Elends, vor der schlechten Fügung und vor der Schadenfreude der Feinde!"
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Sahih
453
Abu Huraira, Allahs Wohlgefallen auf ihm, sagte: "Mein Halll hat mir drei Dinge ans Herz gelegt, die ich niemals unterlassen werde, bis ich sterbe: Das Fasten drei Tage in jedem Monat, das Verrichten des Duha-Gebets und erst zu Bett zu gehen nach dem Verrichten des Witr- Gebets." [Mit dem Wort Halll (= liebster Freund) ist der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, gemeint.
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Sahih
454
Abu Laila berichtete: "Keiner hat uns davon berichtet, den Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm, beim Verrichten des Duha-Gebets gesehen zu haben, außer Umm Häni'; denn sie sagte: »Der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, kam in meine Wohnung am Tag der Eroberung Makkas. Er nahm eine Gesamtwaschung (Gusl) vor und verrichtete anschließend ein Gebet aus acht Rak'a. Ich sah sonst kein anderes Gebet, das so kurz war, außer diesem, nur das Verbeugen und Niederwerfen von ihm war vollständig ausgeführt.«"
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Sahih
455
Muwarriq berichtete: "Ich fragte Ibn 'Umar, Allahs Wohlgefallen auf beiden: »Verrichtest du gewöhnlich das Duha-Gebet ?«* Er antwortete: »Nein!« Ich fragte weiter: »Verrichtet 'Umar es?« Er sagte: »Nein!« Ich fragte weiter: »Verrichtet Abu Bakr es?« Er sagte: »Nein!« Ich fragte weiter: »Verrichtet es der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm?« Er sagte: »Ich nehme es nicht an!«"
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Sahih
456
Ibn 'Umar berichtete, daß der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Wenn die Menschen wüßten, was ich über die Einsamkeit weiß, so würde kein Reiter in der Nacht allein reisen."
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Sahih
457
Abu Huraira, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete: "Ein Mann kam zum Gesandten Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, und sagte: »O Gesandter Allahs, ich bin sehr erschöpft!« Da schickte der Prophet jemanden zu seinen Frauen, und dieser fand dort nichts (zu essen). Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: »Gibt es keinen Mann, der ihn für diese Nacht aufnimmt, auf daß Sich Allah seiner erbarmen möge?« Da stand ein Mann von den Al-Ansar auf und sagte: »Ich, o Gesandter Allahs!« Dieser ging dann (mit dem Gast) nach Hause und sagte zu seiner Frau: »(Dieser ist der) Gast des Gesandten Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm; so enthalte ihm nichts vor!« Sie sagte zu ihm: »Bei Allah, ich habe nichts anderes, außer der Nahrung für die Kinder!« Er sagte: »Wenn die Kinder abends essen wollen, so bringe sie erst zum Schlafen, dann komm zu mir, lösche die Öllampe, und laß uns den Gürtel auf unseren Bäuchen festschnüren!« Sie tat es, und der Mann kam am nächsten Morgen zum Gesandten Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, der zu ihm sagte: »Allah hat wahrlich die Tat des Mannes Soundso und der Frau Soundso wohlwollend gesehen!« Darauf hat Allah, Erhaben und Ruhmreich ist Er, folgendes offenbart: > ..., sondern sehen (die Flüchtlinge gern) vor sich selbst bevorzugt, auch wenn sie selbst in Dürftigkeit leben ... (Qur'an -Vers 59:9) <"
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Sahih
459
Abu Huraira berichtete, daß der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Wenn eine Frau die Nacht mit der Absicht verbringt, das Bett ihres Mannes zu meiden, so werden die Engel sie solange verfluchen, bis sie von ihrem Plan absieht."
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Sahih
460
Abu Huraira, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete, daß der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Wenn ein Mann seine Frau in sein Bett bittet, und sie es ablehnt, zu ihm zu gehen, so wird sie von den Engeln solange verflucht, bis sie am nächsten Morgen aufsteht."
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Sahih
461
'Abdullah, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete, daß ein Mann von den Al-Ansar seine Frau des Ehebruchs bezichtigte, und der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, ließ beide den Eid leisten und trennte sie voneinander."
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Sahih
462
Abu Huraira berichtete: "Ein Mann von (dem Stamm) Aslam kam zum Gesandten Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, während er sich in der Moschee aufhielt, und rief ihm zu: »O Gesandter Allahs, der andere beging Unzucht!«, wobei er sich selbst meinte. Der Prophet wandte sich von ihm ab, und der Mann begab sich zu der Seite, zu der der Prophet sich hinwandte, und sagte: »O Gesandter Allahs, der andere beging Unzucht!« Der Prophet wandte sich abermals von ihm ab, und der Mann begab sich wieder zu der Seite, zu der der Prophet sich hinwandte, und sagte ihm dasselbe nochmal. Der Prophet wandte sich von ihm ab, und der Mann begab sich zum vierten Mal zu der Seite, zu der der Prophet sich hinwandte. Als er dann viermal die Zeugnisaussage gegen sich selbst geleistet hatte, ließ ihn der Prophet zu sich näher kommen und fragte ihn: »Bist du verrückt?« Der Mann sagte: »Nein!« Darauf sagte der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm: »Nehmet ihn dann und steinigt ihn!« Der Mann war verheiratet."
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Sahih
463
Ihn ' Abbas, Allahs Wohlgefallen auf beiden, berichtete: "Hilal Ibn Umayya bezichtigte seine Frau des Ehebruchs. Er kam zum Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm, und bezeugte es vor ihm. Der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: »Wahrlich, Allah weiß wohl, daß einer von euch lügt! Gibt es unter euch einen Reumütigen?« Da stand die Frau auf und gab ihr Zeugnis ab."
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Sahih
464
Ibn 'Umar, Allahs Wohlgefallen auf beiden, berichtete, daß der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, einen Mann, der seine Frau des Ehebruchs beschuldigte, von dessen Frau trennte, nachdem er die beiden den Eid hatte leisten lassen.
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Sahih
465
Sahl Ibn Sa'd As-Sa'idyy berichtetej '"Uwaimer Al-'Aglanyy kam zu 'Asim Ibn 'Adyy Al-Ansaryy und sagte zu ihm: »Du 'Asim, was hältst du davon, wenn ein Ehemann einen fremden Mann zusammen mit seiner Ehefrau findet. Soll er ihn dann umbringen, und ihr richtet ihn (den Ehemann) dann hin; oder wie soll er sich verhalten? Frage doch du 'Asim für mich über diese Sache beim Gesandten Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm!« Als 'Asim den Gesandten Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, darüber fragte, sah er, daß der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, mit einer solchen Frage unzufrieden war und diese für schlecht erklärte. Auf Grund dessen, was sich beim Gesandten Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, ereignete, wurde 'Asim sehr betrübt. Als er zu seiner Familie zurückkehrte, kam 'Uwaimer zu ihm und sagte: »Was hat der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, zu dir gesagt?« 'Asim sagte zu ihm: »Deine Sache hat mir keinen Segen gebracht. Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, war mit einer solchen Frage unzufrieden und erklärte sie für schlecht.« 'Uwaimer erwiderte: »Ich werde davon nicht ablassen, bis ich ihn darüber gefragt habe!« Danach kam 'Uwaimer zum Gesandten Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, während er mit den Leuten dasaß, und sagte: »O Gesandter Allahs, was hältst du davon, wenn ein Ehemann einen fremden Mann zusammen mit seiner Ehefrau findet. Soll er ihn dann umbringen, und ihr richtet ihn (den Ehemann) dann hin; oder wie soll er sich verhalten?« Darauf sagte der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm: »Allah hat bereits über diese deine Angelegenheit und die Angelegenheit deiner Gefährtin eine Entscheidung offenbart. Geh dann nach Hause und bring deine Gefährtin mit.« (Als er mit ihr dort erschien,) vollzogen sie den Li'a, während ich mit den Leuten beim Gesandten Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, saß. Als die beiden damit fertig waren, sagte 'Uwaimer: »Es hätte bedeuten müssen, daß ich über sie gelogen hätte, wenn ich sie weiterhin als Ehefrau zurückbehielte.« Es geschah dann, daß er ('Uwaimer) zuvor die dreifache Scheidung von ihr aussprach, ehe der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, ihn dazu (zum Li'a) aufgefordert hatte. Ibn Sihab sagte in diesem Zusammenhang: »Und demnach wurde mit den Leuten des Li'a entsprechend verfahren.«"
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Sahih
466
Gabir berichtete: "Ein Mann von (dem Stamm) Aslam kam zum Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm, während er sich in der Moschee aufhielt, und erzählte ihm, daß er Unzucht begangen hat. Der Prophet wandte sich von ihm ab, und der Mann begab sich zu der Seite, zu der der Prophet sich hinwandte, und leistete viermal die Zeugnisaussage gegen sich selbst. Der Prophet ließ ihn zu sich näher kommen und sagte zu ihm: »Bist du verrückt! Bist du verheiratet?« Der Mann sagte: »Ja!« Darauf veranlaßte der Prophet seine Steinigung im Gebetssaal. Als er durch die Steine verletzt wurde, entfloh er und wurde in einer steinigen Gegend eingeholt, wo er dort getötet wurde."
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Sahih
467
Umm Habiba berichtete, daß der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Einer muslimischen Frau, die an Allah und den Jüngsten Tag glaubt, ist es nicht erlaubt, länger als drei Tage zu trauern, mit Ausnahme beim Tod ihres Mannes, um den sie vier Monate und zehn Tage trauern soll."
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Sahih
468
Umm 'Atiyya berichtete: "Uns (Frauen) war es (von dem Propheten) verboten, länger als drei Tage um jemanden zu trauern, es sei denn, es handelte sich um den verstorbenen Ehemann, um den die Trauer vier Monate und zehn Tage dauern soll. Ferner, daß wir während der Trauerzeit weder Kühl noch Parfüm benutzen, farbige Kleidung tragen durften, außer weißer Kleidung, die durch Batik-Färbung grüne oder schwarze Flecken hatte. Uns wurde nur (im Trauerfall) erlaubt, bei der Körperreinigung nach Beendigung der Monatsregel, etwas Kampfer oder Weihrauch zu benutzen. Ferner wurde uns die Teilnahme an einem Trauerzug untersagt."
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Sahih
469
Zainab Bint Abi Salama berichtete: "Ich trat bei Umm Habiba, Gattin des Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm, ein, und sie sagte: »Ich hörte den Gesandten Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagen: >Es ist einer Frau, die an Allah und den Jüngsten Tag glaubt, nicht erlaubt, um einen Toten länger als drei Tage zu trauern, mit Ausnahme des eigenen Ehemannes, um den sie vier Monate und zehn Tage trauern soll.<« Ich trat dann bei Zainab Bint Gahs ein, als ihr Bruder starb, und sah, daß sie sich Parfüm bringen ließ, etwas davon benutzte und sagte: »Ich brauche mich nicht zu parfümieren; es geht nur darum, daß ich den Gesandten Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagen hörte, als er auf dem Podest stand: >Es ist einer Frau, die an Allah und den Jüngsten Tag glaubt, nicht erlaubt, um einen Toten länger als drei Tage zu trauern, mit Ausnahme des eigenen Ehemannes, um den sie vier Monate und zehn Tage trauern soll.<«"
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Sahih
470
'A'isa, Allahs Wohlgefallen auf ihr, berichtete: "Die Eheschließung vor dem Islam in der Zeit der Unwissenheit (Gahilyya) wurde auf viererlei Arten vollzogen: Eine Art davon war, wie heute gewöhnlich mit der Eheschließung verfahren wird, in dem der Heiratskandidat bei einem anderen um die Hand seiner Schutzbefohlenen oder seiner Tochter bittet, alsdann die Brautgabe dafür leistet und sie anschließend heiratet. Eine andere Art der Eheschließung bestand darin, daß ein Mann zu seiner eigenen Ehefrau kam, wenn sie gerade von ihrer Regel reingeworden war, und sagte: »Schicke eine Nachricht zu dem Soundso, damit du von ihm geschwängert werden kannst.« In diesem Fall hielt sich ihr Mann von ihr solange fern und berührte sie nicht, bis ihre Schwangerschaft von dem anderen Mann, der sie geschwängert hatte, offensichtlich und erkennbar wurde. Hier dann, nachdem die Schwangerschaft feststand, unterhielt ihr Mann mit ihr wieder die geschlechtliche Beziehung, wenn er dies begehrte; denn dies ließ er nur zu, um Kinder zu haben. Diese Art von Eheschließung nannte man >Nikähu-l- Istibdä' (Schwängerungsehe)<. Die dritte Art wurde in der Weise vollzogen, daß sich eine Gruppe von weniger als zehn Männern zu einer Frau begab, um mit ihr den Geschlechtsverkehr zu vollziehen. Wenn sie davon schwanger wurde und später ein Kind zur Welt brachte, dann ließ sie nach der Entbindung einige Nächte verstreichen und schickte zu allen Männern eine Einladung. Hier dann durfte keiner von ihnen seine Erscheinung bei ihr verweigern. Wenn sie alle dann beisammen bei ihr eintrafen, sagte sie zu ihnen: »Ihr wisset noch, wie es mit euch war! Ich habe entbunden, und das Kind ist dein Sohn, du Soundso.« Hier nannte sie dann den Namen des Mannes, der ihr am liebsten war. Diesem wurde das Kind für zugehörig erklärt, und der Mann konnte sich nicht gegen diese Maßnahme wehren. Bei der vierten Art der Eheschließung handelte es sich um eine größere Zahl von Menschen, die (zum Zwecke des Geschlechtsverkehrs) bei einer und derselben Frau einzutreten pflegten, indem sie auch keinen von ihnen zurückweisen durfte. Und diese (Frauen) waren die Prostituierten, die als Auszeichnung ihres Gewerbes Fahnen über ihren Türen hißten. Wer sich zu ihnen begeben wollte, der konnte dort eintreten. Wenn eine Frau dann von einem dieser Männer schwanger wurde und später entbunden hatte, sammelten die Männer (Geld) für sie und riefen einen Kenner, der die Abstammungsmerkmale bei einem von ihnen feststellen konnte. Dann sprachen sie die Zugehörigkeit des Kindes zu demjenigen aus, den sie für den Vater hielten. Die Frau gab ihm dann das Kind, das als sein Sohn bekannt gegeben wurde, und er (der Mann) durfte diese Maßnahme nicht verweigern. Aber als Muhammad, Allahs Segen und Friede auf ihm, mit der Wahrheit entsandt wurde, erklärte er alle diese Arten der Eheschließung aus der Gahilyya für nichtig, mit Ausnahme der Eheschließung, die die Menschen bis heute noch kennen."
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Sahih
471
'Uqba Ibn 'Amir, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete, daß der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Die Bedingungen, um deren Erfüllung ihr vorrangig Sorge tragen sollt, sind solche, unter denen euch die Schamteile (der Frauen durch Heirat) erlaubt worden sind."
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Sahih
472
Abu 'Abdullah An-Nu'man Ibn Basir, Allahs Wohlgefallen auf beiden, berichtete: "Ich hörte den Gesandten Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagen: »Das Erlaubte ist offenkundig, und das Verbotene ist offenkundig, und zwischen den beiden gibt es zweifelhafte Angelegenheiten, über die viele Menschen nicht Bescheid wissen. Wer sich nun vor den zweifelhaften Angelegenheiten hütet, macht sich damit frei, was seine Religion und Ehre betrifft. Wer auf zweifelhafte Angelegenheiten hereinfällt, der gerät in das Verbotene, wie der Hirt, der seine Herde um den geschützten Bezirk herum weidet, im Begriff ist, darin zu weiden. Fürwahr, jeder Herrscher hat einen geschützten Bezirk, und Allahs geschützter Bezirk ist das Verwehrte. Fürwahr, im Körper ist ein kleiner Fleischklumpen; und wenn er gesund ist, ist der gesamte Körper gesund, und wenn er schlecht ist, ist der gesamte Körper schlecht. Fürwahr, dies ist das Herz.«"
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Sahih
473
Hakim Ibn Hizam, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete, daß der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm. sagte: "Der Käufer und der Verkäufer haben immer solange die freie Entscheidung, bis sie sich voneinander trennen. ... Wenn sie miteinander wahrhaftig und ehrlich waren, so ist das zwischen ihnen abgewickelte Geschäft segensreich geworden; und wenn sie etwas verschwiegen oder gelogen hatten, so ist jeglicher Segen von ihrem Geschäft abgeschnitten."
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Sahih
475
Abu Wä'il sagte: '"Abdullah Ibn Mas'ud, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete uns, daß der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: »Wer einen festen Eid (Yamln sabr) leistet, um für sich ungerechterweise ein Stück aus dem Hab und Gut eines muslimischen Menschen abzuschneiden, der wird Allah (am Tage der Auferstehung) begegnen und vorfinden, daß Allah auf ihn zornig ist." Diese Aussage wurde von Allah durch folgende Offenbarung bestätigt: >Wahrlich, diejenigen, welche ihren Bund mit Allah und ihre Eide um einen geringen Preis verkaufen, haben keinen Anteil am Jenseits, ... (Qur'an 3:77)<, ...« Da trat Al-As'at Ibn Qais ein und fragte: »Was erzählt euch da Abu 'Abdu-r-Rahman ?« Wir sagten: »Dies und jenes!« Er sagte zu uns: »Diese Offenbarung ist meinetwegen wie folgt herabgesandt worden: Ich besaß seinerzeit einen Wasserbrunnen auf einem Grundstück, das einem meiner Vetter gehörte. (In einem Rechtstreit zwischen uns) sagte der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, zu mir: >Entweder erbringst du den Beweis, oder er leistet den Eid!< Ich erwiderte' >Dann soll er den Eid leisten, o Gesandter Allahs!< Der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte darauf: >Wer einen Yamln sabr leistet, um für sich ungerechterweise ein Stück aus dem Hab und Gut eines muslimischen Menschen abzuschneiden, und dabei schamlos handelt, der wird Allah (am Tage der Auferstehung) begegnen und vorfinden, daß Allah auf ihn zornig ist.<«"
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Sahih
476
'A'isa, Allahs Wohlgefallen auf ihr, berichtete: "Wenn die letzten Tage (vom Ramadan) begannen, pflegte der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, in der Nacht lange aufzubleiben, seine Familie (für das Gebet) zu wecken und sein Lendentuch engzuschnüren."
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Sahih
477
'A'isa berichtete: "Niemals war ich auf eine der Frauen des Gesandten Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, so eifersüchtig, wie ich auf Hadiga eifersüchtig war. Dies war deswegen, weil der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sie oft erwähnte und lobte; ferner, weil Allah dem Gesandten Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, eingab, daß er ihr die frohe Botschaft von einer Wohnung im Paradies aus Brokat beibringen sollte, welche ihr gehört."
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Sahih
478
Gabir Ibn 'Abdullah, Allahs Wohlgefallen auf beiden, berichtete, daß der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Ich betrat das Paradies und sah dort einen Palast. Ich fragte: »Wem gehört dieser?« Dort wurde mir gesagt: »Dieser gehört 'Umar Ibn Al-Hattab. Ich wollte eintreten, und das einzige, was mich davor abhielt war das, daß ich seine Eifersucht kenne!« 'Umar Ibn Al-Hattab sagte darauf: »O Gesandter Allahs, mögen mein Vater und meine Mutter für dich geopfert werden, o Prophet Allahs! Dir gegenüber soll ich eifersüchtig sein?«"
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Sahih
479
'Abdullah Ibn 'Umar, Allahs Wohlgefallen auf beiden, berichtete, daß der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Keiner darf das Vieh eines anderen ohne dessen Erlaubnis melken. Hätte jemand von euch es gern, daß in seinen Wohnbereich eingebrochen wird, seine Vorratskämmerchen zerstört werden und seine Nahrung verschwindet? Für die Leute machen die Euter des Viehs nichts anderes, als die Nahrung für sie zu speichern. Also dann darf keiner das Vieh eines anderen melken, es sei denn nur mit dessen Erlaubnis."
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Sahih
480
Ibn 'Umar berichtete, daß der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Während ein Mann sein Lendentuch voller Einbildung hinter sich herschleifte, verschluckte ihn die Erde, und er wird in ihr hinuntersausen bis zum Tage der Auferstehung!"
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Sahih
481
Einblicken: s. Blicken. Abu Mas'ud Al-Ansaryy berichtete: "Ein Mann von den Al-Ansar namens Abu Su'aib, der einen Diener, von Beruf Fleischer, hatte, kam zum Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm, als er sich unter seinen Gefährten befand, und merkte am Gesicht des Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm, daß er hungrig war. Er begab sich zu seinem Diener, dem Fleischer, und sagte zu ihm: »Bereite für mich ein Essen zu, das für fünf Personen ausreicht, damit ich den Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm, als einen von den fünf, dazu einladen kann.« Der Diener bereitete für ihn das Essen zu, ging dann zum Propheten und lud ihn dazu ein. Es geschah aber, daß ein^ Mann ihnen nachging und der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: »O Abu Su'aib, ein Mann geht uns nach. Wenn du willst, erlaubst du es ihm (mit uns zu kommen) und wenn du willst, läßt du ihn gehen.« Abu Su'aib sagte: »Nein! Ich erlaube es ihm.«"
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Sahih
482
Al-'Bara' Ibn 'Azib berichtete: "Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, befahl und verbot uns jeweils sieben (Verhaltensweisen): Er befahl uns, den Kranken zu besuchen, mit einem Beerdigungszug zu gehen, dem Niesenden Barmherzigkeit zu wünschen*, dem Einladenden Folge zu leisten, den Friedensgruß unter den Menschen zu verbreiten, dem Unterdrückten zu helfen und den Schwörenden nicht im Stich zu lassen. Dagegen verbot er uns, Goldringe zu tragen, aus silbernen Gefäßen zu trinken, auf seidenen Kissen zu sitzen und Kleidung zu tragen, die aus gemischter Seide, reiner Seide, Seidenbrokat und Brokat hergestellt ist." [*Durch sprechen des Satzes: »Rahimakumu-llah (= Allah möge Sich eurer erbarmen!) «
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Sahih
483
'A'isa, Allahs Wohlgefallen auf ihr, berichtete: "Ich sagte: »O Gesandter Allahs, eine Jungfrau ist doch schamhaft!« Und er erwiderte: »Ihre Einwilligung ist ihr Schweigen«"
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Sahih
484
Abu Huraira berichtete, daß der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Eine Frau, deren Wiederverheiratung bevorsteht, darf nicht verheiratet werden, bis sie dies selbst zuläßt. Dagegen darf eine Jungfrau erst verheiratet werden, wenn sie zuvor nach ihrer Einwilligung gefragt wurde." Einige Leute fragten: "O Gesandter Allahs, wie sieht dann ihre Einwilligung aus?" Der Prophet sagte: "Indem sie schweigt!"
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Sahih
485
Hansa' Bint Hidäm Al-Ansaryya berichtete, daß sie als Tayyib von ihrem Vater wiederverheiratet wurde, und daß sie damit nicht einverstanden war. Sie begab sich deshalb zum Gesandten Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, und er machte ihre Heirat rückgängig.
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Sahih
486
Abu Huraira berichtete, daß der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Nehmet eure Zuflucht bei Allah vor der Drangsal der Heimsuchung, vor dem Eingriff des Elends, vor der schlechten Fügung und vor der Schadenfreude der Feinde!"
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Sahih
487
'Abdullah berichtete: "Ich fragte den Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm: »Welche Tat wird von Allah, Allmächtig und Erhaben ist Er, am meisten geliebt?« Der Prophet sagte: »Die Verrichtung des Gebets zur richtigen Zeit!« Ich fragte weiter: »Welche dann?« Und er sagte: »Die gütige Behandlung der Eltern!« Ich sagte: »Welche dann?« Er sagte: »Der Gihad auf dem Wege Allahs!« Er sprach über diese, und wenn ich ihn noch mehr gefragt hätte, hätte er mir mehr davon erwähnt."
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Sahih
488
'Abdullah Ibn 'Amr berichtete: "Ein Mann sagte zum Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm: »Ich will den Gihad unternehmen!« Der Prophet fragte ihn: »Leben deine Eltern noch?« Der Mann sagte: »Ja!« Der Prophet sagte zu ihn: »Zu deren Wohl sollst du dann den Gihad unternehmen!«"
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Sahih
489
'Abdullah Ibn 'Umar, Allahs Wohlgefallen auf beiden, berichtete: "Ein Mann kam zum Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm, und bat ihn um Erlaubnis dafür, den Gihad unternehmen zu dürfen. Der Prophet fragte ihn: »Sind deine Eltern am Leben?« Der Mann sagte: »Ja« und der Prophet entgegnete: »Dann unternehme den Gihad bei ihnen!«"
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Sahih
490
Abu 'Amr Asaibänyy berichtete: "Der Bewohner dieses Hauses (und er zeigte dabei auf das Haus des 'Abdullah) sagte: »Ich fragte den Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm: >Welche Tat ist von Allah die am meisten geliebt?< Der Prophet sagte: >Das Gebet zur rechten Zeit.< Ich fragte: >Und welche Tat danach?< Der Prophet sagte: >Dann die Güte zu den Eltern!< Ich fragte weiter: >Und welche Tat danach?< Der Prophet sagte: >Der Kampf auf dem Weg Allahs.< Diese wurden mir von ihm genannt, und wenn ich ihn darum gebeten hätte, mir noch mehr davon zu nennen, hätte er mir weitere genannt!«"
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Sahih
491
Anas, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete: "Der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, wurde über die größten Sünden gefragt, und er sagte: »(Es sind): Die Beigesellung Allahs (Sirk), das Ungütigsein gegen die Eltern, die Tötung eines Menschen und das falsche Zeugnis.«"
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Sahih
492
'A'isa, Allahs Wohlgefallen auf ihr, Gattin des Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Ich sagte zum Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm: »Hast du einen schwereren Tag erlebt, als den Tag der Schlacht von Uhud?« Er sagte: »Ich habe von deinen Leuten viel Schweres erlebt, und was ich davon am schwersten erlebt habe, geschah am Tag von Al-'Aqaba, als ich mit meinem Anliegen an Ibn 'Abd Yälail Ibn 'Abd Kuläl herantrat, und er mir für das, was ich wollte, nicht entgegenkam. Ich ging dann ziellos fort und war sehr bekümmert. Ich kam erst dann zu mir, als ich die Gegend von Qarn At-Ta'älib erreicht hatte. Ich hob mein Haupt und sah, daß mir eine Wolke den Schatten spendete. Ich blickte und habe darin Gabriel gesehen. Er rief mir zu, indem er sagte: »Wahrlich, Allah hat die Worte deiner Leute gehört, welche sie an dich gerichtet und über dein Anliegen geantwortet haben. Er entsendet dir nun den Engel der Berge, damit du ihm den Befehl erteilst, wie du gegen diese Leute verfahren willst.< Darauf rief der Engel der Berge mir zu, grüßte mich mit dem Friedensgruß (Salam) und sagte: >O Muhammad, befehle was du willst! Wenn du willst, lasse ich die zwei Berge über sie stürzen!< Ich (= der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm), sagte aber: >Nein! Vielmehr hoffe ich, daß Allah aus ihren Lenden solche entstehen läßt, die Allah Allein dienen und Ihm nichts beigesellenx«"
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Sahih
493
Abu Huraira berichtete, daß der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Allah läßt wahrlich einige Seiner Engel auf den Straßen herumgehen, um denjenigen nachzuspüren, die Allahs gedenken. Wenn sie Leute finden, die Allahs gedenken, rufen sie sich gegenseitig zu und sagen: »Kommt her zu eurem Anliegen!« Da begeben sie sich zu ihnen und umschirmen sie mit ihren Flügeln in der Weise, daß sie unmittelbar mit dem ersten Himmel verbunden werden. Hier dann fragt sie Allah, Der Allmächtige und Erhabene - und Er ist wohl wissender als sie: »Was sprechen Meine Diener?« Die Engel antworten: »Sie preisen Dich, rühmen Deine Größe, loben Dich und verherrlichen Dich.« Er sagt: »Haben sie Mich gesehen?« Sie sagen: »Nein! Bei Allah, sie haben Dich nicht gesehen.« Er sagt: »Und was würden sie tun, wenn sie Mich gesehen hätten?« Sie sagen: »Wenn sie Dich gesehen hätten, würden sie Dich umso mehr anbeten, Dich umso mehr verherrlichen und Dich umso mehr preisen.« Er sagt: »Und worum bitten sie Mich?« Sie sagen: »Sie bitten Dich um das Paradies.« Er sagt: »Und haben sie es gesehen?« Sie sagen: »Nein! Bei Allah, sie haben es nicht gesehen, o Herr.« Er sagt: »Und wie denn, wenn sie es gesehen hätten?« Sie sagen: »Wenn sie es gesehen hätten, würden sie kräftiger darauf harren, stärker danach verlangen, und es mehr und mehr begehren.« Er sagt: »Und wovor suchen sie Zuflucht bei Mir?« Sie sagen: »Vor dem Höllenfeuer.« Er sagt: »Und haben sie es gesehen?« Sie sagen: »Nein! Bei Allah, sie haben es nicht gesehen, o Herr.« Er sagt: »Und wie denn, wenn sie es gesehen hätten?« Sie sagen: »Wenn sie es gesehen hätten, würden sie mit aller Kraft davon rennen und sich stärker davor fürchten.« Er sagt: »Ich mache euch zu Zeugen, daß Ich ihnen vergeben habe.« Einer der Engel sagt: »Unter ihnen befindet sich doch einer, der nicht zu ihnen gehört; denn er kam nur, um etwas zu erledigen.« Allah sagt zu ihm: »Sie sind diejenigen, mit denen er gesessen hat; und derjenige, der mit ihnen sitzt, soll nicht unglücklich sein.«"
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Sahih
494
Abu Huraira berichtete, daß der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Die Engel bitten Allah um Vergebung für jeden von euch, solange er sich in seinem Gebetsplatz aufhält und seine rituelle Reinheit durch den Hadat nicht verloren hat, indem sie sagen: »O Allah, vergib ihm, o Allah erbarme Dich seiner«."
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Sahih
495
Abu Huraira berichtete, daß der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Wenn jemand das Gebet in der Gemeinschaft verrichtet, wird dies (an Lohn) für ihn fünfundzwanzigmal verdoppelt, als wenn er allein in seiner Wohnung oder in seinem Laden betet. Und dies geschieht dann, wenn er sich fürs Gebet wäscht und dies gründlich macht, dann hinausgeht, wobei ihn nichts anderes hinausbewegt als das Gebet, so wird kein Schritt von ihm gemacht, ohne daß ihm dafür (sein Lohn) um eine Rangstufe erhöht und eine Sünde erlassen wird. Während er sein Gebet verrichtet, bitten die Engel für ihn um Vergebung, solange er sich im Gebet befindet, indem sie sagen: >O Allah, vergib ihm; O Allah, erbarme Dich seiner !< Und jeder von euch befindet sich im Gebet, solange er auf das Gebet (mit der Gemeinschaft) wartet."
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Sahih
496
Abu Huraira berichtete: "Der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: »Wenn der Imam >Amin< sagt, so sagt ihr auch >Amin<; denn demjenigen, von dem >Amin< gerade mit dem >Amin< der Engel ausgesprochen wird, werden alle von ihm in der Vergangenheit begangenen Sünden vergeben.« Und Abu Sihab sagte: »Und der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, pflegte >äm!n< zu sagen.«
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Sahih
497
Abu Huraira, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete, daß der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Wahrlich, es gab schon Menschen vor euch, zu denen gesprochen wurde. Wenn sich einer von diesen in meiner Umma befindet, dann ist es 'Umar." ... Sa'd fügte der Aussage von Abu Huraira hinzu, daß der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Wahrlich, es gab schon vor euch Menschen unter den Kindern Israels, zu denen (von den Engeln) gesprochen wurde, ohne daß sie Propheten waren. Wenn sich einer von diesen in meiner Umma befindet, dann ist es 'Umar."
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Sahih
498
Abu Huraira, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete, daß der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Wenn der Imam sagt: >sami'a llahu liman hamidah (= Allah hört den, der Ihn lobpreist)<, so sagt ihr: >allahumma rabbana walaka-1-hamd (= o Allah unser Herr, und Dir gebührt alles Lob)<; denn demjenigen, dessen Aussprache gerade mit der der Engel zusammentrifft, werden alle von ihm in der Vergangenheit begangenen Sünden vergeben."
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Sahih
499
Abu Huraira, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete, daß der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Allah erschuf Adam in einer Körpergröße von sechzig Ellenlängen und sagte zu ihm: »Geh hin und grüße die anwesenden Engel mit dem Friedensgruß (Salam) und höre zu, wie sie dich begrüßen, und dies ist der Gruß deiner Nachkommen.« Adam sagte: »AsSalamu 'alaikum (= Der Friede sei auf euch)!« Sie erwiderten: »AsSalamu 'alaika wa-rahmatu-llah (= Auf dir sei der Friede und die Barmherzigkeit Allahs).« Und sie haben für ihn die Worte >die Barmherzigkeit Allahs< hinzugefügt. Es wird dann geschehen, daß jeder, der ins Paradies eingehen wird, die Gestalt von Adam einnimmt. Seit damals bis zur heutigen Zeit ist die Menschengestalt immer weniger geworden."
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Sahih
500
Abu Huraira, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete, daß der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Es beginnt kein Tag, den die Menschen am Morgen empfangen, ohne daß zwei Engel (auf die Erde) herabgesandt werden, und der eine von den beiden sagt: »O Allah unser Gott, vergelte dem Freigebigen Gutes.« Und der andere sagt: »O Allah unser Gott, gib dem Geizigen Verderb (in seiner Habe).«"
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Sahih
501
Abu Huraira, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete, daß der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Wahrlich, es gab unter den Völkern vor euch Menschen, die (von den Engeln) angesprochen wurden; und wahrlich, wenn es in dieser meiner Umma jemanden davon gibt, so ist dieser 'Umar Ibn Al-Hattab."
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Sahih
502
Anas, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete, daß der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Wenn der Diener (Allahs) in sein Grab gebettet worden ist, seine Gefährten die Beerdigung beendet haben und dabei sind, wegzugehen - so daß der Verstorbene selbst ihre Schritte hört, kommen zu ihm zwei Engel, die ihn aufrecht setzen und befragen: »Was pflegtest du über diesen Mann Muhammad, Allahs Segen und Friede auf ihm, zu sagen?« Er sagt dann: »Ich bezeuge, daß er der Diener Allahs und Sein Gesandter ist.« Es wird zu ihm gesagt: »Schau hin zu deinem Sitz im Höllenfeuer! Allah hat dir statt dessen einen Sitz im Paradies gegeben!« Der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte weiter: "Er sieht dann alle beide! Was den Ungläubigen - oder den Heuchler - angeht, so beantwortet dieser die Frage so: »Ich weiß es nicht! Ich habe nur das gesagt, was die Menschen zu sagen pflegten!« Es wird zu ihm gesagt: »Du weißt nichts und sprichst nichts!« Dann wird ihm mit einem Eisenhammer ein Schlag zwischen seine beiden Ohren versetzt, der ihn so schreien läßt, daß alle in seiner näheren Umgebung, mit Ausnahme der beiden Erdbewohner, ihn hören." [D.h. mit Ausnahme der Menschen und der Ginn]
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Sahih
503
'Rifa'a Ibn Rafi' Az-Zarqyy berichtete: "Wir beteten eines Tages hinter dem Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm, und als er sein Haupt nach der ersten Rak'a aufrichtete, sagte er: »sami'a-llahu liman hamidah (= Allah hört den, der Ihn lobpreist).« Ein Mann, der hinter ihm stand, sagte: »Rabbanä walaka-1-hamd, hamdan katiran mubärakan fih (= o unser Herr, und Dir gebührt alles Lob, vielfaches, gutes und segenvolles Lob).« Nach Beendigung des Gebets fragte der Prophet: »Wer hat gesprochen?« Der Mann sagte: »Ich war es!« Der Prophet sagte darauf: »Ich sah mehr als dreißig Engel, die darum wetteiferten, wer von ihnen der erste sein soll, der diese Worte niederschreibt!«"
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Sahih
504
'Abüllah Ibn Mas'ud, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete, daß der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Die Frau soll sich nicht vor einer anderen entblößen, damit diese sie nicht vor ihrem Ehemann in der Weise beschreibt, als ob er ihr zuschauen würde!"
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Sahih
505
Usama Ibn Zaid berichtete, daß der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Die Pest ist eine Strafe, mit der eine Schar unter den Kindern Israels, oder unter denjenigen vor euch, heimgesucht wurde. Wenn ihr Nachricht darüber erhaltet, daß diese auf einem Gebiet ausgebrochen ist, so begebt euch nicht dorthin; und wenn diese auf einem Gebiet ausbricht, auf dem ihr euch befindet, so verlasset es nicht, um davon zu entfliehen."
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Sahih
506
'Ata' Ibn Abi Rabäh berichtete: "Ibn 'Abbas sagte zu mir: »Soll ich dir nicht eine Frau zeigen, die zu den Bewohnern des Paradieses gehört?« Ich sagte: »Doch!« Er sagte: »Sie ist diese schwarze Frau! Sie kam zum Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm, und sagte: >Ich bekomme epileptische Anfälle und werde dabei entblößt, so bitte Allah für mich!< Der Prophet sagte zu ihr: >Wenn du willst, bleibst du geduldig und das Paradies wird dir (als Lohn dafür) zuteil sein. Und wenn du es dennoch willst, flehe ich Allah für dich an, damit Er dich davon heilt.< Die Frau sagte: >Ich harre (lieber) aus in Geduld. Nur ich werde dadurch entblößt, so bitte Allah für mich, daß ich dabei nicht entblößt werde.< Darauf sprach der Prophet für sie ein Bittgebet.« Ich habe Umm Zufar, diese große schwarze Frau, sich am Tuch der Ka'ba anlehnend, gesehen."
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Sahih
507
Abu Huraira, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete, daß der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Wer (nach seinem Tod) Vermögen hinterläßt, so geht dieses an seine Erben. Wer aber Unterhaltsbedürftige hinterläßt, so übernehmen wir (Muslime) deren Versorgung."
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Sahih
509
Gabir Ibn 'Abdullah, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete: "Ich war krank, und der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, und Abu Bakr statteten mir einen Krankenbesuch ab. Sie kamen zu Fuß zu mir, als ich bewußtlos da lag. Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, wusch sich für das Gebet und goß das Wasser von ihm auf mich; da kam ich wieder zu Bewußtsein und sagte: »O Gesandter Allahs, wie soll ich mit meinem Vermögen verfahren? Wie soll ich darüber entscheiden?« Er gab mir keine Antwort (und diese blieb solange aus), bis der Qur'an-Vers (4:7ff.) über die Erbschaft offenbart wurde."
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Sahih
510
'Abdullah berichtete, daß der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Der eigenen Tochter gehört die Hälfte (des Nachlasses), und der Tochter des Sohnes gehört ein Sechstel davon. Was danach übrigbleibt gehört der Schwester."
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Sahih
511
Al-Barä', Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete: "Der zuletzt offenbarte Qur'an-Vers ist am Schluß der (vierten) Sura An-Nisä', in der Allah sagt: >Sie fragen dich um Belehrung. Sprich: Allah belehrt euch über die seitliche Verwandtschaft... <"
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Sahih
512
Ibn 'Abbas, Allahs Wohlgefallen auf beiden, berichtete, daß der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Sorgt dafür, daß die Erbschaftsanteile ihren Anspruchsberechtigten abgegeben werden. Was danach übrigbleibt, gehört dem nächsten männlichen Verwandten."
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Sahih
513
Usama Ibn Zaid, Allahs Wohlgefallen auf beiden, berichtete, daß der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Der Muslim beerbt nicht den Ungläubigen, und der Ungläubige (beerbt) nicht den Muslim!"
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Sahih
514
Abu Huraira berichtete, daß der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Mir wurden die Schlüssel (für die Macht) des Wortes gegeben, und mir wurde (von Allah) der Sieg durch den Schrecken des Feindes gewährleistet; und es geschah in der vergangenen Nacht während ich schlief, daß mir die Schlüssel aller Schätze der Erde gebracht und in meine Hand gelegt worden sind." Abu Huraira fügte hinzu: "Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, ist dann dahingegangen, und ihr schöpft aus diesen (Schätzen) aus!"
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Sahih
515
Ibn 'Abbas, Allahs Wohlgefallen auf beiden, berichtete: "Sa'd Ibn 'Ubaida, Allahs Wohlgefallen auf ihm, holte einen Rat bei dem Gesandten Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, ein, indem er sagte: »Meine Mutter starb, bevor sie ihr Gelöbnis für ein Weihgeschenk (Nadr) erfüllt zu haben!« Der Prophet sagte zu ihm: »Erfülle es an ihrer Stelle!«"
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Sahih
516
Erhörtes Bittgebet: s. Bittgebet. 'Abdullah Ibn 'Umar, Allahs Wohlgefallen auf beiden, berichtete, daß der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Für jeden Veruntreuer gibt es am Tage der Auferstehung eine Erkennungsfahne, mit der er erkannt wird."
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Sahih
517
An-Nu'man Ibn Basir sagte: "Ich hörte den Gesandten Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagen: »Das Erlaubte ist offenkundig, und das Verbotene ist offenkundig, und zwischen den beiden gibt es zweifelhafte Dinge, über die viele Menschen keine Kenntnis besitzen. Wer nun die zweifelhaften Dinge vermeidet, der gewährt damit seinem Glauben und seiner Ehre Makellosigkeit; wer aber in zweifelhafte Dinge verwickelt ist, ähnelt einem Hirten, der seine Herde um ein fremdes Revier herumweidet und beinahe das Eigentumsrecht eines anderen verletzt. Wahrlich, jeder König hat sein eigenes Hoheitsgebiet, und die von Allah verbotenen Dinge stellen das Hoheitsgebiet Allahs auf Seiner Erde dar. Wahrlich, es gibt im Menschenkörper ein kleines Stück Fleisch; wenn dieses gut ist, so ist der ganze Körper gut; ist es aber verdorben, so ist der ganze Körper verdorben. Wahrlich, das ist das Herz!«"
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Sahih
518
Abu Huraira berichtete: "Ein Wüstenaraber stand auf und urinierte in der Moschee. Als die Leute nach ihm griffen, sagte der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, zu ihnen: »Laßet ihn, und gießt einen Eimer Wasser - oder etwas mehr - auf seinen Urin; denn eure Aufgabe besteht darin, es (den Menschen) leichter zu machen, nicht es (ihnen) zu erschweren!«"
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Sahih
520
Abu Qatada berichtete, daß der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Wahrlich, ich stehe im Gebet mit der Absicht, dieses zu verlängern, dennoch kommt es vor, daß ich das Weinen eines Kindes höre und daraufhin mein Gebet kürzer fasse, um seiner Mutter jegliche Härte zu ersparen."
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Sahih
521
Anas Ihn Malik sagte: "Niemals habe ich hinter einem Imam gebetet und dies am leichtesten und vollkommensten empfunden, wie hinter dem Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm. Wann immer er das Weinen eines Kindes hörte, faßte er es kürzer, um die Mutter des Kindes nicht zu verwirren."
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Sahih
522
Abu Qatada Ihn Rab'yy Al-Ansaryy berichtete: "Während ich mit dem Gesandten Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sprach, ging ein Beerdigungszug an ihm vorbei. Der Prophet sagte: »Entweder erlöst oder erlöst worden!« Die Leute fragten: »O Gesandter Allahs, wer wird erlöst und von wem wird die Erlösung sein?« Er entgegnete: »Der gläubige Diener Allahs wird von den Anstrengungen dieser Welt und von deren Übel erlöst und in die Barmherzigkeit Allahs eingehen. Und von einem frevelhaften Menschen werden die Mitmenschen, die Ortschaften, die Pflanzen und die Tiere erlöst.«"
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Sahih
523
Ibn Mas'ud berichtete: "Der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, pflegte sorgfältig eine geeignete Zeit für seine Ermahnungen an uns zu wählen, damit wir uns nicht langweilten."
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Sahih
524
'Abdullah Ibn 'Umar, Allahs Wohlgefallen auf beiden, sagte: "Ich sah den Gesandten Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, (bei der Verrichtung des Gebets): Wenn er zum Beten stand, erhob er seine beiden Hände, bis sie in der Höhe seiner beiden Schultern waren; genauso tat er, wenn er vor der Verbeugung den Takbir sprach, und er tat wiederum dasselbe, wenn er sein Haupt von der Verbeugung erhob und dabei sagte: >sami'a-llahu liman hamidah (= Allah hört den, der Ihn lobpreist!)<. Bei der Niederwerfung aber, hat er dies nicht gemacht."
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Sahih
525
Abu Huraira berichtete: "Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, pflegte zwischen dem Takbir (beim Eröffnen des Gebets) und der Rezitation (Qirä'a) des Qur'an einen Augenblick zu schweigen ... Ich sagte zu ihm: »O Gesandter Allahs, mögen dir mein Vater und meine Mutter dafür geopfert werden, wenn du mir sagst, was du da während deines Schweigens zwischen dem Takbir und der Rezitation (Qirä'a) liest!« Er antwortete: »Ich sage: >O Allah, mache zwischen mir und meinen Sünden eine Entfernung wie solche, die Du zwischen dem Osten und dem Westen gemacht hast; o Allah, mache mich von allen Sünden frei, wie ein weißes Kleid von dem Schmutz gereinigt wird; o Allah, wasche meine Sünden ab mit Wasser, Schnee und Hagel.<«"
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Sahih
526
Anas berichtete, daß sowohl der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, als auch Abu Bakr und 'Umar das Gebet mit >alhamdu lillahi rabbi-l-'älamin< eröffnet haben.
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Sahih
527
Abu Huraira berichtete, daß der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Während ein Mann einen Weg entlang ging, sah er einen Dornenzweig auf der Gehstrecke liegen; er räumte ihn aus dem Weg, und für diese Tat dankte ihm Allah in der Weise, daß Er ihm dafür (seine Sünden) vergab." - (Anschließend) sagte der Prophet: "Die Märtyrer sind fünf: einer, der an einer Pest stirbt; einer, der durch eine Bauchverletzung stirbt; einer, der ertrinkt; einer, der unter dem Steinschutt umkommt und einer, der im Kampf auf dem Weg Allahs getötet wird." Und der Prophet sagte noch weiter: "Wenn die Menschen die Belohnung für das Sprechen des Gebetsrufs und für das Stehen in der ersten Reihe (beim Gemeinschaftsgebet) kennen und keine andere Möglichkeit finden würden, dies unter sich zu teilen außer durch Auslosung, so würden sie das Los entscheiden lassen!" ( Anschließend) sagte der Prophet: "Und wenn sie von der Belohnung für die unmittelbare Verrichtung des Mittagsgebets bei dessen Fälligkeit wüßten, so würden sie dafür Wettrennen, und wenn sie von der Belohnung für die Verrichtung des Nachtgebets und des Morgengebets in der Gemeinschaft wissen würden, so würden sie sich dafür (in die Moschee) begeben, selbst wenn sie bis dahin kriechen müßten!"
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Sahih
528
Abu Qatada berichtete: "Der Prophet, Allahs Segen und Friede aufjhm, trat zu uns (aus seiner Wohnung)* heraus, während er Umama, Tochter des Abu Al-'As, auf seiner Schulter trug. Als er während des Gebets eine Verbeugung vornahm, legte er sie nieder, und wenn er sich wieder aufrichtete, trug er sie hinauf." [*Die Wohnungstür öffnete sich seinerzeit in die Moschee]
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Sahih
529
Usama Ibn Zaid, Allahs Wohlgefallen auf beiden, berichtete: "Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, pflegte mich (als Kind) auf seinen Oberschenkel und AI-Hasan Ibn 'Alyy auf den anderen Oberschenkel zu setzen, dann uns beide zusammenzudrücken und zu sagen: »O Allah mein Gott, erbarme Dich beider; denn ich erbarme mich ihrer.« ..."
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Sahih
530
'Alyy, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete Ibn 'Abbas, daß zur Zeit der Schlacht von Haibar, der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, die Zeitehe (Mut'a) und das Fleisch der zahmen Esel zum Verzehr verbot."
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Sahih
531
Salama Ibn Al-Akwa' berichtete, daß die Muslime, am Abend der Eroberung von Haibar, Feuer angezündet hatten. Der Prophet Allahs Segen und Friede auf ihm, fragte: "Wofür habt ihr das Feuer angezündet?" Sie sagten: "(Es sind die Töpfe zur Zubereitung) für das Fleisch von zahmen Eseln." Der Prophet sagte: "Vergießt deren Inhalt und zerbrecht die Töpfe." Ein Mann unter den Leuten stand auf und sagte: "Oder vergießen wir den Inhalt und waschen anschließend die Töpfe?" Der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte dann: "Oder das!"
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Sahih
532
Gabir Ibn 'Abdullah, Allahs Wohlgefallen auf ihnen, berichtete: "Der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, verbot uns am Tage der Schlacht von Haibar das Fleisch der (zahmen) Esel und erlaubte uns das Pferdefleisch."
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Sahih
533
Abu Huraira, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete, daß der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Wenn ihr das Krähen der Hähne hört, so bittet Allah um Seine Huld; denn diese haben einen Engel wahrgenommen. Und wenn ihr das Eselsgeschrei höret, so nehmet eure Zuflucht bei Allah vor dem Satan; denn er hat einen der Satane wahrgenommen."
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Sahih
534
Abu Huraira, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete: "Der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, hat niemals ein Essen bemängelt. Wenn er es mochte, aß er davon, anderenfalls ließ er es stehen."
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Sahih
535
Ihn 'Umar berichtete, daß der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Wenn einer von euch gerade beim Essen ist, der soll sich nicht beeilen, bis er sein Verlangen danach gestillt hat, selbst wenn mit der Verrichtung des Gebets begonnen wurde."
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Sahih
536
'Abdu-r-Rahman Ibn Abi Laila berichtete: "Wir befanden uns bei Hudaifa, und als er um etwas zu trinken bat, brachte ihm ein Magier etwas zu trinken. Als dieser ihm das Trinkgefäß in seine Hand gab, bewarf er (Hudaifa) ihn damit und sagte: »Hätte ich ihm dies nicht einmal oder zweimal verboten (, so hätte ich dies mit ihm nicht getan!). Denn ich habe den Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm, folgendes sagen hören: >Zieht keine Kleidung an aus Seide und Seidenbrokat, und trinkt nicht aus Gefäßen aus Gold und Silber, und esset nicht aus Tellern, die aus diesen beiden hergestellt sind; denn diese sind für die anderen Leute im Diesseits, und für uns (Muslime) im Jenseits.<«"
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Sahih
537
Abu Ta'laba Al-Husanyy berichtete: "Ich sagte: »O Prophet Allahs, wir leben auf einem Gebiet, das zu den Leuten der Schrift gehört. Dürfen wir (Muslime) aus ihrem Geschirr essen? Und dieses Gebiet ist zugleich ein Jagdgebiet, auf dem ich mit meinem Bogen und meinem nicht abgerichteten Hund, sowie mit meinem abgerichteten Hund, jage. Was ist davon richtig für mich?« Er sagte: »Was du im Hinblick auf die Leute der Schrift erwähnt hast, so verfahre so: Wenn ihr (Muslime) anderes Geschirr findet, so esset nicht aus ihrem Geschirr. Und wenn ihr nichts findet, so spült dieses aus und esset daraus. Was aber die Jagd angeht, ist es wie folgt: Was du mit deinem Bogen getroffen und dabei den Namen Allahs ausgesprochen hast, das darfst du essen. Was du mit deinem abgerichteten Hund gejagt und dabei den Namen Allahs ausgesprochen hast, das darfst du essen. Was du aber mit deinem unabgerichteten Hund gejagt hast, das darfst du nur dann essen, wenn das gejagte Tier (noch am Leben ist,) und du es rituell schlachten kannst.«"
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Sahih
538
Abu Huraira berichtete: "Es gab seinerzeit einen Mann, der gewöhnlich große Mengen aß. Später trat er zum Islam über und aß dagegen gewöhnlich wenig. Als ich dies dem Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm, erzählte, sagte er: »Wahrlich, der Gläubige ißt mit einem einzigen Magen, und der Ungläubige ißt mit sieben Mägen.«"
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Sahih
539
Ibn 'Umar, Allahs Wohlgefallen auf beiden, berichtete, daß der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Der Gläubige ißt mit einem einzigen Magen, und der Ungläubige - oder der Heuchler -... ißt mit sieben Mägen."
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Sahih
540
Näfi' berichtete: "Ibn 'Umar pflegte nicht zu speisen, bis ein Armer für ihn gesucht wurde, der mit ihm zusammen aß. Einmal ließ ich einen Mann eintreten, um mit ihm zu essen, und dieser Mann aß eine große Menge. Da sagte Ibn 'Umar zu mir: »Du Näfi', laß diesen Mann nicht wieder zu mir kommen; denn ich hörte den Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagen: >Der Gläubige ißt mit einem einzigen Magen, und der Ungläubige ißt mit sieben Mägen.<«"
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Sahih
541
Eßtöpfe Eßtöpfe: s. Sicherheitsmaßnahmen. Evangelium: s. Christen. Ewigkeit Abu Huraira, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete, daß der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friedeauf ihm, sagte: "Allah, Erhaben und Ruhmreich ist Er, sagte: »Der Sohn Adams begeht Mir gegenüber eine üble Äußerung, indem er gegen die Ewigkeit flucht, und Ich bin Selbst die Ewigkeit. In Meiner Hand ist die Macht über alle Dinge, und Ich rufe den Wechsel zwischen Nacht und Tag hervor.«"
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Sahih
543
Fahnenflucht Abu Huraira, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete, daß der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Haltet euch fern von den sieben vernichtenden Sünden." Die Leute sagten: "O Gesandter Allahs, und welche sind diese?" Er sagte: "Diese sind: Die Beigesellung Allahs, die Zauberei, die Tötung eines Menschen, dessen Leben Allah unantastbar gemacht hat, es sei denn, dies geschehe nach dem Recht. Ferner das Verzehren der Zinsen, das Verzehren des Besitzes einer Waise, die Flucht am Tage der Schlacht und die Verleumdung der unbescholtenen, gläubigen und arglosen Frauen."
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Sahih
544
Abu Huraira, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete, daß der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Wer das falsche Wort und dessen tatkräftige Durchsetzung nicht unterläßt, von dem verlangt Allah nicht, daß er auf sein Essen und Trinken verzichtet."
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Sahih
545
Anas Ibn Malik, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete: "Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sprach von den großen Sünden ..., indem er sagte: »Es sind die Beigesellung Allahs, der Mord, die Lieblosigkeit gegen die Eltern ...; und soll ich euch nicht die größte aller Sünden nennen? Diese ist die lügenhafte Aussage oder das falsche Zeugnis!«"
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Sahih
546
Von der Mutter der Gläubigen, Umm 'Abdullah 'A'isa, Allahs Wohlgefallen auf ihr: Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Wer in dieser unserer Sache etwas Neues begründet, das nicht dazu gehört, ist abzuweisen."
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Sahih
547
Haklm Ibn Hizam, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete, daß der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Die obere Hand ist besser als die untere Hand. Beginne mit demjenigen, den du unterhältst; und das beste Almosen ist das, was man nach der Befriedigung seiner Bedürfnisse gibt. Und wer immer sich zurückhält, dem erspart Allah das Erbetteln bei den anderen. Und wer immer sich genügsam verhält, dem gibt Allah reichlich."
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Sahih
548
'Abdullah Ibn 'Umar berichtete, daß er den Gesandten Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, folgendes sagen hörte: "Ihr seid alle Hirten, und jeder von euch ist verantwortlich für seine Herde: der Imam ist ein Hirte, und er ist verantwortlich für seine Herde. Und der Mann ist in seiner Familie ein Hirte, und er ist verantwortlich für seine Herde.Und die Frau ist im Hause ihres Mannes eine Hirtin, und sie ist verantwortlich für ihre Herde. Und der Diener ist ein Hirte in Bezug auf den Besitz seines Herrn, und er ist verantwortlich für seine Herde. ...Und der Sohn ist ein Hirte in Bezug auf das Vermögen seines Vaters, und er ist verantwortlich für seine Herde. Und ihr seid alle Hirten, und jeder von euch ist verantwortlich für seine Herde."
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Sahih
549
Al-Aswad berichtete, daß er 'A'isa fragte: "Was pflegte der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, zu Hause zu tun?" Sie antwortete: "Er beschäftigte sich mit dem Anliegen seiner Familie, (d.h. er stellte sich in ihren Dienst,) und wenn es mit dem Gebet soweit war, begab er sich zum Gebet."
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Sahih
550
Ibn Huraira, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete, daß der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Die Reise ist ein Stück Qual: sie hindert den einen von euch, daß er (wie gewohnt) ißt, trinkt und schläft; wenn er also sein Anliegen erledigt hat, soll er eilends zu seiner Familie zurückkehren!"
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Sahih
551
Gabir Ibn 'Abdullah berichtete, daß der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Wenn jemand von euch für lange Zeit abwesend war, so soll er nicht (nach seiner Rückkehr) bei seiner Familie nachts an die Tür klopfen."
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Sahih
553
Abu Mas'ud Al-Ansaryy berichtete, daß der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Wenn der Muslim etwas von seinem Vermögen für den Unterhalt seiner Familie ausgibt, in Erwartung auf den Lohn Allahs, dem werden seine Ausgaben gleich dem Lohn einer Sadaqa (Almosen) bewertet."
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Sahih
554
Anas berichtete: "Der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, verbot es den Männern, sich mit (dem gelben) Safran zu färben."
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Sahih
555
Ibn 'Umar, Allahs Wohlgefallen auf beiden, berichtete: "Der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, verbot es den Männern, sich während der Pilgerfahrt mit Tüchern zu bekleiden, die mit (dem gelben) Wars oder Safran gefärbt waren."
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Sahih
556
'A'isa, Allahs Wohlgefallen auf ihr, berichtete: "Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, küßte gewöhnlich einige seiner Frauen, während er fastete." Dann lachte sie!
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Sahih
557
'A'isa, Allahs Wohlgefallen auf ihr, berichtete: "Der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, erlebte manchmal im Ramadan, daß die Zeit zum Morgengebet fällig wurde, während er sich noch im Ganaba -Zustand befand, der nicht auf Grund eines Traumes verursacht worden war. Er vollzog dann eine Gesamtwaschung (Gusl) und fastete."
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Sahih
558
'A'isa, Allahs Wohlgefallen auf ihr, berichtete: "Der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, hat (außer im Ramadan) in keinem anderen Monat gefastet als im Sa'ban. Er pflegte den ganzen Sa'ban zu fasten. Er sagte: »Nehmet euch vor, (gute) Taten zu verrichten, die ihr verkraften könnt; denn Allah wird nie aufhören, euch dafür den Lohn zu geben, bis ihr selbst diese aufgegeben habt.« Und der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, liebte solche Gebete am meisten, die dauerhaft verrichtet werden können, auch dann, wenn es nur wenige sind! Und wenn er ein Gebet einmal verrichtete, so verrichtete er es auch regelmäßig."
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Sahih
560
Abu Huraira berichtete, daß der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Wer immer im Monat Ramadan aus reinem Glauben und in der Hoffnung auf Allahs Lohn fastet, dem werden alle seine vergangenen Sünden vergeben."
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Sahih
561
Abu Huraira berichtete, daß der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Eine Frau darf nicht fasten, während ihr Mann anwesend ist, es sei denn mit seiner Erlaubnis"
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Sahih
562
Abu Huraira, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete, daß der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Allah sagte: »Jede (gute) Tat, die der Sohn Adams begeht, ist für ihn selbst (vorteilhaft). Nur das Fasten begeht er Meinetwegen und die Belohnung dafür wird nach Meinem Ermessen gemacht.« Das Fasten ist (für den Menschen) ein Schutz; so soll der Mensch während seines Fastentages weder Schändlichkeit noch trubelhaftes Treiben begehen; und wenn jemand ihn zum Zweikampf auffordert oder beschimpft, soll er ihm sagen: >Ich bin ein fastender Mensch<. Ich schwöre bei Dem, in Dessen Hand das Leben des Muhammad ist, daß der Geruch aus dem Mund eines Fastenden bei Allah besser ist als der von Moschus. Dem Fastenden stehen zwei Freuden bevor: Wenn er sein Fasten bricht, ist er voller Freude; und wenn er seinem Herrn (am Tage des Jüngsten Gerichts) begegnet, freut er sich über das von ihm geleistete Fasten!"
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Sahih
563
Abu Huraira, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete, daß der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Wer immer - aus dem Glauben heraus und der Hoffnung auf den Lohn Allahs - im Ramadan fastet, dem werden seine vergangenen Sünden vergeben. Und wer immer - aus dem Glauben heraus und aus der Hoffnung auf den Lohn Allahs - Lailatu-1-qadr im Beten verbringt, dem werden seine vergangenen Sünden vergeben."
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Sahih
564
Abu Huraira, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete: "Mein liebster Freund, Allahs Segen und Friede auf ihm, legte mir drei Dinge ans Herz: Das Fasten an drei Tagen je Monat, die Verrichtung von zwei Gebetsabschnitten (Rak'a) am Vormittag (Duha), und daß ich ein Gebet mit einer ungeraden Zahl (Witr) an Rak'a vor der Nachtruhe verrichte."
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Sahih
566
Abu Sa'id Al-Hudryy, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete, daß er den Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm, folgendes sagen hörte: "Wer einen Tag fastet, während er sich auf dem Weg Allahs befindet, dessen Angesicht hält Allah vom Höllenfeuer mit einem Abstand fern, der in siebzig Jahren zurückgelegt wird."
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Sahih
567
Anas Ibn Malik, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete: "Wenn wir mit dem Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm, auf Reisen waren, machte weder der Fastende dem Nicht- Fastenden Vorhaltungen noch der Nicht- Fastende dem Fastenden!"
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Sahih
568
Anas, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete: "Wir zogen mit dem Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm, (zu einer Schlacht aus, während eine große Hitze herrschte). Wer von uns den meisten Schatten hatte, war derjenige, der sich unter seinem eigenen Kleidungsstück abschirmte. Was die Fastenden unter uns anging, so leisteten diese keine Arbeit. Diejenigen aber, die ihr Fasten brachen, konnten sich um die Reittiere kümmern, die verschiedenen Arbeiten verrichten und die Kranken pflegen. Darauf sagte der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm: »Diejenigen, die heute ihr Fasten brachen, sind allein mit dem Lohn gegangen.«"
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Sahih
569
Ibn 'Abbas berichtete: "Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, brach für eine Reise von AI- Madina nach Makka auf und fastete dabei solange, bis er den Ort 'Usfan erreichte. Dort ließ er sich (ein Gefäß) Wasser bringen, das er (demonstrativ) bis zur Höhe seiner Arme hob, damit die Leute ihn sehen konnten, und brach damit sein Fasten; er blieb nichtfastend, bis er in Makka ankam. Dies geschah im Ramadan. Ich rief dann unter den Menschen folgendes aus: »Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, fastete und brach sein Fasten. Wer nun fasten will, der kann weiter fasten und wer sein Fasten brechen will, der kann essen.«"
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Sahih
570
Salim berichtete, daß sein Vater, Allahs Wohlgefallen auf ihm, sagte: "Der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: »Am Tage der 'Asura' kann jeder fasten, wer fasten will.«"
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Sahih
572
Gabir Ibn 'Abdullah, Allahs Wohlgefallen auf beiden, berichtete: "Während sich der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, auf einer Reise befand, sah er mitten in einer Menschenmenge einen Mann, dem man Schatten spendete. Der Prophet fragte: »Was ist dort los?« Die Leute sagten: »Es handelt sich um einen Fastenden!« Da sagte der Prophet: »Es gehört nicht zu den Tugenden auf der Reise zu fasten!«"
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Sahih
573
Abu Huraira, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete, daß der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Allah sagte: »Jede (gute) Tat, die der Sohn Adams begeht, ist für ihn selbst (vorteilhaft). Nur das Fasten begeht er Meinetwegen, und die Belohnung dafür wird nach Meinem Ermessen gemacht.« Das Fasten ist (für den Menschen) ein Schutz; so soll der Mensch während seines Fastentages weder Schändlichkeit noch trubelhaftes Treiben begehen; und wenn jemand ihn zum Zweikampf auffordert oder beschimpft, soll er ihm sagen: >Ich bin ein fastender Mensch<. Ich schwöre bei Dem, in Dessen Hand das Leben des Muhammad ist, daß der Geruch aus dem Mund eines Fastenden bei Allah besser ist als der von Moschus. Dem Fastenden stehen zwei Freuden bevor: Wenn er sein Fasten bricht, ist er voller Freude; und wenn er seinem Herrn (am Tage des Jüngsten Gerichts) begegnet, freut er sich über das von ihm geleistete Fasten!"
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Sahih
574
Abu Ayyub berichtete: "Der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, trat bei Guwairyya Bint Al-Harit, Allahs Wohlgefallen auf ihr, ein, als sie an einem Freitag fastete. Er sagte zu ihr: »Hast du gestern gefastet?« Sie sagte: »Nein!« Da sagte der Prophet zu ihr: »Willst du morgen fasten?« Sie erwiderte: »Nein!« Er sagte dann zu ihr: »Also brich dein Fasten!«"
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Sahih
575
Abu Huraira, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete, daß der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Keiner von euch darf am Freitag fasten; es sei denn, er fastet einen Tag davor oder danach."
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Sahih
581
Abu Huraira, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete, daß der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Der Islam ist auf fünf (Säulen) aufgebaut: Die Bezeugung, daß kein Gott da ist außer Allah und daß Muhammad der Gesandte Allahs ist, dem Verrichten des Gebets, dem Entrichten der Zakah, dem Fasten im Monat Ramadan und der Pilgerfahrt zum Hause (Allahs)."
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Sahih
585
'Amr Ibn Maimün sagte: "Die Gefährten Muhammads, Allahs Segen und Friede auf ihm, waren die schnellsten Menschen beim Fastenbrechen und die langsamsten von ihnen beim Suhur."
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Sahih
586
Anas, Allahs Wohlgefallen auf ihm, sagte: "Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, brach gewöhnlich sein Fasten, indem er einige weiche Datteln aß bevor er sich zum Gebet begab. Und falls er diese nicht fand, aß er trockne Datteln; und wenn diese nicht vorhanden waren, trank er einige Schlucke Wasser." (Da, Hak, Ti). Sahl Ibn Sa'd berichtete, daß der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Es wird den Menschen immer Wohlergehen, wenn sie bei Fälligkeit des Fastenbrechens alsbald essen."
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Sahih
587
Fastendauer: 'Adyy Ibn Hatim, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete: "Als der Qur'an-Vers (2:187) >..., bis der weiße Faden von dem schwarzen Faden der Morgendämmerung für euch erkennbar wird.< offenbart wurde, nahm ich einen weißen und einen schwarzen Strick und legte die beiden unter mein Kopfkissen. In der Nacht verglich ich laufend die beiden gegeneinander und habe den Farbunterschied nicht erkannt. Als der Morgen anbrach, suchte ich den Gesandten Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, auf und erzählte ihm dies. Er sagte zu mir: »Damit ist nur die Finsternis der Nacht und die Helligkeit des Tages gemeint!«"
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Sahih
588
Abu Huraira, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete, daß der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Wer von gleicher Sache auf dem Weg Allahs zweimal spendet, dem wird (am Tage des Jüngsten Gerichts) von den Toren des Paradieses zugerufen: »O Diener Allahs, das war gut!« Wer einst (im Diesseits) zu den Betenden gehörte, der wird zum Eintreten durch das Tor des Gebets ausgerufen. Und wer einst zu den Leuten des Gihad gehörte, der wird zum Eintreten durch das Tor des Gihad ausgerufen.Und wer zu den Fastenden gehörte, der wird zum Eintreten durch das Ar-Rayyan-Tor ausgerufen. Und wer zu den Spendenden gehörte, der wird zum Eintreten durch das Tor der Sadaqa ausgerufen." Abu Bakr sagte: "Mein Vater und meine Mutter mögen für dich als Opfer sein, o Gesandter Allahs! Es ist einhellig für denjenigen, der zum Eintreten durch eines dieser Tore ausgerufen wird. Wird es auch einige geben, die zum Eintreten durch alle diese Tore ausgerufen werden?" Der Prophet antwortete: "Ja! Und ich hoffe, daß du zu ihnen gehören wirst!"
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Sahih
590
'A'isa, Allahs Wohlgefallen auf ihr, berichtete, daß der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Für den Verstorbenen, der Fastenschuld hat, soll sein Walyy fasten - wenn er will."
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Sahih
591
Abu 'Ubaid, Sklave des Ibn Azhar berichtete, daß er das Opferfest mit 'Umar Ibn Al-Hattab, Allahs Wohlgefallen auf ihm, miterlebte. Er ('Umar Ibn Al-Hattab) verrichtete das Festgebet vor der Predigt, sprach anschließend zu den Menschen, indem er sagte: "O ihr Menschen, der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, hat euch wahrlich das Fasten an den beiden Festtagen verboten. Was den ersten angeht, so handelt es sich um den Tag, an dem ihr (nach Ablauf des Monats Ramadan) euer Fasten brechet. Und was den anderen angeht, so handelt es sich um den Tag, an dem ihr vom Fleisch eurer Opfertiere esset."
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Sahih
592
Abu Huraira, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete, daß der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, das Fasten am Tag von 'Arafa im Gebiet von 'Arafat verbot. "(Da, Ha, Na). Abu Huraira, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete, daß der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Eine Frau darf nicht fasten, während ihr Mann anwesend ist, es sei denn mit seiner Erlaubnis. Ferner darf sie keinem den Eintritt in seine Wohnung gewähren, es sei denn mit seiner Erlaubnis. Und was sie immer ohne seine Erlaubnis an Spende (aus seinem Geld) gibt, so wird ihm die Hälfte des Lohnes zuteil sein."
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Sahih
593
Al-Maisür Ibn Mahrama berichtete, daß der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Fatima ist ein Stück von mir! Wer sie zornig macht, der macht mich auch zornig."
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Sahih
595
Ibn Abi Musa berichtete von seinem Vater, daß der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, das folgende Bittgebet sprach: "Mein Herr, vergib mir meine Fehltritte und meine Unwissenheit, meine Überschreitungen in all meinen Angelegenheiten und auch das, was Du besser kennst als ich. O Allah, mein Gott, vergib mir meine Sünden und all meine (Mißetaten, die) ich vorsätzlich, unwissentlich und ernstlich beging; und ich gebe zu, daß diese alle bei mir sind. O Allah mein Gott, vergib mir all meine (Mißetaten, die) ich einst beging und künftig begehen werde, und was ich von diesen heimlich und offenkundig tue. Du bist mit Deiner Gnade zuvorkommend und gewährst Aufschub für alles, und Du bist über alle Dinge Mächtig."
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Sahih
596
Abu Huraira, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete, daß der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Wünscht euch keine Begegnung mit dem Feind; wenn ihr ihm aber begegnet seid, dann seid geduldig!"
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Sahih
597
'Abdullah Ibn 'Umar, Allahs Wohlgefallen auf beiden, berichtete: "Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, verbot, daß einer mit dem Qur'an in das Land des Feindes einreist."
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Sahih
598
Sa'd, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete: "Ich bin der erste unter den Arabern, der einen Pfeil auf dem Weg Allahs geschossen hat. Wir brachen gewöhnlich mit dem Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm, zum Kampf auf, und hatten nichts anderes zu essen als die Baumblätter. Unsere Darmausscheidungen hatten Ähnlichkeit mit denen der Kamele und Schafe, bei denen die ausgeschiedenen Stücke (so trocken sind, daß sie) nicht zusammenkleben. Die Leute des Stammes von Banu Asad fingen an, mich wegen dem Islam zu rügen und warfen mir das Versagen vor." Diese Leute redeten sogar bei 'Umar über ihn, indem sie sagten: "Er kann nicht einmal beten!"
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Sahih
599
'A'isa berichtete: "Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, kam zu mir und fand bei mir zwei junge Mädchen, die die Lieder von Bu'ät sangen. Er legte sich hin auf die Matratze und drehte sich in die andere Richtung um. Als Abu Bakr hereinkam, rügte er mich deswegen und sagte: »Flöte Satans beim Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm?« Da wandte sich ihm der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, zu und sagte: »Laß sie!« Als der Prophet einschlief, gab ich den beiden Mädchen ein Zeichen, und sie gingen weg. Und es war ein Festtag, an dem die Sudan (ihre Kriegskunst) mit Schildern und Lanzen übten. Entweder habe ich selbst den Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm, darum gebeten, oder er sagte zu mir: »Möchtest du gern zuschauen?« Als ich dies bejahte, ließ er mich hinter ihm stehen, und meine Wange lag an seiner Wange; er spornte die Sudan an, indem er zu ihnen sagte: »Voran, Söhne der Arfida!« Es ging so weiter, bis es mir selbst langweilig wurde; da fragte er: »Genügt es dir?« Als ich dies bejahte, sagte er: »Dann gehe!«"
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Sahih
600
'Uqba Ibn 'Amir, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete, daß der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Der Tag von 'Arafa, der Tag des Opferfestes und die darauffolgenden Tage sind (zusammen) unser Fest - o ihr Leute des Islam. Es sind Tage, in denen gegessen und getrunken wird."
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Sahih
601
Abu 'Ubaid, Sklave des Ibn Azhar, berichtete: "Ich erlebte das Fest mit 'Umar Ibn Al-Hattab, Allahs Wohlgefallen auf ihm, als er sagte: »Das sind zwei Tage, an denen der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, das Fasten verbot. Es handelt sich um den Tag, an dem ihr euer Fasten brechet, und um den anderen Tag, an dem ihr von euren Opfertieren eßet.«"
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Sahih
602
Abu Sa'id Al-Hudryy berichtete: "Der Gesandte Allah^ Allahs Segen und Friede auf ihm, pflegte - sowohl am Festtag des Fastenbrechens ('Idu-1-fitr) als auch am Tage des Opferfestes ('Idu-1-adha) - sich zum Gebetsplatz zu begeben, und das erste, mit dem er begonnen hat, war das Gebet. Wenn er es beendet hatte, stand er auf und wandte sich dann den Menschen zu, während diese immer noch in ihren Reihen saßen. Der Prophet ermahnte sie, legte ihnen (wichtige Dinge) ans Herz und gab ihnen seine Anweisungen: Falls er eine Kampftruppe entsenden oder sonst etwas anderes anordnen wollte, erteilte er den Befehl entsprechend. Danach ging er weg."
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Sahih
603
Al-'Bara' berichtete: "Ich hörte den Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm, während er eine Ansprache hielt, in der er sagte: »Das erste, mit dem wir an diesem unserem Tag beginnen, ist, daß wir beten. Danach kehren wir zurück und schlachten (unsere Opfertiere). Wer dann dies tut, der befolgt unseren Weg (Sunna).«"
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Sahih
604
Anas berichtete: "Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, pflegte am Festtag des Fastenbrechens ('Idu-1-fitr) nicht hinaus (zum Gebet) zu gehen, bevor er einige Datteln gegessen hatte,... und er hat diese in einer ungeraden Zahl gegessen."
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Sahih
605
Umm 'Atiyya berichtete: "Wir (Frauen) wurden am Tage des Festes aufgefordert, aus unseren Wohnungen herauszukommen. Dies erstreckte sich sowohl auf die Jungfrauen, die sogar ihre vertrauten Heime verließen, als auch auf menstruierende Frauen. Sie alle hielten sich hinter den Leuten auf und sprachen mit ihnen gleichsam den Takbir und das Bittgebet und waren voller Zuversicht über den Segen und die Glückseligkeit des Festes."
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Sahih
606
Gabir berichtete: "An einem Festtag, änderte der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, seinen Weg."
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Sahih
607
Gabir Ibn 'Abdullah berichtete: "Der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, stand am Festtag des Fastenbrechens ('Idu-1-fitr) auf und fing erst mit dem Gebet an; dann hielt er die Predigt. Als er diese beendet hatte, kam er herunter und begab sich zu den Frauen. Er ermahnte sie, während er sich auf die Hand von Bilal stützte, der seinerseits sein Gewand offenhielt, und die Frauen warfen ihre Almosen (Sadaqa) hinein...."
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Sahih
608
'Ata' Ibn 'Abbas _und Gabir Ibn 'Abdullah berichteten: "Sowohl am Festtag des Fastenbrechens ('Idu-1-fitr) als auch am Tage des Opferfestes ('Idu-1-adha), gab es gewöhnlich keinen Gebetsruf."
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Sahih
609
Abu 'Ubaid berichtete: "Ich erlebte den Festtag mit 'Utman Ibn 'Affan, und dies war ein Freitag. Er ('Utman Ibn 'Affan) verrichtete das Festgebet vor der Predigt, sprach anschließend zu den Menschen, indem er sagte: »Ihr Menschen, heute ist ein Tag, an dem sich für euch zwei Feste auf einmal ereignen. Wer von den Leuten der 'Awälyy bis zum Freitagsgebet warten will, der kann warten, und wer nach Hause zurückkehren will, dem habe ich es erlaubt." (Bu).. Ibn 'Abbas berichtete: "Der P_rophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, ging hinaus am Festtag des Fastenbrechens ('Idu-1-fitr) und verrichtete (das Festgebet mit) zwei Rak'a. Davor und danach verrichtete er keine anderen Gebete, und bei ihm war Bilal."
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Sahih
610
Anas berichtete: "Auf der Hochzeit einer Frau mit dem Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm, schickte mich der Prophet hinaus, um Menschen zu einer Mahlzeit einzuladen."
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Sahih
611
'Abdullah Ibn 'Umar berichtete: "Der Gesandte Allahs Allahs Segen und Friede auf ihm, pflegte - sow_ohl am Festtag des Fastenbrechens ('Idu-1-fitr) als auch am Tage des Opferfestes ('Idu-1-adha) - zuerst das Gebet zu verrichten und anschließend seine Predigt nach dem Gebet zu halten."
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Sahih
612
Abu Sa'id Al-Hudryy berichtete: "Der Gesandte Allahs., Allahs Segen und Friede auf ihm, pflegte - sowohl am Festtag des Fastenbrechens ('Idu-1-fitr) als auch am Tage des Opferfestes ('Idu-1-adha) - sich zum Gebetsplatz zu begeben, und das erste, mit dem er begonnen hat, war das Gebet. Wenn er es beendet hatte, stand er auf und wandte sich dann den Menschen zu, während diese immer noch in ihren Reihen saßen. Der Prophet ermahnte sie, legte ihnen (wichtige Dinge) ans Herz und gab ihnen seine Anweisungen: Falls er eine Kampftruppe entsenden oder sonst etwas anderes anordnen wollte, erteilte er den Befehl entsprechend. Danach ging er weg."
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Sahih
613
Ibn 'Abbas berichtete: "Gewöhnlich gab es keinen Gebetsruf am Festtag des Fastenbrechens ('Idu-1-fitr), und die Predigt erfolgte erst nach dem Gebet."
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Sahih
614
Gabir Ibn 'Abdullah berichtete: "Der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, verließ seine Wohnung am Festtag des Fastenbrechens (Tdu-1-fitr) und fing mit dem Gebet an, vor der Predigt."
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Sahih
615
'Ikrima berichtete, daß 'Alyy, Allahs Wohlgefallen auf ihm, einige Leute verbrannte. Als Ibn 'Abbas davon erfuhr, sagte er: »An seiner Stelle hätte ich sie nicht verbrannt; denn der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: >Vollzieht keine Strafe, mit der Allah Selbst bestrafte Und ich hätte sie hingerichtet, wie der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: >Wer seine Religion ändert, den sollt ihr tötenk «"
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Sahih
616
Abu Musa, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete: "Ein Haus in AI-Madina brannte eines Nachts mit samt seinen Bewohnern nieder. Als der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, davon erfuhr, sagte er: »Das Feuer ist wahrlich ein Feind für euch. Löscht es daher, wenn ihr schlafen geht.«"
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Sahih
617
Salim berichtete von seinem Vater, daß der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Lasset kein Feuer in euren Häusern brennen, wenn ihr schlafen geht!"
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Sahih
618
'A'isa, Allahs Wohlgefallen auf ihr, berichtete, daß der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Das Fieber ist ein Hauch des Höllenfeuers, so kühlt es mit Wasser."
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Sahih
619
Ibn 'Umar, Allahs Wohlgefallen auf beiden, berichtete, daß der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Zur Fitra gehört das Abrasieren der Schamhaare, das Schneiden der (Finger- und Fuß-) Nägel und das Kurzschneiden des Schnurrbarts."
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Sahih
620
Ihn 'Umar, Allahs Wohlgefallen auf beiden, berichtete, daß der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Zur Fitra gehört das Abrasieren der Schamhaare, das Schneiden der (Finger- und Fuß-) Nägel und das Kurzschneiden des Schnurrbarts."
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Sahih
621
Anas Ibn Malik berichtete, daß der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Mir ist befohlen worden, daß ich die Menschen solange bekämpfe, bis sie sagen: >Kein Gott ist da außer Allah<. Und wenn sie dies gesagt haben und beten, wie wir beten, unsere Gebetsrichtung (Qibla) einnehmen und die Opfertiere schlachten wie wir dies tun, so ist uns (Muslimen) die Verletzung ihres Bluts- und Eigentumsrechtes verboten - es sei denn, daß sie gegen das Recht verstoßen - und die Abrechnung mit ihnen wird nur von Allah gemacht."
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Sahih
623
'A'isa, Allahs Wohlgefallen auf ihr, berichtete: "Einige Leute sagten zum Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm: »Unsere Angehörigen bringen uns manchmal Fleisch, wobei wir nicht wissen, ob der Name Allahs darüber gesprochen wurde, oder nicht!« Der Prophet sagte: »Sprecht ihr selbst den Namen Allahs und esset es.« Die Leute befanden sich in einer Zeit, die der Zeit des Unglaubens noch nahe war."
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Sahih
624
'A'isa, Allahs Wohlgefallen auf ihr, berichtete: "Wir haben gewöhnlich das Fleisch der Opfertiere mit Salz haltbar gemacht und zum Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm, nach AI-Madina gebracht, und er sagte zu uns: »Esset davon nicht länger als drei Tage!« Und dies war von ihm kein Befehl; vielmehr wollte er damit erreichen, daß wir andere davon speisen; und Allah weiß besser Bescheid."
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Sahih
625
'Abaya Ibn 'Rifa'a berichtete von seinem Großvater, daß dieser sagte: "Ich sagte: »O Gesandter Allahs, wir besitzen keine Messer!« Der Prophet sagte: »Was das Blut zum fließen brachte, und wenn der Name Allahs gesprochen wurde, dann darfst du (vom Fleisch) essen. Nicht aber unter Verwendung der Krallen und der Knochenspitzen; denn die Krallen sind die Messer der Abessinier, und die Knochenspitzen sind nichts anderes als Knochen.«" In diesem Augenblick lief ein Kamel weg, und der Großvater brachte es durch einen Pfeilschuß zum Stehen, und der Prophet sagte: »Bei diesen Kamelen gibt es außergewöhnliche Eigenschaften wie beim Wild. Wenn ihr von solchen Problemen überrannt seid, so verfahret mit ihnen genauso.«"
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Sahih
626
Abu Musa Al-As'aryy, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete: "Ich sah den Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm, Hühnerfleisch essen."
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Sahih
627
Abu Sufyan Al-Bagalyy berichtete: "Wir nahmen uns eines Tages mit dem Gesandten Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, vor, Tiere zum Opferfest zu schlachten, und einige Leute schlachteten schon vor dem Festgebet. Als das Gebet zu Ende war, sah der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, daß sie vor dem Gebet geschlachtet hatten, da sagte er zu ihnen: »Wer bereits vor dem Gebet geschlachtet hat, der soll zusätzlich zu diesem Tier noch ein anderes schlachten, und wer noch nicht geschlachtet hat, der soll im Namen Allahs sein Tier schlachten.«"
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Sahih
628
Abu Ta'laba, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete: "Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, verbot uns den Fleischverzehr von allen Raubtieren mit Reißzähnen."
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Sahih
629
Asma' Bint Abi Bakr, Allahs Wohlgefallen auf beiden, berichtete: "Wir schlachteten zu Lebzeiten des Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm, eine Pferdestute und aßen von dem Fleisch."
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Sahih
630
Ibn 'Umar berichtete von seinem Vater, daß eine Magd seiner Familie Schafe bei Sal' geweidet hatte, und als sie sah, daß ein Schaf davon beinah verendete, zerschellte sie einen Stein und schlachtete das Schaf mit der Steinkante. Er ('Umar) sagte zu seiner Familie: "Esset nicht davon, bis ich zum Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm, komme und ihn darüber frage, oder vielleicht schicke ich jemand zu ihm, der ihn fragen soll." Als er sich zum Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm, begab oder jemand zu ihm schickte -wies der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sie an, daß sie das Schafsfleisch essen dürfen.
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Sahih
633
Ibn 'Abbas, Allahs Wohlgefallen auf beiden, berichtete: "Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, verfluchte diejenigen Männer, die die Frauen nachahmen, und verfluchte ebenfalls diejenigen Frauen, die die Männern nachahmen."
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Sahih
634
Abu Sa'id Al-Hudryy berichtete: "Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: »Eines Tages wird der beste Besitz eines Muslims beinah eine Schafsherde sein, mit der er - flüchtend vor den Wirrungen dieser Welt - zwischen den Höhen der Berge und den Wasserstellen in den Tälern wandert.«"
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Sahih
636
Abu Huraira, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete, daß der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Wer seine eigene Sache bei einem Mann oder einem Menschen findet, der bankrott gemacht hat, dem steht eher das Recht (auf die Sache) zu, vor den anderen (Gläubigern)."
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Sahih
637
Habbäb berichtete: "Ich war Schmied in der 'Gahiliyya und hatte eine Forderung an Al'As l Ibn Wä'il. Als ich ihn aufsuchte, um meine Forderung an ihn zu stellen, sagte er zu mir: »Ich werde dir solange nichts geben, bis du Muhammad, Allahs Segen und Friede auf ihm, verleugnest!« Ich erwiderte: »Ich werde ihn nicht verleugnen, bis Allah dich sterben läßt und wiedererweckt.« Er sagte: »Dann warte solange ab, bis ich sterbe und wiedererweckt werde; denn bis dahin werde ich Vermögen und Kinder erhalten, dann werde ich dir die Schuld zurückzahlen!« Darauf wurde der folgende Qur'an -Vers (19:77f.) offenbart: >Hast du wohl den gesehen, der Unsere Zeichen leugnet und spricht: »Ganz gewiß werde ich Vermögen und Kinder erhalten?« Hatte er denn Zugang zum Verborgenen oder hat er vom Allerbarmer ein Versprechen entgegengenommen?<"
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Sahih
638
Gabir Ibn 'Abdullah, Allahs Wohlgefallen auf beiden, berichtete, daß der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Allah möge Sich eines Menschen erbarmen, der mit den Menschen freundlich umgeht, wenn er verkauft, kauft oder eine Forderung stellt."
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Sahih
639
Der Schreiber des Al-Muglra Ibn Su'ba berichtete: "Mu'awya ließ an Al-Mugira Ibn Su'ba folgendes schreiben: »Teile mir schriftlich etwas mit, das du von dem Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm, gehört hast!« Darauf schrieb er folgendes zu ihm: »Ich hörte den Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagen: >Wahrlich, Allah will für euch folgende drei Eigenschaften nicht: Das Geschwätz übereinander, die Verschwendung des Geldes und das viele Fragenx«"
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Sahih
640
Abu Huraira berichtete, daß der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Lasset meine Befragung sein, solange ich eure Handlung billige; denn diejenigen, die vor euch waren, gingen durch ihre (überflüssigen) Fragen und ihre Meinungsverschiedenheiten mit ihren Propheten zugrunde. Wenn ich euch etwas verbiete, davon haltet euch fern, und von dem, was ich euch aufgetragen habe, führt aus, so viel ihr vermöget."
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Sahih
641
Anas Ibn Malik berichtete, daß der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Die Menschen werden nicht aufhören Fragen zu stellen, bis sie sagen: »Er ist Allah, der Schöpfer aller Dinge. Wer hat dann Allah erschaffen?«"
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Sahih
642
Ibn 'Abbas, Allahs Wohlgefallen auf beiden, berichtete: "Es gab einige Menschen, die dem Gesandten Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, Fragen nur aus Spott stellten: Einer z.B. fragte ihn: »Wer ist mein Vater?« Und der andere, dessen Kamelstute sich verirrte, fragte: »Wo ist meine Kamelstute?« Darauf offenbarte Allah folgenden Qur'an-Vers (5:101): >O ihr Gläubigen! Fragt nicht nach Dingen, die, wenn sie euch enthüllt würden, euch unangenehm wären ... <"
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Sahih
643
'A'isa berichtete: "Der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, stand im Gebet, während ich quer vor ihm auf seinem Bett lag. Wenn er das Witr-Gebet verrichten wollte, weckte er mich, und ich verrichtete mit ihm dieses Witr-Gebet."
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Sahih
644
'A'isa berichtete: "Der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, stützte sich manchmal in meinen Schoß und rezitierte den Qur'an, während ich meine Monatsregel hatte."
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Sahih
645
'A'isa berichtete: "Die gläubigen Frauen pflegten mit dem Gesandten Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, bei der Verrichtung des Morgengebets (Fagr) teilzunehmen; sie waren in ihre Tücher gehüllt, und wenn sie nach Beendigung des Gebets nach Hause gingen, wurden sie wegen der herrschenden Dunkelheit von keinem erkannt."
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Sahih
646
'A'isa berichtete: "Ich nahm gewöhnlich die Gesamtwaschung (Gusl) zusammen mit dem Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm, vor, und wir beide bedienten uns eines einzigen Wasserbehälters, in dem unsere Hände wechselweise eintrafen."
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Sahih
647
'A'isa berichtete: "Ich sah eines Tages den Gesandten Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, vor der Tür meines Gemaches stehen, während die Männer des Stammes Habasa den Kampf in der Moschee übten; ich schaute ihnen zu, und der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf_ihm, schützte mich mit seinem Gewand." Ibrahim Ibn Al-Mundir fügte hinzu, daß ... 'A'isa sagte: "Ich sah den Gesandten Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, während die Männer des Stammes Habasa den Kampf mit ihren Lanzen übten."
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Sahih
648
'A'isa berichtete: "Wenn sich eine (von uns Frauen) im Ganaba -Zustand befand, nahm sie mit ihren beiden Händen Wasser und goß es jeweils dreimal auf ihren Kopf, alsdann auf ihre rechte Seite und anschließend auf ihre linke Seite."
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Sahih
649
'A'isa, Allahs Wohlgefallen auf ihr, berichtete, daß der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, bei ihr eintrat, während sie ihre Monatsregel bei Sarif vor der Erreichung Makkas bekam und deshalb weinte. Er fragte: "Was ist mit dir los, hast du deine Regel bekommen?" 'A'isa sagte: "Ja!" und der Prophet sagte: "Das ist eine Sache, die Allah den Töchtern Adams auferlegt hat. So verfahre mit allen Dingen, die ein_Pilger gewöhnlich vornimmt, mit Ausnahme der Umkreisung des Hauses (der Ka'ba)." 'A'isa sagte: "Als wir in Mina waren, wurde mir Rindfleisch gebracht, und ich fragte: »Wofür ist das?« (Die Überbringer) sagten: »Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, opferte Rinder für seine Frauen.«"
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Sahih
650
'A'isa, Allahs Wohlgefallen auf ihr, berichtete: "Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, küßte gewöhnlich einige seiner Frauen, während er fastete." Dann lachte sie!
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Sahih
651
'A'isa, Allahs Wohlgefallen auf ihr, berichtete: "Es kam (manchmal) vor, daß ich meine Beine quer in die Gebetsrichtung (Qibla) des Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm, ausstreckte, während er im Gebet war. Wenn er sich niederwerfen wollte, tippte er mich an und ich zog sie zurück. Stand er wieder im Gebet auf, streckte ich diese wieder aus." [Der Hadit gibt Aufschlüsse über die Größe der Schlafstelle des Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm]
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Sahih
652
'A'isa, Allahs Wohlgefallen auf ihr, berichtete: "Hind sagte zum Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm: »(Mein Mann) Abu Sufyan ist in der Tat ein geiziger Mann, und ich bin darauf angewiesen, von seinem Geld etwas wegzunehmen!« Darauf sagte der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, zu ihr: »Nimm davon soviel wie du für dich und für deine Kinder in geziemender Weise brauchst.«"
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Sahih
653
'A'isa, Allahs Wohlgefallen auf ihr, berichtete: "Ich kam in Makka an, als ich meine Monatsregel bekam. Deshalb vollzog ich weder den Umlauf um das Haus (die Ka'ba) noch die Schreitung zwischen As-Safa und Al-Marwa. Ich beschwerte mich deshalb beim Gesandten Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, und er sagte: »Verfahre so, wie dies der Pilger gewöhnlich tut, außer, daß du den Umlauf um das Haus vollziehst, bis du wieder deine rituelle Reinheit erlangst!«"
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Sahih
654
'A'isa, Gattin des Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm, berichtete: "Als ich schlief, lag ich vor dem Gesandten Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, wobei meine Beine quer in seiner Gebetsrichtung (Qibla) waren. Wenn er sich niederwarf, tippte er mich an, und ich zog daraufhin meine Beine zusammen. Stand er wieder auf, streckte ich meine Beine wieder aus. Dies geschah zu jener Zeit, als die Häuser gewöhnlich keine (Öl-) Lampen hatten!"
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Sahih
655
'A'isa, Mutter der Gläubigen, Allahs Wohlgefallen auf ihr, sagte: "O Gesandter Allahs, wir sehen, daß der Gihad die beste Tat ist. Sollen wir (Frauen) nicht kämpfen?" Der Prophet antwortete: "Nein! Der beste Gihad ist der gut nach Vorschrift ausgeführte Hagg."
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Sahih
657
'Abdullah Ibn 'Umar, Allahs Wohlgefallen auf beiden, berichtete, daß er zur Zeit des Gesandten Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, die Scheidungserklärung von seiner Frau sprach, während sie ihre Monatsregel hatte. Da fragte (sein Vater) 'Umar Ibn Al-Hattab den Gesandten Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, und der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Befehle ihm, daß er sein eheliches Verhältnis mit seiner Frau wieder herstellt und mit ihr solange wie üblich lebt, bis sie von ihrer Regel frei ist. Dann soll er solange warten, bis sie ihre Regel wieder hat und dann davon wieder frei wird. Hier dann kann er die Entscheidung darüber treffen, ob er die Ehe mit ihr aufrecht erhält, oder sich für die Scheidung entscheidet, bevor er sie berührt. Dies ist die Wartezeit für die Frau, welche Allah für ihre Scheidung vorgeschrieben hat."
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Sahih
658
'Abdullah Ibn Zum'a berichtete: "Der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, verbot, daß einer den anderen deshalb auslacht, weil dieser etwas von sich abließ. Er sagte auch: »Wie kommt das, daß der eine von euch seine Frau wie einen Ochsen schlägt, alsdann sie danach vielleicht umarmt?« ..."
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Sahih
659
'Urwa berichtete, daß 'A'isa, Allahs Wohlgefallen auf ihr, Gattin des Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm, zu ihm sagte: "Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, pflegte diejenigen Auswanderer unter den gläubigen Frauen nach folgendem Qur'an-Vers zu prüfen: >O Prophet! Wenn gläubige Frauen zu dir kommen und dir den Treueid leisten, daß sie Allah nichts zur Seite stellen, und daß sie weder stehlen noch Unzucht begehen noch ihre Kinder töten noch ein Unrecht begehen zwischen ihren Händen und Beinen, das sie selbst wissentlich ersonnen haben, noch dir ungehorsam sein werden in dem, was rechtens ist, dann nimm ihren Treueid an und bitte Allah um Vergebung für sie. Wahrlich, Allah ist Allvergebend, Barmherzig (Qur'an-Vers 60:12)< Zu denen, die sich dann von den gläubigen Frauen zu diesen Bedingungen verpflichtet hatten, sagte der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm: »Ich nehme deinen Treueid an.« Dies war aber nur verbal. Bei Allah, es geschah zu keiner Zeit, daß seine Hand, bei der Leistung des Treueids, die Hand einer (fremden) Frau berührt hätte. Er nahm ihren geleisteten Treueid nur mit dem Satz entgegen: »Ich nehme deinen Treueid unter diesen Bedingungen an!«
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Sahih
660
Abu Bakra berichtete: "Wahrlich, Allah rief mir während der Tage der Kamelschlacht etwas Nützliches ins Gedächtnis, und zwar aus der Zeit, als der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, zur Kenntnis nahm, daß das Volk in Persien die Tochter Chosro's zum Herrscher über sich machte, und er folgendes sagte: »Niemals werden Leute erfolgreich sein, die eine Frau zu ihrem Herrscher machen.«"
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Sahih
661
Abu Huraira berichtete, daß der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Ihr muslimischen Frauen! Keine Nachbarin (unter euch) soll (das Geschenk) ihrer Nachbarin verächtlich machen, auch dann, wenn es sich um einen Schafsfuß handeln würde!"
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Sahih
663
Abu Huraira, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete: "Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, verbot den Handel zwischen einem Sesshaften und einem Nomaden und sagte: »Betreibt kein Scheingeschäft (Nagas); und keiner von euch darf den Kauf derselben Ware anstreben, die sein Bruder zu kaufen beabsichtigt noch um die Hand einer Frau werben, deren Verlobung mit seinem Bruder bevorsteht. Und die Frau darf nicht die Scheidung ihrer Schwester bewirken, um an ihrer Stelle zu sein."
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Sahih
665
Al-Qasim sagte: '"A'isa berichtete, daß der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, normalerweise die Entscheidung durch das Los traf, wenn er sich auf eine Reise begeben und eine oder mehrere seiner Frauen mitnehmen wollte. Einmal geschah es, daß die Entscheidung für 'A'isa und Hafsa zusammenfiel. Der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, pflegte, wenn er nachts die Reise unternahm, neben 'A'isa zu laufen, um sich mit ihr zu unterhalten. Da sagte Hafsa zu ihr: »Willst du nicht auf meinem Kamel reiten, so daß ich auf deinem Kamel reite und jede von uns da und dort Ausschau halten kann?« Sie erwiderte: »Doch!« Da ritt sie, und der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, begab sich zum Kamel von 'A'isa, auf dem Hafsa ritt, grüßte sie und setzte seinen Marsch fort, bis es für eine Rast soweit war. Da vermißte 'A'isa ihn (den Propheten). Während des Aufenthalts steckte sie ('A'isa) ihre Beine ins Gebüsch (, in dem normalerweise Tiere kriechen,) und sagte: »O Herr, schicke mir einen Skorpion oder eine Schlange, die mir einen Stich versetzt, weil ich keine Rechtfertigung dafür erbringen kann!«"
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Sahih
666
Anas Ibn Malik, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete: "Eine Frau von den Al-Ansar kam zum Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm, und er sprach mit ihr allein. Anschließend sagte er: »Bei Allah, ihr (Al-Ansar) seid diejenigen, die ich unter allen Menschen am meisten liebe.«"
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Sahih
667
Anas, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete: "Der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, verrichtete das Gebet in der Wohnung von Umm Sulaim; da stand ich auf und stellte mich mit einem Waisenjungen hinter ihn, und Umm Sulaim stand im Gebet hinter uns."
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Sahih
668
Ar-Rubai' Bint Mu'auwid berichtete: "Wir (Frauen) pflegten (während der Schlacht) mit dem Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm, zu sein, um die Verwundeten zu tränken und zu pflegen, und um die Gefallenen nach Al-Madina zu transportieren."
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Sahih
669
Hansa' Bint Hidam Al-Ansaryya berichtete, daß sie als Jayyib von ihrem Vater wiederverheiratet wurde, und daß sie damit nicht einverstanden war. Sie begab sich deshalb zum Gesandten Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, und er machte ihre Heirat rückgängig.
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Sahih
670
Ibn 'Abbas berichtete, daß der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Ein Mann darf sich nicht allein mit einer Frau zurückziehen, es sei denn, daß sie in Begleitung eines Mahram ist!" Darauf stand ein Mann auf und sagte: "O Gesandter Allahs, meine Frau zog hinaus für die Pilgerfahrt (Hagg), und ich habe mich für den Kampf in der Schlacht Soundso und Soundso angemeldet!" Der Prophet sagte zu ihm: "Geh deiner Frau nach und vollziehe mit ihr die Pilgerfahrt."
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Sahih
671
Ibn 'Abbas, Allahs Wohlgefallen auf beiden, berichtete: "Der Qur'an-Vers (4:19): >O die ihr glaubt, euch ist nicht erlaubt, Frauen gegen ihren Willen zu beerben ... < wurde offenbart, da folgender Brauchtum üblich war: Wenn ein Mann starb, hatten seine Erben Vorrecht über seine Witwe. Wenn einer unter ihnen sie heiraten wollte, konnte er es tun; und wenn die Erben sie an einen anderen verheiraten wollten, so konnten sie es auch tun. Wollten sie es nicht, so stand es ihnen auch zu; denn sie hatten mehr Recht auf sie als ihre eigenen Familienangehörigen. Deshalb wurde dieser Qur'an-Vers offenbart."
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Sahih
672
Ibn 'Umar berichtete, daß der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Erlaubt den Frauen, daß sie in der Nacht in die Moscheen gehen."
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Sahih
673
Ibn 'Umar berichtete: "Die Leute sprachen vom schlechten Vorzeichen (Omen) in der Gegenwart des Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm; und der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte zu ihnen: »Wenn es ein schlechtes Vorzeichen in einer Sache geben würde, dann nur im Zusammenhang mit einer Frau, mit einem Wohnhaus und mit einem Pferd,«"
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Sahih
674
Ihn 'Umar berichtete: "Eine von 'Umars Frauen pflegte das Morgengebet und das Nachtgebet mit der Gemeinschaft in der Moschee zu verrichten. Dies wurde ihr von den anderen wie folgt vorgehalten: »Warum gehst du (aus deiner Wohnung) hinaus, wo du doch weißt, daß 'Umar dies nicht mag, und daß er eifersüchtig ist?« Sie erwiderte: »Was hält ihn davon zurück, es mir zu verbieten?« Darauf wurde ihr gesagt: »Er ('Umar) hält sich deshalb davon zurück, weil der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: >Verbietet den Dienerinnen Allahs nicht, daß sie in die Moscheen Allahs gehen «"
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Sahih
675
Ibn 'Umar, Allahs Wohlgefallen auf beiden, berichtete, daß der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Wenn eure Frauen euch um Erlaubnis bitten, um in die Moschee in der Nacht zu gehen, dann erlaubt es ihnen."
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Sahih
676
Maimuna berichtete: "Der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, betete, während ich neben ihm schlief. Wenn er sich niederwarf, berührte mich sein Kleid, und ich hatte seinerzeit meine Monatsregel."
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Sahih
677
Abu Musa, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete, daß der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Unter den Männern gibt es viele, die vollkommen waren; und unter den Frauen waren nur Asiya, die Frau des Pharao und Maryam (Maria), Tochter des 'Imran, vollkommen. Was aber die Vorzüglichkeit von 'A'isa angeht, so ist diese wie die Vorzüglichkeit eines Fleischgerichts über alle anderen Speisearten."
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Sahih
678
Masruq berichtete, daß er vor 'A'isa die Gründe genannt hatte, welche zum Unterbrechen des Gebets führen und erwähnte dabei wie folgt, was die anderen gesagt haben: "Das Hergehen eines Hundes, eines Esels oder einer Frau vor dem Betenden macht das Gebet hinfällig." 'A'isa erwiderte: "Damit habt ihr uns (Frauen) zu Hunden gemacht! Wahrlich, ich erlebte es mit dem Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm, wie er das Gebet verrichtete und ich zwischen ihm und der Qibla auf dem Bett lag; manchmal kam es vor, daß ich, wenn ich aus irgendeinem Grund den Platz verlassen mußte und mich vor ihm nicht stellen wollte, mich erst (in der Bodenlage) zurückzog ..."
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Sahih
679
Rubai' Bint Mu'awwid Ibn 'Afra' berichtete: "Wir (Frauen) zogen gewöhnlich mit dem Gesandten Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, in den Kampf, um die Leute zu tränken und zu pflegen, und die Rückbeförderung der Gefallenen und Verwundeten nach Al-Madina zu unternehmen."
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Sahih
680
Sahl, Allahs Wohlgefallen auf ihm, wurde einmal nach der Verletzung des Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm, am Tage der Schlacht von Uhud gefragt, und er berichtete: "Das Gesicht des Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm, erlitt eine Wunde, ein Eckzahn von ihm wurde gebrochen, und sein Helm wurde auf seinem Haupt zertrümmert. Da kümmerte sich Fatima, Allahs Friede auf ihr, um ihn und wusch von ihm das Blut ab, während 'Alyy (die Wundstelle) zusammenhielt. Als sie aber sah, daß das Blut nicht zu fließen nachließ, und es sogar noch mehr floß, riß sie etwas von der Strohmatte ab und brannte sie aus, bis dieses völlig zu Asche wurde; sie nahm sie dann und preßte sie gegen die Wunde, und diese hörte auf zu bluten."
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Sahih
681
Salim Ibn 'Abdullah berichtete von seinem Vater, daß der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Wenn die Ehefrau eines von euch um Erlaubnis bittet, um (in die Moschee zu gehen), soll er sie nicht daran hindern!"
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Sahih
682
Umm Salama berichtete: "Ich sagte: »O Gesandter Allahs, steht mir der Lohn (Allahs) zu, wenn ich für die Kinder des Abu Salama (von meinem eigenen Vermögen) ausgebe; denn sie sind ja meine Kinder?« Der Prophet sagte zu mir: »Gib für sie aus, und du hast den Lohn für jede Ausgabe, die du für sie gemacht hast.«"
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Sahih
683
Tabit Al-Bunanyy berichtete: "Ich war bei Anas, während seine Tochter auch bei ihm war. Änas erzählte uns folgendes: »Eine Frau kam zum Gesandten Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, und bot sich ihm (für die Ehe mit ihm) an. Sie sagte zu ihm: >O Gesandter Allahs, hast du Verlangen nach mir?<« Die Tochter von Anas sagte: »Wie gering ist ihre Scham! Du Schande!« Anas erwiderte: »Sie ist besser als du; denn sie begehrte den Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm, und bot sich ihm deshalb an.«"
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Sahih
684
Tauban, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete: "Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: »Einer Ehefrau, die von ihrem Ehemann die Scheidung verlangt, ohne daß sie (bei Fortsetzung der Ehe) Schaden erleidet, wird der Duft des Paradieses verwehrt werden.«" (Ma, Ti). Gabir Ibn 'Abdullah berichtete, daß der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Wenn jemand von euch für lange Zeit abwesend war, so soll er nicht (nach seiner Rückkehr) bei seiner Familie nachts an die Tür klopfen."
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Sahih
685
Gabir Ibn 'Abdullah berichtete: "Der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, ging an einigen Frauen vorbei und grüßte sie (mit dem Friedensgruß).«" (Mik) Gabir Ihn 'Abdullah berichtete: "Der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, stand am Festtag des Fastenbrechens (Tdu-1-fitr) auf und fing erst mit dem Gebet an; dann hielt er die Predigt. Als er diese beendet hatte, kam er herunter und begab sich zu den Frauen. Er ermahnte sie, während er sich auf die Hand von Bilal stützte, der seinerseits sein Gewand offen hielt, und die Frauen warfen ihre Almosen (Sadaqa) hinein. ..."
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Sahih
686
Gabir, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete: "Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, verbot es, daß die Frau einen Mann heiratet, der mit ihrer Tante mütterlicherseits oder väterlicherseits verheiratet ist."
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Sahih
687
Frauen 'Ata' sagte: "Ich bezeuge, daß Ibn 'Abbas folgendes berichtete: »Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, kam heraus, während Bilal ihn begleitete. Er (der Prophet) ging (zu den Frauen), weil er dachte, sie hätten seine Predigt nicht hören können. So trug er sie ihnen vor und wies sie an, Almosen zu geben. Die Frauen spendeten daraufhin: einige warfen ihre Ohrringe, andere ihre Ringe, und Bilal nahm diese im Zipfel seines Gewandes auf.«"
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Sahih
688
Abu Huraira, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete, daß der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Seid gütig zu den Frauen; denn die Frau wurde aus einer krummen Rippe erschaffen, und wahrlich, die stärkste Krümmung der Rippe ist in ihrem Oberteil. Wenn du die Rippe geraderichten willst, brichst du sie; und wenn du sie so läßt, bleibt sie immer krumm. Seid also gütig zu den Frauen!"
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Sahih
689
Ibn 'Abbas berichtete: "Der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, verfluchte die verweiblichten Männer und die vermännlichten Frauen und sagte: »Vertreibt sie aus euren Wohnungen!« Der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, wies den Mann Soundso aus dem Haus, und 'Umar wies ebenfalls die Frau Soundso aus dem Haus."
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Sahih
690
Usama Ibn Zaid, Allahs Wohlgefallen auf beiden, berichtete, daß der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Ich habe nach mir keine Versuchung hinterlassen, die den Männern schädlicher wäre, als die Frauen!"
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Sahih
692
Ibn 'Abbas berichtete: "Der Mann von Barira war ein Sklave namens Muglt. Als sähe ich ihn noch, wie er weinend hinter ihr umherlief, und seine Tränen über seinen Bart flössen. Der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte zu 'Abbas: »O 'Abbas, wunderst du dich nicht über die Liebe des Muglt für Barira und über den Haß Barlras gegen Muglt?« Der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, wandte sich dann an Barira und sagte zu ihr: »Wenn du zu ihm zurückkehren würdest!« Sie sagte: »O Gesandter Allahs, befiehlst du es mir?« Er erwiderte: »Ich will nur eine Fürbitte (für ihn) einlegen!« Sie sagte dann: »Ich habe kein Verlangen nach ihm!«"
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Sahih
693
Anas Ibn Malik berichtete, daß er Umm Kultum, Allahs Friede auf ihr, Tochter des Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm, seidene Kleidung tragen sah."
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Sahih
694
'Abdullah, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete: "Eine Frau wurde in einer Schlacht, die der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, unternahm, tot aufgefunden. Und der Gesandte Allahs verabscheute das Töten von Frauen und Kindern."
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Sahih
695
Abu Musa, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete, daß der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Es wird bestimmt auf die Menschen eine Zeit zukommen, in der der eine mit seiner Spende aus Gold umhergeht und keinen findet, der diese von ihm annimmt; und der Mann wird gesehen, wie vierzig Frauen ihm folgen, die Schutz bei ihm suchen, und zwar wegen der geringen Zahl der Männer und der Vielzahl der Frauen."
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Sahih
696
Abu Said Al-Hudryy, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete: "Einige Leute von den Al-Ansar bettelten den Gesandten Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, an, und er gab ihnen. Sie bettelten ihn abermals an, und er gab ihnen weiter. Als sie ihn nochmal anbettelten, gab er ihnen wieder, bis alles ausging, was er besaß; dann sagte er zu ihnen: »Wenn ich etwas an Gütern besäße, so würde ich es euch nie vorenthalten. Und wer immer sich zurückhält, dem erspart Allah das Erbetteln bei den anderen. Und wer immer sich genügsam verhält, dem gibt Allah reichlich. Wer sich geduldig verhält, dem gibt Allah die Kraft dazu. Keinem wird etwas Besseres und Reichlicheres gegeben als die Geduld.«"
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Sahih
697
Abu Huraira berichtete, daß der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, (von den Vorzügen) des Freitags sprach und (in diesem Zusammenhang) sagte: "Es gibt im Verlauf dieses Tages eine Zeitspanne, in welcher sich kein muslimischer Diener im Gebet befindet und Allah um etwas bittet, ohne daß Allah ihm das gibt, worum er bittet." Und der Prophet gab mit seiner Hand ein Zeichen, um zu zeigen, wie kurz auch diese Zeitspanne sein mag.
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Sahih
698
'Abdullah Ibn 'Umar, Allahs Wohlgefallen auf beiden, berichtete, daß der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Wenn jemand von euch zum Freitagsgebet kommt, soll er vorher eine Gesamtwaschung seines Körpers (Gusl) vorgenommen haben."
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Sahih
699
'Amr Ibn Sulaim Al-Ansaryy berichtete: "Ich bin Zeuge für Abu Sa'id, daß er folgendes sagte: »Ich bin Zeuge für den Gesandten Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, daß er folgendes sagte: >Die Gesamtwaschung des Körpers (Gusl) am Freitag ist jedem Volljährigen Pflicht; ferner (ist es ihm Pflicht), daß er seine Zähne putzt und Parfüm berührt, wenn er welches hat!<«..."
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Sahih
700
Abu 'Ubaid berichtete: "Ich erlebte dann) den Festtag mit 'Utman Ibn 'Affan, und dies war ein Freitag. Er ('Utman Ibn 'Affan) verrichtete das Festgebet vor der Predigt, sprach anschließend zu den Menschen, indem er sagte: »Ihr Menschen, heute ist ein Tag, an dem sich für euch zwei Feste auf einmal ereignen. Wer von den Leuten der 'Awalyy bis zum Freitagsgebet warten will, der kann warten, und wer nach Hause zurückkehren will, dem habe ich es erlaubt."
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Sahih
701
Abu Huraira, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete, daß der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Die fünf Gebete, alle zwei Freitagsgebete und alle zwei Ramadan- Monate tilgen die Sünden, die zwischen ihren Zeiträumen begangen wurden - mit Ausnahme der großen Sünden." (Mu).. Abu Sa'id Al-Hudryy, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete, daß der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Die Gesamtwaschung des Körpers (Gusl) am Freitag ist jedem Volljährigen Pflicht!"
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Sahih
702
Anas Ibn Malik, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete: "Der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, pflegte das Gebet zum Freitag (Gumu'a) zu verrichten, wenn die Sonne abwärts geht."
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Sahih
703
Salman Al-Farisyy berichtete, daß der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Keiner von euch wird sich am Freitag einer Gesamtwaschung seines Körpers unterziehen, sich soweit reinigen, wie dies ihm nur möglich ist, sich von seinem (duftenden) Öl pflegen oder sich von dem Duft seines Hauses parfümieren, alsdann hinausgehen und (auf dem Weg) nicht zwischen zwei Personen laufen (um sie voneinander zu trennen), dann beten, was ihm zur Pflicht gemacht ist, und zuhören, wenn der Imam spricht, ohne daß ihm (jede Sünde) vergeben wird, die zwischen diesem und dem vergangenen Freitag zurückliegt."
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Sahih
704
'Abdullah berichtete: "Der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, pflegte die Predigt in zwei Abschnitten zu halten, indem er sich zwischen den beiden (kurz) hinsetzte."
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Sahih
705
Abu Huraira berichtete, daß der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Wenn du (in der Moschee) am Freitag zu deinem Gefährten >hör zu< sagst, während der Imam die Predigt hält, dann hast du damit nur sinnloses Gerede gemacht."
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Sahih
706
Ibn 'Umar, Allahs Wohlgefallen auf beiden, berichtete: "Der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, pflegte im Stehen zu predigen, alsdann sich hinzusetzen, dann wieder aufzustehen, wie ihr es heutzutage tut."
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Sahih
708
Abu Huraira, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete, daß er den Gesandten Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, folgendes sagen hörte: "Wer Freude daran hat, daß (Allahs) Gabe an ihn reichlich wird, und daß er länger lebt, der soll seine Bindung zur Verwandtschaft pflegen."
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Sahih
709
Frevler Abu Huraira, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete, daß der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Das Gleichnis eines Gläubigen ist wie eine geschmeidige Pflanze: Aus welcher Richtung immer der Wind kommt, neigt sie sich mit ihm, und wenn sie wieder aufrecht steht, so ist sie durch die harte Prüfung stärker geworden. Das Gleichnis eines Frevlers aber ist wie eine Pflanze, die steif und solange gerade steht, bis Allah sie auf einmal, aber für immer bricht, wenn Er will."
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Sahih
710
Abu Musa, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete, daß der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Wahrlich, Allah gewährt dem Frevler Aufschub. Wenn Er ihn aber anpackt, so kann dieser nicht mehr entkommen. So (sagt Allah im Qur'an-Vers 11:102): >Und so ist der Griff deines Herrn, wenn Er die Städte erfaßt, weil sie freveln. Wahrlich Sein Griff ist schmerzhaft, streng"
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Sahih
711
'Abdullah berichtete: "Wenn wir hinter dem Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm, beteten, sagten wir: »As-Salam (der Friede) sei auf Allah.« Da sagte der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm: »Wahrlich, Allah Selbst ist As-Salam! Ihr sollt aber sagen: >At-Tahiyyatu li-llahi wa-s-salawatu wa-t-taiyibäj As-Salamu 'alaika ai-yuha-n-nabiyyu wa-rahmatu-llahi wa-barakatuh, As-Salamu 'alainä wa 'ala 'ibadi-llahi-s-salihin. Ashadu alla ilaha illa-llah, wa ashadu anna Muhammadan 'äbduhu wa-rasuluh.<«" (Buj. Al-'Bara' Ibn 'Azib berichtete: "Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, befahl und verbot uns jeweils sieben (Verhaltensweisen): Er befahl uns, den Kranken zu besuchen, mit einem Beerdigungszug zu gehen, dem Niesenden Barmherzigkeit zu wünschen*, dem Einladenden Folge zu leisten, den Friedensgruß unter den Menschen zu verbreiten, dem Unterdrückten zu helfen und den Schwörenden nicht im Stich zu lassen. Dagegen verbot er uns, Goldringe zu tragen, aus silbernen Gefäßen zu trinken, auf seidenen Kissen zu sitzen und Kleidung zu tragen, die aus gemischter Seide, reiner Seide, Seidenbrokat und Brokat hergestellt ist." [*Durch sprechen des Satzes: »Rahimakumu-llah (= Allah möge Sich eurer erbarmen!) «
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Sahih
712
Abu Huraira, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete, daß der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Jedem Menschen obliegt die Pflicht einer Sadaqa für jedes Gelenk seines Körpers und an jedem Tag, an dem die Sonne scheint; und das Schlichten zwischen den Menschen ist von ihm eine geleisteteSadaqa."
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Sahih
713
Sahl Ibn Sa'd, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete: "Die Leute von Qubä' verwickelten sich so sehr in eine Schlägerei, daß sie sich gegenseitig mit Steinen bewarfen. Als der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, davon erfuhr, sagte er: »Laßet uns zu ihnen gehen und zwischen ihnen schlichten«"
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Sahih
714
Umm Kultum Bint 'Uqba berichtete, daß sie den Gesandten Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, folgendes sagen hörte: "Ein Lügner ist nicht derjenige, der zwischen den Menschen schlichtet und dabei etwas Gutes stiftet, oder etwas Gutes spricht."
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Sahih
715
'Abdullah Ibn 'Arnr, Allahs Wohlgefallen auf beiden, berichtete, daß der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Wer einen Angehörigen eines Friedensvertrags tötet, wird nicht einmal den Geruch des Paradieses einatmen dürfen, und dieser wird wahrlich von einer Entfernung wahrgenommen, die eine vierzigjährige Marschroute ausmacht."
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Sahih
716
Ibn 'Umar berichtete, daß der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, den Qaz' verbot."
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Sahih
720
Abdur-Rahman Ibn Samura berichtete, daß der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Verlange nicht nach der Führerschaft; denn wenn du mit dieser unaufgefordert beauftragt wirst, wird dir dabei geholfen; und wenn du sie nach Verlangen innehast, wirst du ihr ausgeliefert sein. Und wenn du etwas schwörst und siehst, daß es besser wäre, wenn du anders handeln würdest, so tue, was besser ist und leiste die Sühne für deinen Schwur."
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Sahih
723
Zaid Ibn Hälid Ag-Guhanyy berichtete, daß der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, von einem Mann über den rechtmäßigen Umgang mit einer Fundsache gefragt wurde, und er folgende Antwort gab: "Bewahre sie gut auf... und mache dies bekannt für ein Jahr lang. Danach benutze sie. Meldet sich ihr Eigentümer, so gib sie ihm zurück." Der Mann sagte: "Was ist mit einem verirrten Kamel?" Der Prophet, der auf Grund dieser Frage verärgert war und dessen Wangen sich rot färbten, sagte: "Mit diesem hast du nichts zu tun! Es trägt sein eigenes Wasser und hat seine eigenen Fußsohlen; es findet seinen Weg zu den Wasserquellen und ernährt sich von wilden Pflanzen. Lasse es dann weiter so, bis sein Herr es wiederfindet."* Der Mann fragte weiter: "Was ist mit einem verirrten Schaf?" Der Prophet sagte: "Dies ist für dich, für deinen Bruder oder für den Wolf bestimmt."
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Sahih
724
'Imran Ibn Husain, Allahs Wohlgefallen auf beiden, berichtete, daß der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Einige Leute werden (am Tage des Jüngsten Gerichts) das Höllenfeuer (Gahannam) auf Grund der Fürsprache Muhammads, Allahs Segen und Friede auf ihm, verlassen. Sie werden dann ins Paradies eintreten und von den Paradiesbewohnern >Ag-Gahannam-myyun< genannt<."
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Sahih
725
Abu Huraira, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete: "Ich sagte: »O Gesandter Allahs, welcher Mensch ist der glückseligste mit deiner Fürsprache am Tage der Auferstehung?« Er sagte zu mir: »Ich habe schon gedacht, daß dir kein anderer mit einer solchen Frage über einen Hadlt zuvorkommen wird, nachdem ich deine Sorgfalt im Umgang mit dem Hadit gesehen habe! Der glückseligste Mensch mit meiner Fürsprache am Tage der Auferstehung ist derjenige, der aus seiner reinen Überzeugung >la ilaha illa-llah (= kein Gott ist da außer Allah)< sagte«"
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Sahih
726
Abu Musa berichtete: "Der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, pflegte, wenn jemand zu ihm kam, um zu betteln oder um etwas zu bitten, zu sagen: »Übt Fürbitte für einander, damit ihr dafür (von Allah) belohnt werdet. Möge Allah dies durch die Zunge Seines Propheten gelten lassen!«"
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Sahih
727
Anas, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete, daß der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Die Gläubigen werden am Tage der Auferstehung versammelt und zueinander sagen: »Sollten wir nicht jemanden suchen, der für uns Fürsprache bei unserem Herrn einlegt?« Sie begeben sich bald zu Adam und sagen zu ihm: »Du bist der Urvater aller Menschen, den Allah mit Seiner Hand erschuf und vor ihm die Engel sich niederwerfen ließ. Er lehrte dich aber auch die Namen aller Dinge. So lege für uns bei deinem Herrn Fürsprache ein, womit Er uns von dieser unserer Lage erlösen möge.« Adam erwidert: -Dazu bin ich nicht der Richtige für euch!« Er erwähnt dann seine Sünde, schämt sich und fährt fort: »Suchet Noah auf; denn er ist der erste Gesandte, den Allah zu allen Bewohnern dieser Erde geschickt hatte.« Wenn sie bei ihm ankommen, sagt er zu ihnen: »Dazu bin ich nicht der Richtige für euch!« Er erwähnt dann seine Bitte an seinen Herrn, worüber er kein Wissen hatte, schämt sich und fährt fort: »Suchet dann den Freund des Allerbarmers auf.« Wenn sie bei ihm (Abraham) ankommen, sagt er zu ihnen: »Dazu bin ich nicht der Richtige für euch! Suchet Moses auf; denn es handelt sich bei ihm um einen Diener, zu dem Allah sprach und ihm die Thora gab.« Wenn sie bei ihm ankommen, sagt er zu ihnen: »Dazu bin ich nicht der Richtige für euch!« Er erwähnt dann, daß er einen Menschen erschlug, ohne daß dieser einen anderen erschlagen hatte, schämt sich dann dafür vor seinem Herrn und fährt fort: »Suchet dann Jesus auf; denn er ist der Diener Allahs, Sein Gesandter, ein Wort von Allah und ein Geist von Ihm.« Wenn sie bei ihm ankommen, dann sagt er zu ihnen: »Dazu bin ich nicht der Richtige für euch! Suchet dann Muhammad, Allahs Segen und Friede auf ihm, auf; denn er ist ein Diener, dem Allah vergangene und spätere Sünden vergeben hatte.« Nunmehr kommen sie zu mir, und und ich begebe mich zunächst zu meinem Herrn, um die Erlaubnis dafür zu erbitten, und Er erlaubt es. Und wenn ich dann meinen Herrn sehe, falle ich anbetend nieder. (In diesem Zustand) läßt Er mich, solange Er will. Dann wird zu mir gesprochen: »Erhebe dein Haupt und trage deine Bitte vor; denn diese wird gewährt. Und sprich; denn dein Wort wird gehört. Und lege Fürsprache ein; denn von dir wird die Fürsprache angenommen.« Da erhebe ich mein Haupt und spreche Ihm ein Lob, das Er Selbst mir beibringt. Danach lege ich Fürsprache ein, und Er legt mir eine Zahl von Menschen fest, die ich das Paradies betreten lassen darf. Dann kehre ich zu Ihm abermals zurück. Und wenn ich meinen Herrn sehe, geschieht dasselbe, wie beim ersten Mal. Wenn ich diesmal die Fürsprache einlege, legt Er mir eine Zahl von Menschen fest, die ich das Paradies betreten lassen darf. Ich lasse diese dann ins Paradies eintreten und kehre zum dritten Mal zurück. Beim vierten Male sage ich dann: »Es gibt im Höllenfeuer keine mehr außer denjenigen, deren Einsperrung im Qur'an in alle Ewigkeit vorbestimmt worden ist 11). «"
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Sahih
729
'A'isa, Allahs Wohlgefallen auf ihr, berichtete, daß der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Gabriel hörte nicht auf, mich zu ermahnen, dem Nachbarn Güte zu erweisen, bis ich dachte, er würde ihn für erbberechtigt erklären!"
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Sahih
730
'A'isa, Allahs Wohlgefallen auf ihr, berichtete: "Als der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, nach der Grabenschlacht nach Hause kam, seine Waffe ablegte und sich waschen wollte, kam Gabriel zu ihm, gerade als sein Haupt noch von Staub bedeckt war, und sagte: »Hast du die Waffe abgelegt? Bei Allah, es ist noch nicht soweit, daß du die Waffe ablegst!« Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, fragte ihn: »Wo dann (weiter)?« Gabriel sagte: »Dorthin!« Und er deutete dabei auf (den Stamm) von Banu Quraiza. Da zog der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, hinaus zu ihnen." (Bu).' 'A'isa, Allahs Wohlgefallen auf ihr, berichtete: "Der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte zu mir: »Hier ist Gabriel; er läßt dich mit dem Friedensgruß (Salam) grüßen.« Ich erwiderte: »Wa-'alaikumu-s-Salam, warahmatu- llahi, wa-barakatuh (= Und ebenfalls, auf euch sei der Friede und die Barmherzigkeit Allahs und Seine Segnungen)! Du siehst doch, was ich nicht sehe.«" Sie meinte den Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm.
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Sahih
731
'^Abdullah Ibn Maslama berichtete: "Ich las Malik etwas vor und berichtete ihm von Ibn Sihab, daß 'Umar Ibn 'Abdu-l-'AzIz eines Tages das Gebet von seiner vorgeschriebenen Zeit verschob. Als 'Urwa Ibn Az-Zubair bei ihm eintrat, erzählte er ihm, daß Al-Mugira Ibn Su'ba eines Tages -als er noch im Irak war - das Gebet von seiner vorgeschriebenen Zeit verschob, und dabei geschah es, daß Abu Mas'ud Al-Ansaryy das gerade bemerkte, als er bei ihm eintrat und daraufhin sagte: »Was ist das Mugira! Hast du das nicht gewußt, daß Gibril (Gabriel) (auf unsere Erde) herabkam und beteje, und danach betete auch der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm. Er (Gibril) betete (zum zweiten Mal), weiter, und danach betete auch der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm. Er (Gibril) betete (zum dritten Mal), weiter, und demnach betete auch der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm. Er (Gibril) betete (zum vierten Mal), weiter, und danach betete auch der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm. Er (Gibril) betete (zum fünften Mal), weiter, und demnach betete auch der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, und sagte er anschließend: >Dies ist das, was mir befohlen wurde.<« Darauf sagte 'Umar zu 'Urwa: »Ich weiß, wovon du redest! Ist es auch Gibril gewesen, der dem Gesandten Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, die Gebetszeiten festgelegt hatte?« 'Urwa erwiderte: »So ist es, wie auch Basir Ibn Abi Mas'ud von seinem Vater berichtete.«"
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Sahih
733
Abu Huraira berichtete: "Der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, ging eines Tages zu den Leuten hinaus, da kam ein Mann zu ihm und sagte: »Was ist Glaube?« Der Prophet erwiderte: »Der Glaube (Imän) ist, daß du an Allah, an Seine Engel, an die Begegnung mit Ihm, an Seine Gesandten und an die Auferstehung glaubst.« Der Mann fragte weiter: »Was ist Islam ?« Der Prophet sagte: »Islam ist, daß du Allah anbetest, Ihm nichts beigesellst, das Gebet verrichtest, die vorgeschriebene Zakah entrichtest und im Ramadan fastest.« Der Mann sagte: »Was ist Güte (Ihsan) ?« Der Prophet sagte: »Daß du Allah anbetest, als ob du Ihn sähst; denn, wenn du Ihn nicht siehst, so sieht Er dich doch.« Der Mann sagte: »Wann trifft die Stunde ein?« Der Prophet sagte: »Der Befragte ist diesbezüglich nicht wissender als der Fragende selbst. Was aber deren Vorzeichen angeht, so werde ich dir folgendes nennen: (Die Stunde ist nah,) wenn die Sklavin ihren eigenen Herrn gebärt, und wenn die ungebildeten Kameltreiber Hochhäuser bauen. Es gibt noch andere fünf Vorzeichen, die nur Allah kennt.« Darauf rezitierte der, Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm: >Wahrlich, bei Allah allein ist die Kenntnis der Stunde ...< (Qur'an 31:34). Der Mann ging fort, und der Prophet verlangte, daß die Leute ihn zurückbringen, aber sie sahen ihn nicht mehr. Darauf sagte der Prophet: »Dieser war Gabriel! Er kam, um die Menschen in ihrem Glauben zu unterweisen.« Abu 'Abdullah (Imam Al-Buharyy) sagte: »Er (der Prophet) machte all dies zum Bestandteil des Glaubens.«"
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Sahih
734
Abu Huraira, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete, daß der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Wenn Allah einen Seiner Diener liebt, ruft Er Gabriel zu: »Wahrlich, Allah liebt den Soundso; also liebe ihn auch!« Dann liebt ihn Gabriel. Darauf ruft Gabriel unter den Bewohnern des Himmels aus: »Wahrlich, Allah liebt den Soundso, also liebt ihr ihn auch!« Dann lieben ihn die Bewohner des Himmels. Abschließend wird für ihn bestimmt, daß er auf der Erde immer gut ankommt."
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Sahih
735
Abu Darr, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete: "Ich ging eines Nachts hinaus und sah, daß der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, allein und ohne Begleitung irgendeines Menschen vorbeiging. Ich dachte, es mag sein, daß er nicht gern mit einem anderen gehen wollte. Deshalb lief ich nur im Mondschatten. Als er sich aber umsah, erblickte er mich und sagte: »Wer ist dort?« Ich erwiderte: »Ich bin Abu Darr. Allah möge mich zu einem Opfer für dich machen!« Er sagte: »Du Abu Darr, komm zu mir!« Nachdem ich neben ihm einige Zeit gelaufen war, sagte er zu mir: »Wahrlich, diejenigen, die (in dieser Welt) viel besitzen, sind diejenigen, die wenig besitzen am Tage der Auferstehung. Ausgenommen davon ist derjenige, dem Allah Geld gab, und er dieses großzügig nach rechts und links, nach vorne und nach hinten im guten Sinne verteilte.« Nachdem ich weiter neben ihm noch einige Zeit gelaufen war, sagte er zu mir: »Setze dich hier hin!« Er ließ mich auf einer Ebene sitzen, die von Steinen umgeben war; er sagte zu mir: »Bleib hier sitzen, bis ich zu dir zurückkomme!« Er ging dann fort und begab sich zu einer Gegend mit schwarzen Steinen, damit ich ihn nicht sehen konnte. Dort blieb er, und es dauerte ziemlich lang. Dann hörte ich ihn wieder, als er auf dem Rückweg zu mir war, indem er folgendes sprach: »Auch, wenn er stiehlt, auch, wenn er Unzucht begeht?« Als er wieder bei mir war, hatte ich keine Geduld mehr und ich fragte ihn: »O Prophet Allahs! Allah möge mich zu einem Opfer für dich machen. Mit wem hast du da gesprochen in der Gegend der schwarzen Steine? Denn ich habe niemanden vernommen, der dir etwas erwiderte!« Er sagte zu mir: »Dieser war Gabriel, Allahs Friede auf ihm, der mir in der Gegend der schwarzen Steine entgegen kam, und zu mir sagte: >Verkünde deiner Umma die frohe Botschaft, daß, wer von ihnen stirbt und dabei Allah nichts beigesellt hatte, ins Paradies eingeht.< Ich sagte zu ihm: >Ya Gibril (= o Gabriel), auch, wenn er stiehlt, auch, wenn er Unzucht begeht?< Er sagte zu mir: >Ja!< Ich sagte wieder zu ihm: >Auch, wenn er stiehlt, auch, wenn er Unzucht begeht?< Er sagte zu mir: >Ja!< Ich sagte abermals zu ihm: >Auch, wenn er stiehlt, auch, wenn er Unzucht begeht?< Er sagte zu mir: >Ja!<«"
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Sahih
736
Al-Harit Ibn Hisäm, Allahs Wohlgefallen auf ihm, fragte den Gesandten Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, indem er sagte: "O Gesandter Allahs, wie kommt die Offenbarung zu dir?" Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: »Manchmal kommt sie zu mir wie der Klang einer Glocke, und dies ist für mich die schwerste Art; er (Gabriel) verläßt mich dann, wenn ich alles, was er sagte, in meinem Gedächtnis bewahrt habe. Manchmal erscheint der Engel vor mir in der Gestalt eines Mannes und spricht zu mir, und ich bewahre in meinem Gedächtnis, was er sagt.« 'A'isa sagte: »Und ich habe ihn im Zustand gesehen, als die Offenbarung zu ihm kam: an einem sehr kalten Tag lief der Schweiß von seiner Stirn herunter, als er (der Engel) ihn verließ.«"
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Sahih
737
Anas, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete: "Als 'Abdullah Ibn Salläm von der Ankunft des Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm, in Al-Madina hörte, kam er zu ihm und sagte: »Ich werde dich über drei Dinge befragen, die niemand außer einem Propheten weiß: Was ist das erste Vorzeichen der Stunde, was wird die erste Mahlzeit sein, die die Bewohner des Paradieses einnehmen werden, und wodurch ähnelt ein Kind seinem Vater, und wodurch ähnelt es seinen Onkeln mütterlicherseits?« Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: »Gabriel gab mir vor kurzem darüber Bescheid.« 'Abdullah sagte darauf: »Dieser (Gabriel) ist unter allen Engeln ein Feind der Juden!« Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: »Was das erste Vorzeichen der Stunde angeht, so ist dies ein Feuer, das die Menschen von Osten nach Westen zusammentreiben wird. Was aber die erste Mahlzeit angeht, die die Bewohner des Paradieses einnehmen werden, so wird diese ein gutes Stück Fischleber sein. Was die Ähnlichkeit bei einem Kind angeht, so ist diese wie folgt zu begründen: Wenn der Mann mit der Frau Geschlechtsverkehr hat, und er mit seinem Höhepunkt ihr zuvorkommt, dann ist die Ähnlichkeit nach ihm; wenn aber ihr Höhepunkt zuerst da ist, dann ist die Ähnlichkeit nach ihr.« 'Abdullah sagte: »Ich bezeuge, daß du der Gesandte Allahs bist.« Und er fuhr gleich fort: »O Gesandter Allahs, die Juden sind wahrlich ein Volk der Lüge! Wenn sie von meinem Übertritt zum Islam erfahren, bevor du sie über mich befragst, dann werden sie über mich Lügen erzählen.« Kurz darauf kamen die Juden und 'Abdullah ging ins Haus. Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: »Was für ein Mensch unter euch ist 'Abdullah Ibn Salläm?« Sie erwiderten: »Er ist der Gelehrteste und Sohn des Gelehrtesten unter uns. Er ist aber auch der Kundigste und Sohn des Kundigsten unter uns!« Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: »Was meint ihr, wenn er den Islam annähme?« Die Juden sagten: »Möge Allah ihn davor bewahren!« Da kam 'Abdullah aus dem Haus und trat ihnen entgegen, indem er sagte: »Ashadu alla ilaha illa-llah, wa 'ashadu anna Muhammad rasülu-llah (= Ich bezeuge, daß kein Gott da ist außer Allah, und ich bezeuge, daß Muhammad der Gesandte Allahs ist)« Die Juden entgegneten: »Er ist der Schlechteste unter uns und Sohn des Schlechtesten unter uns.« Und sie fuhren fort, übel von ihm zu sprechen."
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Sahih
738
Ihn 'Abbas sagte: "Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, war der Großzügigste unter allen Menschen, und den Höhepunkt seiner Großzügigkeit erreichte er im Ramadan, wenn ihm Gabriel begegnete. Diese Begegnung mit ihm fand in jeder Ramadan-Nacht statt; denn Gabriel pflegte ihn zu jener Zeit im Qur'an zu unterweisen. Wahrlich, der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, war mit dem Hergeben von guten Dingen schneller als der unhaltbare Wind."
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Sahih
739
Ibn 'Abbas, Allahs Wohlgefallen auf beiden, berichtete: "Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte zu Gabriel: »Willst du uns nicht noch häufiger besuchen, als du es jetzt tust?« Darauf wurde der Vers 64 aus (der 19.Sura) Maryam wie folgt offenbart: >Wir (Engel) kommen nur auf den Befehl deines Herrn hernieder. Sein ist alles, was vor uns und was hinter uns und was dazwischen ist.<"
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Sahih
740
Gundub Ibn 'Abdullah, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete: "Das Erscheinen Gabriels (Gibrils), Allahs Segen und Friede auf ihm, blieb beim Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm, (für eine Weile) aus, und eine Frau aus den Qurais sagte: »Sein Saitän hielt sich von ihm zurück.« Aus diesem Anlaß wurde >wad-duha wallaili idä sagä, mä-wadda'aka rabbuka wa-mä qalä ...< (Qur'an 93: If.) offenbart."
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Sahih
741
'Abdullah, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete, daß der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Zu uns gehört nicht derjenige, der seine Wangen schlägt, sein Hemd zerreißt und das Brauchtum der 'Gahiliyya heraufbeschwört!"
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Sahih
742
Ibn Mas'ud, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete: "Ein Mann sagtej »O Gesandter Allahs, werden wir für das zur Rechenschaft gezogen, was wir in der 'Gahiliyya getan haben?« Der Prophet sagte: »Wer Gutes im Islam tut, wird nicht für das zur Rechenschaft gezogen, was er in der 'Gahiliyya getan hat; wer aber im Islam Schlechtigkeiten begeht, der wird für das zur Rechenschaft gezogen, was er zuvor und zuletzt begangen hat.«"
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Sahih
744
Abu Huraira, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete, daß der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Das Gähnen ist vom Satan. Wenn einer von euch dabei ist zu gähnen, soll er diesem soweit wie möglich Widerstand leisten; denn, wenn einer von euch >haa< sagt, lacht Satan."
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Sahih
745
'A'isa, Allahs Wohlgefallen auf ihr, berichtete: "Der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, erlebte manchmal im Ramadan, daß die Zeit zum Morgengebet fällig wurde, während er sich noch im Ganaba-Zustand befand, der nicht auf Grund eines Traumes verursacht worden war. Er vollzog dann eine Gesamtwaschung (Gusl) und fastete."
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Sahih
746
Abu Huraira berichtete^, "Ich sah eines Tages den Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm, während ich im Ganaba -Zustand durch eine Straße in Al-Madina ging. Ich ging unauffällig weiter, erledigte meine Gesamtwaschung (Gusl) und kamvzurück. Der Prophet sagte: »Wo warst du, Abu Huraira?« Ich antwortete: »Ich war im Ganaba-Zustand und mochte es nicht, dir im Zustand der Unreinheit Gesellschaft zu leisten.« Da sagte er: »Gepriesen sei Allah! Der Muslim wird niemals unrein sein.«"
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Sahih
747
Abu Salama berichtete: "Ich fragte 'A'isa, ob der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sich zum Schlafen hinlegte, wenn er sich im Ganaba -Zustand befand, und sie antwortete: »Ja, und er tat es, nachdem er den Wudü" vorgenommen hatte.«"
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Sahih
748
'A'isa, Allahs Wohlgefallen auf ihr, berichtete: "Der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, stand manchmal morgens im Ganaba-Zustand während des Fastens auf und nahm den Gusl vor." (Sa) Abu Suraih Al-Ka'byy berichtete, daß der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Wer an Allah und den Jüngsten Tag glaubt, der soll seinen Gast in gebührender Weise ehren. Sie ist ein Tag und eine Nacht, und die Bewirtung ist drei Tage.Und was darüber hinausgeht ist eine Sadaqa. Und ihm (dem Gast) ist es nicht erlaubt, sich bei ihm (dem Gastgeber) so lange aufzuhalten, bis er ihn in Verlegenheit bringt."
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Sahih
749
'Uqba Ibn 'Amir, berichtete: "Wir sagten zum Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm: »Du entsendest uns zu den Leuten und es kommt manchmal vor, daß die Leute uns keinerlei Gastfreundschaft erweisen. Was siehst du dann in dieser Sache?« Der Prophet sagte zu uns: »Wenn ihr bei Leuten ankommt, die euch das zukommen lassen, was dem Gast gewöhnlich zusteht, dann nehmet es an. Wenn sie das aber nicht tun, so nehmet von ihnen das, was das Gastrecht ausmacht.«"
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Sahih
750
Abu Huraira, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete, daß der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Eine Mahlzeit für zwei Personen reicht aus für drei, und eine Mahlzeit für drei Personen reicht aus für vier."
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Sahih
751
Abu Suraih Al-'Adawyy berichtete: "Meine Ohren haben es richtig gehört, und meine Augen haben es wahrgenommen, als der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sprach und folgendes sagte: »Wer an Allah und den Jüngsten Tag glaubt, der soll seinen Nachbarn ehren. Und wer an Allah und den Jüngsten Tag glaubt, der soll seinem Gast Gastfreundschaft in gebührender Weise erweisen." Die Leute fragten: »Und wie ist die gebührende Weise, o Gesandter Allahs?« Der Prophet sagte: »Sie ist ein Tag und eine Nacht, und die Bewirtung ist drei Tage. Und was darüber hinaus geht, ist eine Sadaqa. Und wer an Allah und den Jüngsten Tag glaubt, der soll Gutes sprechen oder schweigen.«"
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Sahih
752
Abu Huraira, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete: "Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: »Es gehört zu meiner Sunna, daß der Gastgeber seinen Gast bis zur Haustür begleitet.«" (Ma).. Nach Abu Huraira, Allahs Wohlgefallen auf ihm, sagte der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm: "Wer an Allah und den Jüngsten Tag glaubt, der soll Gutes sprechen, oder er soll schweigen. Wer an Allah und den Jüngsten Tag glaubt, der soll seinen Nachbarn ehren. Wer an Allah und den Jüngsten Tag glaubt, der soll seinen Gast ehren."
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Sahih
753
Asma' Bint Abi Bakr, Allahs Wohlgefallen auf beiden, berichtete, daß sie zum Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm, kam, und er zu ihr sagte: "Horte nichts, damit Allah von dir nichts zurückhält. Komme (anderen) entgegen und gib das, was immer du zu geben vermagst!"
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Sahih
754
Hafsa berichtete, daß der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, - wenn der Mu'addin mit dem Ruf zum Morgengebet aufhörte und die Zeit dieses Gebets fällig wurde -zwei kurze Rak'a zu verrichten pflegte, bevor das Pflichtgebet begann.
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Sahih
755
Hafsa berichtete, daß er (der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm,) ein Gebet aus zwei Rak'a verrichtete, wenn er den Gebetsruf hörte und sah, daß (und somit die Zeit für das Morgengebet) die Morgendämmerung anbrach.
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Sahih
756
'A'isa berichtete: "Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, pflegte - wenn der Gebetsrufer nach dem ersten Gebetsruf zur Verkündung der Zeit des Morgengebets schweigt - aufzustehen, um zwei kurze Rak'a vor dem Morgengebet zu verrichten, nachdem er sich von der Fälligkeit des Morgengebets vergewissert hatte; er pflegte auch anschließend sich auf seine rechte Seite zu legen, bis der Gebetsrufer zu ihm kam, um die Iqama zu sprechen."
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Sahih
757
'A'isa berichtete: "Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, pflegte zwei kurze Rak'a zwischen dem ersten Gebetsruf und dem zweiten Gebetsruf (Iqama) bei Fälligkeit des Morgengebets zu verrichten."
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Sahih
758
'A'isa berichtete: "Ich erkundigte mich beim Gesandten Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, über das Umherschauen während des Gebets, und er sagte: »Dies sind geraubte Augenblicke, die Satan aus dem Gebet eines dienenden Menschen wegnimmt.«"
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Sahih
759
'A'isa berichtete: "Ich schwöre bei Dem (Allah), Der ihn (Muhammad) von unserer Welt weggenommen hat, daß er (Muhammad) die beiden nie unterlassen hatte, bis er Allah begegnete; und seine Begegnung mit Allah war zu der Zeit, als für ihn die Verrichtung des Gebets mit Anstrengung verbunden war; denn er verrichtete (zuletzt) die meisten seiner Gebete im Sitzen (von 'A'isa sind die zwei Rak'a nach dem Nachmittagsgebet gemeint). Der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, pflegte die beiden zu verrichten, und er verrichtete sie deshalb nicht in der Moschee, weil er befürchtete, seiner Umma eine Belastung aufzuerlegen, da er alles liebte, was für sie eine Erleichterung darstellte."
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Sahih
760
'A'isa sagte: "Der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, war niemals zu mir nach dem Nachmittagsgebet gekommen, ohne zwei Rak'a zu beten."
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Sahih
761
'A'isa sagte: "Es gibt zwei Rak'a, die der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, niemals - weder im geheimen noch öffentlich - unterlassen hatte: zwei Rak'a vor dem Morgengebet und zwei Rak'a nach dem Nachmittagsgebet."
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Sahih
762
'A'isa, Allahs Wohlgefallen auf ihr, berichtete, daß der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, in der Regel die vier Rak'a vor dem Mittagsgebet und die zwei Rak'a vor dem Morgengebet nicht fallen ließ.
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Sahih
763
'A'isa, Allahs Wohlgefallen auf ihr, berichtete: "Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, betete gewöhnlich elf Rak'a. Dies war sein Gebet (in der Nacht): Seine Niederwerfung dauerte so lange, daß jemand von euch währenddessen fünfzig Qur'an-Verse hätte rezitieren können, ehe er seinen Kopf wieder erhob. Er verrichtete zwei Rak'a vor dem Morgengebet (Fagr); dann legte er sich solange auf seine rechte Seite, bis er den Gebetsrufer hörte."
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Sahih
764
'A'isa, Allahs Wohlgefallen auf ihr, berichtete: "Der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, pflegte die (freiwilligen) zwei Rak'a vor dem Morgengebet so kurz zu verrichten, daß ich mich selbst fragte, ob er die Ummu-1-Kitab (Sura l, Al-Fatiha) rezitiert hatte!"
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Sahih
765
'A'isa, Allahs Wohlgefallen auf ihr, berichtete: "Der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, verhielt sich nicht so regelmäßig bei der Verrichtung der freiwilligen Gebete, wie er dies bei den zwei Rak'a vor dem Morgengebet tat."
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Sahih
766
'A'isa, Allahs Wohlgefallen auf ihr, sagte: "Der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, pflegte (in seinem Gebet) sowohl in der Verbeugung (Ruku') als auch in der Niederwerfung (Sugüd) zu sagen: >subhänakallahumma rabbana wa bihamdika, allahumma-g-fir li (= gepriesen bist Du, o Allah unser Herr, und alles Lob gebührt Dir; o Allah, vergib mir.<"
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Sahih
767
'A'isa, Mutter der Gläubigen berichtete: "Allah machte das Gebet als es anfangs zur Pflicht wurde - jeweils zwei Rak'a, sowohl für die Seßhaften als auch für die Reisenden; später wurde dieses Gebet für die Reise in diesem Rahmen beibehalten, und dem Gebet für die Seßhaften wurden zusätzliche Rak'a zugefügt."
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Sahih
768
'Abdullah Al-Muzanyy berichtete: "Der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: »Verrichtet ein (freiwilliges) Gebet vor dem Abendgebet.« Er (wiederholte dies dreimal) und beim dritten Mal fügte er hinzu: »... wenn einer es will.« Denn er mochte nicht, daß die Menschen dies als Sunna annehmen."
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Sahih
769
'Abdullah berichtete: "Wenn wir hinter dem Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm, beteten, sagten wir: »As-Salam (der Friede) sei auf Gibril und Mikail, As-Salam sei auf Soundso und Soundso.« Da schaute uns der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, an und sagte: »Wahrlich, Allah Selbst ist As-Salam! Wenn jemand von euch betet, der soll sagen: >At-Tahiyyatu li-llahi was- salawatu wa-t-taiyibat As-Salamu 'alaika aiyuha- n-nabiyyu wa-rahmatu-llahi wa-barakatuh, As-Salamu 'alaina wa 'ala 'ibadi-llahi-s-salihin< -denn, wenn ihr dies sprechet, trifft es jeden aufrichtigen Diener im Himmel und auf Erden ->ashadu alla ilaha illa-llah, wa ashadu anna Muhammadan 'abduhu wa-rasuluh.<«
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Sahih
770
'Abdullah Ibn 'Amr Ibn AI-'As, Allahs Wohlgefallen auf beiden, berichtete: "Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte zu mir: »Das Gebet, das Allah am meisten liebt, ist das Gebet des Dawwud (David), Allahs Heil auf ihm; und das Fasten, das Allah am meisten liebt, ist das Fasten des Dawwud, Allahs Heil auf ihm; denn er schlief die Hälfte der Nacht, betete ein Drittel davon und schlief wiederum ein Sechstel davon. Er fastete einen Tag und aß gewöhnlich am anderen Tag«"
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Sahih
771
'Abdullah Ibn 'Umar berichtete: "Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, pflegte zwei Rak'a vor dem Mittagsgebet und zwei Rak'a danach zu verrichten. Nach dem Abendgebet verrichtete er zwei Rak'a in seiner Wohnung und nach dem Nachtgebet ebenfalls zwei Rak'a; aber nach Beendigung des Freitagsgebets verrichtete er keine weiteren Gebete, bis er wegging, dann verrichtete er (zu Hause) zwei Rak'a ."
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Sahih
772
'Abdullah Ibn 'Umar, Allahs Wohlgefallen auf beiden, berichtete: "Ich verrichtete mit dem Gesandten Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, (freiwillige) Gebete aus zwei Rak'a vor dem Mittagsgebet und zwei Rak'a nach dem Mittagsgebet sowie zwei Rak'a nach dem Freitagsgebet und zwei Rak'a nach dem Abendgebet und zwei Rak'a nach dem Nachtgebet."
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Sahih
773
'Abdullah Ibn Abi Qatada berichtete von seinem Vater, daß dieser sagte: "Der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, pflegte in den ersten beiden Rak'a des Mittagsgebets die Eröffnende Sura des Qur'an und zwei weitere Suren zu rezitieren, indem er in der ersten Rak'a länger und in der zweiten kürzer, aber auch den Vers manchmal hörbar rezitierte. Im Nachmittagsgebet pflegte er Al-Fatiha und zwei weitere Suren zu rezitieren. Im Morgengebet rezitierte er länger in der ersten Rak'a und kürzer in der zweiten."
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Sahih
774
'Abdullah Ibn Malik Ibn Buhaina Al-Asadyy berichtete: "Der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, pflegte - wenn er sich im Gebet niederwarf - seine beiden Arme so zu spreizen, daß wir seine Achselhöhlen sehen konnten."
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Sahih
775
'Abdullah Ibn Mugfal Al-Mazanyy berichtete, daß der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte, indem er seine Worte dreimal wiederholte: "Zwischen den beiden Gebetsrufen gibt es noch ein (freiwilliges) Gebet, wenn jemand es verrichten will."
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Sahih
776
'Abdullah, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete: "Wir pflegten den Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm, mit dem Salam zu grüßen, während er betete, und er erwiderte dies auch. Als wir von dem Land des Negus (Abessinien) zurückkehrten, grüßten wir ihn wie einst, und er erwiderte den Salam nicht, sondern er sagte: »Wahrlich, es gibt im Gebet eine Beschäftigung!«"
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Sahih
777
Abu Umama berichtete, daß der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, folgendes gesagt hat: "Die Bänder zum Islam werden zerstört werden, ein Band nach dem anderen. Und jedesmal, wenn ein Band zerstört wird, werden sich die Menschen am nächsten festklammern. Das erste Band, welches zerstört werden wird, ist das Staatssystem und das letzte das Gebet." (Ha, Hib) Abu Humaid As-Sa'idyy berichtete: "Ich bin derjenige unter euch, der sich am besten an das Gebet des Gesandten Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, erinnert! Denn ich sah ihn so verfahren: wenn er >Allahu akbar< sagte, erhob er seine beiden Hände und machte sie parallel zu seinen Schultern. Wenn er sich verneigte, ließ er seine beiden Hände sicher seine Knie umfassen. Seinen Rücken streckte er dann parallel zum Boden. Und wenn er seinen Kopf erhob, stand er in der Weise so aufrecht, daß jeder Rückenwirbel seinen Platz zurückfand. Bei seiner Niederwerfung legte er seine beiden Hände so auf den Boden, daß diese weder gespreizt noch geballt waren; dabei richtete er die Zehenspitzen seiner beiden Füße zur Gebetsrichtung (Qibla) aus. In seiner sitzenden Stellung nach den beiden ersten Gebetsabschnitten (Rak'a), saß er auf seinem linken Bein und stellte seinen rechten Fuß aufrecht. Wenn er sich in der letzten Rak'a hinsetzte, schickte er sein linkes Bein voraus, stellte seinen rechten Fuß aufrecht und ruhte sitzend auf seinem Gesäß ... "
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Sahih
778
Abu ' Amr Asaibänyy berichtete: "Der Bewohner dieses Hauses (und er zeigte dabei auf das Haus des 'Abdullah) sagte: »Ich fragte den Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm: >Welche Tat ist von Allah die am meisten geliebt?< Der Prophet sagte: >Das Gebet zur rechten Zeit.< Ich fragte: >Und welche Tat danach?< Der Prophet sagte: >Dann die Güte zu den Eltern!< Ich fragte weiter: >Und welche Tat danach?< Der Prophet sagte: >Der Kampf auf dem Weg Allahs.< Diese wurden mir von ihm genannt, und wenn ich ihn darum gebeten hätte, mir noch mehr davon zu nennen, hätte er mir weitere genannt!«"
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Sahih
779
Abu Huraira berichtete, daß der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Wenn zum Gebet gerufen wird, verschwindet Satan mit einem Knatterton, damit er den Gebetsruf nicht hört, und wenn der Gebetsruf vorüber ist, kehrt er zurück; er verschwindet abermals bei der Verrichtung des Gebets und kommt wieder, sobald das Gebet zu Ende ist. Hier stellt er sich zwischen den Menschen und sein Inneres und sagt: »Denke an soundso, denke an soundso!« Dinge, an welche er (der Mensch) zuvor nicht dachte. So führt dies letzten Endes dazu, daß der Mensch sich nicht mehr daran erinnert, wieviele Rak'a er von seinem Gebet verrichtet hat."
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Sahih
780
Abu Huraira berichtete, daß der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Wer es noch schafft, eine Rak'a von einem Gebet zur rechten Zeit zu verrichten, der hat das Gebet zur rechten Zeit verrichtet."
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Sahih
781
Abu Huraira berichtete, daß der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Die Religion ist eine Erleichterung; und niemals wird jemand mit der Religion streiten, ohne daß sie ihn obsiegt; so sucht darum die richtigen Mittel, handelt entsprechend, seid zuversichtlich und sucht Hilfe im Gebet, morgens, abends und in einem Teil der Nacht."
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Sahih
782
Abu Huraira berichtete, daß der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Kein Gebet fällt den Heuchlern so schwer wie das Morgengebet und das Nachtgebet; und wenn sie wüßten, was es in den beiden an Belohnung gibt, würden sie an diesen teilnehmen, selbst wenn sie bis (zur Moschee) kriechen müßten. Ich war beinah dabei, den Gebetsrufer anzuweisen, die Iqama zu sprechen, alsdann einen anderen Mann zu beauftragen, die Menschen beim Gebet zu leiten, dann hätte ich selbst eine Feuerflamme genommen und alles in Brand auf den Köpfen derjenigen gesetzt, die noch nicht zum Gebet hinausgegangen waren!"
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Sahih
783
Abu Huraira berichtete, daß der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Wenn einer von euch seine rituelle Reinheit verliert, nimmt Allah das Gebet desjenigen solange nicht an, bis er die Gebetswaschung (Wudu' ) vollzogen hat."
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Sahih
784
Abu Huraira berichtete, daß er den Gesandten Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, folgendes sagen hörte: "Stellt euch vor, jemand von euch hätte vor seiner Haustür einen Fluß, in dem er fünfmal am Tage baden würde; würde dann etwas von seinem Schmutz an ihm zurückbleiben?" Die Leute antworteten: "Nichts von seinem Schmutz würde an ihm zurückbleiben." Der Prophet sagte: "Genauso ist es mit den fünf Gebeten, durch die Allah die Sünden tilgt."
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Sahih
785
Abu Huraira berichtete: "Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, pflegte zwischen dem Takbir (beim Eröffnen des Gebets) und der Rezitation (Qirä'a) des Qur'an einen Augenblick zu schweigen ... Ich sagte zu ihm: »O Gesandter Allahs, mögen dir mein Vater und meine Mutter dafür geopfert werden, wenn du mir sagst, was du da während deines Schweigens zwischen dem Takbir und der Rezitation (Qirä'a) liest!« Er antwortete: »Ich sage: >O Allah, mache zwischen mir und meinen Sünden eine Entfernung wie solche, die Du zwischen dem Osten und dem Westen gemacht hast; o Allah, mache mich von allen Sünden frei, wie ein weißes Kleid von dem Schmutz gereinigt wird; o Allah, wasche meine Sünden ab mit Wasser, Schnee und Hagel.«<"
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Sahih
786
Abu Huraira sagte: "Der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, pflegte - wenn er sagte >sami'a-llahu liman hamidah (= Allah hört den, der Ihn lobpreist !)< - zu sagen: >allahumma rabbana walaka-1- hamd (= o Allah unser Herr, und Dir gebührt alles Lob)<. Und der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, pflegte den Takbir zu sprechen, wenn er sein Haupt (zurück nach der Verbeugung) aufrichtete; und wenn er jeweils nach den beiden Niederwerfungen aufrechtstand, sagte er: >Allahu akbar<."
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Sahih
788
Abu Huraira, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete, daß der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Das Sprechen der Lobpreisung Allahs (Tasblh) ist für die Männer, und das Klatschen der Hände (Tasfiq) ist für die Frauen." [Dieser Hadlt weist darauf hin, daß, wenn während des Gebets der Imam auf etwas Wichtiges, wie z. B. einen Fehler im Gebet, aufmerksam gemacht werden soll, ein Mann die Worte der Lobpreisung >subhanallah< sprechen, während eine Frau sich des Klatschens bedienen darf. Andererseits ist das Klatschen überhaupt den Männern zu anderen Anläßen, wie z. B. zwecks Beifall oder als Begleitung zu rythmischen Klängen, nicht gestattet]
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Sahih
790
Abu Huraira, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete: "Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, pflegte - wenn er während des Gebets seinen Kopf nach der Verbeugung wieder erhob - zu sagen: >sami'a-llahu liman hamidah, rabbana walaka-1-hamd, (= Allah hört den, der Ihn lobpreist, o unser Herr, und Dir gebührt alles Lob)< und darauf sprach er Bittgebete für einige Leute, die er auch beim Namen nannte; er sagte (z. B): »O Allah, rette Al-Walid Ibn Al-Walid und Salama Ibn Hisäm und 'Ayyäs Ibn Abi Rabi'a sowie alle Unterdrückten unter den Gläubigen. O Allah, erhöhe Deinen gewaltigen Druck auf die Mudar und mach ihnen diese Jahre zu heillosen Jahren, wie die Jahre von Yusuf.« Damals standen die östlichen Bewohner der Mudar als Widersacher des Propheten."
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Sahih
793
Abu Maslama Sa'id Ibn Yazld Al-'Uzdyy fragte Anas Ibn Malik: "Hat der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, in seinen Sandalen gebetet?" Und Anas antwortete: "Ja!"
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Sahih
794
Anas Ibn Malik, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete: "Ich befand mich beim Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm, als ein Mann zu ihm kam und sagte: »O Gesandter Allahs, ich habe eine Straftat begangen, so vollziehe die Strafe für mich!« Der Prophet fragte ihn aber nicht über diese Tat; und als die Gebetszeit fällig wurde, betete der Mann mit dem Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm. Als der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, das Gebet beendet hatte, begab sich der Mann zu ihm und sagte: »O Gesandter Allahs, ich habe eine Straftat begangen, so vollziehe die Bestimmung des Buches Allahs für mich!« Der Prophet sagte: »Hast du nicht mit uns gebetet?« Der Mann sagte: »Doch.« Der Prophet sagte: »Allah hat dir doch deine Sünde vergeben.«"
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Sahih
795
Anas Ibn Malik, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete: "Wir verrichteten die Gebete mit dem Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm, (auch) bei starker Hitze, und wenn einer von uns sein Gesicht nicht auf den Boden legen konnte, breitete er sein Gewand aus und machte darauf seine Niederwerfung!"
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Sahih
796
Anas sagte: "Bei euch ist nicht etwas zu erkennen, das ich zur Zeit des Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm, erlebt habe!" Ihm wurde von den Leuten erwidert: "Doch das Gebet!" Und er sagte: "Habt ihr es nicht auf die verschiedenste Art und Weise vernachlässigt?"
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Sahih
797
Ihn 'Abbas, Allahs Wohlgefallen auf beiden, berichtete: "Als ich im Hause meiner Tante Maimuna übernachtete, kam der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, (von der Moschee) nach dem Nachtgebet zurück und verrichtete (zu Hause) vier Rak'a, legte sich anschließend hin und schlief; dann stand er auf zum Beten, und ich schloß mich ihm an, und stellte mich auf seine linke Seite. Er aber nahm mich auf seine rechte Seite und verrichtete fünf Rak'a. Anschließend verrichtete er noch zwei Rak'a und legte sich hin; er schlief ein, und ich hörte seinen Atem.... Danach (stand er auf und) ging hinaus zum Gebet."
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Sahih
798
Ibn 'Umar berichtete: "Ein Mann erkundigte sich beim Gesandten Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, über die Verrichtung des Gebets in der Nacht (Salatu-llail), und der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Salatu-llail ist jeweils zwei Rak'a. Wenn jemand aber fürchtet, daß er von der Fälligkeit des Morgengebets überrascht wird, so verrichtet er abschließend noch eine einzige Rak'a, die die Zahl der von ihm verrichteten Rak'a zu einer ungeraden Zahl (Witr) macht."
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Sahih
799
Ibn 'Umar, Allahs Wohlgefallen auf beiden, berichtete: "Ich behielt von dem Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm, zehn Rak'a (als freiwillige Gebete) im Kopf: zwei Rak'a vor dem Mittagsgebet und zwei Rak'a danach, sowie zwei Rak'a nach dem Abendgebet in seiner Wohnung und zwei Rak'a nach dem Nachtgebet auch in seiner Wohnung; ferner zwei Rak'a vor dem Morgengebet, und zwar zu einer Stunde, zu der keiner zum Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm, eintreten durfte."
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Sahih
800
Ibn 'Umar, Allahs Wohlgefallen auf beiden, berichtete: "Ich verrichtete mit dem Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm, (freiwillige) Gebete aus zwei Niederwerfungen (Sagda) vor dem Mittagsgebet und zwei Sagda nach dem Mittagsgebet, sowie zwei Sagda nach dem Abendgebet und zwei Sagda nach dem Nachtgebet und zwei Sagda nach dem Freitagsgebet. Was aber die beiden Gebete nach dem Abendgebet und nach dem Nachtgebet angeht, so haben diese in seiner Wohnung stattgefunden."
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Sahih
801
Ibn Mas'ud berichtete, daß ein Mann eine Frau (widerrechtlich) küßte, alsdann zum Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm, kam und ihm davon berichtete. Darauf offenbarte Allah >Und verrichte das Gebet an den beiden Tagesenden und in den Stunden der Nacht, die dem Tag näher sind. Wahrlich, die guten Taten tilgen die bösen ... < (Qur'an 11:114). und der Mann sagte: "O Gesandter Allahs, gilt dies auch für mich?" Der Prophet antwortete: "Für meine Umma allesamt."
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Sahih
802
Mu'aiqlb berichtete: "Der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, äußerte sich über einen Mann, der den Sand unter sich ebnete, wenn er sich niederwarf, indem er sagte: »Wenn du das unbedingt tun willst, dann nur einmal!«"
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Sahih
803
Mus'ab Ibn Sa'd sagte: "Ich betete neben meinem Vater und legte während des Gebets meine beiden Handflächen gegeneinander und steckte meine Hände so zusammen zwischen meine Oberschenkel, und mein Vater riet mir aber davon ab und sagte: »Wir pflegten dies zu tun, und wir wurden (vom Propheten) angewiesen, daß wir unsere Hände auf die Knie legen.«"
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Sahih
804
Nu'aim Al-Mugmir berichtete: "Ich stieg mit Abu Huraira auf das Dach der Moschee; er beendete dort seinen Wudu' und sagte anschließend: »Ich hörte den Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagen: >Die Angehörigen meiner Umma werden am Tage der Auferstehung aufgerufen, und sie werden mit einem Mal auf der Stirn und einem Reifen am Fußgelenk - als Spuren des Wudu' erscheinen. Wer von euch dann die Dauer seiner Niederwerfung (Sugüd) verlängern kann, der soll es tun.«<"
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Sahih
805
'Rifa'a Ibn Rafi' Az-Zarqyy berichtete: "Wir beteten eines Tages hinter dem Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm, und als er sein Haupt nach der ersten Rak'a aufrichtete, sagte er: »sami'a-llahu liman hamidah (= Allah hört den, der Ihn lobpreist).« Ein Mann, der hinter ihm stand, sagte: »Rabbana walaka-1-hamd, hamdan katiran mubarakan flh (= o unser Herr, und Dir gebührt alles Lob, vielfaches, gutes und segenvolles Lob).« Nach Beendigung des Gebets fragte der Prophet: »Wer hat gesprochen?« Der Mann sagte: »Ich war es!« Der Prophet sagte darauf: »Ich sah mehr als dreißig Engel, die darum wetteiferten, wer von ihnen der erste sein soll, der diese Worte niederschreibt!«"
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Sahih
806
Sahl Ibn Sa'd, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete, daß der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Das Sprechen der Lobpreisung Allahs (Tasblh) ist für die Männer, und das Klatschen der Hände (Tasfiq) ist für die Frauen."
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Sahih
807
Warräd, Schreiber des Al-Muglra Ibn Su'ba berichtete: "Al-Mugira Ibn Su'ba diktierte mir in einem Brief an Mu'äwiya, daß der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, nach jedem Pilichtgebet folgendes zu sagen pflegte: >lä iläha illa-llahu wahdahu lä sarika Iah; lahu-1-mulk, wa-lahu-1-hamd, wa-hu-wa 'alä kulli sai'in qadir. Allahumma lä mäni'a limä a'tait; walä mu'tiya limä mana't; wa-lä yanfa'u da-1-gaddi; minka-l-gadd< ..." [Der Text bedeutet: >Kein Gott ist da außer Allah, Dem Einzigen, Der keinen Partner hat. Ihm Allein gehört das Königreich und Ihm Allein gebührt alles Lob, und Er ist Mächtig über alle Dinge. O Allah mein Gott, es gibt keinen, der das vorenthält, was Du gegeben hast; und es gibt keinen, der etwas gibt, was Du vorenthalten hast. Einem Wohlhabenden wird nichts nützen; denn von Dir kommt der Reichtum<]
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Sahih
808
Zaid Ibn Arqam berichtete: "Gewöhnlich redeten wir während des Gebets zur Zeit des Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm, indem der eine von uns seinem Gefährten vom eigenen Anliegen erzählte. Da wurde der Qur'an-Vers >Häfizu 'ala-s-Salawät... (= Haltet die Gebete ein ... [2:238])< offenbart. Daraufhin wurden wir zum Schweigen während des Gebets aufgefordert."
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Sahih
809
Gabir Ibn 'Abdullah berichtete: "Während wir das Gebet mit dem Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm, verrichteten, traf eine Kamel-Karawane ein, die eine Lebensmittel- Ladung hatte. Die meisten Leute beschäftigten sich sehr damit, so daß am Ende nur zwölf Mann bei dem Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm, blieben. Daraufhin wurde folgender Qur'an-Vers (Äya) offenbart: >Doch wenn sie eine Handelsware oder ein Spiel sehen, dann brechen sie sogleich dazu auf und lassen dich stehen... (Qur'an 62:11)<"
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Sahih
811
Garir Ibn 'Abdullah berichtete: "Ich leistete dem Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm, den Treueschwur für die Verrichtung des Gebets, die Entrichtung der Zakah und die Aufrichtigkeit gegenüber jedem Muslim." (Bu) Garir Ibn 'Abdullah berichtete: "Wir befanden uns beim Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm, und sahen, wie er in der Nacht dem Vollmond zuschaute und sagte: »Mit Sicherheit werdet ihr euren Herrn so (deutlich) sehen, wie ihr diesen (Mond) seht, ohne daß ihr beim Anblick Schaden erleidet oder Zweifel hegt. Wann immer ihr die Verrichtung des Gebets vor dem Sonnenaufgang oder vor dem Sonnenuntergang verkraften könnt, so tut es.« Anschließend rezitierte der Prophet: >... und lobpreise deinen Herrn vor dem Aufgang und vor dem Untergang der Sonne ...< (Qur'an 20:130)."
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Sahih
812
''Ibad Ibn Tamim berichtete, daß sein Onkel beim Gesandten Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, stellvertretend die Ungewissheit eines Mannes in der Weise beklagte, es käme ihm während des Gebets so vor, als ob er seine rituelle Reinheit (durch den Hadat) verloren hätte. Der Prophet sagte: "Wer immer so etwas erlebt, der soll das Gebet nicht verlassen, bis er ein Geräusch hört oder Windabgang verspürt."'
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Sahih
813
Ibn 'Umar berichtete: "Wenn der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, auf einer Reise war, betete er auf seinem Reittier, gleich in welche Richtung sich das Tier begab, und der Prophet nickte zu den Bewegungen nach, welche im Gebet in der Nacht* vorkommen, und er tat es nicht so bei den Pflichtgebeten. Das Witr-Gebet aber verrichtete er auf seinem Reittier."
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Sahih
814
Gabir berichtete: "Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, hatte sitzend auf seinem Reittier gebetet, gleichwohl welche Richtung es auch immer einnahm. Nur wenn er das Pflichtgebet verrichten wollte, stieg er ab und betete in Qibla-Richtung."
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Sahih
815
'Abdullah Ibn 'Umar, Allahs Wohlgefallen auf beiden, berichtete: "Wir zogen mit dem Gesandten Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, zu einer Schlacht in der Nähe von Nagd. Als wir uns dem Feind gegenüber sahen, stellten wir uns (für den Kampf) in Reihen auf. Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, stand auf, um uns beim Gebet zu leiten, und mit ihm stand eine Gruppe zum Beten, während sich eine andere Gruppe in Richtung des Feindes begab. Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, betete mit denjenigen, die mit ihm waren eine Rak'a und zwei Niederwerfungen; dann ging diese Gruppe zur Stelle der anderen Gruppe, die noch nicht gebetet hatte. Als sich diese (Kämpfer für das Gebet) hinstellten, betete der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, mit ihnen eine Rak'a und zwei Niederwerfungen, dann sprach er den Taslim. Daraufhin standen die anderen, und jeder von ihnen betete für sich eine Rak'a und zwei Niederwerfungen." Ibn 'Umar fügte hinzu, bezogen auf die Anweisung des Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm: "...und wenn (der Feind) eine größere Zahl (an Kämpfern) aufweist, dann sollen die Muslime das Gebet stehend und reitend verrichten."[Das Gebet bei Furcht auf diese Weise wird im Qur'an (4:101f.) erwähnt]
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Sahih
816
Ibn ''Abbas, Allahs Wohlgefallen auf beiden, berichtete: "Der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, stand für das Gebet auf und eröffnete es mit dem Takbir, und mit ihm standen die Menschen auch zum Beten auf und sprachen ebenfalls mit ihm den Takbir. Der Prophet vollzog die Verbeugung, und einige Leute von ihnen vollzogen ebenfalls die Verbeugung: er warf sich nieder, und diese warfen sich ebenfalls mit ihm nieder. Als der Prophet für die zweite Rak'a aufstand, standen diejenigen auf, die mit ihm im Gebet waren und hielten Wache für ihre Brüder, während die andere Gruppe kam und mit dem Propheten die Verbeugung und die Niederwerfungen leisteten. In der Tat befanden sich alle Menschen im Gebet: sie standen aber währenddessen als Wache für einander."
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Sahih
817
'Imran Ihn Husain, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete: "Ich litt an Hämorrhoiden und fragte den Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm, über die Verrichtung des Gebets (in diesem Fall), und er sagte: »Bete im Stehen, und wenn du das nicht kannst, so bete im Sitzen, und wenn du dies auch nicht tun kannst, dann auf der Seite.«"
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Sahih
818
'A'isa, Mutter der Gläubigen, Allahs Wohlgefallen auf ihr, berichtete: "Niemals sah ich den Gesandten Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sitzend _beim Verrichten des Nachtgebets, bis er alt wurde. Da erst rezitierte er die Qur'an-Verse (Ayät) solange im Sitzen bis er die Verbeugung vornehmen wollte. In diesem Fall stand er auf und rezitierte etwa zwischen dreißig und vierzig Ayät, dann machte er anschließend die Verbeugung."
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Sahih
819
'Imran berichtete: "Ich erkundigte mich beim Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm, über das Gebet eines Menschen, der dieses im Sitzen verrichtet, und er antwortete: »Das Verrichten des Gebets im Stehen ist besser; und wer im Sitzen betet, der erhält den halben Lohn desjenigen, der im Stehen betet. Wer aber im Liegen betet, der erhält den halben Lohn desjenigen, der im Sitzen betet.« ... "
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Sahih
820
'Imran Ibn Husain, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete: "Ich litt an Hämorrhoiden und fragte den Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm, über die Verrichtung des Gebets (in diesem Fall), und er sagte: »Bete im Stehen, und wenn du das nicht kannst, so bete im Sitzen, und wenn du dies auch nicht tun kannst, dann auf der Seite.«"
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Sahih
821
Hudaifa, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete: "Der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, pflegte - wenn er ein freiwilliges Gebet in der Nacht (=Tahaggud) verrichten wollte - seinen Mund mit dem Siwäk zu reinigen."
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Sahih
822
'A'isa berichtete: "Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, verrichtete das Gebet in der Nacht in seinem Gemach, dessen Wand ziemlich niedrig war. Als die Leute die Gestalt des Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm, sahen, standen einige von ihnen auf und beteten ihm nach. Am nächsten Morgen sprachen sie davon. In der darauffolgenden Nacht standen wieder einige Leute auf und beteten ihm nach. Dies geschah etwa zwei oder drei Nächte lang; einige Zeit später blieb der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, daheim und ging nicht hinaus. Am nächsten Morgen erklärte er den Leuten diese Angelegenheit und sagte: »Ich fürchtete, das Gebet in der Nacht würde euch zur Pflicht gemacht!«"
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Sahih
823
'A'isa, Allahs Wohlgefallen auf ihr, berichtete: "Der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, verrichtete gewöhnlich dreizehn Rak'a in der Nacht, zu denen solche des Witr und die zwei Rak'a vor dem Morgengebet gehörten."
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Sahih
824
'Abdullah, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete: "Es wurde in Gegenwart des Propheten. Allahs Segen und Friede auf ihm, ein Mann erwähnt, der bis zum Morgen durchschlief und nicht zum Gebet aufstand, da sagte der Prophet: »Satan hat in sein Ohr uriniert.«"
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Sahih
825
Abu Huraira, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete: "Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: »Wenn einer von euch schläft, bindet Satan über seinem Nacken drei Knoten, indem er jeden Knoten mit den Worten schließt: >Dir steht eine lange Nacht bevor, so versinke im Schlaf. < Wenn er aber aufsteht und Allahs gedenkt, so löst sich ein Knoten; wenn er sich für das Gebet wäscht, löst sich ein weiterer Knoten; und wenn er betet, löst sich noch ein Knoten. Morgens fühlt er sich voller Kraft und glückselig, anderenfalls fühlt er sich mißbehaglich und faul.«"
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Sahih
826
Ibn ''Abbas berichtete: "Der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, pflegte, wenn er in der Nacht betete, folgendes Bittgebet zu sprechen: »O Allah mein Gott, Dir gebührt alles Lob. Du bist das Licht der Himmel und der Erde und dessen, was sich in ihnen befindet. Und alles Lob gebührt ja Dir, da Du Der Erhalter der Himmel und der Erde und dessen, was sich in ihnen befindet, bist. Und alles Lob gebührt ja Dir; denn Du bist Die Wahrheit, Deine Verheißung ist die Wahrheit, Dein Wort ist wahr, die Begegnung mit Dir ist wahr, das Paradies ist wahr, das Höllenfeuer ist wahr, die Stunde ist wahr, die Propheten sind wahr, und Muhammad ist wahr. O Allah mein Gott, Dir ergebe ich mich, auf Dich vertraue ich, an Dich glaube ich, zu Dir kehre ich bußfertig zurück, wegen Dir streite ich mit anderen, und Dich nehme ich zum Richter aller Dinge. So vergib mir alles, was ich begangen habe, und was ich noch begehen werde sowie was ich im Geheimen verberge, und was ich offenkundig tue. Du bist wahrlich Der, Der mit allem Guten zuvorkommt, und Du bist wahrlich Der, Der die Macht zum Aufschieben aller Dinge besitzt. Kein Gott ist da außer Dir.«"
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Sahih
827
Ibn ''Abbas, Allahs Wohlgefallen auf beiden, berichtete: "Als ich im Hause meiner Tante Maimüna übernachtete, kam der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, (von der Moschee) nach dem Nachtgebet zurück und verrichtete (zu Hause) vier Rak'a, legte sich anschließend hin und schlief; dann stand er auf zum Beten, und ich schloß mich ihm an, und stellte mich auf seine linke Seite. Er aber nahm mich auf seine rechte Seite und verrichtete fünf Rak'a. Anschließend verrichtete er noch zwei Rak'a und legte sich hin; er schlief ein, und ich hörte seinen Atem.... Danach (stand er auf und) ging hinaus zum Gebet."
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Sahih
828
Ibn ''Abbas, Allahs Wohlgefallen auf beiden, berichtete: "Das Gebet des Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm, bestand gewöhnlich aus dreizehn Rak'a ." Er meinte das Gebet in der Nacht.
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Sahih
829
Ibn ''Abbas, Allahs Wohlgefallen auf beiden, berichtete: "Ich übernachtete bei Maimüna, und als der Prophet kam, erledigte er seine Notdurft, wusch anschließend sein Gesicht und seine Hände und schlief. Er stand wieder nach einer Zeit auf und ging zum Wasserschlauch, öffnete dessen Hals und wusch sich für das Gebet in gemäßigter Weise, d.h. er verbrauchte nicht viel Wasser, dennoch wusch er sich richtig. Er fing an, das Gebet zu verrichten. Ich streckte mich, damit er nicht merkte, daß ich ihn die ganze Zeit gemieden hatte. Dann wusch ich mich fürs Gebet, und als er wieder aufstand, um weiter zu beten, stellte ich mich auf seine linke Seite. Da nahm er mein Ohr in die Hand und führte mich auf seine rechte Seite. Sein Gebet betrug insgesamt dreizehn Rak'a. Danach legte er sich hin und schlief, bis sein Atem hörbar wurde - und dies geschah gewöhnlich, wenn er schlief. Dann rief Bilal zum Gebet. Darauf verrichtete er das Gebet, ohne seine Gebetswäsche (Wudu' ) zu wiederholen. In seinem Bittgebet (Du'ä') pflegte er folgendes zu sprechen: »O Allah mein Gott, gib mir Licht in mein Herz, Licht in meine Augen, Licht in meine Ohren, auf meine rechte Seite Licht, auf meine linke Seite Licht, über mir Licht, unter mir Licht, hinter mir Licht und schenke mir Licht.« Kuraib aber fügte hinzu: »Und andere sieben Dinge sind im Gedächtnis der Menschen noch erhalten.« Später traf ich einen Mann von den Kindern des Al-''Abbas, der mir diese Dinge nannte. Er erwähnte noch >...in meine Nerven, in mein Fleisch, in mein Blut, in mein Haar, in meine Haut< und noch andere zwei Teile."
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Sahih
830
Masruq berichtete: "Ich erkundigte mich bei 'A'isa, Allahs Wohlgefallen auf ihr, über das Gebet in der Nacht des Gesandten Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, und sie antwortete: »(Er verrichtete verschiedentlich) sieben, neun und elf (Rak'a) außer den beiden (freiwilligen) Rak'a vor dem Morgengebet.«"
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Sahih
831
Masruq berichtete: "Ich fragte 'A'isa, Allahs Wohlgefallen auf ihr: »Welche Tat liebte der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, am meisten?« Sie antwortete: »Die dauerhafte!« Ich fragte weiter: »Wann stand er in der Nacht zum Beten auf?« Sie sagte: »Er stand auf, sobald er den Hahn krähen hörte.«"
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Sahih
832
Gundub berichtete: "Der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, erkrankte und verrichtete während dessen nicht das Gebet in der Nacht für eine Nacht oder für zwei Nächte lang." [Das Gebet in der Nacht und das Nachtgebet dürfen nicht miteinander verwechselt werden; denn es handelt sich beim Nachtgebet um ein Pflichtgebet, das man nicht unterlassen darf, während es sich beim anderen um ein freiwilliges Gebet handelt, das man fallen lassen darf]
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Sahih
833
'Itban Ibn 'Malik berichtete: "Der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, war bei mir zu Hause auf Besuch und sagte zu mir: »In welchem Teil deiner Wohnung hast du es gern, daß ich dort für dich bete?« Da zeigte ich ihm den Platz, und der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sprach zunächst den Takbir; wir bildeten eine Reihe hinter ihm, und er betete zwei Rak'a "
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Sahih
834
Ibn 'Umar berichtete, daß der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Verrichtet einen Teil eurer Gebete in euren Wohnungen und macht sie nicht zu Friedhöfen."
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Sahih
835
Mahmud Ibn Ar-Rabi' Al-Ansaryy berichtete, daß der blinde 'Itban Ibn 'Malik seine Leute im Gebet zu leiten pflegte, und daß er eines Tages zum Gesandten Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "O Gesandter Allahs, manchmal ist es sehr dunkel und regnet in Strömen, und ich bin ein erblindeter Mann. Ich bitte dich daher, o Gesandter Allahs, daß du das Gebet an einem Platz in meiner Wohnung verrichtest, den ich dann zu einer Gebetsstätte mache." Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, kam dann zu ihm und sagte: "Wo hättest du es gern, daß ich das Gebet verrichte?" Er zeigte dann auf einen Platz in der Wohnung, und der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, verrichtete dort das Gebet.
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Sahih
836
Gebet mit Kindern Abu Qatada Al-Ansaryy berichtete, daß der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, betete, während er (das Kind) Umama, Tochter der Zainab, Tochter des Gesandten Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, trug ...: Wenn er sich niederwarf, legte er sie hin, und wenn er wieder aufstand, trug er sie wieder.
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Sahih
837
Sa'id Abu Maslama berichtete: "Ich fragte Anas, ob der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, das Gebet mit seinen Schuhen verrichtet hätte, und er sagte: »Ja!«"
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Sahih
838
'Abbäd Ibn Tamim berichtete von seinem Onkel, daß der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, zum Verrichten des Gebets um Regen (Istisqa') hinausging, die Gebetsrichtung (Qibla) einnahm und dafür sein Obergewand wendete. Er verrichtete ein Gebet mit zwei Rak'a, in denen er den Qur'an mit lauter Stimme rezitierte.
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Sahih
839
Anas Ibn 'Malik berichtete: "Ein Mann trat (in die Moschee) am Freitag durch eine Tür ein, die sich gegenüber dem Podest (Mimbar) befand, auf der der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, stand und predigte. Der Mann blieb vor dem Gesandten Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, stehen und sagte: »O Gesandter Allahs, das Vieh ist verendet, und wir sind ratlos geworden, so bitte Allah darum, daß Er uns Rettung bringt!« Da erhob der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, seine Hände und sagte: »O Allah unser Gott, gib uns Wasser! O Allah unser Gott, gib uns Wasser! O Allah unser Gott, gib uns Wasser!«" Anas berichtete ferner: "Bei Allah, und es gab am Himmel weder Wolken noch eine Spur davon noch sonst andere Zeichen, und es gab zwischen uns und dem Berg Sal' keinerlei Häuser, die so hoch oder tief waren (um unsere Aussicht zu hindern). Da erschien dahinter eine Riesenwolke, die die Mitte des Himmels einnahm, sich ausbreitete und anschließend Regen spendete. Bei Allah, und wir sahen die Sonne eine Woche lang nicht. An dem darauffolgenden Freitag kam ein Mann durch dieselbe (Moschee-)Tür, während der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, dort stand und seine Predigt hielt. Der Mann stand vor ihm und sagte: »O Gesandter Allahs, unsere Güter sind vernichtet, und wir sind von der Außenwelt abgeschnitten, so bitte Allah darum, daß Er den Regen zurückhält.« Da erhob der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, seine Hände und sagte: »O Allah unser Gott, laß es um uns, nicht über uns regnen. O Allah unser Gott, laß es auf Höhen, Rinnen, Täler und Pflanzengewächs regnen.« Da hörte es auf zu regnen, und wir gingen hinaus in die Sonne spazieren." Sank fragte Anas: "War es derselbe Mann gewesen, der da zuerst kam?" Anas antwortete: "Ich weiß es nicht!"
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Sahih
840
Ibn ''Abbas, Allahs Wohlgefallen auf beiden, berichtete: "Ich wußte anhand des Takbir s, daß das Gebet des Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm, beendet war."
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Sahih
841
Anas berichtete, daß der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Streckt euch gerade bei der Niederwerfung und keiner von euch soll seine Arme wie ein Hund auf den Boden legen; und wenn einer spucken will, soll er dies weder vor sich noch auf seine rechte Seite tun; denn er befindet sich in einem vertraulichen Gespräch mit seinem Herrn!"
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Sahih
842
'Abdullah Ibn Abi Qatada berichtete von seinem Vater, daß der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Wenn die Iqama ertönt, so steht nicht auf (zum Gebet), bis ihr mich seht, und verhaltet euch dabei ruhig."
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Sahih
843
Anas Ibn 'Malik sagte: "Niemals habe ich hinter einem Imam gebetet und dies am leichtesten und vollkommensten empfunden, wie hinter dem Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm. Wann immer er das Weinen eines Kindes hörte, faßte er es kürzer, um die Mutter des Kindes nicht zu verwirren."
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Sahih
844
'Malik Ibn Al-Huwairit berichtete: "Ich kam mit einer Schar von meinem Stamm zum Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm, und wir hielten uns bei ihm zwanzig Nächte auf. Er war barmherzig und lieb. Als er aber bemerkte, daß wir uns nach unseren Angehörigen sehnten, sagte er: »Kehret zurück und haltet euch auf unter den Euren: unterweist sie und betet; bei der Fälligkeit des Pflichtgebets soll einer von euch zum Gebet rufen und der älteste von euch soll das Gebet leiten.«"
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Sahih
845
Gabir Ibn 'Abdullah berichtete, daß Mu'ad Ibn Gabal, gewöhnlich mit dem Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm, betete und anschließend zu seinen Leuten zurückkehrte, um für sie das Gebet zu leiten.
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Sahih
846
Anas Ibn 'Malik berichtete: "Wir verrichteten das Gebet mit dem Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm, und einige von uns pflegten bei der Niederwerfung - auf Grund der starken Hitze - den Zipfel ihres Kleids auf den Boden in Stirnhöhe zu legen."
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Sahih
847
Ibn 'Umar, Allahs Wohlgefallen auf beiden, berichtete, daß der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Verrichtet einige eurer Gebete in euren Wohnungen und macht sie nicht zu Friedhöfen."
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Sahih
848
Gebetsrichtung 'A'isa berichtete: "Der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, stand im Gebet, während ich quer vor ihm auf seinem Bett lag. Wenn er das Witr-Gebet verrichten wollte, weckte er mich, und ich verrichtete mit ihm dieses Witr-Gebet."
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Sahih
849
'Abdullah Ibn 'Umar berichtete: "Während sich die Leute beim Morgengebet (Subh) in (der Moschee von) Qubä' befanden, kam jemand zu ihnen und sagte: »Auf den Gesandten Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, ist in dieser Nacht etwas vom Qur'an herabgesandt worden und ihm wurde darin befohlen, daß er die Ka'ba-Richtung einnehmen soll. Da nahmen die Leute diese Richtung ein, während ihre Gesichter kurz zuvor nach Palästina gerichtet waren; so drehten sie sich nunmehr zur Ka'ba .«"
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Sahih
850
Abu Ayyub Al-Ansaryy berichtete, daß der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Wenn ihr euch am Ort zur Verrichtung der Notdurft befindet, so stellt euch weder mit dem Gesicht noch mit dem Rücken zur Gebetsrichtung (Qibla), sondern zur östlichen oder westlichen Richtung." Abu Ayyub berichtete ferner: "Als wir nach Syrien kamen, fanden wir Aborte, die in Richtung Qibla gebaut worden waren; so mußten wir uns von der Richtung geringfügig abweichend hinstellen und Allah um Vergebung bitten."
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Sahih
851
Abu Guhaim berichtete: "Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: »Wenn derjenige, der vor einem Betenden hergeht, wüßte, was er für eine Missetat auf sich lädt, so würde er es vorziehen, vierzig (...) stehen zu bleiben, als vor dem Betenden herzugehen.« Abu An-Nadr fügte hinzu: »Ich weiß nicht, ob der Prophet dabei vierzig Tage, Monate oder Jahre erwähnt hätte!«"
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Sahih
852
Al-'Bara' Ibn 'Azib, Allahs Wohlgefallen auf beiden, berichtete: "Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, betete in der Regel sechzehn oder siebzehn Monate lang in Richtung Bait Al-Maqdis (= Jerusalem), während er es sehr gern gehabt hätte, wenn er in Richtung Ka'ba hätte beten dürfen. Dies war der Anlaß, daß Allah den Vers >Wir sehen, wie dein Gesicht sich dem Himmel suchend zukehrt ...< (Qur'an 2:144) offenbarte. Auf Grund dessen verrichtete er das Gebet in Richtung Ka'ba. Jedoch die Toren unter den Menschen - und diese sind die Juden - sagten: >Was hat sie bewogen, sich von ihrer Qibla abzuwenden, nach der sie sich bisher gerichtet hatten?< Sprich: >Allah gehört der Osten und der Westen; Er leitet, wen Er will, zu einem geraden Weg.< (Qur'an 2:142). Nach diesem Ereignis betete ein Mann mit dem Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm, und als er nach dem Gebet wegging, kam er auf seinem Weg an Leuten von den Al-Ansar vorbei, die gerade dabei waren, das Nachmittagsgebet ('Asr) in Richtung Bait Al- Maqdis zu verrichten; so sagte er zu ihnen, er bezeuge es, daß er mit dem Propheten. Allahs Segen und Friede auf ihm, gebetet und dabei die Ka'ba -Richtung eingenommen habe. Dann fingen die Leute an, ihre Richtung so zu ändern, daß sie letzten Endes allesamt in Ka'ba -Richtung standen."
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Sahih
853
Anas berichtete, daß der Prophet Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm. Nasenschleim an der Qibla -Wand sah, und deshalb so entsetzt war, daß die Entsetzung auf seinem Gesicht erkennbar wurde. Er stand auf, kratzte diesen eigenhändig ab und sagte: "Wenn einer von euch im Gebet steht, führt er ein vertrauliches Gespräch mit seinem Herrn - und somit ist sein Herr zwischen ihm und der Qibla; so soll keiner von euch nach vorne in Richtung Qibla spucken, sondern nach links oder unter seine Füße." Der Prophet nahm anschließend den Zipfel seines Kleides, spuckte (demonstrativ) hinein, legte seine Teile aufeinander und sagte: "Oder er macht es so! "
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Sahih
854
Anas Ibn 'Malik berichtete, daß der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Mir ist befohlen worden, daß ich die Menschen solange bekämpfe, bis sie sagen: >Kein Gott ist da außer Allah<. Und wenn sie dies gesagt haben und beten, wie wir beten, unsere Gebetsrichtung (Qibla) einnehmen und die Opfertiere schlachten wie wir dies tun, so ist uns (Muslimen) die Verletzung ihres Bluts- und Eigentumsrechtes verboten - es sei denn, daß sie gegen das Recht verstoßen - und die Abrechnung mit ihnen wird nur von Allah gemacht."
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Sahih
855
'A'isa berichtete, daß der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Bilal ruft noch während der Nacht, so esset und trinket, bis Ibn Umm Maktüm zum Gebet ruft."
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Sahih
856
'Ata' Ibn ''Abbas _und Gabir Ibn 'Abdullah berichteten: "Sowohl am Festtag des Fastenbrechens ('Idu-1-fitr) als auch am Tage des Opferfestes ('Idu-1-adha), gab es gewöhnlich keinen Gebetsruf."
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Sahih
857
'Abdullah Ibn Abi Qatada berichtete von seinem Vater, daß der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Wenn die Iqama ertönt, so steht nicht auf (zum Gebet), bis ihr mich seht."
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Sahih
858
'Abdullah Ibn Mas'ud berichtete, daß der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Keiner von euch - oder keiner unter euch - soll seinen Suhür (Mahlzeit im letzten Teil der Nacht) unterbrechen, wenn er den Gebetsruf durch Bilal hört; denn er verkündet die Zeit -oder ruft -noch während der Nacht, damit er den Betenden aufmerksam macht und aber auch den Schlafenden weckt..."
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Sahih
859
Abu Huraira berichtete, daß der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Wenn ihr die Iqama hört, so geht zum Gebet ruhig und würdig, und seid nicht hastig. Was ihr von dem Gebet noch schafft, das verrichtet ihr (mit der Gemeinschaft); was ihr aber versäumt habt, das holt ihr nach."
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Sahih
860
Abu Sa'id Al-Hudryy berichtete, daß der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Wenn ihr den Gebetsruf hört, so sprecht das gleiche, was der Mu'addin sagt."
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Sahih
861
Al-Mäzinyy hörte von seinem Vater, daß Abu Sa'id Al-Hudryy ihm folgendes sagte: "Ich sehe, daß du Schafe und die Wüste liebst. Wenn du also bei deinen Schafen bist - oder dich in deiner Wüstengegend aufhältst - und zum Gebet rufen willst, so erhebe deine Stimme mit diesem Ruf; denn nichts unter den Ginn, den Menschen und den übrigen Dingen hört die Stimme des Gebetsrufers (Mu'addin), ohne daß dies von ihm am Tage der Auferstehung bezeugt werden wird." Abu Sa'id fügte hinzu: "Dies habe ich von dem Gesandten Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, gehört."
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Sahih
862
Anas Ibn 'Malik sagte: "Wenn der Gebetsrufer aufhörte, standen einige Gefährten des Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm, im Gebet und bevorzugten dabei die Nähe der Tragpfeiler als Schutzstelle. Sie hielten sich solange bei der Verrichtung der zwei Rak'a vor dem Abendgebet auf, bis der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, herauskam. Zu diesem Zeitpunkt war zwischen dem Gebetsruf und der Iqama eine nicht allzulange Zeit."
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Sahih
863
Anas sagte: "Bilal wurde angewiesen, den Wortlaut des Gebetsrufs jeweils in gerader Zahl zu wiederholen und den Wortlaut für die Aufforderung zur Verrichtung des Gebets (Iqama) jeweils in ungerader Zahl zu sprechen, und zwar mit Ausnahme des Satzes >qad qämati—s-saläh (= das Gebet wird nunmehr verrichtet)<."
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Sahih
864
Ibn 'Umar pflegte folgendes zu erzählen: "Als die Muslime anfangs nach Al-Madina kamen, versammelten sie sich und warteten auf die Fälligkeit des Gebets; denn damals wurde zum Gebet nicht gerufen. Eines Tages redeten sie miteinander darüber, und einige von ihnen schlugen vor, daß sie zu diesem Zweck eine Glocke benutzen sollten, wie die Christen es tun, während andere von einem Blashorn sprachen, das die Juden zu diesem Zweck verwenden. 'Umar aber sagte: »Geht es nicht, daß ihr einen Mann hinausschickt, der zum Gebet ruft?« Darauf sagte der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm: »O Bilal, stehe auf und rufe zum Gebet!«"
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Sahih
865
Näfi' berichtete, daß Ibn 'Umar in einer kalten und stürmischen Nacht zum Gebet rief, und anschließend zum Wortlaut des Adän den Satz sprach: >alä sallü fi-r-Rihäl (= sorgt dafür, daß ihr in euren Quartieren betet).< Er bemerkte danach, daß der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, dem Gebetsrufer in einer kalten und regnerischen Nacht die Anweisung gegeben hatte, folgenden Satz zu sprechen: >alä sallü fi-r-Rihäl <.
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Sahih
866
Yahya sagte: "... Dies wurde auch von einigen seiner Gefährten erzählt: »Wenn er (der Mu'addin) sagte: »hayy 'ala-s-Saläh (= kommt her zum Gebet)«, dann sagte er (der Gesandte Allahs): >lä haula wa la quwwata illa billah (= es gibt keine Macht und keine Kraft außer durch Allah).<«" Yahya fügte hinzu: "Genauso hörten wir euren Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm, sprechen."
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Sahih
867
Gabir Ihn 'Abdullah berichtete, daß der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Wer beim Hören des Gebetsrufs sagt: >Allahumma rabba hädihi-d-da'wati-t tämma, wa-s-saläti-1-qä'ima, äti Muhammadan al-wasilata wa-1-fadila, wa-b'athu maqämam-mahmüdan alladi wa'attah (= O Allah, Herr dieses vollkommenen Glaubens und des immerwährenden Gebets, gib Muhammad die Rangstellung im Paradies und die Gnadenfülle und erwecke ihn [am Tage des Jüngsten Gerichts] zu einer ruhmvollen Stellung, die Du ihm zugesprochen hast)<, dem steht meine Fürbitte (Safä'a) am Tage des Jüngsten Gerichts zu."
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Sahih
869
'A'isa und 'Abdullah Ibn ''Abbas berichteten: "Als der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, im Sterben lag, nahm er eines seiner Kleidungsstücke und bedeckte damit sein Gesicht; als dies ihm aber lästig wurde, nahm er es von seinem Gesicht ab und sagte -während er in dieser Lage war: »Allahs Fluch ist deshalb auf die Juden und die Christen ergangen, weil sie die Gräber ihrer Propheten zu Gebetsstätten gemacht haben.« Er warnte damit vor der Tat, die sie begangen haben!"
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Sahih
870
Abu Huraira berichtete, daß der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Allah möge die Juden verdammen; denn sie machten die Gräber ihrer Propheten zu Gebetsstätten!"
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Sahih
871
Sa'id Ibn Al-Harit berichtete, daß er Gabir Ibn 'Abdullah, Allahs Wohlgefallen auf beiden, fragte, ob die Gebetswaschung dadurch fällig werden wurde, wenn man etwas ißt, das durch das Feuer gar wurde, und er sagte: "Nein! Wir haben normalerweise solches Essen zu Lebzeiten des Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm, selten gefunden. Wenn dies aber der Fall war, so haben wir keine Tücher (zum Abwischen) gehabt, außer unseren Händen, Armen und Füßen. So haben wir gebetet, ohne vorher die Gebetswaschung (Wudu' ) vorgenommen zu haben."
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Sahih
872
Suwaid berichtete: "Wir zogen mit dem Gesandten Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, nach Haibar, und als wir in As-Sahbä' ..., das von Haibar nicht weit entfernt ist, ankamen, ließ der Prophet das Essen bringen, und dieses war nichts anderes als ein Mehlbrei, den wir zusammenrührten und aßen. Danach ließ er Wasser bringen, von dem er seinen Mund spülte, und wir davon ebenfalls den Mund spülten. Anschließend leitete er für uns das Abendgebet, ohne vorher die Gebetswaschung (Wudu' ) vorgenommen zu haben."
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Sahih
873
Humrän, Sklave des 'Utman berichtete, daß 'Utman Ibn 'Affan, für sich Wasser holen ließ, etwas davon in seine beiden Handkellen goß, womit er seine Hände wusch und diesen Vorgang dreimal wiederholte; er führte dann seine Rechte in das Gefäß, nahm Wasser und rechten Unterarm, dann nahm er Wasser in die Hand und wusch damit seinen linken Unterarm. Dann strich er über seinen Kopf. Danach nahm er wieder Wasser in die Hand, verteilte es auf seinen rechten Fuß und wusch ihn, nahm dann Wasser in die Hand und wusch damit seinen Fuß, d.h. den linken. Anschließend sagte er: "Genauso sah ich den Gesandten Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, als er den Wudu' vorgenommen hatte."
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Sahih
874
Ibn ''Abbas berichtete: "Der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, wusch sich jeweils nur einmal in jedem Wudu' -Abschnitt."
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Sahih
875
Nu'aim Al-Mugmir berichtete: "Ich stieg mit Abu Huraira auf das Dach der Moschee; er beendete dort seinen Wudu' und sagte anschließend: »Ich hörte den Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagen: >Die Angehörigen meiner Umma werden am Tage der Auferstehung aufgerufen, und sie werden mit einem Mal auf der Stirn und einem Reifen am Fußgelenk - als Spuren des Wudu' erscheinen. Wer von euch dann die Dauer seiner Niederwerfung (Sugüd) verlängern kann, der soll es tun.<«"
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Sahih
876
'Abdullah berichtete: "Ich fragte den Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm: »Welche Tat wird von Allah, Allmächtig und Erhaben ist Er, am meisten geliebt?« Der Prophet sagte: »Die Verrichtung des Gebets zur richtigen Zeit!« Ich fragte weiter: »Welche dann?« Und er sagte: »Die gütige Behandlung der Eltern!« Ich sagte: »Welche dann?« Er sagte: »Der Gihäd auf dem Wege Allahs!« Er sprach über diese, und wenn ich ihn noch mehr gefragt hätte, hätte er mir mehr davon erwähnt."
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Sahih
877
'Abdullah Ibn 'Umar und sein Vater berichteten, daß der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Wenn bei euch eine große Hitze herrscht, so suchet eine kühle Zeit für die Verrichtung des Gebets; denn die starke Hitze ist ein Hauch des Höllenfeuers."
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Sahih
878
^Abdullah Ibn Maslama berichtete: "Ich las 'Malik etwas vor und berichtete ihm von Ibn Sihab , daß 'Umar Ibn 'Abdu-l-'Aziz eines Tages das Gebet von seiner vorgeschriebenen Zeit verschob. Als 'Urwa Ibn Az-Zubair bei ihm eintrat, erzählte er ihm, daß Al-Mugira Ibn Su'ba eines Tages -als er noch im Irak war - das Gebet von seiner vorgeschriebenen Zeit verschob, und dabei geschah es, daß Abu Mas'ud Al-Ansaryy das gerade bemerkte, als er bei ihm eintrat und daraufhin sagte: »Was ist das Muglra! Hast du das nicht gewußt, daß Gibril (Gabriel) (auf unsere Erde) herabkam und beteje, und danach betete auch der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm. Er (Gibril) betete (zum zweiten Mal), weiter, und danach betete auch der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm. Er (Gibril) betete (zum dritten Mal), weiter, und demnach betete auch der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm. Er (Gibril) betete (zum vierten Mal), weiter, und danach betete auch der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm. Er (Gibril) betete (zum fünften Mal), weiter, und demnach betete auch der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, und sagte er anschließend: >Dies ist das, was mir befohlen wurde.<« Darauf sagte 'Umar zu 'Urwa: »Ich weiß, wovon du redest! Ist es auch Gibril gewesen, der dem Gesandten Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, die Gebetszeiten festgelegt hatte?« 'Urwa erwiderte: »So ist es, wie auch Baslr Ibn Abi Mas'ud von seinem Vater berichtete.«"
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Sahih
879
Abu Darr sagte: "Der Mu'addin des Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm, rief zum Gebet, und der Prophet sagte: »Warte ab bis zur Kühle! Warte ab bis zur Kühle! ... Die starke Hitze ist ein Hauch des Höllenfeuers. Wenn bei euch eine große Hitze herrscht, so suchet eine kühle Zeit für die Verrichtung des Gebets.« ..."
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Sahih
880
Abu Musa Al-As'aryy berichtete, daß der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Das Gleichnis desjenigen (Gläubigen), der den Qur'an rezitiert, ist das einer Zitrusfrucht, welche wohlriecht und gut schmeckt. Und das Gleichnis desjenigen (Gläubigen), der den Qur'an nicht rezitiert, ist das einer Dattel, die gut schmeckt, aber keinen Duft hat. Und das Gleichnis eines Brechers des Gebotes (Allahs), der den Qur'an rezitiert, ist das einer Zitronenmelisse (Raihäna), die wohlriecht, aber bitter schmeckt. Und das Gleichnis eines Brechers des Gebotes (Allahs), der den Qur'an nicht rezitiert, ist das einer Koloquinte (Hanzala), die bitter schmeckt und gar keinen Duft hat."
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Sahih
882
Von Abu Huraira 'Abdu-r-Rahman Ibn Sahr, Allahs Wohlgefallen auf ihm: Ich hörte den Gesandten Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagen: "Was ich euch verboten habe, davon haltet euch fern, und von dem, was ich euch aufgetragen habe, führt aus, so viel ihr vermögt. Diejenigen, die vor euch waren, richteten ihre überflüssigen Fragen und ihre Meinungsverschiedenheiten mit ihren Propheten zugrunde."
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Sahih
883
Von Abu Ta'laba Al-Husanyy Gurtüm Ibn Näsir, Allahs Wohlgefallen auf ihm: Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Wahrlich, Allah, der Erhabene hat (euch) Pflichten auferlegt, so vernachlässigt sie nicht. Er hat Grenzen gesetzt, so überschreitet sie nicht. Er hat Dinge verboten, so begeht sie nicht. Er hat über Dinge geschwiegen, aus Erbarmen für euch, nicht auf Grund des Vergessens, so forscht nicht danach." (Dar).. Abu Huraira, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete, daß der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Allah, Hocherhaben ist Er, sagte: »Ich erfülle die guten Erwartungen, die Mein Diener in sich über Mich hat; und Ich bin mit ihm, wenn er Meiner gedenkt: wenn er in seinem Herzen Meiner gedenkt, dann gedenke auch Ich seiner bei Mir Selbst. Und wenn er Meiner in einer Versammlung gedenkt, so gedenke auch Ich seiner in einer Versammlung, die besser ist als jene. Und wenn er Mir um eine Handspanne entgegenkommt, dann komme Ich ihm eine Elle entgegen. Und wenn er Mir um eine Elle entgegenkommt, dann komme Ich ihm zwei Armlängen entgegen. Und wenn er auf Mich schreitend zukommt, dann komme Ich eilend zu ihm.«"
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Sahih
884
Abu Musa, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete, daß der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Das Gleichnis dessen, der seines Herrn gedenkt, und dessen, der seines Herrn nicht gedenkt, ist wie solches eines Lebenden und eines Toten."
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Sahih
886
Abu Huraira berichtete, daß der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Allah, Hocherhaben ist Er, sagt: »Mein gläubiger Diener, dem Ich einen geliebten Menschen entriß, und er dies in Erwartung Meines Lohns geduldig ertrug, hat bei Mir keinen anderen Lohn zu erwarten, als das Paradies.«"
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Sahih
887
Abu Sald Al-Hudryy, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete: "Einige Leute von den Al-Ansar bettelten den Gesandten Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, an, und er gab ihnen. Sie bettelten ihn abermals an, und er gab ihnen weiter. Als sie ihn nochmal anbettelten, gab er ihnen wieder, bis alles ausging, was er besaß; dann sagte er zu ihnen: »Wenn ich etwas an Gütern besäße, so würde ich es euch nie vorenthalten. Und wer immer sich zurückhält, dem erspart Allah das Erbetteln bei den anderen. Und wer immer sich genügsam verhält, dem gibt Allah reichlich. Wer sich geduldig verhält, dem gibt Allah die Kraft dazu. Keinem wird etwas Besseres und Reichlicheres gegeben als die Geduld.«"
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Sahih
888
Anas Ibn 'Malik , Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete, daß der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, an einer Frau vorbeiging, die an einem Grab weinte; er sagte zu ihr: "Fürchte Allah und sei geduldig!" Die Frau erwiderte: "Laß mich in Ruhe; denn du bist von meinem Unglück nicht betroffen, und du kennst es auch nicht." Einer sagte zu ihr: "Er ist doch der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm!" Sie suchte dann den Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm, auf und fand dort vor, daß keine Wächter vor seiner Tür standen. Sie sagte zu ihm: "Ich habe dich nicht erkannt!" Der Prophet sagte zu ihr: "Wahrlich, die Geduld als solche gilt es nur bei der ersten Erschütterung zu haben!"
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Sahih
889
Anas Ibn 'Malik , Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete, daß der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, an einer Frau vorbeiging, die an einem Grab weinte; er sagte zu ihr: "Fürchte Allah und sei geduldig!"
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Sahih
890
Usaid Ibn Hudair berichtete: "Ein Mann kam zum Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm, und sagte: »O Gesandter Allahs, du hast den Soundso mit einer Aufgabe beauftragt und mich hast du mit keiner beauftragt.« Der Prophet sagte: »Ihr werdet nach mir sehen, daß es für manche Menschen gewisse Vorrechte geben wird, so harrt aus in Geduld, bis ihr mir wieder (am Tage des Jüngsten Gerichts) begegnet werdet."
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Sahih
892
Abu Musa Al-As'aryy berichtete, daß der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Speist den Hungrigen, besucht den Kranken und lasset den Gefangenen (bzw. Sklaven) frei."
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Sahih
893
Abu Sa'id Al-Hudryy berichtete, daß der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Es gibt keinen Kalif, der nicht in seiner Amtsführung zwei Gefolgschaften hat: Die eine Gefolgschaft spornt ihn zum Guten an und bewegt ihn dazu; und die andere Gefolgschaft spornt ihn zum Bösen an und bewegt ihn dazu. Unfehlbar ist aber nur derjenige, den Allah unfehlbar macht."
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Sahih
894
'A'isa, Allahs Wohlgefallen auf ihr, berichtete, daß der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Wer gelobt Allah gegenüber gehorsam zu sein, der soll Ihm gehorsam sein. Und wer gelobt Allah gegenüber ungehorsam zu sein, der soll Ihm nicht ungehorsam sein."
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Sahih
895
'Abdullah Ibn 'Umar, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete, daß der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Hören und Gehorchen ist jedem muslimischen Menschen in alledem Pflicht, was er mag und was er nicht mag, solange von ihm keine sündhafte Tat verlangt wird. Wird von ihm eine sündhafte Tat verlangt, so ist er zum Hören und Gehorchen nicht verpflichtet."
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Sahih
896
'Alyy, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete: "Der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, entsandte eine Kampftruppe, setzte über sie einen Mann aus den Al-Ansar ein, und gab den Leuten seine Anweisungen dazu, daß sie ihm Gehorsam leisten sollen. Später wurde dieser zornig über sie und sagte zu ihnen: »Seid ihr nicht vom Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm, dazu verpflichtet, mir Gehorsam zu leisten?« Die Leute sagten: »Ja!« Der Mann sagte: »Dann sammelt für mich Brennholz!« Die Leute sammelten das Brennholz. Er sagte weiter: »Zündet ein Feuer an!« Die Leute zündeten es an. Der Mann sagte: »Geht ins Feuer!« Die Leute hätten dies beinahe getan. Nur einige von ihnen hielten die anderen davon zurück und sagten: »Wir ergriffen die Flucht zum Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm, um uns vor dem Feuer zu retten!« Währenddessen ging das Feuer aus, und der Zorn des Mannes ließ nach. Als der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, davon erfuhr, sagte er: »Wenn sie ins Feuer gegangen wären, wären sie nicht bis zum Tage der Auferstehung herausgekommen! Gehorsam ist nur im guten Sinne.«"
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Sahih
897
'Ubaida Ibn As-Samit, Allahs Wohlgefallen auf ihm, der an der Schlacht von Badr teilgenommen und zu den Gruppenführern (Naqlb) in der Nacht von Al'aqaba gehört hatte, berichtete: "Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte vor einer Gruppe seiner Gefährten, die sich um ihn scharte: »Leistet mir den Treueschwur, daß ihr Allah weder etwas zur Seite stellt noch stehlt noch Unzucht begeht noch eure Kinder tötet noch Schändlichkeiten durch eure Hände und zwischen euren Beinen begeht, und daß ihr euch mir gegenüber im guten Sinne nicht ungehorsam verhaltet. Wer von euch dies erfüllt, der hat seinen Lohn von Allah zu erwarten, und wer immer etwas davon begeht und dafür eine Strafe in dieser Welt erleidet, so gilt diese für ihn als Sühne. Begeht einer aber eine Tat davon und wird von Allah vor der Öffentlichkeit geschützt, so ist das Urteil bei Allah: wenn Er will, vergibt Er ihm; und wenn Er will, bestraft Er ihn.« So haben wir aufgrunddessen den Treueschwur geleistet."
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Sahih
898
Abu Huraira berichtete, daß der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Jeder in meiner Umma wird ins Paradies eintreten, mit Ausnahme desjenigen, der es ablehnt!" Die Leute sagten: "O Gesandter Allahs, wer lehnt es ab?" Er sagte: "Wer mir Gehorsam leistet, der tritt ins Paradies ein, und wer mir Ungehorsam leistet, der hat es abgelehnt."
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Sahih
899
Abu Huraira, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete, daß der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Wer mir Gehorsam leistet, der leistet in Wirklichkeit Gehorsam gegenüber Allah; und wer mir Ungehorsam leistet, der leistet in Wirklichkeit Ungehorsam gegenüber Allah. Und wer demjenigen Amir, den ich eingesetzt habe, Gehorsam leistet, der leistet in Wirklichkeit Gehorsam mir gegenüber; und wer demjenigen Amir, den ich eingesetzt habe, Ungehorsam leistet, der leistet in Wirklichkeit mir gegenüber Ungehorsam."
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Sahih
900
Abu Huraira, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete: "Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: »Jeder wird in das Paradies gehen, mit Ausnahme derer, die es ablehnen« Die Leute fragten: »Und wer wird es ablehnen?« Er sagte: »Wer mir Gehorsam leistet, der geht ins Paradies, und wer mir Ungehorsam leistet, der hat es abgelehnt.«"
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Sahih
901
Anas Ibn 'Malik , Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete, daß der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Höret und gehorcht, auch dann, wenn über euch ein abessinischer Sklave, dessen Kopf wie eine Rosine aussähe, eingesetzt würde."
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Sahih
903
Ganr Ibn 'Abdullah Al-Bagally berichtete: "Ich schwor dem Gesandten Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, Gehorsam und Treue zu leisten, und der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, fügte hinzu: »Soweit du es vermagst.« Und er befahl mir noch hinzu, jedem Muslim den aufrichtigen Rat zu geben."
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Sahih
904
Gunaid Ibn Abi Umayya berichtete: "Wir besuchten 'Ubaida Ibn As- Samit als er krank war und sagten zu ihm: »Es möge dir oft Frieden geben! Bitte erzähle uns etwas von dem, was du vom Gesandten Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, gehört hast!« 'Ubaida sagte daraufhin: »Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, ließ uns zu sich rufen, um von uns den Treueschwur abzunehmen. Zu den Dingen, zu denen wir uns verpflichtet haben, gehört, daß wir ihm gehorsam und treu sind in Krieg und Frieden, sowie in Not und Wohlstand, und daß wir ihm vor uns selber den Vorrang geben, und daß wir nicht die Macht denjenigen streitig machen, denen diese zusteht, außer, wenn wir den offenkundigen Unglauben erkennen und dafür im Besitz eines offenkundigen Beweises Allahs sind.«"
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Sahih
905
Abu Huraira berichtete, daß der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Die Zeit rückt näher, die Taten werden immer weniger, der Geiz wird überall anzutreffen sein, und der Harag wird sich vermehren." Die Leute fragten: "Was ist ein Harag?" Der Prophet sagte: "Der Mord, der Mord!"
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Sahih
907
Anas berichtete, daß der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, folgendes zu sagen pflegte: "O Allah, mein Gott, ich nehme meine Zuflucht bei Dir vor der Trübsal und der Traurigkeit, der Unfähigkeit und der Trägheit, der Feigheit und dem Geiz, der Überschuldung und dem Unbeholfensein gegenüber den (anderen) Männern."
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Sahih
909
Abu Huraira berichtete: "Ich sagte: »O Gesandter Allahs, ich höre viele Hadite von dir, doch vergesse ich sie.« Er sagte: »Breite dein Gewand aus.« Ich habe dies getan, und er machte mit seinen Händen eine Bewegung, als füllte er etwas in mein Gewand, dann sagte er: »Nun lege seine Enden übereinander.« Das tat ich, und seither habe ich nie mehr etwas vergessen."
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Sahih
910
Ibn ''Abbas berichtete: "Ich bemerkte, daß der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, zu seiner Notdurft austrat; so sorgte ich für das Wudu' -Wasser und stellte ihm das Gefäß zu seiner Verfügung hin. Der Prophet fragte nach dem Stifter dieser Tat. und als ihm eine Mitteilung darüber gemacht wurde, sagte er: »O Allah, schenke ihm Gelehrsamkeit in der Religion.«"
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Sahih
911
Mu'äwiya hielt eines Tages eine Rede, in der er sagte: "Ich hörte den Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagen: »Wenn Allah jemandem Gutes zuteil werden lassen will, den läßt Er die Religion gut begreifen. Ich bin wahrlich nur ein Übermittler, und Allah ist der Gebende. Und diese Umma wird nicht aufhören, solange auf der Durchsetzung der Sache Allahs zu beharren, ohne daß sie durch ihre Gegner Schaden erleidet, bis der Befehl Allahs ergeht.«"
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Sahih
912
'Abdullah Ibn 'Amr Ibn AI'Äs sagte: "Ich hörte den Gesandten Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, folgendes sagen: »Wahrlich, Allah nimmt das Wissen nicht hinweg, indem Er es aus dem Gedächtnis der Menschen herausreißt, sondern Er nimmt das Wissen hinweg, indem Er die Gelehrten sterben läßt; und wenn keiner von ihnen übrig bleibt, dann nehmen die Menschen unwissende Köpfe in Anspruch, welche gefragt werden und ein Urteil geben, bei dem jegliche Grundlage des Wissens fehlt. Somit werden sie selbst abirren, aber auch die Menschen in die Irre führen.«"
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Sahih
913
'Abdullah Ibn ''Abbas berichtete, daß Sa'd Ibn 'Ubaida Al-Ansaryy den Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm, um einen Rat wegen einem Gelöbnis bat, das seine Mutter für eine Weihgabe leistete und dann starb, bevor sie es erfüllte. Der Prophet gab ihm den Rat, daß er es an ihrer Stelle ausführen soll. "Dieser Vorfall wurde dann unter den Menschen als Brauchtum in Anwendung gebracht", sagte 'Abdullah.
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Sahih
914
'Abdullah Ibn 'Umar berichtete: "Der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, verbot das Gelöbnis zur Weihgabe und sagte: »Eine Weihgabe bringt weder etwas zustande noch schafft etwas Bestehendes ab. Weihgabe hat nur den Zweck, etwas von einem Geizigen herauszuholen.«"
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Sahih
915
Ibn ''Abbas berichtete: "Während der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, predigte, nahm er einen Mann wahr, der sich (in der Moschee) stehend aufhielt. Er erkundigte sich nach ihm, und die Leute sagten: »Er heißt Abu Isra'il, und er gelobte stehen zu bleiben und sich nicht zu setzen und weder an einem schattigen Platz zu weilen noch zu reden; und er gelobte zu fasten.« Der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: »Befehlt ihm zu reden, im Schatten zu weilen, sich zu setzen und sein Fasten zu vollenden.«... "
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Sahih
916
Ibn ''Abbas, Allahs Wohlgefallen auf beiden, berichtete: "Sa'd Ibn 'Ubaida, Allahs Wohlgefallen auf ihm, holte einen Rat bei dem Gesandten Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, ein, indem er sagte: »Meine Mutter starb, bevor sie ihr Gelöbnis für ein Weihgeschenk (Nadr) erfüllt zu haben!« Der Prophet sagte zu ihm: »Erfülle es an ihrer Stelle!«"
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Sahih
920
'Abdullah Ibn 'Umar berichtete, daß der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Das Gebet in der Gemeinschaft ist siebenundzwanzigmal besser, als wenn man allein betet."
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Sahih
921
'Abdullah Ibn Yazld sagte: "Al-'Bara' sagte zu mir - und er log nicht: »Wenn der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, (im Gebet) sagte >sami'a-llah u liman hamidah (= Allah hört den, der Ihn lobpreist !)<, richtete sich keiner von uns aus der Verbeugung auf, bis der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sich auf den Boden niederwarf; hier dann folgten wir ihm nach mit der Niederwerfung zum Boden«."
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Sahih
922
Abu Huraira berichtete, daß der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Sie (die Imame) leiten eure Gebete. Wenn sie dies richtig tun, so gilt es auch für euch, und wenn sie Fehler machen, so ist das Gebet für euch gültig, und die Folgen tragen sie selbst."
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Sahih
923
Abu Huraira berichtete, daß der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Fürchtet nicht derjenige von euch ..., der seinen Kopf (im Gebet) vor dem Imam erhebt, daß Allah seinen Kopf zu einem Eselskopf macht, oder daß Allah seine Gestalt in die Gestalt eines Esels verwandelt?"
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Sahih
924
An-Nu'man Ibn Basir berichtete, daß der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Entweder richtet ihr eure Reihen (im Gebet) gerade oder Allah wendet eure Gesichter aus verschiedenen Richtungen zu."
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Sahih
925
Anas berichtete: "Als die Iqama zur Verrichtung des Gebets ertönte, kam der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, schauend mit seinem Gesicht auf uns und sagte: "Stellt euch in geraden Reihen auf und schließt euch einander an; denn ich sehe euch hinter meinem Rücken."
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Sahih
926
Anas berichtete: "Der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: »Richtet eure Reihen gerade; denn ich sehe euch hinter meinem Rücken.« Dies führte dazu, daß jeder von uns dicht an seinem Gefährten, Schulter an Schulter und Fuß an Fuß, stand."
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Sahih
927
Hakim Ibn Hizam, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete: "Ich bettelte den Gesandten Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, an, und er gab mir; dann bettelte ich ihn nochmal an, und er gab mir; dann bettelte ich ihn (zum dritten Mal), an, und er gab mir. Anschließend sagte er: »O Hakim, die Güter (dieser Welt) sind wahrlich grünschön und süß. Wer sich diese mit guten Vorsätzen erwirbt, dem werden sie segensreich sein. Und wer diese aus Habgier und schlechten Vorsätzen nimmt, dem werden sie ohne Segen sein. Es ist gleich demjenigen, der ißt und nie satt wird. Die (gebende) obere Hand ist besser als die (nehmende) untere Hand!« Ich sagte: »O Gesandter Allahs, ich schwöre bei Dem, Der dich mit der Wahrheit entsandt hat: ich werde nach (diesem Vorfall mit) dir von keinem Menschen etwas abbetteln, bis ich von dieser Welt scheide!«" Es geschah danach, daß Abu Bakr, Allahs Wohlgefallen auf ihm, Hakim zu sich rief, um ihm etwas zu geben und dieser ablehnte, etwas von ihm anzunehmen. Es geschah auch, daß 'Umar, Allahs Wohlgefallen auf ihm, Hakim zu sich rief, um ihm etwas zu geben und dieser nichts von ihm annahm. 'Umar sagte: "Euch, ihr Muslime, mache ich zu Zeugen über Hakim, dem ich seinen Anteil an der Beute anbiete und er ablehnt, diesen anzunehmen." Haklm blieb dabei, daß er seit diesem Vorfall mit dem Gesandten Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, von keinem Menschen etwas erbettelte, bis er starb.
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Sahih
928
'Abdullah Ihn 'Umar, Allahs Wohlgefallen auf beiden, berichtete: "Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, hielt eine Ansprache auf dem Podest und erwähnte das Almosen, die Genügsamkeit und das Betteln; er sagte: »Die obere Hand ist besser als die untere Hand; denn die obere Hand ist die Spendende und die untere Hand ist die Bettelnde.«"
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Sahih
929
Abu Huraira berichtete, daß der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Wenn jemand von euch auf einen anderen schaut, der ihm gegenüber an Gütern und Aussehen bevorzugt ist, so soll er auf einen anderen schauen, der ihm unterliegt, und dem er selbst gegenüber bevorzugt ist."
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Sahih
930
Abu Huraira berichtete, daß der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Das Reichsein versteht sich nicht als der Besitz von vielen Gütern, vielmehr besteht das Reichsein aus der Tugend der Genügsamkeit, die sich der Mensch zu eigen macht."
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Sahih
933
An-Nu'man Ibn Baslr, Allahs Wohlgefallen auf beiden, berichtete als er auf dem Podest sprach: "Mein Vater gab mir ein Geschenk und (meine Mutter) 'Amra Bint Rawäha sagte zu ihm: »Ich bin solange damit nicht einverstanden, bis du darüber den Gesandten Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, zum Zeugen machst!« Er kam dann zum Gesandten Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, und sagte: »Ich gab meinem, mit 'Amra Bint Rawäha gemeinsamen Sohn ein Geschenk, und sie verlangte von mir, daß ich dich zum Zeugen mache, o Gesandter Allahs!« Der Prophet fragte: »Hast du deinen anderen Kindern genausoviel gegeben?« Er sagte: »Nein!« Und der Prophet erwiderte: »Dann fürchtet Allah und übt Gerechtigkeit unter euren Kindern!« Der Mann kehrte dann um und machte seine Schenkung rückgängig."
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Sahih
934
Von Abu Huraira, Allahs Wohlgefallen auf ihm: Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Jedem Glied des Menschen obliegt ein Almosen; jeden Tag, an dem die Sonne aufgeht. Zwischen Zweien Gerechtigkeit zu stiften, ist ein Almosen, einem Mann mit seinem Reittier zu helfen, ihn darauf zu heben, oder sein Gepäck darauf zu heben, ist ein Almosen. Das gute Wort ist ein Almosen, und mit jedem Schritt, den du zum Gebet gehst, gibst du ein Almosen, und ein Übel aus dem Weg zu räumen, ist ein Almosen."
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Sahih
936
'A'isa, Gattin des Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm, berichtete: "Der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, pflegte - wenn er eine Gesamtwaschung (Gusl) nach dem Geschlechtsverkehr vornahm - mit der Waschung seiner beiden Hände zu beginnen; dann wusch er sich genauso wie für das Gebet; danach führte er seine Finger ins Wasser, ging damit durch sein Haar und berührte dabei die Kopfhaut; dann holte er Wasser mit beiden Händen dreimal und goß es jedes Mal über seinen Kopf. Anschließend goß er reichlich Wasser über sich in der Weise, daß es seine ganze Körperhaut hinunterlief."
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Sahih
937
'Abdullah Ibn 'Umar, Allahs Wohlgefallen auf beiden, berichtete, daß der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Wenn jemand von euch zum Freitagsgebet kommt, soll er vorher eine Gesamtwaschung seines Körpers (Gusl) vorgenommen haben." 'Amr Ibn Sulaim Al-Ansaryy berichtete: "Ich bin Zeuge für Abu Sa'id, daß er folgendes sagte: »Ich bin Zeuge für den Gesandten Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, daß er folgendes sagte: >Die Gesamtwaschung des Körpers (Gusl) am Freitag ist jedem Volljährigen Pflicht; ferner (ist es ihm Pflicht), daß er seine Zähne putzt und Parfüm berührt, wenn er welches hat!<«..."
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Sahih
938
Abu Sa'id Al-Hudryy berichtete, daß der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Die Gesamtwaschung des Körpers (Gusl) am Freitag ist jedem Volljährigen Pflicht!" [Die Volljährigkeit eines Menschen beginnt nach der Sari'a mit der Geschlechtsreife.
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Sahih
939
Maimüna berichtete: "Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, stellte Wasser für seine Gesamtwaschung (Gusl) nach dem Geschlechtsverkehr hin; er goß zwei- oder dreimal Wasser mit seiner rechten Hand auf seine linke Hand, dann wusch er seinen Genitalbereich; danach schlug er mit seiner Hand, zwei- oder dreimal auf den Boden - oder gegen die Wand -. Dann spülte er Mund und Nase und wusch sein Gesicht und seine beiden Arme, goß dann reichlich Wasser über seinen Kopf und wusch seinen Körper; anschließend rückte er wenig von seiner Stelle und wusch seine beiden Füße. Ich brachte ihm ein Tuch, und er lehnte es nicht ab, fuhr aber fort, das Wasser mit der Hand abzuschütteln."
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Sahih
940
Abu Rafi' berichtete: "Ich kam mit einer Botschaft von den Qurais zum Gesandten Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, und alsbald ich den Gesandten Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, erblickte, schlug mein Herz für den Islam. Ich sagte: »O Gesandter Allahs, bei Allah, ich werde nie wieder zu meinen Leuten zurückkehren!« Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: »Ich breche keine Verträge und nehme auch keine Botschafter gefangen. Kehre zu deinen Leuten zurück, und wenn du dann in deinem Herzen noch das empfindest, was du gerade empfunden hast, dann komme wieder zurück.« Ich kehrte dann zu ihnen zurück, suchte aber dann Zuflucht beim Gesandten Allahs und wurde Muslim." (Hib) Hakim Ibn Hizam, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete, daß der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Der Käufer und der Verkäufer haben immer solange die freie Entscheidung, bis sie sich voneinander trennen. ... Wenn sie miteinander wahrhaftig und ehrlich waren, so ist das zwischen ihnen abgewickelte Geschäft segensreich geworden; und wenn sie etwas verschwiegen oder gelogen hatten, so ist jeglicher Segen von ihrem Geschäft abgeschnitten."
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Sahih
942
Abu Huraira berichtete, daß der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Wenn der Hund aus einem Gefäß trinkt, das einem von euch gehört, soll er es siebenmal waschen."
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Sahih
943
Sa'id Ibn Gubair berichtete: "Ibn ''Abbas wurde folgende Frage gestellt: »Wie war es mit dir, als der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, starb?« Er sagte: »Ich war gerade zu jener Zeit beschnitten; denn die Männer wurden gewöhnlich erst beschnitten, wenn sie geschlechtsreif geworden waren.«"
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Sahih
944
Sahl Ibn Sa'd berichtete, daß der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Wer mir für das garantiert, was sich zwischen seinen beiden Kiefern und seinen beiden Beinen befindet, dem garantiere ich das Paradies." [Was sich zwischen den beiden Kiefern befindet, ist die Zunge und was sich zwischen den beiden Beinen befindet, sind die Geschlechtsteile; und die Garantie des Menschen bezieht sich auf den legalen Gebrauch dieser Teile seines Körpers]
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Sahih
945
Abu Huraira, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete, daß der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm. sagte: "Wenn ein Mann seine Frau in sein Bett bittet, und sie es ablehnt, zu ihm zu gehen, so wird sie von den Engeln solange verflucht, bis sie am nächsten Morgen aufsteht."
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Sahih
946
Mädchen. Und Allah verabscheut von euch ferner das Geschwätz, die häufige Stellung von Fragen und die Verschwendung des Vermögens (bzw. des Geldes und der Güter)! "
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Sahih
947
Der Schreiber des Al-Mugira Ibn Su'ba berichtete: "Mu'awya ließ an Al-Mugira Ibn Su'ba folgendes schreiben: »Teile mir schriftlich etwas mit, das du von dem Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm, gehört hast!« Darauf schrieb er folgendes zu ihm: »Ich hörte den Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagen: >Wahrlich, Allah will für euch folgende drei Eigenschaften nicht: Das Geschwätz übereinander, die Verschwendung des Geldes und das viele Fragen.«<"
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Sahih
948
Von Ibn 'Umar, Allahs Wohlgefallen auf beiden: Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, nahm mich bei meiner Schulter und sagte: "Sei in der Welt wie ein Fremder oder ein Durchreisender." Ibn 'Umar pflegte zu sagen: "Wenn der Abend kommt, erwarte nicht den Morgen, und wenn der Morgen kommt, erwarte nicht den Abend. Nimm von deiner Gesundheit für deine Krankheit und von deinem Leben für deinen Tod."
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Sahih
949
'A'isa berichtete, daß der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Jedes Getränk, das berauscht, ist verboten (Haram)."
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Sahih
950
'A'isa, Mutter der Gläubigen, Allahs Wohlgefallen auf ihr, sagte: "O Gesandter Allahs, wir sehen, daß der Gihäd die beste Tat ist. Sollen wir (Frauen) nicht kämpfen?" Der Prophet antwortete: "Nein! Der beste Gihäd ist der gut nach Vorschrift ausgeführte Hagg."
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Sahih
951
'Abdullah Ibn 'Amr berichtete: "Ein Mann sagte zum Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm: »Ich will den Gihäd unternehmen!« Der Prophet fragte ihn: »Leben deine Eltern noch?« Der Mann sagte: »Ja!« Der Prophet sagte zu ihn: »Zu deren Wohl sollst du dann den Gihad unternehmen!«"
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Sahih
952
'Abdullah Ihn 'Umar, Allahs Wohlgefallen auf beiden, berichtete: "Ein Mann karn zum Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm, und bat ihn um Erlaubnis dafür, den Gihäd unternehmen zu dürfen. Der Prophet fragte ihn: »Sind deine Eltern am Leben?« Der Mann sagte: »Ja« und der Prophet entgegnete: »Dann unternehme den Gihäd bei ihnen!«"
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Sahih
953
Abu Huraira berichtete: "Eines Tages wurde der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, gefragt: »Welche Tat ist die beste?« Er antwortete: »Der Glaube an Allah und Seinen Gesandten.« Darauf wurde er weiter gefragt: »Welche dann außer dieser?« Er antwortete: »Der Gihäd auf dem Weg Allahs.« Er wurde weiter gefragt: »Welche dann außer dieser?« Er antwortete: »Haggun mabrür «.
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Sahih
954
Abu Huraira berichtete: "Ich hörte den Gesandten^Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagen: »Derjenige, der auf dem Weg Allahs den Gihäd unternimmt - und Allah kennt wohl denjenigen, der auf Seinem Weg den Gihäd unternimmt - ist demjenigen gleich, der anhaltend fastet und betet. Und Allah gibt dem Mugähid auf Seinem Weg die Gewähr dazu, daß Er ihn entweder sterben und ins Paradies eingehen läßt; oder daß Er ihn unversehrt mit einem Lohn oder mit einer Beute zurückkehren läßt.«"
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Sahih
955
Abu Huraira, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete, daß der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Wer von gleicher Sache auf dem Weg Allahs zweimal spendet, dem wird (am Tage des Jüngsten Gerichts) von den Toren des Paradieses zugerufen: »O Diener Allahs, das war gut!« Wer einst (im Diesseits) zu den Betenden gehörte, der wird zum Eintreten durch das Tor des Gebets ausgerufen. Und wer einst zu den Leuten des Gihäd gehörte, der wird zum Eintreten durch das Tor des Gihäd ausgerufen. Und wer zu den Fastenden gehörte, der wird zum Eintreten durch das Ar-Rayyän-Tor ausgerufen. Und wer zu den Spendenden gehörte, der wird zum Eintreten durch das Tor der Sadaqa ausgerufen." Abu Bakr sagte: "Mein Vater und meine Mutter mögen für dich als Opfer sein, o Gesandter Allahs! Es ist einhellig für denjenigen, der zum Eintreten durch eines dieser Tore ausgerufen wird. Wird es auch einige geben, die zum Eintreten durch alle diese Tore ausgerufen werden?" Der Prophet antwortete: "Ja! Und ich hoffe, daß du zu ihnen gehören wirst!"
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Sahih
956
Abu Huraira, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete: "Der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: »Wer an Allah und Seinen Gesandten glaubt, das Gebet verrichtet und im Ramadan fastet, der hat gegenüber Allah ein Recht darauf, daß Er ihn ins Paradies eintreten läßt, gleichwohl, ob er auf dem Weg Allahs den Gihäd unternahm oder in seinem Land daheimsaß, wo er geboren wurde.« Die Leute sagten: »O Gesandter Allahs! Sollen wir nicht den Menschen diese frohe Botschaft verkündigen?« Darauf fuhr der Prophet fort: »Wahrlich, es gibt im Paradies einhundert Rangstufen, die Allah für diejenigen vorbereitete, die auf dem Weg Allahs den Gihäd unternahmen, und zwischen der einen Stufe und der anderen ist eine Entfernung, wie zwischen Himmel und Erde. Wenn ihr also Allah darum bittet, so bittet um den Al-Firdaus; denn dieser liegt mitten im Paradies oder auf der höchsten Ebene des Paradieses ... und darüber befindet sich der Thron des Allerbarmers, und dort entspringen die Flüsse des Paradieses.«"
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Sahih
957
Abu Huraira, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete: "Der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, wurde gefragt: »Welche Tat ist die beste?« Er antwortete: »Der Glaube an Allah und Seinen ^Gesandten!« Er wurde ferner gefragt: »Welche dann danach?« Er antwortete: »Der Gihäd auf dem Weg Allahs« Er wurde ferner gefragt: »Welche dann danach?« Er antwortete: »Der gut nach Vorschrift ausgeführte Hagg .«"
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Sahih
958
Abu Huraira, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete: "Ein Mann kam zum Gesandten Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, und sagte: »Nenne mir eine Tat, die dem Gihäd gleich ist!« Der Prophet sagte: »Eine solche finde ich nicht!« Der Prophet fuhr dann fort:»Kannst du es verkraften, wenn der Kämpfer (Mugahid) für den Kampf aufbricht, daß du in die Moschee gehst und dort betest und nicht aufhörst und aber auch fastest, ohne dein Fasten zu brechen?« Der Mann sagte: »Und wer kann so etwas tun?« ... "
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Sahih
959
Abu Said Al-Hudryy, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete: "Es wurde folgende Frage gestellt: »O Gesandter Allahs, wer ist unter allen Menschen der beste?« Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: »Ein Gläubiger, der unter dem Einsatz seines Lebens und Vermögens auf dem Weg Allahs den Gihäd unternimmt.« Die Leute sagten: »Wer dann außer diesem!« Der Prophet sagte: »Ein Gläubiger, der sich irgendwo in einer unbewohnten Gegend zwischen den Bergen aufhält, Allah fürchtet und die Menschen von seinen Schlechtigkeiten verschont!«"
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Sahih
960
Anas Ibn 'Malik , Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete, daß der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Wahrlich, ein Aufbruch am frühen Morgen oder am Tagesende auf dem Weg Allahs ist besser als die ganze Welt und das, was auf ihr ist."
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Sahih
961
Ibn ''Abbas, Allahs Wohlgefallen auf beiden, berichtete, daß der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Es gibt keine Higra nach der Eroberung, sondern Gihäd und Niyya. Wenn ihr dann zum Aufbrechen aufgefordert werdet, dann brechet auf."
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Sahih
962
Ibn ''Abbas berichtete, daß der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, folgendes zu sagen pflegte: "Ich nehme meine Zuflucht bei Deiner Erhabenheit, bei Dir, außer Dem kein Gott da ist, bei Dem, Der nicht stirbt, und die Ginn und die Menschen sterben."
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Sahih
963
'Abdullah berichtete: "Als der Qur'an -Vers >Die da glauben und ihren Glauben nicht mit Ungerechtigkeiten vermengen ... [Qur'an 6:82]< offenbart wurde, sagten die Gefährten des Gesandten Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm: »Wer ist unter uns, der nicht Unrecht getan hätte?« Darauf offenbarte Allah den Vers >...Götzendienst ist fürwahr ein schweres Unrecht (Qur'an 31:13) <."
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Sahih
965
Abu Huraira berichtete: "Der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, ging eines Tages zu den Leuten hinaus, da kam ein Mann zu ihm und sagte: »Was ist Glaube?« Der Prophet erwiderte: »Der Glaube (Iman) ist, daß du an Allah, an Seine Engel, an die Begegnung mit Ihm, an Seine Gesandten und an die Auferstehung glaubst.« Der Mann fragte weiter: »Was ist Islam ?« Der Prophet sagte: »Islam ist, daß du Allah anbetest. Ihm nichts beigesellst, das Gebet verrichtest, die vorgeschriebene Zakah entrichtest und im Ramadan fastest.« Der Mann sagte: »Was ist Güte (Ihsan) ?« Der Prophet sagte: »Daß du Allah anbetest, als ob du Ihn sähst; denn, wenn du Ihn nicht siehst, so sieht Er dich doch.« Der Mann sagte: »Wann trifft die Stunde ein?« Der Prophet sagte: »Der Befragte ist diesbezüglich nicht wissender als der Fragende selbst. Was aber deren Vorzeichen angeht, so werde ich dir folgendes nennen: (Die Stunde ist nah,) wenn die Sklavin ihren eigenen Herrn gebärt, und wenn die ungebildeten Kameltreiber Hochhäuser bauen. Es gibt noch andere fünf Vorzeichen, die nur Allah kennt.« Darauf rezitierte der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm: >Wahrlich, bei Allah allein ist die Kenntnis der Stunde ...< (Qur'an 31:34). Der Mann ging fort, und der Prophet verlangte, daß die Leute ihn zurückbringen, aber sie sahen ihn nicht mehr. Darauf sagte der Prophet: »Dieser war Gabriel! Er kam, um die Menschen in ihrem Glauben zu unterweisen.« Abu 'Abdullah (Imam Al-Buhäryy) sagte: »Er (der Prophet) machte all dies zum Bestandteil des Glaubens.«"
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Sahih
966
Abu Huraira, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete, daß der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Ich schwöre bei Dem, in Dessen Hand mein Leben ist, daß keiner von euch sich als gläubig ansehen darf, bis seine Liebe zu mir stärker ist als seine Liebe zu seinem Vater und zu seinem Sohn."
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Sahih
967
Abu Huraira, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete, daß der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Wahrlich, der Glaube wird immer wieder nach Al-Madina zurückfinden, wie eine Schlange, die immer wieder zu ihrem Loch zurückfindet."
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Sahih
968
Abu Huraira, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete, daß der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Der Glaube besteht aus mehr als sechzig Abteilen, und die Schamhaftigkeit (Hayä') ist ein Teil des Glaubens."
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Sahih
970
Abu Huraira, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete: "Der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, wurde gefragt: »Welche Tat ist die beste?« Er antwortete: »Der Glaube an Allah und SeinenvGesandten!« Er wurde ferner gefragt: »Welche dann danach?« Er antwortete: »Der Gihäd auf dem Weg Allahs« Er wurde ferner gefragt: »Welche dann danach?« Er antwortete: »Der gut nach Vorschrift ausgeführte Hagg .«"
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Sahih
972
Anas berichtete, daß der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Wer immer die (folgenden) drei Eigenschaften besitzt, findet die Freude am Glauben: Wenn seine Liebe zu Allah und Seinem Gesandten stärker ist als seine Liebe zu allem anderen, wenn seine Liebe zu einem Menschen nur Allah gewidmet ist, und wenn er den Rückfall zum Unglauben (Kufr) genauso verabscheut, wie er es verabscheut, ins Feuer geworfen zu werden."
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Sahih
973
Salim Ibn 'Abdullah berichtete von seinem Vater, daß der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, eines Tages an einem Ansaryy vorbeiging, der seinen Bruder in Bezug auf die Schamhaftigkeit (Hayä") ermahnte. Da sagte der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm: "Laß ihn; denn die Schamhaftigkeit gehört zum Glauben."
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Sahih
974
Von Abu Hamza Anas Ibn 'Malik , Allahs Wohlgefallen auf ihm, dem Knecht des Gesandten Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm: Der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Keiner von euch ist gläubig, bis er für seinen Bruder wünscht, was er für sich selbst wünscht."
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Sahih
975
Von Abu Muhammad 'Abdullah Ibn 'Amr Ibn AI-'As, Allahs Wohlgefallen auf beiden: Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Keiner von euch ist gläubig, bis seine Neigung dem entspricht, womit ich gekommen bin." Abu Huraira, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete, daß der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Der Islam ist auf fünf (Säulen) aufgebaut: Die Bezeugung, daß kein Gott da ist außer Allah und daß Muhammad der Gesandte Allahs ist, dem Verrichten des Gebets, dem Entrichten der Zakah, dem Fasten im Monat Ramadan und der Pilgerfahrt zum Hause (Allahs)."
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Sahih
976
Anas Ibn 'Malik berichtete: "Einmal saß Mu'ad hinter dem Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm, auf einem Ritt. Der Prophet sagte zu ihm: »O Mu'ad Ibn Gabal!« Mu'ad antwortete: »Da bin ich, o Gesandter Allahs, ich stehe zu deiner gefälligen Verfügung!« Der Prophet sagte: »O Mu'ad !« Mu'ad antwortete: »Da bin ich, o Gesandter Allahs, ich stehe zu deiner gefälligen Verfügung!« und wiederholte dies dreimal. Der Prophet sagte: »Es gibt keinen, der aus seinem Herzen aufrichtig bezeugt, daß kein Gott da ist außer Allah und daß Muhammad der Gesandte Allahs ist, ohne daß ihm Allah das Höllenfeuer verwehrt.« Mu'ad sagte: »O Gesandter Allahs, soll ich dies nicht den Menschen kund tun, damit sie sich freuen?« Der Prophet antwortete: »Dann werden sie gleichgültig sein!« So berichtete Mu'ad erst von diesem Hadit als er im Sterben lag, da er fürchtete, eine Sünde begangen zu haben."
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Sahih
978
'Abdullah Ibn Ka'b berichtete von seinem Vater, daß der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Das Gleichnis eines Gläubigen ist wie eine geschmeidige Pflanze, die sich mit dem Wind neigt, alsdann von diesem wieder aufrecht steht. Und das Gleichnis eines Heuchlers ist wie eine steife Pflanze, die solange gerade steht, bis sie auf einmal, aber für immer geknickt wird."
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Sahih
979
Abu Huraira, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete, daß der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Der Gläubige darf nicht vom selben Loch zweimal gestochen werden!"
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Sahih
980
An-Nu'man Ibn Baslr berichtete, daß der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Gewöhnlich findest du die Gläubigen in ihrer Barmherzigkeit, Zuneigung und Mitleid zueinander wie der Körper: Wenn ein Teil davon leidet, reagiert der ganze Körper mit Schlaflosigkeit und Fieber!"
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Sahih
981
Zaid Ibn Hälid Ag-Guhanyy sagte: "Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, verrichtete das Morgengebet in Al-Hudaibyya, als die Spuren der regnerischen Nacht noch zu sehen waren. Als das Gebet zu Ende war, kam er auf die Menschen zu und sagte: »Wisset ihr, was euer Herr sagte?« Die Leute erwiderten: »Allah und Sein Gesandter wissen es am besten.« Der Prophet sagte: »(Allah sagte:) Mit dem Anbruch des Morgens sind unter Meinen Dienern solche geworden, die an Mich glauben, und solche, die an Mich nicht glauben: Wer von ihnen sagte >der Regen fiel auf uns herab durch Allahs Gnade und Barmherzigkeit der ist Mir gegenüber gläubig und dem Stern gegenüber ungläubig; wer aber sagte >dies geschah durch den Zyklus des Soundso und Soundso<, der ist Mir gegenüber ungläubig und dem Stern gegenüber gläubig.«"
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Sahih
983
Qatada berichtete von seinem Vater, daß der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Wenn einer von euch trinkt, soll er nicht ins Trinkgefäß atmen, und wenn er zu seiner Notdurft austritt, soll er nicht sein Glied mit der Rechten berühren, und das Abputzen soll ebenfalls nicht mit seiner Rechten vorgenommen werden."
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Sahih
985
Abu Huraira, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete: "Ich sagte: »O Gesandter Allahs, welcher Mensch ist der glückseligste mit deiner Fürsprache am Tage der Auferstehung?« Er sagte zu mir: »Ich habe schon gedacht, daß dir kein anderer mit einer solchen Frage über einen Hadit zuvorkommen wird, nachdem ich deine Sorgfalt im Umgang mit dem Hadit gesehen habe! Der glückseligste Mensch mit meiner Fürsprache am Tage der Auferstehung ist derjenige, der aus seiner reinen Überzeugung >la ilaha illa-llah (= kein Gott ist da außer Allah)< sagte«"
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Sahih
986
Abu Huraira berichtete, daß der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Wer von euch bei Al- Lät und Al-'Uzza geschworen hat, der soll >la ilaha illa-llah (= kein Gott ist da außer Allah) < sprechen; und wer zu seinem Gefährten sagt: »Komm, ich will mit dir Glückspiel betreiben!«, der soll ein Almosen (Sadaqa) ausgeben."
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Sahih
987
Hudaifa, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete: "Der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, verbot uns, daß wir aus goldenen und silbernen Gefäßen trinken und daraus essen. Gleichermaßen verbot er uns auch, daß wir uns mit Seide und Seidenbrokat zu bekleiden oder aber darauf zu sitzen."
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Sahih
988
Anas Ibn 'Malik , Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete, daß der Prophet Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, folgendes zu sagen pflegte: "Der Ungläubige wird am Tage der Auferstehung vorgeführt und zu ihm wird gesagt: »Was hältst du davon, wenn du die Erde voll Gold besessen hättest, hättest du alles zu deiner Erlösung hergegeben?« Er wird sagen: »Ja!« Zu ihm wird gesagt: »Einst wurde von dir das verlangt, was noch leichter war als dies.«"
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Sahih
989
Ibn 'Umar, Allahs Wohlgefallen auf beiden, berichtete: "Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, nahm für sich einen Ring aus Gold und wendete seinen Stein in die Richtung seiner Handfläche. Er ließ darauf Muhammad Rasülu-llah (= Muhammad der Gesandte Allahs) eingravieren. Die Menschen machten es ihm nach, und als er sah, daß sie solche Ringe trugen, warf er den Ring von sich weg und sagte: »Niemals wieder werde ich ihn tragen.« Danach verwendete er einen Ring aus Silber, und die Leute nahmen sich ebenfalls nur Ringe aus Silber. Nach dem Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm, trug auch Abu Bakr einen Ring, und nach ihm 'Umar, alsdann 'Utman, und von 'Utman fiel der Ring in den Brunnen Aryas."
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Sahih
990
Abu Huraira, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete, daß der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Es gab einen Mann, der Schlechtigkeiten im Übermaß gegen sich selbst beging. Als er im Sterben lag, sagte er zu seinen Kindern: »Wenn ich also gestorben bin, verbrennt meinen Leichnam, dann zermahlt ihn und verstreut anschließend die Asche in den Wind; denn bei Allah, wenn Allah über mich etwas verhängt haben will, wird Er mich so bestrafen, wie Er keinen anderen zuvor bestraft hatte!« Als er starb, wurde mit ihm genauso verfahren, und Allah erteilte der Erde Seinen Befehl: »Bring alles von ihm zusammen hervor, was du von ihm in dir verbirgst!« Die Erde tat es und siehe, der Mann stand da. Allah sagte zu ihm: »Was hat dich zu dem bewogen, was du getan hast?« Der Mann sagte: »Die Furcht vor Dir, o Herr!« Da vergab ihm Allah (seine Sünden)."
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Sahih
995
Gabir Ibn 'Abdullah, Allahs Wohlgefallen auf beiden, berichtete: "Ich hörte den Gesandten Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, folgendes sagen, als er in Makka im Jahre der Eroberung war: »Wahrlich, Allah verbietet, und auch Sein Gesandter, den Handel mit dem Alkohol, den verendeten Tieren, dem Schwein und den Götzenbildern (bzw. Götzenfiguren).« Darauf wurde ihm folgende Frage gestellt: »O Gesandter Allahs, wie ist es mit dem Fett der verendeten Tiere? Denn damit werden Schiffe angestrichen und Leder gepflegt und von den Menschen als Brennstoff für ihre Lampen gebraucht.« Der Prophet sagte: »Nein! Das ist verboten!« Dann sagte der Gesandte Allahs. Allahs Segen und Friede auf ihm: »Allah verfluche die Juden; denn Allah hat ihnen wahrlich das Fett dieser Tiere verboten und sie sammelten es, verkauften es und verzehrten den Erlös davon.«"
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Sahih
996
Abu Huraira berichtete: "Abu Bakr As-Siddiq, Allahs Wohlgefallen auf ihm, entsandte mich während der Pilgerfahrt, für die der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, Abu Bakr als Führer eingesetzt hatte - und dies war vor der Abschiedspilgerfahrt am Tage des Opferfestes -, um allen versammelten Leuten folgendes bekanntzugeben: »Nach diesem Jahr dürfen keine Götzendiener an der Pilgerfahrt (Hagg) teilnehmen, und um das Haus (die Ka'ba) darf kein Mensch nackt den Umlauf vollziehen!«"
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Sahih
997
Sa'id Ibn Al-Musayyab berichtete von seinem Vater, daß dieser folgendes sagte: "Als Abu Tälib im Sterben lag, trat der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, ein, während bei ihm Abu Gahl und 'Abdullah Ibn Abu Umayya waren. Der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: »Mein Onkel, sprich >lä ilaha illa-llah (= kein Gott ist da außer Allah)<, damit ich für dich bei Allah eine Rechtfertigung bringen kann.« Da sagten Abu Gahl und 'Abdullah Ibn Abu Umayya: »O Abu Tälib, willst du dich von dem Glauben des 'Abdulmuttalib abwenden?« Der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: »Ich werde für dich um Verzeihung flehen, solange mir deinetwegen kein Verbot (von Allah) erteilt worden ist!« Darauf wurde folgender Qur'an -Vers (9:113) offenbart: >Es kommt dem Propheten und den Gläubigen nicht zu, für die Götzendiener um Verzeihung zu flehen, und wären es selbst ihre nächsten Verwandten, nachdem ihnen deutlich geworden ist, daß jene Bewohner der Hölle sind .<"
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Sahih
998
Götzendienst 'Abdullah, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete: "Als der Qur'an -Vers (6:82) >Die da glauben und ihren Glauben nicht mit der Ungerechtigkeit vermengen...< offenbart wurde, empfanden die Muslime eine große Belastung und sagten: »O Gesandter Allahs, wer von uns begeht kein Unrecht gegen sich selbst?« Der Prophet sagte: »Es ist nicht so; hier handelt es sich um die Beigesellung. Habt ihr nicht davon gehört, was Luqmän zu seinem Sohn sagte, indem er ihn ermahnte? Er sagte: >O mein Sohn, setze Allah keine Götter zur Seite; denn Götzendienst ist fürwahr eine schwere Sünde .< (Qur'an : 31:13) «"
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Sahih
999
'Abdullah Ibn Mas'ud, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete: "Der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, zog in Makka ein, als um die Ka'ba herum 360 Götzenfiguren standen. Er fing dann an, diese mit einem Ast in seiner Hand anzustoßen und rezitierte (den Qur'an -Vers 17:81): >Gekommen ist die Wahrheit und dahingeschwunden ist die Falschheit .<"
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Sahih
1000
Al-'Bara' Ibn 'Azib berichtete, daß der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Wenn der Muslim (nach seinem Tod) im Grab gefragt wird, so bezeugt er, daß kein Gott da ist außer Allah, und daß Muhammad der Gesandte Allahs ist. Dies geht aus dem folgenden Wort Allahs hervor: > Allah stärkt die Gläubigen mit dem fest gegründeten Wort, in diesem Leben wie im künftigen.
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Sahih
1001
Anas Ibn 'Malik , Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete, daß der Prophet Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, folgendes zu sagen pflegte: "O Allah mein Gott, ich nehme meine Zuflucht bei Dir vor der Unfähigkeit und der Trägheit, vor der Feigheit und der Altersschwäche; und ich nehme meine Zuflucht bei Dir vor der Pein im Grab; und ich nehme meine Zuflucht bei Dir vor der Versuchung zu Lebzeiten und beim Sterben."
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Sahih
1002
'A'isa, Allahs Wohlgefallen auf ihr, berichtete: "Als der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, nach der Grabenschlacht nach Hause kam, seine Waffe ablegte und sich waschen wollte, kam Gabriel zu ihm, gerade als sein Haupt noch von Staub bedeckt war, und sagte: »Hast du die Waffe abgelegt? Bei Allah, es ist noch nicht soweit, daß du die Waffe ablegst!« Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, fragte ihn: »Wo dann (weiter)?« Gabriel sagte: »Dorthin!« Und er deutete dabei auf (den Stamm) von Banu Quraiza. Da zog der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, hinaus zu ihnen." (Bu).' Anas, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete: "Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, zog hinaus für die Grabenschlacht und sah, daß die muslimischen Auswanderer aus Makka (Al-Muhagirun) und die muslimischen Helfer von AI-Madina (Al-Ansar ) gerade dabei waren, den Graben an jenem kalten Vormittag auszuschaufeln, ohne daß sich dabei Sklaven befanden, die für sie die Arbeit hätten erledigen können. Als der Prophet sah, wie sehr sie abgekämpft und hungrig waren, sagte er: »O Allah, mein Gott! Das wahre Leben ist doch das Leben im Jenseits, so sei Gnädig mit den muslimischen Auswanderern aus Makka (Al-Muhagira oder Al-Muhagirun) und den muslimischen Helfern von AI-Madina (Al-Ansar ).« Die Leute entgegneten: »Wir sind es, die leisteten an Muhammad den Treueschwur, daß wir für ihn opfern unser Leben ja nur!«"
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Sahih
1003
Sahl Ibn Sa'd, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete: "Wir waren zusammen mit dem Gesandten Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, (und seinen Gefährten am Tage der Grabenschlacht), als sie im Graben waren und den Sand ausschaufelten, während wir den Sand auf unseren Schultern wegtrugen. Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: »O Allah, mein Gott! Das wahre Leben ist doch das Leben im Jenseits, so sei Gnädig mit den muslimischen Auswanderern aus Makka (Al-Muhagirun) und mit den muslimischen Helfern von AI-Madina (Al-Ansar ).«"
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Sahih
1005
Abu Sa'id Al-Hudryy, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete, daß der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Die Gläubigen, die (am Tage des Jüngsten Gerichts) vor dem Höllenfeuer gerettet worden sind, werden auf einer Brücke zwischen dem Paradies und dem Höllenfeuer angehalten. Dort erzählt jeder jedem über die Beschwerden, die es einst zwischen ihnen im Diesseits gab. Wenn sie zu dem Punkt gelangen, an dem sie ihre diesbezüglichen Beschwerden abgeschüttelt haben und von jedem Groll rein geworden sind, wird ihnen die Erlaubnis zum Eintreten ins Paradies gegeben. Ich schwöre bei Dem, in dessen Hand das Leben Muhammads ist, daß jeder von ihnen den Weg zu seiner Wohnstätte im Paradies noch genauer kennen wird, als einst den Weg zu seiner Wohnung im Diesseits." [Vgl.Qur'an -Vers 7:43: "Und Wir wollen alles hinwegräumen, was an Groll in ihren Herzen sein mag ..."]
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Sahih
1006
Ibn ''Abbas sagte: "Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, war der Großzügigste unter allen Menschen, und den Höhepunkt seiner Großzügigkeit erreichte er im Ramadan, wenn ihm Gabriel begegnete. Diese Begegnung mit ihm fand in jeder Ramadan-Nacht statt; denn Gabriel pflegte ihn zu jener Zeit im Qur'an zu unterweisen. Wahrlich, der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, war mit dem Hergeben von guten Dingen schneller als der unhaltbare Wind."
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Sahih
1007
Hudaifa Ibn Al-'Yaman berichtete: "Die Menschen pflegten, den Gesandten Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, über die guten Dinge zu fragen, und ich pflegte ihn über das Übel zu fragen, weil ich befürchtete, daß dieses in mich gelangt. Ich sagte: »O Gesandter Allahs, wir befanden uns einst in einer 'Gahiliyya und in einem Übel zugleich, und Allah brachte uns dieses Gute (durch den Islam). Wird es nach diesem Guten wieder Übel geben?« Und er erwiderte: »Ja!« Ich sagte wieder: »Und wird es nach diesem Übel wieder Gutes geben?« Er sagte: »Ja! Und es wird Spuren des Verderbens haben.« Ich fragte: »Und wie sehen seine Spuren des Verderbens aus?« Er sagte: »Es wird Menschen geben, die die anderen führen, aber nicht mit meiner Rechtleitung; von ihnen wirst du Dinge bejahen und andere verabscheuen.« Ich fragte: »Wird es nach diesem Guten wieder Übel geben?« Und er sagte: »Ja! Es wird Leute geben, die die anderen soweit bis zu den Toren des Höllenfeuers aufrufen, und wer ihnen folgt, den werden sie ins Feuer einführen.« Ich sagte: O Gesandter Allahs, beschreibe sie uns!« Und er sagte: »Sie gehören äußerlich zu uns und sprechen unsere Sprache.« Ich sagte: »Was befiehlst du mir, falls ich so etwas erlebe?« Der Prophet sagte: »Bleibe stets mit der Gemeinschaft der Muslime und mit deren Imam verbunden.« Ich fragte: »Wie, wenn sie (die Muslime) weder eine Gemeinschaft noch einen Imam haben?« Er sagte: »Dann verlasse alle diese Gruppen, auch dann, wenn du an dem Stamm eines Baumes mit deinen Zähnen festhalten müßtest, bis der Tod dich ereilt, während du dich noch in diesem Zustand befindest!«"
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Sahih
1008
'A'isa, Allahs Wohlgefallen auf ihr, berichtete: "Der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte zu mir: »Hier ist Gabriel; er läßt dich mit dem Friedensgruß (Salam) grüßen.« Ich erwiderte: »Wa-'alaikumu-s-Salam, warahmatu- llahi , wa-'barakatuh (= Und ebenfalls, auf euch sei der Friede und die Barmherzigkeit Allahs und Seine Segnungen)! Du siehst doch, was ich nicht sehe.«" Sie meinte den Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm.
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Sahih
1009
'Abdullah Ibn 'Amr, Allahs Wohlgefallen auf beiden, berichtete: "Ein Mann fragte den Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm: »Auf welche Art kann man den Islam gut leben?« Er sagte: »Indem du Speisen gibst und den Friedensgruß (Salam) zu jedem sprichst, den du kennst und nicht kennst!«"
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Sahih
1010
'Abdullah, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete: "Wir pflegten den Propheten. Allahs Segen und Friede auf ihm, mit dem Salam zu grüßen, während er betete, und er erwiderte dies auch. Als wir von dem Land des Negus (Abessinien) zurückkehrten, grüßten wir ihn wie einst, und er erwiderte den Salam nicht, sondern er sagte: »Wahrlich, es gibt im Gebet eine Beschäftigung!«"
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Sahih
1011
Abu Ayyub Al-Ansaryy berichtete, daß der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Es ist keinem Mann erlaubt, daß er seinen Bruder länger als drei Tage meidet, indem beide einander begegnen, und sich dabei der eine vom anderen abwendet. Der beste aber von den beiden ist derjenige, der zuerst mit dem Friedensgruß (Salam) den anderen grüßt."
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Sahih
1012
Abu Huraira berichtete, daß der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Der Reitende grüßt den Gehenden, der Gehende grüßt den Sitzenden, und die kleinere Gruppe grüßt die größere."
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Sahih
1013
Abu Huraira, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete, daß der Prophet. Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Allah erschuf Adam in einer Körpergröße von sechzig Ellenlängen und sagte zu ihm: »Geh hin und grüße die anwesenden Engel mit dem Friedensgruß (Salam) und höre zu, wie sie dich begrüßen, und dies ist der Gruß deiner Nachkommen.« Adam sagte: »AsSalamu 'alaikum (= Der Friede sei auf euch)!« Sie erwiderten: »AsSalamu 'alaika wa-rahmatu-llah (= Auf dir sei der Friede und die Barmherzigkeit Allahs).« Und sie haben für ihn die Worte >die Barmherzigkeit Allahs< hinzugefügt. Es wird dann geschehen, daß jeder, der ins Paradies eingehen wird, die Gestalt von Adam einnimmt. Seit damals bis zur heutigen Zeit ist die Menschengestalt immer weniger geworden."
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Sahih
1016
Tabit Al-Bunanyy berichtete: "Anas Ibn 'Malik , Allahs Wohlgefallen auf ihm, pflegte, wenn er an Kindern vorbeiging, sie mit dem Friedensgruß zu grüßen. Er sagte hinzu: »Der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, hat dies gewöhnlich getan.«"
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Sahih
1019
Abu Huraira berichtete, daß der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, in die Moschee kam und nach ihm ein Mann hereintrat und betete. Danach grüßte dieser den Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm, mit dem Salam, und der Prophet erwiderte den Salam und sagte zu ihm: "Gehe zurück und bete; denn du hast nicht gebetet!" Der Mann ging zurück und betete genauso, wie er vorher gebetet hatte; anschließend kam er zum Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm, grüßte ihn mit dem Salam, und der Prophet sagte zu ihm: "Gehe zurück und bete; denn du hast nicht gebetet!" (Und der Prophet wiederholte es dreimal). Der Mann sagte: "Ich schwöre bei Dem, Der dich mit der Wahrheit entsandt hat, daß ich nichts Besseres tun kann als dieses. Belehre mich also!" Darauf sagte der Prophet: "Wenn du zum Gebet stehst, eröffne das Gebet mit dem Takbir; dann rezitiere einige Verse aus dem Qur'an , die du auswendig gelernt hast; dann verbeuge dich in der Weise, daß du dies ruhig bis Ende ausführst; dann erhebe deinen Oberkörper in der Weise, daß dieser aufrecht wird; dann werfe dich in der Weise nieder, daß du die Niederwerfung bis Ende ruhig ausführst; dann richte deinen Oberkörper in der Weise zurück, daß du die Sitzlage ruhig einnimmst; und dies machst du im ganzen Gebet weiter!"
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Sahih
1021
Abu Huraira berichtete: "Der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, ging eines Tages zu den Leuten hinaus, da kam ein Mann zu ihm und sagte: »Was ist Glaube?« Der Prophet erwiderte: »Der Glaube (Imän) ist, daß du an Allah, an Seine Engel, an die Begegnung mit Ihm, an Seine Gesandten und an die Auferstehung glaubst.« Der Mann fragte weiter: »Was ist Islam ?« Der Prophet sagte: »Islam ist, daß du Allah anbetest, Ihm nichts beigesellst, das Gebet verrichtest, die vorgeschriebene Zakah entrichtest und im Ramadan fastest.« Der Mann sagte: »Was ist Güte (Ihsan) ?« Der Prophet sagte: »Daß du Allah anbetest, als ob du Ihn sähst; denn, wenn du Ihn nicht siehst, so sieht Er dich doch.« Der Mann sagte: »Wann trifft die Stunde ein?« Der Prophet sagte: »Der Befragte ist diesbezüglich nicht wissender als der Fragende selbst. Was aber deren Vorzeichen angeht, so werde ich dir folgendes nennen: (Die Stunde ist nah,) wenn die Sklavin ihren eigenen Herrn gebärt, und wenn die ungebildeten Kameltreiber Hochhäuser bauen. Es gibt noch andere fünf Vorzeichen, die nur Allah kennt.« Darauf rezitierte der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm: >Wahrlich, bei Allah allein ist die Kenntnis der Stunde ...< (Qur'an 31:34). Der Mann ging fort, und der Prophet verlangte, daß die Leute ihn zurückbringen, aber sie sahen ihn nicht mehr. Darauf sagte der Prophet: »Dieser war Gabriel! Er kam, um die Menschen in ihrem Glauben zu unterweisen.« Abu 'Abdullah (Imam Al-Buhäryy) sagte: »Er (der Prophet) machte all dies zum Bestandteil des Glaubens.«"
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Sahih
1022
Anas Ibn 'Malik berichtete: "Der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, hatte einen Häd namens Angasa, der eine schöne Stimmte hatte. Der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte zu ihm: »Gehe dabei sanft um, du Angasa, damit du die gläsernen Gefäße nicht zerbrichst!«" Qatada fügte hinzu: "Er (der Prophet) meinte die Schwäche der Frauen."
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Sahih
1023
'Abdu-r-Rahman Ibn Abi Bakra berichtete von seinem Vater, wie er sich daran erinnerte, als der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, auf seinem Kamel saß. während ein anderer Mensch die Kamelzügel festhielt. Der Prophet fragte: »Welcher Tag ist heute?« ('Abdu-r-Rahman s Vater sagte:) "Wir schwiegen, weil wir dachten, er würde dem Tag einen anderen Namen geben; er sagte aber: »Ist heute nicht der Tag des Opferfestes?« Wir sagten: »Doch!«, dann sagte er: »Welcher Monat ist dieser?« Wir schwiegen, weil wir dachten, er würde dem Monat einen anderen Namen geben, er sagte aber: »Ist dieser nicht (der heilige Monat) Du-1-Higga?« Wir sagten: »Doch!« Dann sagte er: »Wahrlich, euer Blut, eure Güter und eure Ehre sind unter euch genauso heilig, wie es heute der Fall ist, an diesem eurem Tag, in diesem eurem Monat, in dieser eurer Ortschaft. Der Anwesende soll dem Abwesenden davon berichten; denn es mag sein, daß der Anwesende einem anderen berichtet, der dies mehr begreift als er selbst.«"
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Sahih
1026
Sa'id Ihn Al-Musayyab berichtete: "Mu'awya Ibn Abi Sufyan hielt uns eine Rede bei seinem letzten Besuch in Al- Madina , während der er einen Haarschopf herausnahm und sagte: »Ich habe keinen gesehen, der so etwas tut, außer den Juden, und wahrlich, der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, nannte es >die große Lüge<.« Er meinte damit die Haarperücke."
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Sahih
1027
Hakim Ibn Hizam, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete: "Ich bettelte den Gesandten Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, an, und er gab mir; dann bettelte ich ihn nochmal an, und er gab mir; dann bettelte ich ihn (zum dritten Mal), an, und er gab mir. Anschließend sagte er: »O Hakim, die Güter (dieser Welt) sind wahrlich grünschön und süß. Wer sich diese mit guten Vorsätzen erwirbt, dem werden sie segensreich sein. Und wer diese aus Habgier und schlechten Vorsätzen nimmt, dem werden sie ohne Segen sein. Es ist gleich demjenigen, der ißt und nie satt wird. Die (gebende) obere Hand ist besser als die (nehmende) untere Hand!« Ich sagte: »O Gesandter Allahs, ich schwöre bei Dem, Der dich mit der Wahrheit entsandt hat: ich werde nach (diesem Vorfall mit) dir von keinem Menschen etwas abbetteln, bis ich von dieser Welt scheide!«" Es geschah danach, daß Abu Bakr, Allahs Wohlgefallen auf ihm, Hakim zu sich rief, um ihm etwas zu geben und dieser ablehnte, etwas von ihm anzunehmen. Es geschah auch, daß 'Umar, Allahs Wohlgefallen auf ihm, Hakim zu sich rief, um ihm etwas zu geben und dieser nichts von ihm annahm. 'Umar sagte: "Euch, ihr Muslime, mache ich zu Zeugen über Hakim. dem ich seinen Anteil an der Beute anbiete und er ablehnt, diesen anzunehmen." Hakim blieb dabei, daß er seit diesem Vorfall mit dem Gesandten Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm. von keinem Menschen etwas erbettelte, bis er starb.
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Sahih
1028
Ibn ''Abbas, Allahs Wohlgefallen auf beiden, berichtete, daß er den Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm, folgendes sagen hörte: "Wenn der Sohn Adams zwei Täler voll Gütern hätte, würde er sich ein drittes wünschen. Und nichts kann den Bauch des Sohnes Adams füllen außer Sand; und Allah wendet Sich demjenigen mit Vergebung Gnädig zu, der sich reumütig von seinen Schlechtigkeiten fernhält."
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Sahih
1029
Hadit Änas sagte: "Die Tatsache, die mich davon abhält, euch eine umfangreichere Zahl von Haditen zu übermitteln ist die, daß der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: »Wer immer absichtlich über mich eine Lüge verbreitet, wird mit Sicherheit seinen Platz im Höllenfeuer einnehmen.«"
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Sahih
1030
Salama sagte: "Ich hörte den Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagen: »Wer immer über mich etwas erzählt, was ich nicht gesagt habe, der wird mit Sicherheit seinen Platz im Höllenfeuer einnehmen.«"
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Sahih
1031
Ibn ' Abbäs berichtete, daß 'Umar, Allahs Wohlgefallen auf ihnen, eines Tages bei Hafsa eintrat und zu ihr sagte: "Du darfst dich nicht von derjenigen betören lassen, die von der Liebe des Gesandten Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, zu ihr wegen ihrer Schönheit stolz ist!" - Und er meinte damit 'A'isa. Als sie (Hafsa) dies dem Gesandten Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, erzählte, lächelte er.
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Sahih
1032
Abu Huraira, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete: "Nach der Eroberung von Haibar wurde dem Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm, vergiftetes Schafsfleisch geschenkt. Der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: »Bringt mir diejenigen von den Juden her, die gerade hier gewesen waren.« Da wurden diese zu ihm gebracht, und der Prophet sprach zu ihnen: »Ich werde euch nach etwas fragen! Werdet ihr mir darüber die Wahrheit sagen?« Die Juden antworteten: »Ja!« Der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte zu ihnen: »Wer ist euer Vater?« Sie sagten: »Der Soundso« Er erwiderte: »Ihr habt gelogen! Euer Vater ist doch der Soundso!« Sie entgegneten: »Du hast die Wahrheit gesagt!« Er sagte: »Werdet ihr mir dann die Wahrheit sagen, wenn ich euch über etwas frage?« Sie sagten: »O ja, Abu-l-QAsim! Und wenn wir lügen, so wirst du es erkennen, so wie du es über unseren Vater erkannt hast« Der Prophet sagte: »Wer sind die Leute des Höllenfeuers?« Die Juden sagten: »Wir werden darin für kurze Zeit weilen, dann werdet ihr uns dort nachfolgen.« Der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: »Ihr seid dorthin verstoßen! Bei Allah, wir werden dort niemals eure Nachfolger sein.« Und der Prophet fuhr fort: » Werdet ihr mir dann die Wahrheit sagen, wenn ich euch über etwas weiteres frage?« Sie sagten: »O ja, Abu-l-QAsim!« Der Prophet fragte: »Habt ihr diesem Schafsfleisch Gift zugefügt?« Sie sagten: »Ja!« Der Prophet sagte: »Was hat euch dazu bewogen?« Sie sagten: »Solltest du ein Lügner sein, so würden wir dich los sein, und wenn du wirklich ein Prophet bist, so wirst du davon keinen Schaden erleiden!«"
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Sahih
1033
'Imran Ibn Husain. Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete: "Ich litt an Hämorrhoiden und fragte den Propheten. Allahs Segen und Friede auf ihm, über die Verrichtung des Gebets (in diesem Fall), und er sagte: »Bete im Stehen, und wenn du das nicht kannst, so bete im Sitzen, und wenn du dies auch nicht tun kannst, dann auf der Seite.«"
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Sahih
1034
'A'isa berichtete, daß der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Die Strafe des Handabschneidens wird vollzogen, wenn der Wert der entwendeten Sache ein Viertel Dinar und aufwärts ausmacht."
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Sahih
1035
'A'isa berichtete: "Der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, bestrafte eine Frau mit dem Handabschneiden; sie pflegte danach mich aufzusuchen, und ich trug ihr Anliegen dem Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm, vor. Sie hatte ihre Tat bereut und ihre Reue mit gutem Willen durchgesetzt."
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Sahih
1036
'A'isa, Allahs Wohlgefallen auf ihr, berichtete: "Die Leute des Stammes Qurais waren besorgt wegen einer Frau aus dem Stamm Mahzüm, die einen Diebstahl begangen hatte. Sie fragten: »Wer kann mit dem Gesandten Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, für sie sprechen?« Einige sagten: »Und wer sonst kann es wagen, an ihn heranzutreten außer Usama Ibn Zaid, dem Liebling des Gesandten Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm?« Da sprach Usama mit dem Gesandten Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, der ihm sagte: »Legst du Fürsprache ein im Hinblick auf ein Recht, das nur Allah zusteht?« Der Prophet erhob sich dann und hielt eine Predigt, in der er folgendes sagte: »O ihr Menschen, wahrlich, diejenigen vor euch gingen deshalb zugrunde, weil sie, wenn einer der Vornehmen unter ihnen einen Diebstahl begangen hatte, ihn davon unbestraft laufen ließen, und wenn einer der Schwachen unter ihnen einen Diebstahl begangen hatte, gegen ihn die Strafe vollzogen. Ich schwöre bei Allah! Wenn Fatima, die Tochter Muhammads gestohlen hätte, so würde Muhammad ihre Hand abschneiden.«" (Bu, Mu). Abu Huraira berichtete, daß der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Allah verfluche den Dieb: er stiehlt das Ei, worauf seine Hand abgeschnitten wird; dann stiehlt er das Seil, worauf seine (andere) Hand abgeschnitten wird!"
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Sahih
1037
'Abdullah Ibn 'Umar, Allahs Wohlgefallen auf beiden, berichtete: "Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, verbot die Muzabana, und die Muzabana ist, daß Früchte gegen Datteln mit derselben Maßeinheit und Rosinen gegen frische Weintrauben mit derselben Maßeinheit verkauft werden."
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Sahih
1038
'Abdullah Ibn Abi Aufa, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete, daß ein Mann einen Verkaufsstand auf dem Markt erstellte und beim Feilbieten seiner Ware bei Allah schwor, daß er dafür weniger Geld verlange, als was er dafür zahlte, um einen von den Muslimen in seine Verkaufsfalle zu locken. Darauf wurde der folgende Qur'an Vers (3:77) offenbart: >Wahrlich, diejenigen, welche ihren Bund mit Allah und ihre Eide um einen geringen Preis verkaufen ...<
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Sahih
1039
Abu Huraira, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete: "Ich hörte den Gesandten Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagen: »Das Schwören wegen einer Ware ist Heuchelei und vernichtend für den Segen."
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Sahih
1040
Abu Sa'id, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete: "Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, verbot den Verkauf durch den Wurf der Ware (Munabada), und dies bedeutet, daß der Verkäufer sein Kleidungsstück zum Käufer hinwirft, das er auch kauft, ohne es jedoch hin und wieder gewendet und gesehen zu haben. Und der Prophet verbot auch das Nur-Befühlen desselben (Mulamasa), und dies bedeutet, daß der Käufer das Kleidungsstück nur befühlt und kauft, ohne es gesehen zu haben."
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Sahih
1041
Ibn Tauwus berichtete von seinem Vater, daß dieser Ibn ''Abbas, Allahs Wohlgefallen auf beiden, folgende Frage stellte: "Was bedeutet das, was er (der Prophet) sagte, daß kein Handel zwischen einem Seßhaften und einem Nomaden vorgenommen werden darf?" Und er antwortete: "Daß der Handel ohne Vermittler nicht stattfinden darf."
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Sahih
1042
Gabir Ibn 'Abdullah, Allahs Wohlgefallen auf beiden, berichtete: "Ich hörte den Gesandten Allahs. Allahs Segen und Friede auf ihm, folgendes sagen, als er in Makka im Jahre der Eroberung war: »Wahrlich, Allah verbietet, und auch Sein Gesandter, den Handel mit dem Alkohol, den verendeten Tieren, dem Schwein und den Götzenbildern (bzw. Götzenfiguren).« Darauf wurde ihm folgende Frage gestellt: »O Gesandter Allahs, wie ist es mit dem Fett der verendeten Tiere? Denn damit werden Schiffe angestrichen und Leder gepflegt und von den Menschen als Brennstoff für ihre Lampen gebraucht.« Der Prophet sagte: »Nein! Das ist verboten!« Dann sagte der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm: »Allah verfluche die Juden; denn Allah hat ihnen wahrlich das Fett dieser Tiere verboten und sie sammelten es, verkauften es und verzehrten den Erlös davon.«" (Bu). (s. auch Händler, Tauschgeschäft). 'Urwa berichtete, daß 'A'isa, Allahs Wohlgefallen auf ihr, Gattin des Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm, zu ihm sagte: "Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, pflegte diejenigen Auswanderer unter den gläubigen Frauen nach folgendem Qur'an -Vers zu prüfen: >O Prophet! Wenn gläubige Frauen zu dir kommen und dir den Treue Eid leisten, daß sie Allah nichts zur Seite stellen, und daß sie weder stehlen noch Unzucht begehen noch ihre Kinder töten noch ein Unrecht begehen zwischen ihren Händen und Beinen, das sie selbst wissentlich ersonnen haben, noch dir ungehorsam sein werden in dem, was rechtens ist, dann nimm ihren Treue Eid an und bitte Allah um Vergebung für sie. Wahrlich, Allah ist Allvergebend, Barmherzig (Qur'an -Vers 60:12)< Zu denen, die sich dann von den gläubigen Frauen zu diesen Bedingungen verpflichtet hatten, sagte der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm: »Ich nehme deinen Treue Eid an.« Dies war aber nur verbal. Bei Allah, es geschah zu keiner Zeit, daß seine Hand, bei der Leistung des Treue Eids, die Hand einer (fremden) Frau berührt hätte. Er nahm ihren geleisteten Treue Eid nur mit dem Satz entgegen: »Ich nehme deinen Treue Eid unter diesen Bedingungen an!«
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Sahih
1043
Abu Huraira berichtete, daß der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Wenn einer von euch den Wudu' vornimmt, dann soll er Wasser in die Nase führen und es dann wieder ausblasen; und wer sich (nach der Verrichtung seiner Notdurft) mit Steinen abputzt, der soll es mit einer ungeraden Zahl an Steinen tun. Und wer aus dem Schlaf erwacht, der soll seine Hand waschen, bevor er sie zum Wudu' in das Wassergefäß führt; denn keiner von euch weiß, wo seine Hand übernachtet hat."
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Sahih
1044
'A'isa, Allahs Wohlgefallen auf ihr, berichtete, daß sie den Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm, folgendes sagen hörte: "Die Seelen sind Soldaten im Einsatz. Die gleichartigen unter ihnen ziehen sich an, und die verschiedenartigen gehen auseinander."
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Sahih
1046
Anas Ibn 'Malik , Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete, daß der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Schürt keinen gegenseitigen Hass unter euch. Seid einander nicht neidisch. Wendet euch nicht voneinander ab und seid Allahs Diener, brüderlich zueinander. Es ist dem Muslim nicht erlaubt, seinen Bruder länger als drei Tage zu meiden."
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Sahih
1048
'Abdullah Ibn Abi Qatada berichtete von seinem Vater, daß dieser sagte: "Während wir mit dem Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm, beteten, hörte er den Lärm von einigen Männern. Nach Beendigung des Gebets fragte er: »Was war los bei euch?« Die Leute sagten: »Wir haben uns für das Gebet beeilt!« Der Prophet sagte: »Tut das nicht! Wenn ihr zum Gebet kommt, verhaltet euch ruhig und verrichtet (mit der Gemeinschaft), was ihr von dem Gebet noch schafft; was ihr aber versäumt habt, das holt ihr nach.«"
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Sahih
1049
Ibn 'Umar berichtete, daß der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Wenn einer von euch gerade beim Essen ist, der soll sich nicht beeilen, bis er sein Verlangen danach gestillt hat, selbst wenn mit der Verrichtung des Gebets begonnen wurde."
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Sahih
1050
Abdullah Ibn 'Amr berichtete, daß der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Mein Haud [Wasserbecken im Paradies] ist so groß wie eine einmonatige Reise; sein Wasser ist weißer als die Milch; sein Duft ist besser als der Moschus, und seine Trinkgefäße sind wie die Sterne am Himmel. Wer davon trinkt, der wird niemals durstig sein.!"
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Sahih
1051
'Utman Ibn 'Affan sagte: "Wahrlich, ich hörte den Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagen: »Wer eine Moschee errichtet, und damit nur das Wohlwollen Allahs zum Ziel hat, dem errichtet Allah ein gleiches (Haus) im Paradies.«"
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Sahih
1052
Hausfrau 'A'isa, Allahs Wohlgefallen auf ihr, berichtete, daß der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Wenn eine Frau von dem Essen ihres Hauses spendet, ohne jedoch damit eine Not bei ihr hervorzurufen, so erhält sie dafür ihren Lohn (von Allah), und ihrem Mann steht ein Lohn für das zu, was er vorausschickte; und für den Lagerverwalter genauso."
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Sahih
1053
Abu Huraira berichtete: "Abu-l-QAsim. Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: »Wenn jemand bei dir (in deine Wohnung) ohne deine Erlaubnis guckt, und du auf ihn einen Stein wirfst und damit sein Auge ausschlägst, machst du dich deswegen nicht strafbar.«"
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Sahih
1054
Ibn ''Abbas, Allahs Wohlgefallen auf beiden, berichtete, daß der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Es gibt Heilbehandlungen durch drei Dinge: Durch einen Eingriff für den Aderlaß, durch ein Getränk aus Bienenhonig und durch Abbrennen (der krankhaften Stelle). Meiner Umma verbiete ich aber das Abbrennen."
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Sahih
1055
Abu Bakra berichtete, daß der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Wahrlich, die Zeit ist wiedergekehrt wie am Tage, an dem Allah die Himmel und die Erde erschaffen hat: Das Jahr hat zwölf Monate, von denen vier geheiligt sind. Drei davon folgen aufeinander, und zwar: Du-1-qa'da, Du-1-higga und Al- Muharram ; dann Ragab-Mudar, der zwischen Gumada und Sa'ban ist."
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Sahih
1056
Abu Huraira, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete, daß der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Allah hat keine Krankheit herabkommen lassen, ohne daß Er für sie zugleich ein Heilmittel herabkommen ließ."
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Sahih
1057
'Abdullah, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete: "Wenn der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, (von einer Schlacht) zurückkam, rief er dreimal >Allahu akbar< und sagte anschließend: "Wir kehren zurück, so Allah will, reumütig, Ihm dienend und Ihn lobend, und uns vor unserem Herrn niederwerfend! Allah erfüllte sein Versprechen, verhalf seinem Diener (Muhammad) zum Sieg und schlug Allein die Kampfverbände!"
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Sahih
1058
Ka'b, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete: "Der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, pflegte - wenn er von einer Reise im Laufe des Vormittags zurückkam - zunächst in die Moschee zu gehen und dort zwei Rak'a zu verrichten, bevor er sich hinsetzte."
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Sahih
1060
'Abdullah berichtete: "Wir waren zur Zeit des Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm, noch junge Männer, die nichts hatten, und der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte zu uns: »O ihr jungen Leute, wer von euch in der Lage ist, den Pflichten der Ehe nachzugehen, der soll heiraten; denn dies hilft, die Blicke (zu anderen Frauen) zurückzuhalten und die Keuschheit vor Schändlichkeiten zu wahren. Wer aber dies nicht zu tun vermag, der soll fasten ; denn es ist eher für ihn ein Schutz (vor sündhafter Handlung)!"
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Sahih
1061
AI-Hasan berichtete: "Die Schwester von Ma'qal Ibn Yasar wurde von ihrem Mann geschieden, und er verließ sie solange, bis ihre Wartezeit ablief; dann bat er (ihr Mann) wieder um ihre Hand, und ihr Bruder Ma'qal lehnte es ab. Darauf wurde folgender Qur'an -Vers (2:232) offenbart: >..., dann haltet sie nicht davon ab, ihre Gatten zu heiraten,...<"
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Sahih
1062
'Abdullah Ibn 'Umar, Allahs Wohlgefallen auf beiden, berichtete: "Als Hafsa, Tochter des 'Umar, ihre Wartezeit nach dem Tod ihres Mannes Hunais Ibn Hudafa As-Sahmyy beendet harte, und ihr in Al-Madina verstorbener Mann zu den Gefährten des Gesandten Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, gehörte, geschah folgendes nach der Aussage von 'Umar Ibn Al-Hattab: »Ich ging zu 'Utman Ibn 'Affan und bot ihm Hafsa als Ehefrau an. Er sagte zu mir: >Ich werde über diese meine Angelegenheit nachdenken!< Ich wartete dann einige Nächte ab. Danach traf ich ihn, und er sagte zu mir: >Ich entschied mich, daß ich zur Zeit nicht heirate.< Später traf ich Abu Bakr As-Siddiq und sagte zu ihm: >Wenn du willst, gebe ich dir Hafsa, Tochter des 'Umar als Ehefrau<. Da schwieg Abu Bakr und äußerte sich nicht vor mir. Ich war über ihn noch mehr verärgert, als ich über 'Utman verärgert war. Da vergingen noch einige Nächte. Dann bat der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, um ihre Hand, und ich gab sie ihm zur Ehefrau. Danach traf ich Abu Bakr, und er sagte zu mir: >Es mag sein, daß du über mich verärgert warst, als du mir Hafsa anbotest, und ich dir keinerlei Äußerung machte!< Ich sagte zu ihm: >Ja!< Abu Bakr setzte fort: >Der einzige Grund, daß ich dir keine Äußerung darüber machte, war, daß ich vorher wußte, daß der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, seine Absicht über die Heirat mit ihr erwähnte, und es geziemt sich nicht, daß ich das Geheimnis des Gesandten Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, lüfte. Hätte er davon abgesehen, so hätte ich sie geheiratete«"
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Sahih
1063
Tabit Al-Bunanyy berichtete: "Ich war bei Anas, während seine Tochter auch bei ihm war. Anas erzählte uns folgendes: »Eine Frau kam zum Gesandten Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, und bot sich ihm (für die Ehe mit ihm) an. Sie sagte zu ihm: >O Gesandter Allahs, hast du Verlangen nach mir?<« Die Tochter von Anas sagte: »Wie gering ist ihre Scham! Du Schande!« Anas erwiderte: »Sie ist besser als du; denn sie begehrte den Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm, und bot sich ihm deshalb an.«"
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Sahih
1064
Abu Huraira, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete, daß der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Ein Mann darf nicht gleichzeitig mit einer Frau und ihrer Tante mütterlicherseits oder väterlicherseits verheiratet sein."
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Sahih
1065
Ibn 'Umar, Allahs Wohlgefallen auf beiden, berichtete: "Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, verbot den Sigär. Und Sigär ist, wenn ein Mann seine Tochter einem anderen Mann mit der Bedingung zur Frau gibt, daß dieser ihm auch seine Tochter zur Ehefrau gibt, und daß die Aufhebung einer Zahlung des Brautgeldes auf Gegenseitigkeit beruht."
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Sahih
1066
Anas Ibn 'Malik , Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete: '"Abdur- Rahman Ibn 'Auf, kam zum Gesandten Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, und auf seinem Körper waren gelbe Spuren (der Henna) zu sehen. Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, fragte ihn nach dem Grund, und er gab an, daß er eine Frau von den Al-Ansar geheiratet habe. Der Prophet fragte ihn: »Was hast du ihr (für eine Brautgabe) gegeben?« Er sagte: »Soviel vom Gold, wie das Gewicht eines Dattelkerns.« Da erwiderte der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm: »Gib ein Festmahl, mindestens mit einem Schaf!«"
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Sahih
1067
Herrschaftssucht Sa'id Ibn Gubair berichtete: "Als Ibn 'Umar zu uns kam, sagte ein Mann zu ihm: »Was hältst du von dem Kampf der Versuchung ?« Er erwiderte: »Weißt du überhaupt, was eine Versuchung ist? Muhammad, Allahs Segen und Friede auf ihm, pflegte gegen die Götzendiener zu kämpfen - und diese anzugreifen, war doch eine Versuchung. Es war nicht wie euer Kampf, bei dem es um die Herrschaft geht!«"
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Sahih
1068
Von Abu 'Abdullah An-Nu'man Ibn Basir, Allahs Wohlgefallen auf beiden: Ich hörte den Gesandten Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagen: "Das Erlaubte ist offenkundig, und das Verbotene ist offenkundig, und zwischen den beiden gibt es zweifelhafte Angelegenheiten, über die viele Menschen nicht Bescheid wissen. Wer sich nun vor den zweifelhaften Angelegenheiten hütet, macht sich damit frei, was seine Religion und Ehre betrifft. Wer auf zweifelhafte Angelegenheiten hereinfällt, der gerät in das Verbotene, wie der Hirt, der seine Herde um den geschützten Bezirk herum weidet, im Begriff ist, darin zu weiden. Fürwahr, jeder Herrscher hat einen geschützten Bezirk, und Allahs geschützter Bezirk ist das Verwehrte. Fürwahr, im Körper ist ein kleiner Fleischklumpen; und wenn er gesund ist, ist der gesamte Körper gesund, und wenn er schlecht ist, ist der gesamte Körper schlecht. Fürwahr, dies ist das Herz."
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Sahih
1070
Abu Huraira. Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete: "Ich hörte den Gesandten Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagen: »Das Schwören wegen einer Ware ist Heuchelei und vernichtend für den Segen."
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Sahih
1071
Hudaifa Ihn Al-'Yaman berichtete: "Die Heuchler sind in Wirklichkeit heutzutage übler als sie zur Zeit des Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm, waren; denn damals haben sie sich als solche heimlich verhalten, heute aber tun sie es offenkundig."
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Sahih
1072
'Umar Ibn Al-Hattab, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete: "Als 'Abdullah Ibn Ubayy Ibn Salul starb, wurde der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, darum gebeten, das Totengebet für ihn zu verrichten. Als der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, zu diesem Zweck aufstand, sprang ich auf, und sagte zu ihm: »O Gesandter Allahs, betest du für Ibn Ubayy, wo er doch an jenem Tage soundso, soundso und soundso sagte?« Ich wollte ihm doch das wiederholen, was er einst sagte. Da lächelte der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, und sagte: »Halte dich von mir zurück, 'Umar!« Als ich aber ihm zuviel erzählte, sagte er: »Mir wurde dies zur Wahl gestellt, und ich habe die Wahl getroffen. Und wenn ich wüsste, daß ihm verziehen würde, wenn ich die siebzigmal überschritten hätte, so würde ich es tun.« Er verrichtete dann das Totengebet für ihn und ging weg. Eine kurze Zeit darauf wurden die beiden folgenden Qur'an -Verse aus der Sura Bara'a (9:84 f.) offenbart: >Und bete nie für einen von ihnen, der stirbt, noch stehe an seinem Grab; (denn) sie glaubten nicht an Allah und an Seinen Gesandten, und sie starben als Frevler.< Ich war doch erstaunt über meine Dreistigkeit gegenüber dem Gesandten Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm. Allah und Sein Gesandter wissen doch besser Bescheid!"
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Sahih
1073
Abu Huraira berichtete, daß der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Die Kennzeichen eines Heuchlers sind drei: Wenn er spricht, lügt er; wenn er etwas verspricht, bricht er sein Versprechen; wenn man ihm etwas anvertraut, verhält er sich untreu."
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Sahih
1074
Abu Huraira berichtete, daß der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Kein Gebet fällt den Heuchlern so schwer wie das Morgengebet und das Nachtgebet; und wenn sie wüssten, was es in den beiden an Belohnung gibt, würden sie an diesen teilnehmen, selbst wenn sie bis (zur Moschee) kriechen müssten. Ich war beinah dabei, den Gebetsrufer anzuweisen, die Iqama zu sprechen, alsdann einen anderen Mann zu beauftragen, die Menschen beim Gebet zu leiten, dann hätte ich selbst eine Feuerflamme genommen und alles in Brand auf den Köpfen derjenigen gesetzt, die noch nicht zum Gebet hinausgegangen waren!"
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Sahih
1075
Anas, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete, daß der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Wenn der Diener (Allahs) in sein Grab gebettet worden ist, seine Gefährten die Beerdigung beendet haben und dabei sind, wegzugehen - so daß der Verstorbene selbst ihre Schritte hört, kommen zu ihm zwei Engel, die ihn aufrecht setzen und befragen: »Was pflegtest du über diesen Mann Muhammad, Allahs Segen und Friede auf ihm, zu sagen?« Er sagt dann: »Ich bezeuge, daß er der Diener Allahs und Sein Gesandter ist.« Es wird zu ihm gesagt: »Schau hin zu deinem Sitz im Höllenfeuer! Allah hat dir statt dessen einen Sitz im Paradies gegeben!« Der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte weiter: "Er sieht dann alle beide! Was den Ungläubigen - oder den Heuchler - angeht, so beantwortet dieser die Frage so: »Ich weiß es nicht! Ich habe nur das gesagt, was die Menschen zu sagen pflegten!« Es wird zu ihm gesagt: »Du weißt nichts und sprichst nichts!« Dann wird ihm mit einem Eisenhammer ein Schlag zwischen seine beiden Ohren versetzt, der ihn so schreien läßt, daß alle in seiner näheren Umgebung, mit Ausnahme der beiden Erdbewohner, ihn hören." [D. h. mit Ausnahme der Menschen und der Ginn]
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Sahih
1076
Ibn 'Umar, Allahs Wohlgefallen auf beiden, berichtete, daß der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Der Gläubige isst mit einem einzigen Magen, und der Ungläubige - oder der Heuchler -... isst mit sieben Mägen."
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Sahih
1077
Ibn 'Umar, Allahs Wohlgefallen auf beiden, berichtete: "Als 'Abdullah Ibn Ubayy starb, kam sein Sohn 'Abdullah zum Gesandten Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, und fragte, ob ihm der Prophet sein Hemd geben würde, in das er den Leichnam seines Vaters hüllen könnte. Und er gab ihm auch ein Hemd. Dann fragte der Sohn, ob der Prophet das Totengebet für seinen Vater verrichten würde. Da stand der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, auf, um für ihn das Gebet zu verrichten. Gleich darauf stand 'Umar auf, packte den Propheten an seiner Kleidung und sagte: »Betest du für ihn, wo dein Herr dir verbot, das Totengebet für ihn zu verrichten?« Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: »Wahrlich, Allah stellte es mir zur Wahl, indem Er (im Qur'an 9:80) sagte: >Ob du für sie um Verzeihung bittest oder nicht um Verzeihung bittest, oder ob du siebzigmal für sie um Verzeihung bittest, Allah wird ihnen niemals verzeihen. Und ich werde für sie diese siebzigmal überschreiten.« 'Umar sagte: »Er ist doch ein Heuchler!« Anschließend verrichtete der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, doch das Totengebet für ihn, worauf Allah folgenden Qur'an -Vers (9:84) offenbarte: >Und bete nie für einen von ihnen, der stirbt, noch stehe an seinem Grab ...<"
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Sahih
1078
Gabir Ibn 'Abdullah, Allahs Wohlgefallen auf beiden, berichtete: "Wir befanden uns auf dem Weg zu einer Schlacht, und es kam vor, daß ein Mann von den Auswanderern (Al- Muhagirun) einem Mann von den Helfern von AI-Madina (Al-Ansar ) einen Fußtritt gab. Der Mann aus Al- Madina rief aus: »Hilfe, o ihr Al-Ansar !« Und der andere aus Makka rief aus: »Hilfe, o ihr Al-Muhagirun !« Dies hörte der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, und fragte: »Was geschieht da?« Die Leute erzählten ihm, daß ein Mann von den Al-Muhagirun einem Mann von den Al-Ansar einen Fußtritt gegeben hatte, worauf der Mann von den Al-Ansar ausrief: »Hilfe, o ihr Al-Ansar !« Und der andere ausrief: »Hilfe, o ihr Al- Muhagirun !« Der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: »Unterlasset das; denn dies stinkt!« Als der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, anfangs (nach Al-Madina) kam, waren die Al-Ansar in der Mehrzahl. Später waren die Al-Muhagirun in der Mehrzahl. Da sagte 'Abdullah Ibn Ubayy: »Haben sie dies getan? Ich schwöre bei Allah, daß - wenn wir nach Al-Madina zurückkehren - gewiß der Ehrwürdige den Demütigten von dort vertreiben wird!« Darauf sagte 'Umar Ibn Al- Hattab, Allahs Wohlgefallen auf ihm: »Laß mich, o Gesandter Allahs, den Kopf dieses Heuchlers abschlagen!« Der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, erwiderte: »Laß ihn, damit die Leute nicht sagen, daß Muhammad seine Gefährten umbringt! «"
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Sahih
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Heuschrecken Ibn Abi Aufa, Allahs Wohlgefallen auf beiden, berichtete: "Wir zogen mit dem Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm, zu sieben - oder sechs - Schlachten und aßen gewöhnlich mit ihm Heuschrecken."
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Sahih
1080
Abu Huraira berichtete, daß der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Die Stunde wird nicht eintreffen, bis ein Feuer aus dem Land des Higaz * herauskommt und die Kamelhälse in Busra (in Palästina) beleuchtet!«"
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Sahih
1081
Suraqa Ibn Gu'sum berichtete: "Es kamen zu uns die Boten der Ungläubigen aus dem Stamm Qurais und gaben das Blutgeld bekannt, das jedem bezahlt werden solle, der den Gesandten Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, und Abu Bakr tötet oder gefangennimmt. Während ich mich in einer der Versammlungen meines Stammes der Banu Mudlag befand, kam ein Mann von ihnen zu uns und berichtete stehend folgendes, während wir da saßen: »O Suraqa, ich habe vor kurzem Personen wahrgenommen, die an der Küste vorbeizogen. Ich halte sie für Muhammad und seine Gefährten!« Ich wußte, daß sie es waren, dennoch sagte ich zu ihm: »Sie sind es nicht gewesen; denn du sahst nur den Soundso und den Soundso, die von hier vor unseren Augen aufbrachen.« Ich blieb noch für eine Weile in der Versammlung, stand dann auf und ging anschließend in meine Wohnung. Ich befahl meiner Sklavin, meine Pferdestute hinter einen Hügel zu führen und dort auf mich zu warten. Ich nahm mein Schwert und ging vom Hinterhaus hinaus, lief dann den Hügel hinauf, das Tal hinunter und ritt anschließend auf meiner Stute. Ich ritt sehr schnell, bis ich ihnen nahe war. Da strauchelte die Stute, und ich fiel von ihr herab. Ich stand wieder auf und zog aus meinen Satteltaschen die Götzenfiguren, die ich auslegte, um die Weisung von ihnen zu erhalten, ob ich ihnen (dem Propheten und seinen Begleitern) Schaden zufügen sollte oder nicht. Das Vorzeichen kam mit einem Ergebnis, das entgegen meinem eigenen Wunsch war. Daraufhin handelte ich denoch gegen das Vorzeichen der Götzen und zog ihnen weiter nach, bis ich die Qur'an -Rezitation des Gesandten Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, ins Ohr bekam, wobei er nicht einmal umschaute, während Abu Bakr sich häufig umsah. Da sanken die Beine meiner Stute im Sand bis zu den Knien ein. Ich stieg dann ab und wurde heftig zu dem Tier, das sich doch aus dem Sand herausschaffte, und als es da stand, sah ich aus den Steckspuren seiner Vorderbeine eine Staubwolke wie eine Rauchsäule, die bis zum Himmel hinaufreichte. Ich nahm die Götzen wieder zu Hilfe, und das Vorzeichen kam mit dem Ergebnis, das ich mir nicht wünschte. Hier dann rief ich meinen Verfolgten zu und gab ihnen das Wort der Sicherheit. Sie blieben dann stehen, und ich ritt wieder auf meiner Stute, bis ich sie erreichte. Auf Grund der Hindernisse, die zwischen mir und ihnen zurückgelegt worden waren, hegte ich in meiner Seele, daß sich doch die Botschaft des Gesandten Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, durchsetzen würde. Ich sagte zu ihm: »Deine Leute haben ein Blutgeld für dich ausgesetzt!« Ich teilte ihnen mit, was die Leute mit ihnen vorhatten. Ich bot ihnen Reiseproviant und andere Gegenstände an, die sie von mir weder angenommen noch um einen Teil davon gebeten hatten. Sie sagten nur: »Halte nur unsere Sache im geheim!« Ich bat ihn (den Propheten) mir ein Schriftstück mit der Zusage über meine Sicherheit schreiben zu lassen, und er wies 'Amir Ibn Fuhaira an, der dies auf einem Stück Leder schrieb. Danach zog der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, weiter." ... 'Urwa Ibn Az-Zubair berichtete: "Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, traf auf dem Weg Az-Zubair, der mit einer Karawane von muslimischen Geschäftsleuten zusammen war, die sich auf der Rückreise aus Syrien befanden. Da bekleidete Az-Zubair den Gesandten Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, und Abu Bakr mit weißen Kleidungsstücken. Als die Muslime in AI-Madina davon hörten, daß der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, von Makka aufbrach, pflegten sie täglich vormittags ins Freie hinauszugehen und auf ihn zu warten. Sie blieben solange, bis die Mittagshitze sie zwang, zurückzukehren. Dies geschah tagtäglich und die Wartezeit wurde immer länger. Als sie sich einmal in ihren Häusern aufhielten, stieg ein Jude aufs Dach eines hohen Gebäudes hinauf, um aus irgendeinem Grund Ausschau zu halten; da erblickte er in der Ferne den Gesandten Allahs und seine Gefährten, deren Gestalten ab und zu in der Luftspiegelung verschwanden. Der Jude konnte dies nicht für sich behalten und rief mit aller Stärke seiner Stimme aus: »Ihr Araber! Da kommt euer Oberhaupt, auf das ihr wartet!« Die Muslime machten mobil, trugen ihre Waffen und empfingen den Gesandten Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, als er noch im Freien weit entfernt war. Er führte sie dann in eine Richtung nach rechts, bis er sich mit ihnen beim Stamm von Banu 'Amr Ibn 'Auf niederließ. Dies geschah an einem Montag im Monat Rabi'u-1-Awwal. Da stand Abu Bakr für die Menschen auf, und der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, schwieg. Diejenigen, die von den Muslimen aus Al-Madina (Al-Ansar ) kamen, und den Gesandten Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, nie zuvor gesehen hatten, grüßten zuerst Abu Bakr. Als aber die Sonne für den Gesandten Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, zu heiß wurde, begab sich Abu Bakr zu ihm, um ihn mit seinem Gewand gegen die Sonne zu schützen. Hier dann erkannten die Menschen die Person des Gesandten Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm. Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, blieb dann beim Stamm von Banu 'Amr Ibn 'Auf etwas mehr als zehn Nächte und baute anschließend die Moschee, die auf der Grundlage der Gottesfürchtigkeit errichtet wurde. Dort verrichtete der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, das Gebet. Danach ritt er auf seiner Kamelstute und zog zusammen mit den Menschen weiter, bis diese an der Stelle der (jetzigen) Moschee des Gesandten Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, anhielt und niederkniete, an der bereits einige der Muslime ihre Gebete zu verrichten pflegten. Seinerzeit wurde diese Stelle als Dattellager benutzt und gehörte Suhail und Sahl, zwei verwaisten Jungen in der Obhut von Sa'd Ibn Zurära. Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte - als sein Reittier dort niederkniete: »Hier - so Allah will - ist die Niederlassung.« Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, rief dann die beiden verwaisten Jungen zu sich und bot ihnen den Kauf des Dattellagers an, um es als Moschee zu benutzen. Diese sagten: »Nein, wir schenken es dir, o Gesandter Allahs!« Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, lehnte aber die Schenkung ab und erklärte sich nur für den Kauf bereit. Anschließend kaufte er es und baute dort eine Moschee. Während der Bauarbeiten fing der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, an, selbst mit den Leuten die Ziegel zu tragen und sagte währenddessen: »Diese Last ist nicht wie die Last eines Dattellagers! Denn diese ist bei unserem Herrn segensreicher und reiner. O Allah! Der wahre Lohn ist doch der Lohn des Jenseits, so sei gnädig mit den muslimischen Helfern von AI-Madina (Al-Ansar ) und den muslimischen Auswanderern aus Makka (Al-Muhagira bzw. Al-Muhagirun)."
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Sahih
1082
Anas, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete: "Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: »Hilf deinem Bruder, ob er Unrecht begeht oder unter Unrecht leidet!« Einer fragte: »O Gesandter Allahs, diesem helfen wir, wenn er unter Unrecht leidet. Aber wie können wir ihm helfen, wenn er selbst das Unrecht begeht?« Der Prophet erwiderte: »Indem du seine Hände mit Tatkraft vom Unrecht abhältst. Dies ist eine Hilfe für ihn!«"
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Sahih
1083
Abu Huraira, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete, daß der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Jedem Menschen obliegt ein Almosen (Sadaqa) für jedes Glied seines Körpers an jedem Tag: Einem Mann mit seinem Reittier in der Weise zu helfen, daß man ihn hinaufhebt oder seine Sachen hinauflädt, ist eine Sadaqa. Auch ein gutes Wort ist eine Sadaqa. Und jeder Schritt, den er zum Gebet macht, ist eine Sadaqa; und die Weisung des Weges ist eine Sadaqa."
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Sahih
1085
Abu Bakr Ibn 'Abdu-r-Rahman berichtete: "Ich habe den Gesandten Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, gesehen, als er fastete und wegen der großen Hitze und dem starken Durst Wasser auf sein Haupt goss." (Da, Ha, Mal). Abu Darr sagte: "Der Mu'addin des Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm, rief zum Gebet, und der Prophet sagte: »Warte ab bis zur Kühle! Warte ab bis zur Kühle! ... Die starke Hitze ist ein Hauch des Höllenfeuers. Wenn bei euch eine große Hitze herrscht, so suchet eine kühle Zeit für die Verrichtung des Gebets.« ..."
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Sahih
1087
'A'isa berichtete: "Ich ließ eine Braut feierlich zu ihrem Mann aus den Al-Ansar begeleiten. Der Prophet Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte zu mir: »Du 'A'isa, ihr wurdet ja von keiner feierlichen Stimmung begleitet, obgleich diese den Al-Ansar sehr gefällt!«"
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Sahih
1088
"Abdullah Ibn 'Umar, Allahs Wohlgefallen auf beiden, berichtete, daß der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Wenn einer von euch zu einem Hochzeitsmahl eingeladen ist, soll er daran teilnehmen."
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Sahih
1089
Anas Ibn 'Malik , Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete: '"Abdur- Rahman Ibn 'Auf, kam zum Gesandten Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, und auf seinem Körper waren gelbe Spuren (der Henna) zu sehen. Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm. fragte ihn nach dem Grund, und er gab an, daß er eine Frau von den Al-Ansar geheiratet habe. Der Prophet fragte ihn: »Was hast du ihr (für eine Brautgabe) gegeben?« Er sagte: »Soviel vom Gold, wie das Gewicht eines Dattelkerns.« Da erwiderte der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm: »Gib ein Festmahl, mindestens mit einem Schaf!«"
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Sahih
1090
Anas Ibn 'Malik , Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete: "Als der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, Frauen und Kinder sah, die gerade von einer Hochzeitsfeier zurückkamen, stand er in Erwartung des Segens auf und sagte: »O Allah, Du weißt, daß diese Menschen bei mir zu den liebsten gehören!«"
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Sahih
1092
'A'isa, Allahs Wohlgefallen auf ihr, berichtete: "Eine Frau trat mit ihren beiden Töchtern bei mir ein, um zu betteln; sie fand bei mir nichts anderes als eine Dattel, die ich ihr auch gab. Sie teilte die Dattel zwischen ihren beiden Töchtern aus und aß selbst nicht davon. Danach stand sie auf und ging hinaus. Dann trat der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, ein, grüßte uns mit dem Friedensgruß (Salam), und ich erzählte ihm diese Geschichte; er sagte dann: »Wer wegen dieser Mädchen mit irgend etwas auf die Probe gestellt wird, für den sind sie ein Schutz vor dem Höllenfeuer.«"
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Sahih
1093
'Abdu-r-Rahman Ibn Gabr berichtete, daß der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Niemals werden die Füße eines Dieners Allahs, die auf dem Weg Allahs staubig wurden, vom Höllenfeuer berührt."
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Sahih
1094
'Abdullah Ibn 'Umar, Allahs Wohlgefallen auf beiden, berichtete, daß der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Wenn einer von euch stirbt, dem wird sein Platz des morgens und des abends gezeigt. Wenn er zu den Bewohnern des Paradieses gehört, so erfährt er, daß er zu den Bewohnern des Paradieses gehört; und wenn er zu den Bewohnern des Höllenfeuers gehört, so erfährt er, daß er zu den Bewohnern des Höllenfeuers gehört. Ihm wird gesagt: »Dies ist dein Platz am Tage der Auferstehung, an dem Allah dich erwecken wird.«"
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Sahih
1096
'Abdullah. Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete, daß der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm. sagte: "Wahrlich, die Wahrhaftigkeit führt zur Rechtschaffenheit, und die Rechtschaffenheit führt wahrlich zum Paradies. Der Mensch pflegt beharrlich die Wahrheit zu sprechen, bis er zu einem >Wahrhaftigen< wird. Und wahrlich, die Lüge führt zur Unverschämtheit, und die Unverschämtheit führt zum Höllenfeuer. Der Mensch pflegt so lange zu lügen, bis er bei Allah als >Lügner< eingeschrieben wird."
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Sahih
1097
'Adyy Ibn Hatim berichtete: "Der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, erwähnte das Höllenfeuer, nahm davor seine Zuflucht bei Allah und wandte sich mit dem Gesicht ab. Er erwähnte abermals das Höllenfeuer, nahm davor seine Zuflucht bei Allah und wandte sich mit dem Gesicht ab." Su'ba fügte hinzu: "Er tat es zweimal ohne Zweifel; dann sagte er: »Hütet euch vor dem Höllenfeuer, auch dann, wenn es mit einer halben Dattel wäre, und wenn dies auch nicht möglich ist, dann mindestens mit einem guten Wort!«"
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Sahih
1098
'Itban Ibn 'Malik Al-Ansaryy berichtete: "Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, kam zu mir, hielt sich eine Weile bei mir auf und sagte: »Es gibt keinen Diener Allahs, der eine bessere Erfüllung seines Lohnes haben wird, als derjenige, der >la ilaha illa-llah (= kein Gott ist da außer Allah)< spricht - und dabei nichts anderes im Sinn hat, als das Wohlwollen Allahs -, so daß Allah ihm (die Pein durch) das Höllenfeuer verwehrt.«"
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Sahih
1099
'Ubaida, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete, daß der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Wer bezeugt, daß kein Gott da ist außer Allah, Der keinen Partner hat, und daß Muhammad Sein Diener und Gesandter ist, und daß 'Isa (Jesus) der Diener Allahs und Sein Gesandter und Sein Wort ist, das Er Maryam (Maria) entboten hat und von Seinem Geist, und (bezeugt), daß das Paradies wahr ist und das Höllenfeuer wahr ist, den läßt Allah ins Paradies eingehen um dessentwillen, was er (im Diesseits) getan hat."
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Sahih
1100
Anas berichtete, daß der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Aus dem Höllenfeuer wird jeder entlassen, der >la ilaha illa-llah< sagte, und in seinem Herzen soviel von den guten Vorsätzen hatte, wie das Gewicht eines Gerstenkorns; und aus dem Höllenfeuer wird jeder entlassen, der >la ilaha illa-llah< sagte, und in seinem Herzen soviel von den guten Vorsätzen hatte, wie das Gewicht eines Weizenkorns; und aus dem Höllenfeuer wird ebenfalls jeder entlassen, der >la ilaha illallah< sagte und in seinem Herzen soviel von den guten Vorsätzen, wie das Gewicht eines Stäubchens, hatte." ... Anas berichtete ferner, daß der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, auch vom >Glauben< anstelle von >guten Vorsätzen< sprach.
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Sahih
1101
Abdullah, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete, daß der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Das Paradies liegt jedem von euch näher als seine Schuhsohlen, und das Höllenfeuer ist genauso!"
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Sahih
1102
Abu Huraira berichtete, daß der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Das Höllenfeuer wird hinter den Lustbarkeiten verborgen gehalten, und das Paradies wird hinter den unerwünschten Dingen verborgen gehalten."
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Sahih
1103
Abu Huraira berichtete, daß der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Keiner wird ins Paradies eintreten, ohne daß ihm vorher sein Sitz im Höllenfeuer gezeigt wird wenn er Mißetaten begangen hätte -, damit er umso dankbarer sein wird. Und keiner wird ins Höllenfeuer eintreten, ohne daß ihm vorher sein Sitz im Paradies gezeigt wird - wenn er Gutes getan hätte -, damit er umso verbitterter sein wird."
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Sahih
1104
Anas Ibn 'Malik berichtete, daß der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Einige Leute werden (am Tage des Jüngsten Gerichts) das Höllenfeuer (Gahannam) verlassen, nachdem sie durch die Berührung mit ihm befleckt worden sind. Sie werden dann ins Paradies eintreten und von den Paradiesbewohnern >Ag-Gahannammyyun< genannt.'
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Sahih
1105
Anas Ibn Malik berichtete: "Einmal saß Mu'ad hinter dem Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm, auf einem Ritt. Der Prophet sagte zu ihm: »O Mu'ad Ibn Gabal!« Mu'ad antwortete: »Da bin ich, o Gesandter Allahs, ich stehe zu deiner gefälligen Verfügung!« Der Prophet sagte: »O Mu'ad !« Mu'ad antwortete: »Da bin ich, o Gesandter Allahs, ich stehe zu deiner gefälligen Verfügung!« und wiederholte dies dreimal. Der Prophet sagte: »Es gibt keinen, der aus seinem Herzen aufrichtig bezeugt, daß kein Gott da ist außer Allah und daß Muhammad der Gesandte Allahs ist, ohne daß ihm Allah das Höllenfeuer verwehrt.« Mu'ad sagte: »O Gesandter Allahs, soll ich dies nicht den Menschen kund tun, damit sie sich freuen?« Der Prophet antwortete: »Dann werden sie gleichgültig sein!« So berichtete Mu'ad erst von diesem Hadit als er im Sterben lag, da er fürchtete, eine Sünde begangen zu haben."
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Sahih
1106
Ibn 'Umar, Allahs Wohlgefallen auf beiden, berichtete, daß der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Wenn jemand von euch stirbt, wird ihm sein Platz bei Tage und bei Nacht gezeigt, entweder im Höllenfeuer oder im Paradies! Zu ihm wird dann gesagt: »Dies ist dein Platz, zu dem du dich nach deiner Erweckung begeben wirst.«"
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Sahih
1108
'Uqba berichtete: "Ich verrichtete das Nachmittagsgebet in AI- Madina hinter dem Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm, und es geschah dann, daß er nach dem Taslim schnell aufstand und schreitend zwischen den Köpfen der Leute in Richtung einiger Gemächer seiner Frauen ging. Die Leute waren auf Grund seiner Hast sehr besorgt. Als er zu ihnen zurückkam, sah er, daß sie in Erstaunen über seine Hast versetzt waren. Da sagte er: »Ich erinnerte mich daran, daß sich etwas von den Goldspänen bei uns befindet, und ich war darüber besorgt, daß ich mich nicht darum kümmern konnte, und somit habe ich veranlasst, daß diese (unter die Armen) verteilt werden.«"
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Sahih
1110
'Abdullah Ibn 'Umar, Allahs Wohlgefallen auf beiden, berichtete: "Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, gab seine Anweisung, Hunde zu töten."
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Sahih
1111
Abu Huraira, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete, daß der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Während ein Mann unterwegs war, spürte er starken Durst. Er kletterte in einen Wasserbrunnen hinab und trank daraus. Als er wieder draußen war, sah er einen Hund, dessen Zunge heraushing und vor starkem Durst den Sand fraß. Der Mann sagte zu sich: »Der Hund wurde vom starken Durst genauso befallen wie ich.« Er füllte dann seinen Schuh mit Wasser, hielt diesen mit seinem Mund fest, kletterte hinauf und tränkte den Hund damit; da dankte ihm Allah dafür und vergab ihm (seine Sünden)." Die Leute sagten: »O Gesandter Allahs, erhalten wir auch einen Lohn (von Allah) wegen der Tiere?« Der Prophet erwiderte: »Wegen jedem Lebewesen gibt es Lohn!«"
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Sahih
1112
Abu Mas'ud Al-Ansaryy, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete: "Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, verbot den Erlös aus dem Verkauf eines Hundes, das Brautgeld für eine Prostituierte und die Beschenkung eines Wahrsagers."
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Sahih
1113
Ibn ''Abbas, Allahs Wohlgefallen auf beiden, berichtete: "Ich hörte Abu Talha sagen, daß der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, folgendes sagte: »Die Engel betreten keine Wohnung, in der es einen Hund bzw. ein Bild und oder eine Skulptur gibt."
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Sahih
1114
Salim berichtete von seinem Vater, daß dieser sagte: "Gabriel verabredete sich mit dem Propheten. Allahs Segen und Friede auf ihm, erschien jedoch nicht zu der Zeit, zu der er erwartet wurde. Diese Situation fiel dem Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm, sehr schwer und ließ ihn aus seiner Wohnung hinausgehen. Draußen sah er Gabriel und klagte ihm. was er Schweres empfunden hatte. Da sagte Gabriel zu ihm: »Wir (Engel) betreten keine Wohnung, in der sich ein Bild oder ein Hund befindet.«"
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Sahih
1115
'Abdullah Ihn 'Umar berichtete, daß er den Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm, folgendes sagen hörte: "Demjenigen, der einen Hund hält, mit Ausnahme des Hundes, der zum Zwecke der Jagd abgerichtet und zum Hüten der Schafe bestimmt ist, geht an jedem Tag (der Lohn bei Allah) für jeweils zwei Teile seiner (guten)Taten verloren."
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Sahih
1116
Abu Huraira, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete, daß der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Wer einen Hund hält, dem werden sich täglich seine (guten) Taten um einen Teil verringern; ausgenommen davon ist der Hund, der zum Zwecke der Landwirtschaft und der Schafshütung gehalten wird."... Abu Huraira berichtete ferner, daß der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "... ausgenommen davon ist der Hund, der zum Zwecke der Jagd und der Schafshütung gehalten wird."
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Sahih
1117
Ibn 'Umar, Allahs Wohlgefallen auf beiden, berichtete, daß der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Demjenigen, der einen Hund hält, welcher weder zum Zwecke des Hütens der Schafe noch der Jagd bestimmt ist, geht an jedem Tag (der Lohn bei Allah) für jeweils zwei Teile seiner (guten) Taten verloren."
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Sahih
1118
Abu Musa, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete, daß der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Löst die Fesseln des Kriegsgefangenen (bzw. Sklaven), speist den Hungrigen und besucht den Kranken!"
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Sahih
1119
Salama Ibn Al-Akwa' berichtete: "Der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: »Wer von euch ein Schlachttier geopfert hat, der soll nicht etwas davon in seiner Wohnung nach Ablauf von drei Nächten zurückbehalten.« Ein Jahr später fragten ihn die Leute: »O Gesandter Allahs, sollen wir diesmal wie im vergangenen Jahr verfahren?« Der Prophet sagte: »Esset davon, speist (die anderen) und hebt noch etwas davon auf; denn im vergangenen Jahr befanden sich die Leute in einer Not und ich wollte, daß ihr dabei helft.«"
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Sahih
1120
Gabala Ibn Suhaim berichtete: "Es überkam uns ein Hungerjahr, als wir mit Ibn Az-Zubair zusammen waren. Eines Tages bekamen wir Datteln zu essen, und als 'Abdullah Ibn 'Umar an uns vorbeiging, und wir gerade beim Essen waren, sagte er zu uns: »Eßet die Datteln nicht paarweise; denn der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, verbot es uns, diese paarweise zu essen und sagte dazu: >Es sei denn, daß derjenige seinen Bruder um eine diesbezügliche Erlaubnis bittet.<« ..."
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Sahih
1121
'A'isa berichtete: "Der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, pflegte - wenn er sich im Ganaba -Zustand zum Schlafen legen wollte - seinen Genitalbereich zu waschen und den Wudu' vorzunehmen."
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Sahih
1122
Abu Qatada berichtete von seinem Vater, daß der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, folgendes sagte: "Wenn einer von euch trinkt, soll er nicht ins Gefäß atmen, und wenn einer von euch uriniert, soll er nicht sein Glied mit seiner rechten Hand abreiben, und wenn einer sich nach der Verrichtung der Notdurft abputzt, soll er dies nicht mit seiner rechten Hand tun."
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Sahih
1123
Abu Sa'id Al-Hudryy berichtete: "Ich hörte vom Gesandten Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, daß er das Trinken aus einem (gemeinschaftlichen) Wasserbehälter verbot."
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Sahih
1124
Abu Salama berichtete: "Ich fragte 'A'isa, ob der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sich zum Schlafen hinlegte, wenn er sich im Ganaba -Zustand befand, und sie antwortete: »Ja, und er tat es, nachdem er den Wudu' vorgenommen hatte.«"
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Sahih
1125
Maimüna, Gattin des Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm, berichtete: "Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, wusch sich genauso wie für das Gebet, mit Ausnahme seiner beiden Füße; danach wusch er seinen Genitalbereich und säuberte ihn gründlich; dann goß er reichlich Wasser über sich, rückte etwas von der Stelle und wusch seine beiden Füße. Das war seine Gesamtwaschung (Gusl) nach dem Geschlechtsverkehr."
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Sahih
1126
Gabir, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete: "Ich suchte den Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm, auf, um eine Geldschuld meines Vaters zu begleichen. Ich klopfte an die Tür, und der Prophet sagte: »Wer ist dort?« Da erwiderte ich: »Ich!« Der Prophet sagte: »Ich, Ich?«, als ob er eine derartige Antwort von mir nicht mochte."
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Sahih
1127
Abdullah Ibn 'Umar, Allahs Wohlgefallen auf beiden, berichtete: "Ein Mann fragte: »O Gesandter Allahs, was darf der Mann für Kleidung anziehen, wenn er sich im Ihram-Zustand befindet?« Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: »Er darf folgendes nicht anziehen (oder tragen): das Hemd, den Turban, die Hose, den Burnus und die Leder Strümpfe; es sei denn, er findet dazu keine Sandalen. In diesem Fall darf er Lederstrümpfe anziehen, die er zuvor unterhalb der Knöchel durch Abschneiden des Leders freimachte. Ihr dürft ferner keine Kleidung tragen, welche Spuren von Färbungen durch Wars (-Pflanze) oder Safran haben.«"
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Sahih
1128
'Abdullah Ibn 'Umar berichtete, daß er den Gesandten Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, folgendes sagen hörte: "Ihr seid alle Hirten, und jeder von euch ist verantwortlich für seine Herde: der Imam ist ein Hirte, und er ist verantwortlich für seine Herde. Und der Mann ist in seiner Familie ein Hirte, und er ist verantwortlich für seine Herde. Und die Frau ist im Hause ihres Mannes eine Hirtin, und sie ist verantwortlich für ihre Herde. Und der Diener ist ein Hirte in Bezug auf den Besitz seines Herrn, und er ist verantwortlich für seine Herde. ...Und der Sohn ist ein Hirte in Bezug auf das Vermögen seines Vaters, und er ist verantwortlich für seine Herde. Und ihr seid alle Hirten, und jeder von euch ist verantwortlich für seine Herde."
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Sahih
1129
Anas Ihn 'Malik berichtete: "Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, fiel von seiner Pferdestute herunter und verletzte sich entweder das Bein oder die Schulter; er hielt sich von seinen Frauen zurück und suchte zu diesem Zweck einen hochgelegenen Raum, der über eine Treppe aus Baumstämmen zu erreichen war, auf. Als ihm seine Gefährten den Krankenbesuch abstatteten, verrichtete er mit ihnen das Gebet, indem er es als Imam sitzend leitete, während sie standen. Nach Beendigung des Gebets mit dem Taslim, sagte er: »Der Imam ist deshalb da, um befolgt zu werden: wenn er den Takbir spricht, so sprechet ihr auch den Takbir nach; und wenn er eine Verbeugung vornimmt, so verbeugt ihr euch auch; und wenn er sich niederwirft, so werfet ihr euch auch nieder; und wenn er im Stehen das Gebet verrichtet, so verrichtet ihr auch das Gebet im Stehen.« ..."
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Sahih
1130
'Abdullah Ibn 'Amr Ibn Al'As sagte: "Ich hörte den Gesandten Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, folgendes sagen: »Wahrlich, Allah nimmt das Wissen nicht hinweg, indem Er es aus dem Gedächtnis der Menschen herausreißt, sondern Er nimmt das Wissen hinweg, indem Er die Gelehrten sterben läßt; und wenn keiner von ihnen übrig bleibt, dann nehmen die Menschen unwissende Köpfe in Anspruch, welche gefragt werden und ein Urteil geben, bei dem jegliche Grundlage des Wissens fehlt. Somit werden sie selbst abirren, aber auch die Menschen in die Irre führen.«"
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Sahih
1135
Ibn 'Umar, Allahs Wohlgefallen auf beiden, berichtete, daß der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Der Edle, Sohn des Edlen, Sohn des Edlen, Sohn des Edlen, ist Yusuf, Sohn des Jakob, Sohn des Isaak, Sohn des Abraham, Allahs Friede auf ihnen."
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Sahih
1136
'Abdullah Ibn 'Arm, Allahs Wohlgefallen auf beiden, berichtete: "Ein Mann fragte den Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm: »Auf welche Art kann man den Islam gut leben?« Er sagte: »Indem du Speisen gibst und den Friedensgruß (Salam) zu jedem sprichst, den du kennst und nicht kennst!«"
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Sahih
1139
Gait Ibn 'Amr berichtete, daß der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, folgendes gesagt hat: "Der Islam ist souverän, und er kann nicht übertroffen werden." (Bai, Dar). Abu Umama berichtete, daß der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, folgendes gesagt hat: "Die Bänder zum Islam werden zerstört werden, ein Band nach dem anderen. Und jedesmal, wenn ein Band zerstört wird, werden sich die Menschen am nächsten festklammern. Das erste Band, welches zerstört werden wird, ist das Staatssystem und das letzte das Gebet." (Ha, Hib) Abu 'Abdu-r-Rahman 'Abdullah, dem Sohn von 'Umar Ibn Al-Hattab, Allahs Wohlgefallen auf beiden berichtete: Ich hörte den Gesandten Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagen: "Der Islam wurde auf fünf (Pfeilern) errichtet: dem Zeugnis, daß kein Gott da ist außer Allah, und daß Muhammad der Gesandte Allahs ist, dem Verrichten des Gebetes, dem Entrichten der Zakah, der Pilgerfahrt zum Hause und dem Fasten im Ramadan.
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Sahih
1140
Abu Huraira berichtete, daß der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Was meint ihr, wenn der Sohn der Maria zu euch entsandt werden wird und sogleich unter euch als Imam (nach eurem Glauben) sein wird?"
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Sahih
1141
Abu Huraira, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete, daß der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Ich schwöre bei Dem, in Dessen Hand mein Leben ist, daß der Sohn der Maria alsbald zu euch als Schiedsrichter entsandt werden wird; sodann wird er das Kreuz brechen, das Schwein töten, den Krieg einstellen, und das Geld wird sich so vermehren, daß keiner es wird annehmen wollen. Stattdessen wird eine einzige Niederwerfung (zur Anbetung Allahs) besser sein als die Welt und das, was auf ihr ist." Abu Huraira fuhr fort: "Leset, wenn ihr wollt, >Und es gibt keinen unter den Leuten der Schrift, der nicht vor seinem Tod daran glauben wird; und am Tage der Auferstehung wird er ein Zeuge gegen sie sein.< (Qur'an 4:159)."
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Sahih
1142
Abu Musa, Allahs Wohlgefallen auf ihm, sagte: "Einige Leute sagten: »O Gesandter Allahs! Wer lebt den Islam am besten?« Er antwortete: »Derjenige, vor dessen Zunge und Hand die Muslime sicher sind.«"
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Sahih
1143
Abu Sa'id Al-Hudryy berichtete, daß er den Gesandten Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, folgendes sagen hörte: "Wenn einer zum Islam kommt und seinen Islam gut lebt, dem wird Allah jede schlechte Tat tilgen, die er einst begangen hatte. Danach gilt nur die Abrechnung: jede gute Tat wird (zur Belohnung) zehnfach bis siebenhundertfach bewertet, und eine schlechte Tat wird als solche nur einfach bewertet, es sei denn, daß Allah (von der Bestrafung) absieht."
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Sahih
1144
Ibn 'Umar, Allahs Wohlgefallen auf beiden, sagte: "Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: »Der Islam wurde auf fünf (Tragpfeilern) gebaut: dem Zeugnis, daß kein Gott da ist außer Allah, und daß Muhammad der Gesandte Allahs ist, dem Verrichten des Gebets, dem Entrichten der Zakah, dem Hagg und dem Fasten im (Monat) Ramadan.«"
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Sahih
1146
Jagdbeute 'Adyy berichtete: "Ich sagte zum Propheten Allahs Segen und Friede auf ihm: »(Es kommt manchmal vor, daß der eine von uns) auf ein Tier schießt, seine Spur für zwei und drei Tage verliert und es doch später tot findet, und in ihm befindet sich der eigene Pfeil (des Jägers).« Der Prophet sagte: »Wenn er will, kann er davon essen.«
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Sahih
1147
'Adyy Ibn Hatim berichtete: "Ich fragte den Gesandten Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, indem ich sagte: »Wir sind Leute, die mit diesen Hunden die Jagd betreiben!« Er sagte: »Wenn du deine abgerichteten Hunde losgeschickt und dabei den Namen Allahs gesprochen hast, darfst du die Jagdbeute davon essen, welche die Hunde für dich gepackt, auch dann, wenn sie das Tier erlegt haben. Ausgenommen davon, wenn der Hund selbst etwas davon gefressen hat. Denn ich fürchte, daß der Hund das Tier für sich selbst zum Fressen gepackt hat. Mischten sich dabei andere fremde Hunde ein, so darfst du (von der Jagdbeute) nicht essen.«"
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Sahih
1148
'Adyy Ibn Hatim, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete, daß der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Wenn du deinen Hund losgeschickt und den Namen Allahs gesprochen hast, und es geschieht, daß der Hund das Tier tötet, so darfst du die Jagdbeute essen. Hat der Hund davon gefressen, so iß nicht davon; denn der Hund hat das Tier für sich selbst gepackt. Mischt sich der Hund bei anderen Hunden ein, bei denen der Name Allahs nicht gesprochen wurde, und diese (ein Tier) gepackt und erlegt haben, so iß nicht davon; denn du weißt nicht, welcher Hund von ihnen (das Tier) erlegt hat. Kommt es vor, daß du auf ein Tier geschossen hast, und du es erst nach Ablauf von einem Tag oder zwei Tagen gefunden hast, und du bei diesem keine andere Spur als die Spur deines Pfeils siehst, so darfst du davon essen. Ist das Tier ins Wasser gefallen (und dabei verendet), so iß nicht davon."
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Sahih
1149
'Adyy Ibn Hatim, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete: "Ich fragte den Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm, über die Jagdbeute, die mit einem Pfeil ohne Klinge getroffen wird, und er sagte: »Ein Tier, das von der Spitze getroffen wird, darfst du essen. Ist es vom Pfeilstock quer erschlagen worden, so ist es ein Kadaver.« Ich fragte ihn ferner nach der Jagdbeute, die von einem Hund gepackt wird, und er sagte: »Was der Hund für dich gepackt hat, das ißt du; denn, was der Hund für dich packt, ist zum Essen rein. Siehst du aber, daß bei der Jagd andere Hunde mit deinem Hund oder mit deinen Hunden beteiligt waren, und du Bedenken hast, daß das Tier von einem anderen Hund getötet sein könnte, und daß dein Hund es eventuell von einem anderen schnappte, so iß es nicht, weil du den Namen Allahs nur für die Jagd mit deinem Hund sprachst, nicht aber für den anderen Hund.«"
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Sahih
1150
'Adyy Ibn Hatim, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete: "Ich sagte: »O Gesandter Allahs, wir (Jäger) schicken die abgerichteten Hunde zur Jagd los.« Er sagte: »Du darfst die Jagdbeute essen, die die Hunde für dich gepackt haben.« Ich sagte: »Gilt dies auch, wenn die Hunde das Tier getötet haben?« Der Prophet sagte: »Auch, wenn sie es getötet haben.« Ich sagte: »Wir werfen manchmal mit einem Pfeil ohne Klinge!« Er sagte: »Iß, was von der Spitze getroffen wurde; das Tier aber, das von seinem Querkörper getroffen wurde, darfst du nicht essen.«"
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Sahih
1151
Abu Qatada berichtete, daß er in Begleitung des Gesandten Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm. war. und als er (Abu Qatada) auf eine Straße kam, die nach Makka führte, blieb er zurück mit einigen seiner Gefährten, die im Weihezustand für die Pilgerfahrt (Hagg) waren, während er selbst nicht im Weihezustand war. Als er einen Wildesel sah, ritt er auf seinem Pferd und bat seine Gefährten, ihm eine Peitsche hochzureichen. Als sie seine diesbezügliche Forderung ablehnten, bat er sie, daß sie ihm sein Schwert zu geben, und sie lehnten dies ebenfalls ab. Da nahm er selbst das Schwert und ritt in aller Entschlossenheit hinter dem Wildesel her, bis er ihn erlegte. Davon aßen einige Gefährten des Gesandten Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, und einige enthielten sich. Als sie den Gesandten Allahs. Allahs Segen und Friede auf ihm, wieder erreichten, fragten sie ihn darüber, und er sagte zu ihnen: "Dies ist nichts anderes als eine Nahrung, die Allah euch zu essen gegeben hat."
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Sahih
1152
Anas Ibn 'Malik , Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete: "Wir verfolgten die Spur eines Hasen bei Marri-z- Zahran, und die Leute strengten sich so sehr dafür an, bis sie erschöpft waren und davon ablassen mußten. Ich setzte aber die Suche nach dem Hasen fort, bis ich ihn fing. Ich kam dann mit diesem zu Abu Talha, der (ihn zubereitete und) davon die zwei Schenkel zum Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm, schickte, der sie auch annahm."
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Sahih
1153
Safwan Ibn Muhriz berichtete: "Ein Mann fragte Ibn 'Umar: »Was hast du vom Gesandten Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, über das vertrauliche Gespräch mit Allah gehört?« Er (Ibn 'Umar sagte, daß der Prophet folgendes) sagte: »Der eine von euch rückt seinem Herrn in der Weise so nah, daß er sich vor Ihm bloßstellt, und Allah zu ihm sagt: >Hast du dies und jenes getan?<, und er sagt >Ja!<, und Allah sagt abermals zu ihm: >Hast du dies und jenes getan?<, und er sagt >Ja!<. Der Mensch gibt zu, und Allah sagt zu ihm: >Ich hielt deine Taten im Dieseits verborgen, und heute (im Jenseits) vergebe Ich sie dir!«<"
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Sahih
1154
Abu Huraira berichtete, daß der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Wer seinem Bruder Unrecht zugefügt hat, der soll es ihm wieder gutmachen; denn es wird nicht mit Dinar und Dirham berechnet, und zwar, bevor (der Tag kommt, an dem) zugunsten seines Bruders etwas von seinen guten Taten weggenommen wird; und wenn er über keine guten Taten mehr verfügt, so wird etwas von den schlechten Taten seines Bruders weggenommen und auf ihn geworfen."
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Sahih
1155
Ganr Ihn 'Abdullah berichtete: "Wir befanden uns beim Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm, und sahen, wie er in der Nacht dem Vollmond zuschaute und sagte: »Mit Sicherheit werdet ihr euren Herrn so (deutlich) sehen, wie ihr diesen (Mond) seht, ohne daß ihr beim Anblick Schaden erleidet oder Zweifel hegt. Wann immer ihr die Verrichtung des Gebets vor dem Sonnenaufgang oder vor dem Sonnenuntergang verkraften könnt, so tut es.« Anschließend rezitierte der Prophet: >... und lobpreise deinen Herrn vor dem Aufgang und vor dem Untergang der Sonne ...< (Qur'an 20:130)."
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Sahih
1156
Abu Huraira, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete, daß der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Eine Reise (um Moscheen zu besuchen) gilt nur für drei Moscheen: Al-Masgid Al-Haram (in Makka), die Moschee des Gesandten Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, (in AI-Madina) und Al-Masgid Al-Aqsä (in Jerusalem)."
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Sahih
1157
Abu Darr, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete: "Ich sagte: »O Gesandter Allahs, welche Moschee wurde zuerst auf der Erde errichtet?« Er sagte: »Die Haram-Moschee (in Makka)«. Ich sagte: »Welche dann?« Er sagte: »Die Al-Aqsa -Moschee (in Jerusalem)« Ich sagte: »Welche Zeitspanne lag zwischen den beiden?« Er sagte: »Vierzig Jahre. Wo immer du dich in einer von den beiden befindest, und das Gebet fällig ist, so verrichte es dort; denn dort ist es verdienstvoll.«"
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Sahih
1158
Al-'Bara' Ibn 'Azib, Allahs Wohlgefallen auf beiden, berichtete: "Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, betete in der Regel sechzehn oder siebzehn Monate lang in Richtung Bait Al-Maqdis (= Jerusalem), während er es sehr gern gehabt hätte, wenn er in Richtung Ka'ba hätte beten dürfen. Dies war der Anlaß, daß Allah den Vers >Wir sehen, wie dein Gesicht sich dem Himmel suchend zukehrt ...< (Qur'an 2:144) offenbarte. Auf Grund dessen verrichtete er das Gebet in Richtung Ka'ba. Jedoch die Toren unter den Menschen - und diese sind die Juden - sagten: >Was hat sie bewegen, sich von ihrer Qibla abzuwenden, nach der sie sich bisher gerichtet hatten?< Sprich: >Allah gehört der Osten und der Westen; Er leitet, wen Er will, zu einem geraden Weg.< (Qur'an 2:142). Nach diesem Ereignis betete ein Mann mit dem Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm, und als er nach dem Gebet wegging, kam er auf seinem Weg an Leuten von den Al-Ansar vorbei, die gerade dabei waren, das Nachmittagsgebet ('Asr) in Richtung Bait Al- Maqdis zu verrichten; so sagte er zu ihnen, er bezeuge es, daß er mit dem Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm, gebetet und dabei die Ka'ba -Richtung eingenommen habe. Dann fingen die Leute an, ihre Richtung so zu ändern, daß sie letzten Endes allesamt in Ka'ba -Richtung standen."
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Sahih
1159
'Ubaida. Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete, daß der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm. sagte: "Wer bezeugt, daß kein Gott da ist außer Allah, Der keinen Partner hat, und daß Muhammad Sein Diener und Gesandter ist, und daß 'Isa (Jesus) der Diener Allahs und Sein Gesandter und Sein Wort ist, das Er Maryam (Maria) entboten hat und von Seinem Geist, und (bezeugt), daß das Paradies wahr ist und das Höllenfeuer wahr ist, den läßt Allah ins Paradies eingehen um dessentwillen, was er (im Diesseits) getan hat."
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Sahih
1160
Abu Huraira, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete, daß der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Ich schwöre bei Dem, in Dessen Hand mein Leben ist, daß der Sohn der Maria alsbald zu euch als Schiedsrichter entsandt werden wird; sodann wird er das Kreuz brechen, das Schwein töten, den Krieg einstellen, und das Geld wird sich so vermehren, daß keiner es wird annehmen wollen. Stattdessen wird eine einzige Niederwerfung (zur Anbetung Allahs) besser sein als die Welt und das, was auf ihr ist." Abu Huraira fuhr fort: "Leset, wenn ihr wollt, >Und es gibt keinen unter den Leuten der Schrift, der nicht vor seinem Tod daran glauben wird; und am Tage der Auferstehung wird er ein Zeuge gegen sie seinx (Qur'an 4:159)."
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Sahih
1161
Abu Huraira, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete, daß der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Ich stehe dem Sohn der Maria am nächsten, sowohl im Diesseits als auch im Jenseits. Die Propheten sind Brüder auf Grund des (göttlichen) Auftrags. Ihre Mütter sind verschieden und ihr Glaube ist nur einer."
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Sahih
1162
Abu Huraira, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete, daß der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Jesus, Sohn der Maria, sah einen Mann beim Stehlen, worauf er zu ihm sagte: »Hast du gestohlen?« Der Mann erwiderte: »Nein, bei Allah, außer Dem kein Gott da ist!« 'Isa sagte dann: »Ich glaube an Allah, und meine Augen haben gelogen!«"
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Sahih
1163
Abu Huraira, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete, daß er den Gesandten Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, folgendes sagen hörte: "Es gibt unter den Menschen keinen Neugeborenen, der nicht bei seiner Geburt von Satan berührt wird, und er auf Grund der Berührung durch Satan zu schreien beginnt. Nur Maryam (Maria) und ihr Sohn (Jesus) sind die Ausnahme davon." Abu Huraira erwähnte darauf >... und siehe, ich möchte, daß sie und ihre Nachkommen bei Dir Zuflucht nehmen vor dem verfluchten Satan.< (Qur'an 3:36).
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Sahih
1164
Abu Musa, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete, daß der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Keiner ist geduldiger über die Verletzung seines Gehörs als Allah, indem manche Ihm einen Sohn zuschreiben, während Er sie gesund hält und ihnen den Lebensunterhalt weiter gibt."
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Sahih
1165
Ibn ''Abbas hörte 'Umar, Allahs Wohlgefallen auf ihm, folgendes auf dem Podest sagen: "Ich hörte den Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagen: »Rühmet mich nicht wie die Christen den Sohn der Maria rühmten; denn ich bin nichts anderes als ein Diener (Allahs). Sagt also >Allahs Diener und Sein Gesandter.<«"
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Sahih
1166
Anas berichtete: "Der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, erlaubte Az-Zubair und Abdu-r-Rahman das Tragen von Seide wegen dem Juckreiz, unter dem die beiden litten."
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Sahih
1167
'A'isa und 'Abdullah Ihn ''Abbas berichteten: "Als der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, im Sterben lag, nahm er eines seiner Kleidungsstücke und bedeckte damit sein Gesicht; als dies ihm aber lästig wurde, nahm er es von seinem Gesicht ab und sagte -während er in dieser Lage war: »Allahs Fluch ist deshalb auf die Juden und die Christen ergangen, weil sie die Gräber ihrer Propheten zu Gebetsstätten gemacht haben.« Er warnte damit vor der Tat, die sie begangen haben!"
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Sahih
1168
'A'isa, Allahs Wohlgefallen auf ihr, Gattin des Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm, berichtete: "Eine Gruppe von Juden trat beim Gesandten Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, ein und sagte: »As-Sa'ämu 'alaikum «* Ich habe es verstanden und ihnen erwidert: »Wa-'alaikum as-Sa'ämu wall-la'na «* Darauf sagte der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, zu mir: »Langsam, o 'A'isa; denn Allah liebt Milde in allen Dingen!« Ich sagte zu ihm: »O Gesandter Allahs, hast du nicht gehört, was sie sagten?« Da entgegnete er: »Ich habe ihnen doch eine Antwort gegeben, indem ich sagte: >Das Gleiche für euch!«<" [*As-Sa'ämu 'alaikum (= Tod auf euch) hat beinah denselben Sprachklang wie As-Salamu 'alaikum (= Friede sei auf euch). 'A'isas Antwort >Wa-'alaikum as-Sa'ämu wall-la'na< bedeutet: >Und auf euch sei der Tod und der Fluch (Allahs)<]
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Sahih
1169
'Abdullah Ibn 'Amr, berichtete, daß der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Berichtet über mich, sei es auch durch eine einzige Zeile, und erzählt uneingeschränkt über die Kinder Israels. Wer aber mit Vorsatz eine Lüge über mich verbreitet, der soll seinen Platz im Höllenfeuer einnehmen."
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Sahih
1170
'Abdullah Ibn 'Umar, Allahs Wohlgefallen auf beiden, berichtete: "Die Juden kamen zum Gesandten Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, und zeigten bei ihm einen Mann und eine Frau von ihnen an, die Ehebruch begangen hatten. Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte zu ihnen: »Was habt ihr in der Thora für Bestimmungen über die Steinigung?« Die Juden sagten: »Wir stellen sie bloß und peitschen sie aus.« Darauf sagte 'Abdullah Ibn Salläm: »Ihr lügt; denn dort steht die Steinigung fest!« Sie brachten dann die Thora und rollten sie auf, und einer von ihnen legte seine Hand auf die Stelle, an der die Steinigung stand. Er las vor, was davor und was danach stand. Da sagte 'Abdullah Ibn Salläm zu ihm: »Nimm deine Hand weg!« Als er sie wegnahm, wurde der Vers über die Steinigung sichtbar. Die Juden sagten: »Er sagte die Wahrheit, o Muhammad. Darin gibt es den Vers über die Steinigung!« Dementsprechend veranlaßte der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, ihre Strafe durch Steinigung. Ich sah dann, wie sich der Mann über die Frau bückte, um sie vor den Steinen zu schützen!" [Der Strafvollzug erfolgte also gemäß dem eigenen Gesetz der Juden]
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Sahih
1171
'Abdullah, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete: "Während ich mit dem Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm, in einem Palmenhain war, und er sich auf einen blattlosen Palmenzweig stützte, kamen einige Juden vorbei. Die einen von ihnen sagten zu den anderen: »Befraget Muhammad über die Seele!« Ein anderer von ihnen sagte: »Was hegt bei euch Zweifel über ihn?« Die anderen sagten: »Niemals werdet ihr von ihm das hören, was euch stutzig macht.« Einige sagten: »Befraget ihn doch!« Da stellten sie ihm die Frage über die Seele, und der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, schwieg für eine Weile und gab ihnen keinerlei Antwort. Ich wußte, daß er gerade dabei war, eine Offenbarung zu empfangen. Da trat ich anstandshalber einen Schritt von ihm zurück. Als die Offenbarung soweit war, rezitierte er: >Und sie befragen dich über die Seele. Sprich: »Die Seele ist eine Angelegenheit meines Herrn; und euch ist vom Wissen nur wenig gegeben.<«"[Qur'an -Vers 17:85)
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Sahih
1172
Abu Huraira berichtete: "Der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: »Wenn zehn von den Juden an mich geglaubt hätten, hätten die Juden (allesamt) an mich geglaubt!«"
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Sahih
1173
Abu Huraira, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete, daß der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Die Stunde wird nicht kommen, bis ihr gegen die Juden solange kämpft, und bis der Stein, hinter dem sich der Jude versteckt hat, spricht: »Du Muslim, hier ist ein Jude, der sich hinter mir versteckt, so töte ihn.«"
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Sahih
1174
Abu Huraira, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete, daß der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Jedes Kind wird mit der Fitra geboren, und seine Eltern machen dann aus ihm entweder einen Juden, einen Christen oder einen Sabäer. Genauso wie das Tier, das ein Tier zur Welt bringt: Siehst du darin Unstimmigkeiten? "
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Sahih
1175
Abu Huraira, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete: "Als wir uns in der Moschee befanden, kam der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, heraus* und sagte: »Brechet auf zu den Juden!« Da eilten wir dorthin, und als wir in der Gegend von Baitu-1-Madäris ankamen, sagte der Prophet zu den Leuten: »Werdet Muslime, so werdet ihr sicher sein, und wisset, daß die Erde Allah und Seinem Gesandten gehört, und daß ich vorhabe, euch aus diesem Land zu vertreiben. Wer dann von euch einen Käufer für sein Vermögen findet, der soll es verkaufen, anderenfalls sollt ihr wissen, daß die Erde Allah und Seinem Gesandten gehört!«" [*Der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, kam aus seiner Wohnung heraus, die an die Moschee grenzte und deren Tür sich in die Moschee öffnete]
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Sahih
1176
Abu Huraira, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete: "Nach der Eroberung von Haibar wurde dem Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm, vergiftetes Schafsfleisch geschenkt. Der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: »Bringt mir diejenigen von den Juden her, die gerade hier gewesen waren.« Da wurden diese zu ihm gebracht, und der Prophet sprach zu ihnen: »Ich werde euch nach etwas fragen! Werdet ihr mir darüber die Wahrheit sagen?« Die Juden antworteten: »Ja!« Der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte zu ihnen: »Wer ist euer Vater?« Sie sagten: »Der Soundso« Er erwiderte: »Ihr habt gelogen! Euer Vater ist doch der Soundso!« Sie entgegneten: »Du hast die Wahrheit gesagt!« Er sagte: »Werdet ihr mir dann die Wahrheit sagen, wenn ich euch über etwas frage?« Sie sagten: »O ja, Abu-l-QAsim! Und wenn wir lügen, so wirst du es erkennen, so wie du es über unseren Vater erkannt hast« Der Prophet sagte: »Wer sind die Leute des Höllenfeuers?« Die Juden sagten: »Wir werden darin für kurze Zeit weilen, dann werdet ihr uns dort nachfolgen.« Der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: »Ihr seid dorthin verstoßen! Bei Allah, wir werden dort niemals eure Nachfolger sein.« Und der Prophet fuhr fort: » Werdet ihr mir dann die Wahrheit sagen, wenn ich euch über etwas weiteres frage?« Sie sagten: »O ja, Abu-l-QAsim!« Der Prophet fragte: »Habt ihr diesem Schafsfleisch Gift zugefügt?« Sie sagten: »Ja!« Der Prophet sagte: »Was hat euch dazu bewegen?« Sie sagten: »Solltest du ein Lügner sein, so würden wir dich los sein, und wenn du wirklich ein Prophet bist, so wirst du davon keinen Schaden erleiden!«"
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Sahih
1177
Abu Musa berichtete, daß der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Das Gleichnis der Muslime, Juden und Christen ist wie das eines Mannes, der Leute in seinen Dienst einstellte, damit sie für ihn gegen Lohn eine bestimmte Arbeit bis zum Anbrach der Dunkelheit verrichten sollten. Diese arbeiteten bis zur Mittagszeit und sagten zu ihm, daß sie seinen Lohn nicht nötig haben. Er stellte daraufhin andere Leute in seinen Dienst ein und sagte zu ihnen, daß sie den Rest des Tages arbeiten sollten und dafür das erhielten, was er mit ihnen vereinbart hatte. Diese arbeiteten aber nur bis zur Fälligkeit des Nachmittagsgebets und legten ihm ihre Arbeit ohne Gegenleistung nieder. Das veranlaßte ihn, andere Leute einzustellen, die den Rest des Tages bis zum Sonnenuntergang arbeiteten und dafür den vollständigen Lohn der beiden vorangegangenen Parteien erhielten."
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Sahih
1178
Anas, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete: "Als 'Abdullah Ibn Salläm von der Ankunft des Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm, in AI-Madina hörte, kam er zu ihm und sagte: »Ich werde dich über drei Dinge befragen, die niemand außer einem Propheten weiß: Was ist das erste Vorzeichen der Stunde, was wird die erste Mahlzeit sein, die die Bewohner des Paradieses einnehmen werden, und wodurch ähnelt ein Kind seinem Vater, und wodurch ähnelt es seinen Onkeln mütterlicherseits?« Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: »Gabriel gab mir vor kurzem darüber Bescheid.« 'Abdullah sagte darauf: »Dieser (Gabriel) ist unter allen Engeln ein Feind der Juden!« Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: »Was das erste Vorzeichen der Stunde angeht, so ist dies ein Feuer, das die Menschen von Osten nach Westen zusammentreiben wird. Was aber die erste Mahlzeit angeht, die die Bewohner des Paradieses einnehmen werden, so wird diese ein gutes Stück Fischleber sein. Was die Ähnlichkeit bei einem Kind angeht, so ist diese wie folgt zu begründen: Wenn der Mann mit der Frau Geschlechtsverkehr hat, und er mit seinem Höhepunkt ihr zuvorkommt, dann ist die Ähnlichkeit nach ihm; wenn aber ihr Höhepunkt zuerst da ist, dann ist die Ähnlichkeit nach ihr.« 'Abdullah sagte: »Ich bezeuge, daß du der Gesandte Allahs bist.« Und er fuhr gleich fort: »O Gesandter Allahs, die Juden sind wahrlich ein Volk der Lüge! Wenn sie von meinem Übertritt zum Islam erfahren, bevor du sie über mich befragst, dann werden sie über mich Lügen erzählen.« Kurz darauf kamen die Juden und 'Abdullah ging ins Haus. Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: »Was für ein Mensch unter euch ist 'Abdullah Ibn Salläm?« Sie erwiderten: »Er ist der Gelehrteste und Sohn des Gelehrtesten unter uns. Er ist aber auch der Kundigste und Sohn des Kundigsten unter uns!« Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: »Was meint ihr, wenn er den Islam annähme?« Die Juden sagten: »Möge Allah ihn davor bewahren!« Da kam 'Abdullah aus dem Haus und trat ihnen entgegen, indem er sagte: »Ashadu alla ilaha illa-llah, wa 'ashadu anna Muhammad rasülu-llah (= Ich bezeuge, daß kein Gott da ist außer Allah, und ich bezeuge, daß Muhammad der Gesandte Allahs ist)« Die Juden entgegneten: »Er ist der Schlechteste unter uns und Sohn des Schlechtesten unter uns.« Und sie fuhren fort, übel von ihm zu sprechen."
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Sahih
1179
Anas, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete: "Ein Jude schlug zwischen zwei Steinen in seinen Händen den Kopf eines jungen Mädchens; es wurde dann befragt: »Wer hat das mit dir gemacht? Ist es der Soundso, oder der Soundso?« Als der Name des Juden erwähnt wurde, nickte es mit dem Kopf. Der Jude wurde dann verhaftet, und er gestand die Tat. Der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, ließ ihn dann abführen und seinen Kopf gleichermaßen zwischen zwei Steinen schlagen." [Die Vergeltung erfolgte in gerechter Weise, sowohl nach der Vorschrift der Thora, als auch nach den göttlichen Bestimmungen des Qur'an in dem 45. Vers der 5. Sura Al-Ma'ida, in dem auch die hiesige Vorschrift der Thora bestätigt wird]
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Sahih
1180
Asma' Bint Abi Bakr, Allahs Wohlgefallen auf beiden, berichtete: "Ich war schwanger mit 'Abdullah Ibn Az- Zubair in Makka und zog nach Al-Madina , als meine Entbindungszeit fällig war. In Qubä' ließ ich mich nieder, und dort habe ich entbunden. Danach brachte ich ihn (den Jungen) zum Gesandten Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, und legte ihn in seinen Schoß. Der Prophet ließ sich eine Dattel bringen, die er (zu einem Dattelbrei) zerkaute und etwas davon aus seinem Mund in den Mund des Kindes führte. Damit war das erste, was in seinen Bauch kam, der Speichel des Gesandten Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm. Dann massierte er seine Mundhöhle mit dem Dattelbrei, sprach für ihn ein Bittgebet um Segen, während er ihn dabei streichelte. Das Kind war das erste Neugeborene im Islam, und seine Geburt wurde als Anlaß zur großen Freude der Muslime, weil ihnen einmal folgendes gesagt worden war: »Die Juden haben euch verzaubert, damit ihr keine Kinder zur Welt bringt.«"
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Sahih
1181
Ibn 'Umar, Allahs Wohlgefallen auf beiden, berichtete: "Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, gab den Juden das Land von Haibar unter der Bedingung, daß sie es bestellen und bepflanzen sollten und die Hälfte dessen erhalten würden, was das Land an Ertrag einbrächte."
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Sahih
1182
Ibn 'Umar, Allahs Wohlgefallen auf beiden, berichtete: "Die beiden (jüdischen) Stämme Quraiza und An-Nadir griffen zur Waffe, worauf die Leute der An-Nadir vertrieben, während diejenigen von Quraiza weiterhin geduldet wurden. Als diese aber wieder zur Waffe griffen, wurden ihre Männer hingerichtet und ihre Frauen und Kinder und Vermögen unter den Muslimen verteilt. Nur einige von ihnen gingen dem Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm, nach, und er gewährte ihnen Sicherheit. Sie traten dann zum Islam über. Der Prophet vertrieb alle Juden aus Al-Madina . Es waren Banu Qainuqä' - die die Stärke für 'Abdullah Ibn Salläm darstellten -, die Juden von Banu Harita sowie alle anderen Juden, die in Al-Madina wohnten."
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Sahih
1183
Ibn 'Umar, Allahs Wohlgefallen auf beiden, berichtete: "Ein Jude und eine Jüdin wurden zum Gesandten Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, gebracht, die miteinander Unzucht begangen hatten. Der Prophet sagte zu den Juden: »Was findet ihr in eurer Schrift?« Die Juden sagten: »Unsere Rabbiner bestimmten neulich, daß dafür das Gesicht geschwärzt und lächerliche Kleidung angezogen werden sollen.« Darauf sagte 'Abdullah Ibn Salläm: »O Gesandter Allahs, laß sie die Thora vorlegen!« Sie brachten dann die Thora und einer von ihnen legte seine Hand auf den Vers über die Steinigung. Er fing an zu lesen und las nur, was davor und was danach stand. Da sagte Ibn Salläm zu ihm: »Hebe deine Hand ab!« Als er sie wegnahm, wurde es deutlich, daß der Vers über die Steinigung unter seiner Hand war. Darauf veranlaßte der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, ihre Abführung, und die beiden wurden am Vorplatz der Moschee gesteinigt. Ich sah dann, wie sich der Jude über sie beugte (um sie vor den Steinen zu schützen)!"
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Sahih
1184
Salim Ibn 'Abdullah berichtete von seinem Vater, daß dieser den Gesandten Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, folgendes sagen hörte: "Eure Zeitspanne, im Verhältnis zu den vorausgegangenen Generationen, ist wie die Zeitspanne zwischen dem Nachmittagsgebet und dem Sonnenuntergang: Den Juden wurde die Thora gegeben, und sie arbeiteten bis zur Mittagszeit, dann gaben sie auf und erhielten dafür jeweils einen Teil des Lohns. Danach kamen die Leute des Evangeliums, denen das Evangelium gegeben wurde, und diese arbeiteten bis zum Nachmittag, dann gaben sie auf und erhielten dafür jeweils einen Teil des Lohns. Uns aber wurde der Qur'an gegeben und wir arbeiteten bis zum Sonnenuntergang und erhielten dafür jeweils zwei Teile des Lohns. Da sagten diejenigen der beiden Schriften: »O unser Herr, Du hast denjenigen jeweils zwei Teile des Lohns gegeben und uns jeweils nur einen Teil, während wir doch mehr gearbeitet haben.« Allah, Allmächtig und Erhaben ist Er, sagte: »Habe Ich euch etwa in einem Teil eures Lohns Unrecht getan?« Sie sagten: »Nein!« und Allah sagte: »Es ist also Meine Huld, die Ich jedem zukommen lasse, dem Ich will!«"
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Sahih
1185
Gabir, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete: "Die Juden pflegten zu sagen: »Wenn der Beischlaf mit einer Frau von hinten (in der Vagina) stattfindet, kommt das Kind mit schielenden Augen zur Welt!« Darauf wurde folgender Qur'an -Vers (2:223) offenbart: >Eure Frauen sind ein Saatfeld für euch; darum kommt zu eurem Saatfeld wie** ihr wollt ...< "
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Sahih
1186
'Abdullah berichtete, daß er - als Junggesselle ohne Familienbindung - in der Moschee des Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm, schlief.
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Sahih
1187
'Abdullah, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete, daß er den Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm, folgendes sagen hörte: "Das erste, über das (am Tage des Jüngsten Gerichts) entschieden wird, ist das Blutvergießen."
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Sahih
1188
Abu Huraira, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete, daß der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Allah wird (am Tage des Jüngsten Gerichts) die Erde in den Griff nehmen und die Himmel mit Seiner Rechten zusammenrollen und sagen: »Ich bin Der König! Wo sind die Könige der Erde?«"
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Sahih
1189
Abu Sa'id Al-Hudryy berichtete, daß der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Allah, Der Segensreiche und Hocherhabene ruft (am Tage des Jüngsten Gerichts) den Bewohnern des Paradieses zu: »Ihr Bewohner des Paradieses!« Sie sagen: »Da sind wir o Herr, Dir zur Verfügung und zu Deiner Wohlgefälligkeit!« Er spricht: »Seid ihr zufrieden?« Und sie sagen: »Und warum sollten wir nicht zufrieden sein, nachdem Du uns das gegeben hast, was Du sonst keinem anderen von Deinen Geschöpfen gabst!« Allah spricht: »Ich will euch noch etwas Besseres geben als das!« Sie sagen: »O Herr, was soll noch besser sein als das?« Allah spricht: »Ich will Mein Wohlwollen auf euch für immer ruhen lassen und danach nie mit euch unwillig sein!«"
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Sahih
1190
Ihn 'Umar berichtete, daß der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Wenn (am Tage des Jüngsten Gerichts) die Bewohner des Paradieses ins Paradies eingegangen sind, und die Bewohner des Höllenfeuers ins Höllenfeuer eingegangen sind, wird der Tod zu einer Stelle geführt, die zwischen dem Paradies und dem Höllenfeuer liegt; dann wird er geschlachtet. Anschließend ruft ein Rufer aus: »Ihr Bewohner des Paradieses! Es gibt kein Sterben mehr. Ihr Bewohner des Höllenfeuers! Es gibt kein Sterben mehr.« Damit werden die Bewohner des Paradieses noch freudiger sein zu deren vorherigen Freude, und die Bewohner des Höllenfeuers werden noch trübseliger sein zu deren vorherigen Trübseligkeit."
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Sahih
1191
Ibn 'Umar, Allahs Wohlgefallen auf beiden, berichtete, daß der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Die Leute des Paradieses treten (am Tage des Jüngsten Gerichts) ins Paradies ein, und die Leute des Höllenfeuers treten ins Höllenfeuer ein. Anschließend stellt sich ein Rufer zwischen die beiden und ruft: »Ihr Leute des Höllenfeuers, es gibt keinen Tod mehr! Ihr Leute des Paradieses, es gibt keinen Tod mehr! In alle Ewigkeit!«"
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Sahih
1192
Sahl Ibn Sa'd berichtete: "Ich hörte den Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagen: »(Am Tag des Jüngsten Gerichts) werde ich vor euch am Wasserbecken stehen. Wer dort an ihm vorbeigehen wird, wird aus ihm trinken; und wer aus ihm trinken wird, der wird nie wieder durstig sein. Es werden wahrlich Leute an mir vorbeikommen, die ich kenne und die mich kennen. Dann wird zwischen mir und ihnen eine Trennung gemacht.« ... Abu Sa'id Al-Hudryy fügte hinzu, daß der Prophet wie folgt fortfuhr: »Ich werde dann sagen: >Diese Leute gehören zu mir!< Und mir wird gesagt: >Du weiß nicht, was sie nach dir (in der Religion) verändert habenk Ich werde dann sagen: >Weg damit, weg mit jedem, der nach mir etwas verändert hat!<«"
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Sahih
1193
Kadaver: Gabir Ibn 'Abdullah, Allahs Wohlgefallen auf beiden, berichtete: "Ich hörte den Gesandten Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, folgendes sagen, als er in Makka im Jahre der Eroberung war: »Wahrlich, Allah verbietet, und auch Sein Gesandter, den Handel mit dem Alkohol, den verendeten Tieren, dem Schwein und den Götzenbildern (bzw. Götzenfiguren).« Darauf wurde ihm folgende Frage gestellt: »O Gesandter Allahs, wie ist es mit dem Fett der verendeten Tiere? Denn damit werden Schiffe angestrichen und Leder gepflegt und von den Menschen als Brennstoff für ihre Lampen gebraucht.« Der Prophet sagte: »Nein! Das ist verboten!« Dann sagte der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm: »Allah verfluche die Juden; denn Allah hat ihnen wahrlich das Fett dieser Tiere verboten und sie sammelten es, verkauften es und verzehrten den Erlös davon.«"
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Sahih
1195
Abu Huraira, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete, daß der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Während ich schlief, sah ich mich neben einem Wasserbecken stehend, von dem ich den Menschen zu trinken gab. Da kam Abu Bakr zu mir und nahm den Wassereimer aus meiner Hand, um mich zu entlasten. Er zog zweimal den Eimer hoch, und sein Hochziehen war mit einer Schwäche verbunden. Allah wird es ihm vergeben. Dann kam ('Umar) Ibn Al-Hattab, der den Eimer von ihm nahm und hörte nicht auf, Wasser aus dem Becken zu holen, bis die Menschen (genug hatten und) weggingen, während das Wasser aus dem Becken noch hinausströmte."
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Sahih
1196
Abu Sa'id Al-Hudryy, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete: "Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, hielt eine Rede, in der er sagte: »Wahrlich, Allah hat einem Seiner Diener die Wahl zwischen der Welt und dem, was sich bei Ihm befindet, gestellt, und dieser Diener entschied sich für das, was sich bei Allah befindet.« Da weinte Abu Bakr, und wir staunten über sein Weinen, das deswegen ausgelöst wurde, weil der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, nur von einem Diener sprach, dem etwas zur Wahl gestellt wurde! Siehe, der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, war es, dem die Wahl gestellt wurde, und siehe, Abu Bakr war derjenige unter uns, der es am meisten ahnte. Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, fuhr fort: »Derjenige unter den Menschen, der mir treuen Einsatz mit seiner Person und mit seinem Vermögen leistete, war Abu Bakr. Wenn ich einen besten Freund außer Allah nehmen würde, würde ich Abu Bakr nehmen. Es handelt sich jedoch um die Brüderlichkeit und die Zuneigung zueinander im Islam . In dieser Moschee soll es keine Tür mehr geben, die nicht zugemauert werden soll, mit Ausnahme der Tür von Abu Bakr.«"
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Sahih
1197
Muhammad Ibn Gubair Ibn Mut'im berichtete von seinem Vater, daß dieser sagte: "Eine Frau kam (mit einem Anliegen von ihr) zum Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm, und er verlangte von ihr, daß sie nochmal kommen solle. Sie sagte zu ihm: »Was mache ich, wenn ich komme und dich nicht mehr finde?« Sie sprach so, als ob sie den Tod meinte! Der, auf dem Allahs Segen und Friede ist, sagte zu ihr: »Wenn du mich nicht findest, dann gehe zuAbüBakr!«"
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Sahih
1200
Abu Huraira, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete: "Ein Mann kam zum Gesandten Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, und sagte: »O Gesandter Allahs, wer hat am meisten Anspruch auf meine gütige Kameradschaftlichkeit?« Der Prophet sagte: »Deine Mutter!« Der Mann fragte weiter: »Wer sonst?« Der Prophet sagte: »Deine Mutter!« Der Mann fragte weiter: »Wer sonst?« Der Prophet sagte: »Deine Mutter!« Der Mann fragte weiter: »Wer sonst?« Der Prophet sagte: »Dann dein Vater.«"
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Sahih
1201
'Abdu-r-Rahman Ihn Gabr berichtete, daß der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Niemals werden die Füße eines Dieners Allahs, die auf dem Weg Allahs staubig wurden, vom Höllenfeuer berührt."
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Sahih
1202
'Abdullah Ibn 'Umar, Allahs Wohlgefallen auf beiden, berichtete: "Wir zogen mit dem Gesandten Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, zu einer Schlacht in der Nähe von Nagd. Als wir uns dem Feind gegenüber sahen, stellten wir uns (für den Kampf) in Reihen auf. Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, stand auf, um uns beim Gebet zu leiten, und mit ihm stand eine Gruppe zum Beten, während sich eine andere Gruppe in Richtung des Feindes begab. Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, betete mit denjenigen, die mit ihm waren eine Rak'a und zwei Niederwerfungen; dann ging diese Gruppe zur Stelle der anderen Gruppe, die noch nicht gebetet hatte. Als sich diese (Kämpfer für das Gebet) hinstellten, betete der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, mit ihnen eine Rak'a und zwei Niederwerfungen, dann sprach er den Taslim. Daraufhin standen die anderen, und jeder von ihnen betete für sich eine Rak'a und zwei Niederwerfungen." Ibn 'Umar fügte hinzu, bezogen auf die Anweisung des Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm: "...und wenn (der Feind) eine größere Zahl (an Kämpfern) aufweist, dann sollen die Muslime das Gebet stehend und reitend verrichten."[Das Gebet bei Furcht auf diese Weise wird im Qur'an (4:101f.) erwähnt.]
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Sahih
1203
'Abdullah Ibn Abi Aufa, Allahs Wohlgefallen auf beiden, schrieb, daß der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Und wisset, daß das Paradies unter den Schatten der Schwerter liegt!"
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Sahih
1204
Abu Huraira berichtete, daß der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Allah hat demjenigen, der auf Seinem Weg ausrückt, folgendes verheißen: »Wer zum Kampf ausrückt, nur weil er an Mich glaubt und die Botschaft Meiner Gesandten bestätigt, den werde Ich mit dem zurückkehren lassen, was er an Lohn oder Beute errungen hat; oder Ich lasse ihn ins Paradies eingehen.« Würde es meiner Umma nicht schwerfallen, so würde ich niemals hinter einer Truppe daheimbleiben; und ich würde mir stets wünschen, auf dem Weg Allahs getötet, dann wieder zum Leben erweckt, dann wieder getötet, dann wieder zum Leben erweckt, dann wieder getötet zu werden."
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Sahih
1205
Abu Huraira, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete: "Ich hörte den Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm, folgendes sagen: »Ich schwöre bei Dem, in Dessen Hand mein Leben ist, daß ich - wenn keine gläubigen Menschen da wären, die sich nicht wohlfühlten, wenn sie (für den Kampf) hinter mir zurückbleiben müssten, weil ich nichts (an Reittier) fände, auf dem ich sie tragen könnte -, nie bei einer Kampftruppe fehlen würde, die auf dem Weg Allahs aufbricht. Ich schwöre bei Dem, in Dessen Hand mein Leben ist, daß ich mir so sehr wünsche, daß ich auf dem Weg Allahs umkomme, alsdann wieder lebendig gemacht werde, alsdann auf dem Weg Allahs umkomme und wieder lebendig gemacht werde, alsdann auf dem Weg Allahs umkomme und wieder lebendig gemacht werde, dann wieder auf dem Weg Allahs umkomme.«"
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Sahih
1206
Abu Musa berichtete: "Ein Mann kam zum Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm, und fragte: »O Gesandter Allahs, welcher Kampf gilt als ein Kampf auf dem Weg Allahs? Denn einige von uns kämpfen, weil sie zornig oder überheblich sind.« Der Prophet erhob sein Haupt und tat dies deshalb, weil der Fragende vor ihm stand, und entgegnete: »Wer immer kämpft, damit Allahs Wort den höchsten Rang einnimmt, der hat auf dem Weg Allahs, Des Allmächtigen, Des Erhabenen, gekämpft.«"
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Sahih
1207
Abu Musa, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete: "Ein Mann kam zum Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm, und sagte: »Es gibt Leute, die für die Beute, andere für den Ruf, während andere mit der Absicht kämpfen, um sich Ansehen zu verschaffen. Welcher Kampf ist dann auf dem Weg Allahs?« Der Prophet sagte: »Wer mit der Absicht kämpft, daß Allahs Wort das Höchste wird, der kämpft auf dem Weg Allahs!«"
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Sahih
1209
Anas, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete: "Als sich manche Leute am Tage der Schlacht von Uhud vom Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm, entfernten, blieb Abu Talha mit seinem Schild standhaft als Schutzwall vor dem Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm. Er (Abu Talha) war ein guter und starker Bogenschütze, der an jenem Tag zwei oder drei Bogen (unter seiner Zugstärke) brach. Manche Männer kamen gewöhnlich zum Propheten mit einem Pfeilbehälter, und er sagte zu ihnen: »Legt sie bereit für Abu Talha.« Der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, beobachtete zwecks Aufsicht die Kämpfer und Abu Talha sagte zu ihm: »Mein Vater und meine Mutter mögen für dich zum Opfer fallen! Halte die Aufsicht nicht, damit dich kein Pfeil des Feindes trifft. Mein Leben setze ich für dein Leben ein! An jenem Tag sah ich die hochgekrempelten Ärmel und die Fußringe von 'A'isa Bint Abi Bakr und Umm Sulaim, während sie die Wasserschläuche aufstützten und diese in den Mund der Leute ausgossen, alsdann zurückkehrten, um diese nachzufüllen, alsdann nochmal zu kommen und diese wiederum in den Mund der Leute auszugießen! Es kam auch vor, daß das Schwert aus der Hand von Abu Talha entweder zwei- oder dreimal herunterfiel."
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Sahih
1210
Ibn Abi Aufa, Allahs Wohlgefallen auf beiden, berichtete: "Wir zogen mit dem Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm, zu sieben - oder sechs - Schlachten und aßen gewöhnlich mit ihm Heuschrecken."
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Sahih
1211
Ibn Mas'ud berichtete: "Ich erlebte von Al-Miqdäd Ibn Al-Aswad etwas, das ich mir von mir selbst gewünscht hätte. Ich wünschte, ich wäre selbst derjenige gewesen, der eine solche Handlung beging: Er kam zum Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm, während er ein Bittgebet gegen die Götzendiener sprach, und sagte zu ihm: »Wir (Muslime) werden zu dir nicht dasselbe sagen, was die Leute des Moses zu ihm sagten >Gehe denn du mit deinem Herrn und kämpft. ... (Qur'an 5:24)< Vielmehr werden wir auf deiner rechten Seite und auf deiner linken Seite und vor dir und hinter dir kämpfen!« Ich sah den Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm, wie sein Gesicht strahlte und er sich über das freute, was er sagte."
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Sahih
1212
Nach Ibn 'Umar, Allahs Wohlgefallen auf beiden: Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Mir wurde befohlen, die Menschen zu bekämpfen, bis sie bezeugen, daß kein Gott da ist außer Allah und daß Muhammad der Gesandte Allahs ist, und bis sie das Gebet verrichten und die Zakah entrichten. Wenn sie dies tun, haben sie sich dadurch von mir Schutz für ihr Blut und ihr Gut erworben, es sei denn, (sie begehen Taten, die) nach dem Recht des Islam (strafbar sind); und ihre Abrechnung ist bei Allah, dem Erhabenen."
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Sahih
1213
Sa'id Ibn Gubair berichtete: "Als Ibn 'Umar zu uns kam, sagte ein Mann zu ihm: »Was hältst du von dem Kampf der Versuchung ?« Er erwiderte: »Weißt du überhaupt, was eine Versuchung ist? Muhammad, Allahs Segen und Friede auf ihm, pflegte gegen die Götzendiener zu kämpfen - und diese anzugreifen, war doch eine Versuchung. Es war nicht wie euer Kampf, bei dem es um die Herrschaft geht!«"
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Sahih
1214
Gabir Ibn 'Abdullah, Allahs Wohlgefallen auf beiden, berichtete: "Ein Mann sagte am Tage der Schlacht von Uhud zum Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm: "Was sagst du, wenn ich heute umkomme? Wo bin ich dann?« Der Prophet sagte: »Im Paradies!« Da warf der Mann einige Datteln weg, die er in seiner Hand hielt, und kämpfte, bis er umkam!"
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Sahih
1215
Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Derjenige hat nicht gefastet, der das Fasten kettenweise vorgenommen hat."
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Sahih
1216
'Abdullah berichtete: "Wir waren zur Zeit des Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm, noch junge Männer, die nichts hatten, und der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte zu uns: »O ihr jungen Leute, wer von euch in der Lage ist, den Pflichten der Ehe nachzugehen, der soll heiraten; denn dies hilft, die Blicke (zu anderen Frauen) zurückzuhalten und die Keuschheit vor Schändlichkeiten zu wahren. Wer aber dies nicht zu tun vermag, der soll fasten; denn es ist eher für ihn ein Schutz (vor sündhafter Handlung)!" (Bu) Abu Huraira berichtete: "Ein Mann kam zum Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm, und sagte: »O Gesandter Allahs, (meine Frau) hat mir einen schwarzen Sohn zur Welt gebracht!« Der Prophet sagte zu ihm: »Besitzt du Kamele?« Der Mann sagte: »Ja!« Der Prophet fragte: »Welche Farben haben diese?« Der Mann sagte: »Sie haben eine rötliche Farbe!« Der Prophet fragte ferner: »Gibt es unter diesen auch dunkle oder schwarze?« Der Mann sagte: »Ja!« Der Prophet sagte: »Woher kommt das? Es kann von einer alten Rasse durchgekommen sein. Dein Sohn mag auch nach einer früheren Abstammung so gekommen sein.«"
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Sahih
1217
An-Nu'man Ibn Basir, Allahs Wohlgefallen auf beiden, berichtete als er auf dem Podest sprach: "Mein Vater gab mir ein Geschenk und (meine Mutter) 'Amra Bint Rawäha sagte zu ihm: »Ich bin solange damit nicht einverstanden, bis du darüber den Gesandten Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, zum Zeugen machst!« Er kam dann zum Gesandten Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, und sagte: »Ich gab meinem, mit 'Amra Bint Rawäha gemeinsamen Sohn ein Geschenk, und sie verlangte von mir, daß ich dich zum Zeugen mache, o Gesandter Allahs!« Der Prophet fragte: »Hast du deinen anderen Kindern genausoviel gegeben?« Er sagte: »Nein!« Und der Prophet erwiderte: »Dann fürchtet Allah und übt Gerechtigkeit unter euren Kindern!« Der Mann kehrte dann um und machte seine Schenkung rückgängig."
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Sahih
1218
Abu Qatada Al-Ansaryy berichtete, daß der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, betete, während er (das Kind) Umama, Tochter der Zainab, Tochter des Gesandten Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, trug ...: Wenn er sich niederwarf, legte er sie hin, und wenn er wieder aufstand, trug er sie wieder.
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Sahih
1219
Usama Ibn Zaid, Allahs Wohlgefallen auf beiden, berichtete: "Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, pflegte mich (als Kind) auf seinen Oberschenkel und AI-Hasan Ibn 'Alyy auf den anderen Oberschenkel zu setzen, dann uns beide zusammenzudrücken und zu sagen: »O Allah mein Gott, erbarme Dich beider; denn ich erbarme mich ihrer.« ... "
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Sahih
1220
Kinderschutz 'Abdullah, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete: "Eine Frau wurde in einer Schlacht, die der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, unternahm, tot aufgefunden. Und der Gesandte Allahs verabscheute das Töten von Frauen und Kindern."
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Sahih
1221
Gabir Ibn 'Abdullah, Allahs Wohlgefallen auf beiden, berichtete, daß der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Wenn die Nacht anbricht, oder es Abend ist, so holt eure Kinder ins Haus; denn die Satane begeben sich um diese Zeit überall hin. Wenn aber eine Zeitspanne der Nacht vorbei ist, lasset eure Kinder ruhen, schließt eure Türen und gedenkt des Namens Allahs; denn Satan kann keine verschlossene Tür öffnen."
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Sahih
1222
Kindertapferkeit 'Abdu-r-Rahman Ibn 'Auf berichtete: "Als ich am Tage der Schlacht von Badr in der Reihe der Kämpfer stand, erblickte ich jeweils an meiner rechten und linken Seite zwei Jungen, um deren Leben ich bangte. Einer von den beiden sagte mir heimlich, so daß sein Gefährte dies nicht wahrnehmen konnte: »Onkel! Zeige mir, wo Abu Gahl (bei den Gegnern) steht!« Ich erwiderte: »O Sohn meines Bruders! Was willst du mit ihm tun?« Der Junge antwortete: »Ich gab Allah ein Versprechen, daß ich ihn - falls ich ihn sehe - umbringe oder, daß ich selbst deswegen umkomme!« Der andere Junge erzählte mir auch dasselbe im Vertrauen, ohne daß sein Gefährte dies wahrnahm. Es hat mich sehr gefreut, daß ich zwischen zwei Männern dieser Art stand. Ich zeigte den beiden auf ihn, und sie gingen auf ihn so heftig los wie Falken und erschlugen ihn. Es sind die beiden Söhne von 'Afrä'!"
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Sahih
1223
Anas, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete, daß der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Es gibt unter den Menschen keinen Muslim, der drei seiner minderjährigen Kinder durch den Tod verliert, ohne daß Allah ihn (den Vater oder die Mutter) in das Paradies gehen läßt, und dies geschieht aus Seinem Erbarmen für sie (die Kinder)."
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Sahih
1224
Ibn ''Abbas, Allahs Wohlgefallen auf ihnen, berichtete: "Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, wurde über (das Schicksal) der Kinder der ungläubigen Eltern gefragt (die im Kindesalter sterben) und er sagte: »Als Allah sie erschuf, wußte Er von dem, was sie würden begangen haben.«"
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Sahih
1225
'Abdullah berichtete: "Ich sagte: »O Gesandter Allahs, welche Sünde ist am schwersten?« Er sagte: »Daß du Allah etwas ebenbürtig machst, während Er dein Schöpfer ist.« Ich sagte: »Welche dann?« Er sagte: »Daß du dein Kind tötest, weil du befürchtest, daß es das Essen mit dir teilt.« Ich sagte: »Welche dann?« Er sagte: »Daß du Unzucht mit der Ehefrau deines Nachbarn begehst.« Zur Bestätigung der Aussage des Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm, offenbarte Allah folgenden Qur'an -Vers (25:68): >Und die, welche keinen anderen Gott außer Allah anrufen ...<"
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Sahih
1226
'Ubaida Ibn As-Samit, Allahs Wohlgefallen auf ihm, der an der Schlacht von Badr teilgenommen und zu den Gruppenführern (Naqib) in der Nacht von Al'aqaba gehört hatte, berichtete: "Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte vor einer Gruppe seiner Gefährten, die sich um ihn scharte: »Leistet mir den Treueschwur, daß ihr Allah weder etwas zur Seite stellt noch stehlt noch Unzucht begeht noch eure Kinder tötet noch Schändlichkeiten durch eure Hände und zwischen euren Beinen begeht, und daß ihr euch mir gegenüber im guten Sinne nicht ungehorsam verhaltet. Wer von euch dies erfüllt, der hat seinen Lohn von Allah zu erwarten, und wer immer etwas davon begeht und dafür eine Strafe in dieser Welt erleidet, so gilt diese für ihn als Sühne. Begeht einer aber eine Tat davon und wird von Allah vor der Öffentlichkeit geschützt, so ist das Urteil bei Allah: wenn Er will, vergibt Er ihm; und wenn Er will, bestraft Er ihn.« So haben wir aufgrunddessen den Treueschwur geleistet."
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Sahih
1228
Abu Huraira, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete, daß der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Das Sprechen der Lobpreisung Allahs (Tasbih) ist für die Männer, und das Klatschen der Hände (Tasfiq) ist für die Frauen." [Dieser Hadlt weist darauf hin, daß, wenn während des Gebets der Imam auf etwas Wichtiges, wie z. B. einen Fehler im Gebet, aufmerksam gemacht werden soll, ein Mann die Worte der Lobpreisung >subhanallah< sprechen, während eine Frau sich des Klatschens bedienen darf. Andererseits ist das Klatschen überhaupt den Männern zu anderen Anläßen, wie z. B. zwecks Beifall oder als Begleitung zu rythmischen Klängen, nicht gestattet]
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Sahih
1229
Sahl Ibn Sa'd, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete, daß der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Das Sprechen der Lobpreisung Allahs (Tasbih) ist für die Männer, und das Klatschen der Hände (Tasfiq) ist für die Frauen."
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Sahih
1230
'Abdullah Ibn 'Umar berichtete, daß (sein Vater), 'Umar Ibn Al- Hattab, einen seidenen Rock vor dem Eingang der Moschee sah und (zum Propheten) sagte: "Ö Gesandter Allahs, was hältst du davon, wenn du diesen kaufst und am Freitag oder zum Empfang der Delegationen anziehst, wenn sie zu dir kommen?" Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Wahlich, derjenige, der so etwas anzieht, ist der, der keinen Anteil an der Glückseligkeit im Jenseits hat." Später wurden einige dieser Röcke dem Gesandten Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, gebracht, und er gab 'Umar einen davon, worauf dieser ihm sagte: "O Gesandter Allahs, du schenkst mir diesen und einst hast du über den Rock von 'Utärid das gesagt, was du davon hieltest." Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, antwortete: "Ich habe ihn dir nicht geschenkt, um ihn anzuziehen!" Daraufhin schenkte 'Umar diesen Rock einem Bruder von ihm in Makka, der Götzenanbeter war.
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Sahih
1231
'Uqba Ibn 'Amir, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete: "Dem Gesandten Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, wurde ein seidenes Gewand geschenkt, das er anzog und darin sein Gebet verrichtete. Als er das Gebet beendet hatte, riß er es sich heftig vom Leibe, indem er damit demonstrativ sein Unwohlsein bekundete, und sagte: »Dieses eignet sich nicht für die Gottesfürchtigen!« ... "
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Sahih
1232
Abu Hafs 'Umar Ibn Al-Hattab berichtete, daß der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Wahrlich, derjenige, der Seide im Dieseits trägt, ist der, der im Jenseits daran nicht mehr teilhaben wird."
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Sahih
1233
Abu 'Utman berichtete: "Wir waren zusammen mit 'Utba als 'Umar, Allahs Wohlgefallen auf ihm, ihm schrieb, daß der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: »Von der Seide, die im Diesseits getragen wird, wird nichts davon im Jenseits getragen.« ... Abu'Utman zeigte es dann mit seinem Zeigefinger und seinem Mittelfinger."
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Sahih
1234
Abu Huraira berichtete: "Ein Mann stand auf, wandte sich dem Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm, zu, und fragte ihn über die Verrichtung des Gebets in einem einzigen Kleidungsstück. Der Prophet sagte zu ihm: »Ob jedem von euch zwei Kleidungsstücke zur Verfügung stehen würden?« Ein Mann stellte später 'Umar diese Frage, und er gab ihm folgendes zu verstehen: »Wenn Allah euch Seinen Segen reichlich erweitert, so sollt ihr euch davon reichlich bedienen. Es gibt Menschen, die ihre Gebete in mehreren Kleidungsstücken verrichten, während andere dafür ein Lendentuch und ein Obergewand anziehen; andere aber beten in einem Lendentuch und einem Hemd, in einem Lendentuch und einem Mantel, in einer Hose und einem Obergewand, in Hosen und einem Hemd, in Hosen und einem Mantel, in knielangen Hosen und einem Mantel oder in knielangen Hosen und einem Hemd.« ..."
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Sahih
1235
Abu Huraira, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete, daß der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Was vom Lendentuch über die beiden Knöchel hinweg nach unten hängt, ist im Höllenfeuer!"
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Sahih
1236
Ibn 'Umar, Allahs Wohlgefallen auf beiden, berichtete, daß der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Allah schaut denjenigen nicht an, der seine Kleidung selbstherrlich hinter sich auf dem Boden schleifen läßt."
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Sahih
1237
Ibn Az-Zubair berichtete, während er eine Ansprache hielt: "Muhammad, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: »Wer sich im Diesseits mit Seide kleidet, wird sich damit im Jenseits nicht mehr kleiden dürfen.«"
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Sahih
1238
Sahl Ibn Sa'd berichtete: "Eine Frau kam mit einer Burda. Wisset ihr, was eine Burda ist? Sie ist ein Gewand, das an seinem Stoffrand eine gewebte Borte hat. Die Frau sagte: »O Gesandter Allahs, ich habe diese selbst mit meiner Hand gewebt und möchte dich damit bekleiden.« Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, nahm ihr Geschenk an, da er die Burda benötigte .Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, kam dann (etwas später) mit diesem Gewand angezogen heraus. Ein Mann unter den Anwesenden befühlte es und sagte: »O Gesandter Allahs, bekleidest du mich damit?« Der Prophet sagte zu ihm: »Ja!« Und saß dann in der Versammlung, so lange es Allah wollte. Anschließend verließ der Prophet den Platz und ließ ihm diese zusammengelegt zuschicken. Die Leute sagten zu dem Mann: »Du hast damit keine gute Sache getan; denn du fragtest ihn, ob er sie dir gibt, während du wußtest, daß er niemals die Bitte eines Menschen ablehnt!« Der Mann erwiderte: »Ich schwöre bei Allah, daß ich ihn danach gefragt habe, damit ich diese als Leichentuch für mich verwenden kann, wenn ich sterbe.« Und sie ist doch später sein Leichentuch geworden."
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Sahih
1239
Salim Ibn 'Abdullah berichtete von seinem Vater, daß der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Wer seine Kleidung selbstherrlich hinter sich auf dem Boden schleifen läßt, den schaut Allah am Tage der Auferstehung nicht an." Abu Bakr sagte zu ihm: "O Gesandter Allahs, es kommt manchmal vor, daß eine Seite meines Lendentuchs von selbst nach unten hängt, es sei denn, daß ich darauf achte und es ändere." Der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Du bist nicht der, der dies aus Selbstherrlichkeit tut!"
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Sahih
1240
'Abdul'ziz berichtete: "Zu Anas wurde gesagt: »Was hast du von dem Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm, über den Knoblauch gehört?« Und er erwiderte, daß der Prophet sagte: »Wer davon gegessen hat, der soll sich unserer Moschee nicht nähern!«"
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Sahih
1241
Ein Mann fragte Anas: "Was hast du von dem Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm, über den Knoblauch gehört?" Anas erwiderte: "Der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: »Wer von dieser Pflanze gegessen hat, der soll sich uns nicht nähern!« Oder er sagte: »Er soll mit uns nicht beten!«"
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Sahih
1242
Ibn 'Umar, Allahs Wohlgefallen auf beiden, berichtete, daß der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, in der Schlacht von Haibar sagte: "Wer von dieser Pflanze gegessen hat (und er meinte damit den Knoblauch), der soll sich unserer Moschee nicht nähern!"
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Sahih
1243
Gabir Ibn 'Abdullah behauptete, daß der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Wer Knoblauch oder Zwiebeln gegessen hat, der soll sich von uns (Muslimen) fernhalten." Oder er sagte: "... der soll sich von unserer Moschee fernhalten und zu Hause bleiben!" Ferner behauptete er, daß dem Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm, ein Topf mit grünen Bohnen vorgebracht worden war, und als er merkte, daß diese stark rochen, fragte er (nach dem Inhalt). Als ihm gesagt wurde, daß darin Bohnen seien, sagte er, daß diese einem seiner Gefährten gegeben werden sollen, der gerade bei ihm war. Als dieser aber sah, daß der Prophet nicht davon essen wollte, lehnte er auch die Speise ab, und der Prophet sagte zu ihm: "Iß davon; denn ich führe vertrauliche Gespräche mit dem, mit dem du keine führst."* [*Der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, meinte damit das Gespräch, das er bei der Verkündung der Offenbarung mit Gabriel, Allahs Friede auf ihm, führte]
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Sahih
1244
Gabir Ibn 'Abdullah, Allahs Wohlgefallen auf beiden, berichtete, daß der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: »Wer Knoblauch oder Zwiebeln gegessen hat, der soll sich von uns oder von unserer Moschee fernhalten!«"
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Sahih
1245
Kochtöpfe: Salama Ibn Al-Akwa' berichtete, daß die Muslime, am Abend der Eroberung von Haibar, Feuer angezündet hatten. Der Prophet Allahs Segen und Friede auf ihm, fragte: "Wofür habt ihr das Feuer angezündet?" Sie sagten: "(Es sind die Töpfe zur Zubereitung) für das Fleisch von zahmen Eseln." Der Prophet sagte: "Vergießt deren Inhalt und zerbrecht die Töpfe." Ein Mann unter den Leuten stand auf und sagte: "Oder vergießen wir den Inhalt und waschen anschließend die Töpfe?" Der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte dann: "Oder das!"
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Sahih
1246
Abu Sa'id Al-Hudryy berichtete: "Wir verfügten bei einer Kriegsbeute über gefangene Frauen, und wir machten von dem 'Azl Gebrauch. Als wir uns darüber beim Gesandten Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, erkundigten, sagte er: »Tut ihr es wirklich?« Und er wiederholte diesen Satz dreimal. Anschließend fuhr er fort: »Es gibt kein Lebewesen, dessen Dasein bis zum Tage der Auferstehung vorbestimmt ist, das nicht wirklich existieren wird.«"
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Sahih
1247
Gabir berichtete: "Wir haben gewöhnlich von dem 'Azl * zur Zeit des Gesandten Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, Gebrauch gemacht, während die Offenbarung des Qur'an im Gange war."
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Sahih
1248
Abu Huraira berichtete, daß der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Der unverschämteste aller Namen bei Allah am Tage des Jüngsten Gerichts ist der Name eines Menschen, der sich (im Diesseits) >König der Könige< nannte."
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Sahih
1249
Abu Musa AI-As'aryy berichtete, daß der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Speist den Hungrigen, besucht den Kranken und lasset den Gefangenen (bzw. Sklaven) frei."
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Sahih
1250
Ibn 'Abbas, Allahs Wohlgefallen auf beiden, berichtete: "Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, kam nach Al-Madina und fand vor, daß die Leute Kredite gegen Früchte für die Dauer von einem Jahr und zwei Jahren gewährten. ... Der Prophet sagte: »Wer einen Kredit gegen Datteln gewährt, der soll es für ein bestimmtes Maß und ein bestimmtes Gewicht tun.«"
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Sahih
1251
'A'isa, Allahs Wohlgefallen auf ihr, berichtete: "Der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, kaufte von einem Juden Lebensmittel auf Kredit und ließ bei ihm sein eisernes Panzerhemd als Pfand zurück."
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Sahih
1252
Abu Huraira, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete, daß der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Es gab einen Händler, der den Menschen seine Ware auf Kredit verkaufte; und wenn er einen in Not geratenen Menschen sah, sagte er zu seinen Gehilfen: »Erlasset ihm seine Schulden, möge Allah uns auch unsere Schuld erlassen!« Da erließ ihm Allah seine Schuld."
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Sahih
1253
'A'isa, Allahs Wohlgefallen auf ihr, berichtete, daß der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, niemals etwas in seiner Wohnung sah, in dem es Kreuze gab, ohne daß er dies entfernte.
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Sahih
1254
Abu Huraira, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete: "Der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, bezeichnete den Krieg als einen kniffligen Kunstgriff." (Bu). (s. auch Bruderkrieg, Kampf). Ibn 'Umar, Allahs Wohlgefallen auf beiden, berichtete: "Es kam oft vor, daß wir in unseren Schlachten Honig und Weintrauben erbeuteten und verzehrten, ohne diese von ihrem Ort zu entfernen."
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Sahih
1255
Abu Bakr Ibn 'Abdu-r-Rahman berichtete: "Ich habe den Gesandten Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, gesehen, als er fastete und wegen der großen Hitze und dem starken Durst Wasser auf sein Haupt goß." (Da, Ha, Mal). Abu Huraira berichtete, daß der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Niemals wird der Muslim Anstrengung, Krankheit, Trübsal, Kummer, Übel oder Schaden erleiden, sogar wenn ihn nur ein Dorn sticht, ohne daß Allah ihm dies als Sühne für seine Sünden zurechnet."
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Sahih
1256
Abu Huraira berichtete, daß er den Gesandten Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, folgendes sagen hörte: "Jeder in meiner Umma darf mit der Vergebung seiner Sünden rechnen, mit Ausnahme derjenigen, die ihre Sünden kund tun. Zum Kundtun gehört, daß der Mensch eine Tat in der Nacht begeht und beim Anbrach des Morgens - wo Allah ihm Verborgenheit gewährt hat - sagt: »Du Soundso, ich habe gestern abend soundso gemacht!« Er verbrachte doch die Nacht in der Verborgenheit, die ihm sein Herr gewährt hat und steht auf, indem er den Schutzschleier Allahs von sich abwirft."
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Sahih
1257
'A'isa, Allahs Wohlgefallen auf ihr, berichtete: "Ein Wüstenaraber kam /um Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm, und sagte: »Ihr (Muslime) küßt eure Knaben! Wir aber küssen sie nicht!« Darauf sagte der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm: »Ich kann dir nicht helfen, wenn Allah deinem Herzen die Barmherzigkeit entrissen hat!«"
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Sahih
1259
Abu Huraira, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete: "Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, küßte (sein Enkelkind) AI-Hasan Ihn 'Alyy in der Gegenwart von Al- Aqra' Ibn Habis At-Tamimyy, der dort saß. Al-Aqra' sagte: »Ich habe zehn Kinder, und nie habe ich eines von ihnen geküßt!« Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, schaute ihn an und sagte: »Wer nicht barmherzig ist, der findet auch kein Erbarmen.«"
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Sahih
1260
'A'isa, Allahs Wohlgefallen auf ihr, berichtete, daß der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "O Umma des Muhammad! Keiner reagiert mit wachsamerer Sorge als Allah, wenn Er sieht, daß Sein Diener oder Seine Dienerin Unzucht begehen. O Umma des Muhammad! Hättet ihr von dem gewußt, was ich weiß, so hättet ihr wenig gelacht und viel geweint."
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Sahih
1261
Abu Huraira, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete, daß der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Wenn ihr nur wüßtet, was ich weiß, würdet ihr wenig lachen und viel weinen!"
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Sahih
1262
'A'isa, Allahs Wohlgefallen auf ihr, berichtete, daß der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Wenn eine Frau von dem Essen ihres Hauses spendet, ohne jedoch damit eine Not bei ihr hervorzurufen, so erhält sie dafür ihren Lohn (von Allah), und ihrem Mann steht ein Lohn für das zu, was er vorausschickte; und für den Lagerverwalter genauso."
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Sahih
1263
'A'isa, Allahs Wohlgefallen auf ihr, berichtete, daß der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Erwartet Lailatu-1-Qadr in den letzten zehn Tagen des Ramadan, die ungerade Zahlen (Witr) haben."
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Sahih
1265
Abu Huraira, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete, daß der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Wer immer - aus dem Glauben heraus und aus der Hoffnung auf den Lohn Allahs - die Nacht der Lailatu-1-qadr im Beten verbringt, dem werden seine vergangenen Sünden vergeben. Und wer immer - aus dem Glauben heraus und der Hoffnung auf den Lohn Allahs - im Ramadan fastet, dem werden seine vergangenen Sünden vergeben."
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Sahih
1266
Ibn 'Umar, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete: "Einige Menschen sahen das Zeichen der Lailatu-1-Qadr in den letzten sieben Tagen des Monats Ramadan; und andere sahen es in den letzten zehn Tagen. Der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte dann dazu: »Erwartet ihr Zeichen in den letzten sieben Tagen!«"
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Sahih
1267
Ibn Ka'b sagte: "Bei Allah, außer Dem kein Gott da ist, sie (Lailatu-1-Qadr) ist im Ramadan, und bei Allah, ich weiß genau, welche Nacht sie ist! Sie ist die Nacht, in der der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, uns das Eifern mit der Verrichtung des Gebets ans Herz gelegt hat. Sie ist die Nacht zum 27. Ramadan und ihr Zeichen ist dadurch zu erkennen, daß die Sonne am Morgen dieser Nacht weiß ohne Strahlen aufgeht." (Da, Ha, Mu, Ti). 'Ubaida Ibn As-Samit berichtete: "Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, ging hinaus, um von Lailatu-1-qadr Kunde zu geben; als er zwei Männer von den Muslimen miteinander streiten sah, sagte er: »Ich bin hinausgegangen, um euch von Lailatu-1-qadr Kunde zu geben; dabei sah ich den Soundso und den Soundso miteinander streiten, worauf diese (Kundgebung) rückgängig gemacht wurde. Es mag sein, daß es so besser für euch ist. Erwartet sie (Lailatu-1-qadr) dann in den letzten sieben, neun und fünf (Tagen des Monats)."
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Sahih
1268
Abu Huraira berichtete, daß der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Wer immer in Lailatu-1-qadr aus reinem Glauben und in der Hoffnung auf Allahs Lohn betet, dem werden alle seine vergangenen Sünden vergeben ."
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Sahih
1269
Abu Huraira, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete, daß der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Wer immer - aus dem Glauben heraus und aus der Hoffnung auf den Lohn Allahs - die Nacht der Macht (Lailatu-1-qadr) im Beten verbringt, dem werden seine vergangenen Sünden vergeben. Und wer immer - aus dem Glauben heraus und der Hoffnung auf den Lohn Allahs - im Ramadan fastet, dem werden seine vergangenen Sünden vergeben."
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Sahih
1270
Ibn 'Umar, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete: "Einige Menschen sahen das Zeichen der Nacht der Macht (Lailatu-1-Qadr) in den letzten sieben Tagen des Monats Ramadan; und andere Menschen sahen es in den letzten zehn Tagen. Der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte dann dazu: »Erwartet ihr Zeichen in den letzten sieben Tagen!«"
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Sahih
1271
Abu Salama berichtete, daß es zwischen ihm und anderen Leuten einen Rechtsstreit (wegen einem Stück Land) gab. Als er von diesem bei 'A'isa, Allahs Wohlgefallen auf ihr, berichtete, sagte sie zu ihm: "O Abu Salama, hüte dich vor dem Land; denn der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: »Wer sich widerrechtlich ein Stück Land aneignet, auch wenn dieses nur so groß wäre wie eine Handspanne, trägt es als siebenfache Last an seinem Hals (am Tage der Auferstehung).«"
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Sahih
1272
Sa'id Ihn Zaid, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete, daß er den Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm, folgendes sagen hörte: "Wer sich widerrechtlich ein Stück Land aneignet, trägt es als siebenfache Last an seinem Hals (am Tage der Auferstehung)."
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Sahih
1273
'A'isa, Allahs Wohlgefallen auf ihr, berichtete, daß der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Wer ein Land urbar macht, das niemandem gehört, hat ein Vorrecht darauf." 'Urwa erzählte, daß 'Umar, Allahs Wohlgefallen auf ihm, während der Amtszeit seines Kalifats nach diesem Grundsatz in der Rechtsprechung so verfuhr.
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Sahih
1274
Ibn 'Umar, Allahs Wohlgefallen auf beiden, berichtete: "Der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, verfuhr mit den Bewohnern von Haibar in der Weise so, daß sie die Hälfte dessen abliefern sollten, was ihnen das überlassene Land an Ertrag aus Baumbestand und Ackerbau einbrachte."
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Sahih
1275
Gabir, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete: "Die Leute pflegten (die Ländereien) gegen ein Drittel, Viertel oder gegen die Hälfte des Ertrages zu kultivieren, und der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: »Wer ein Land hat, der soll es selbst bestellen oder einem anderen ohne Gegenleistung geben; und wenn dieser das nicht tut, so soll er sein Land (trotzdem) behalten.«"
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Sahih
1276
'Abdullah Ibn 'Amr berichtete: "Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte zu mir: »Mir wurde berichtet, daß du in (dem größten Teil) der Nacht betest und tagsüber fastest.« Ich sagte: »Es ist wahr, o Gesandter Allahs!« Der Gesandte Allahs sagte: »Du sollst (an einem Tag) fasten und (an dem anderen) essen, beten und schlafen; denn dein Körper hat dir gegenüber Recht (auf Ruhe), und deine Frau hat dir gegenüber Recht (auf eheliche Bindung), und auch dein Gast hat dir gegenüber Anspruch (auf das Gastrecht). Es genügt dir, wenn du in jedem Monat drei Tage fastest.« Ich bestand auf mehr als das, und er nannte mir etwas mehr. Ich sagte zu ihm: »O Gesandter Allahs, ich habe Kraft!« Er sagte:»Dann faste in jeder Woche drei Tage!« Ich bestand auf mehr als das, und er nannte mir etwas mehr. Ich sagte: »O Gesandter Allahs, ich habe noch mehr Kraft!« Er sagte: »Dann faste wie Dawud (David), der Prophet Allahs, gefastet hat, aber überschreite dieses Fasten nicht!« Ich sagte: »O Gesandter Allahs, und wie hat Dawud , Allahs Segen und Friede auf ihm, gefastet?« Er erwiderte: »Er hat wechselweise an einem Tage gefastet und an dem anderen Tage nicht gefastet.«"
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Sahih
1277
Abdullah Ibn 'Umar, Allahs Wohlgefallen auf beiden, berichtete, daß der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Wer Lebensmittel gekauft hat, der darf sie nicht eher wieder verkaufen, bis er den vollen Preis dafür bezahlt hat."
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Sahih
1278
Al-Miqdam Ibn Ma'dlkarib, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete, daß der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Verkauft eure Lebensmittel nach Maßeinheiten, dann werden euch diese vollen Segen bringen."
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Sahih
1279
Ibn 'Umar, Allahs Wohlgefallen auf beiden, berichtete, daß der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Wer Lebensmittel gekauft hat, der darf sie nicht eher wieder verkaufen, bis diese in seinen Besitz übergegangen sind."
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Sahih
1280
Abu Mas'ud berichtete, daß der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Wenn ein Mann Geld für den Lebensunterhalt seiner Familie ausgibt und dies im Trachten nach Allahs Wohlwollen tut, so wird ihm der Lohn einerSadaqa angerechnet."
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Sahih
1281
'Utman, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete, daß der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Die Besten unter euch sind diejenigen, die den Qur'an lernen und lehren."
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Sahih
1282
Anas Ibn Malik, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete, daß der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, an einer Frau vorbeiging, die an einem Grab weinte; er sagte zu ihr: "Fürchte Allah und sei geduldig!" Die Frau erwiderte: "Laß mich in Ruhe; denn du bist von meinem Unglück nicht betroffen, und du kennst es auch nicht." Einer sagte zu ihr: "Er ist doch der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm!" Sie suchte dann den Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm, auf und fand dort vor, daß keine Wächter vor seiner Tür standen. Sie sagte zu ihm: "Ich habe dich nicht erkannt!" Der Prophet sagte zu ihr: "Wahrlich, die Geduld als solche gilt es nur bei der ersten Erschütterung zu haben!"
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Sahih
1283
'A'isa, Allahs Wohlgefallen auf ihr, berichtete: "Der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, wurde (- als er starb -) in drei neue weiße Baumwolltücher gehüllt, unter denen es weder Hemd noch Turban (Tmäma) gab."
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Sahih
1284
(s auch Totenwäsche). 'A'isa, Allahs Wohlgefallen auf ihr, berichtete: "Ich sah nie einen Menschen, der so sehr unter seinem Leiden litt, wie den Gesandten Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm."
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Sahih
1285
'A'isa, Allahs Wohlgefallen auf ihr, Gattin des Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm, berichtete, daß der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Kein Leid trifft den Muslim, ohne daß Allah ihm dies als Sühne (für seine Sünden) zurechnet, sogar wegen einem Dorn, der ihn sticht."
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Sahih
1286
'Abdullah, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete: "Ich besuchte den Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm, als er erkrankt war und sehr unter starken Schmerzen litt. Ich sagte zu ihm: »Du leidest ja unter starken Schmerzen! Es ist so, weil dir der zweifache Lohn (von Allah) zuteil sein wird!« Er sagte: »Das ist wahr! Niemals wird ein Muslim von einem Übel getroffen sein, ohne daß Allah von ihm seine Sünden so abfallen läßt, wie die Blätter von den Bäumen abfallen.«"
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Sahih
1287
Abu Huraira berichtete, daß der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Die Stunde wird nicht eintreffen, bis der Mensch am Grab eines anderen vorbeigeht und sagt: »Wenn ich an seiner Stelle wäre!«"
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Sahih
1288
Anas Ihn Malik, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete, daß der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Keiner von euch soll sich den Tod auf Grund eines Leidens wünschen, das ihn traf. Wenn er aber dies unbedingt tun will, so soll er nur sagen: »O Allah mein Gott, laß mich weiter leben, solange das Leben für mich gut ist, und laß mich dann sterben, wenn der Tod für mich gut ist!«"
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Sahih
1289
Abu Huraira, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete, daß der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Wer Sachen von den Leuten mit der Absicht borgt, diese zurückzugeben, dem wird Allah zur Erfüllung verhelfen; und wer Sachen von den Leuten mit der Absicht borgt, diese zu unterschlagen, den wird Allah ins Verderben stürzen."
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Sahih
1290
'Abdullah Ibn Mas'ud berichtete: "Der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte zu mir: »Lies mir (etwas vom Qur'an) vor!« Ich sagte: »O Gesandter Allahs, soll ich dir von dem vorlesen, was dir selbst offenbart wurde? « Er sagte: »Ja!« Da las ich ihm die Sura An-Nisä' (Nr. 4) vor, und als ich den Vers >Und wie, wenn Wir aus jedem Volk einen Zeugen herbeibringen und dich (o Muhammad) als Zeugen gegen diese herbeibringen ? (Vers 41)< erreichte, sagte er: »Hör auf zu lesen!« Da sah ich, daß Tränen aus seinen Augen flössen."
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Sahih
1291
Gundub Ibn 'Abdullah berichtete, daß der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Leset (gemeinsam) den Qur'an, solange eure Herzen miteinander freundlich gesinnt sind. Wenn ihr aber uneins seid, so steht auf und laßet davon ab."
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Sahih
1292
Abü-1-Aswad berichtete: "Ich kam nach Al-Madina zu einer Zeit, als dort eine Epidemie ausbrach. Ich setzte mich hin zu 'Umar Ibn Al-Hattab, Allahs Wohlgefallen auf ihm. Da ging ein Trauerzug vorbei, und die Leute lobten den Toten. 'Umar, Allahs Wohlgefallen auf ihm, sagte: »Es wurde damit fällig.« Da ging ein anderer Trauerzug vorbei, und die Leute lobten auch den Toten. 'Umar, Allahs Wohlgefallen auf ihm, sagte: »Es wurde damit fällig.« Es ging ein dritter Trauerzug vorbei, und die Leute sprachen nichts Gutes über den Toten. 'Umar sagte: »Es wurde damit fällig.« Ich fragte: »O Führer der Gläubigen, was wurde damit fällig?« 'Umar sagte: »Ich sagte genauso, wie der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: >Wo immer es einen Muslim gibt, für den vier Menschen etwas Gutes bezeugen, den läßt Allah ins Paradies eintretend Wir fragten: >Auch drei (Zeugen)?< Er sagte: >Auch drei.< Wir fragten: >Auch zwei?< Er sagte: >Auch zwei.< Wir sahen dann davon ab, ihn nach dem einen zu fragen.«"
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Sahih
1293
Anas Ibn Malik, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete: "Die Leute gingen an einem Trauerzug vorbei, lobten dabei den Toten, und der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: »Es wurde damit fällig.« Die Leute gingen an einem anderen Trauerzug vorbei, sprachen dabei nichts Gutes über den Toten und der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: »Es wurde damit fällig.« Darauf sagte 'Umar Ibn Al-Hattab, Allahs Wohlgefallen auf ihm: »Was wurde damit fällig?« Der Prophet antwortete: »Über den einen sprächet ihr etwas Gutes, und demnach wurde für ihn das Paradies fällig; und über den anderen sprächet ihr etwas Schlechtes, und demnach wurde für ihn das Höllenfeuer fällig. 'A'isa berichtete: "Der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, entsandte einen Mann als Befehlshaber über eine Kampftruppe. Dieser pflegte für seine Gefährten im Gebet den Qur'an zu rezitieren und anschließend mit >qull huwa-llahu ahad (Sura 112)< zu beenden. Nach deren Rückkehr berichteten sie dem Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm, davon und er sagte darauf: »Fraget ihn, warum er dies tut.« Als sie ihn fragten, sagte er: »Weil dies die Eigenschaft des Allerbarmers ist, und ich liebe es, diese Verse zu rezitieren!« Da sagte der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm: »Teilt ihr ihm mit, daß Allah ihn liebt!«"
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Sahih
1294
'A'isa, Allahs Wohlgefallen auf ihr, berichtete, daß der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, - während er an seiner Krankheit litt, an der er auch später starb, oft folgende Frage stellte: »Wo bin ich morgen? Wo bin ich morgen?« Er meinte (und erwartete) damit seinen gemeinsamen Tag mit 'A'isa. Dies veranlaßte seine anderen Frauen, es zuzubilligen, daß er dort bleiben möge, wo er es gern hätte. Da entschied er sich für die Wohnung von 'A'isa und blieb dort, bis er bei ihr starb. 'A'isa selbst erzählte davon: »Er starb also an dem Tag, an dem er die Runde bei mir in meiner Wohnung machte. Allah nahm ihn dann in dem Augenblick zurück, als sein Kopf an meiner Brust unter meinem Kinn lag und sich sein Speichel mit dem meinigen (durch einen Kuß) vermischte.«"
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Sahih
1295
'Ubaida Ibn As-Samit berichtete, daß der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Wer die Begegnung mit Allah liebt, mit dem liebt Allah auch die Begegnung. Und w_er die Begegnung mit Allah verabscheut, mit dem verabscheut Allah auch die Begegnung." 'A'isa -oder einige seiner Frauen - sagte: "Wir verwünschen doch den Tod!" Der Prophet sagte: "Es ist nicht das. Es geht aber darum, wenn ein Gläubiger im Sterben liegt, so wird ihm die frohe Botschaft über das Wohlwollen Allahs und seine ehrwürdige Stellung bei Ihm verkündet. Hier dann wird ihm nichts anderes lieber sein, als das, was ihm nunmehr bevorsteht. Somit liebt er dann die Begegnung mit Allah und Allah liebt die Begegnung mit ihm. Was aber den Ungläubigen angeht, der im Sterben liegt, so wird ihm die Pein und die Bestrafung Allahs verkündet. Hier dann wird er das verabscheuen, was ihm bevorsteht. Somit verabscheut er also die Begegnung mit Allah und Allah verabscheut auch die Begegnung mit ihm!"
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Sahih
1296
Abu Huraira berichtete, daß der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Wahrlich, Allah sagte: »Wer einen Meiner Diener befehdet, der unter Meinem Schutz steht, dem habe Ich den Krieg erklärt. Mein Diener nähert sich Mir nicht mit etwas, das Ich mehr liebe, als das, was Ich ihm als Pflicht auferlegte. Und Mein Diener fährt fort, sich Mir durch die Nawafil zu nähern, bis Ich ihn liebe. Und wenn Ich ihn liebe, bin Ich sein Hören, mit dem er hört, sein Sehen, mit dem er sieht, seine Hand, mit der er zupackt, sein Fuß, mit dem er schreitet. Wenn er Mich um etwas bittet, werde Ich es ihm gewiß erfüllen, und wenn er bei Mir Zuflucht sucht, werde Ich ihm gewiß Zuflucht gewähren. Und niemals werde Ich etwas bei dessen Fälligkeit aufschieben, wie Ich dies tue, wenn das Leben eines Gläubigen in Gefahr gerät; denn er verabscheut den Tod, und Ich verabscheue es, ihn im Stich zu lassen."
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Sahih
1297
Anas, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete: "Ein Mann fragte den Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm, und sagte: »Wann ist die Stunde?« Der Prophet sagte: »Und was hast du für sie vorbereitet?« Der Mann sagte: »Nichts, außer, daß ich Allah und Seinen Gesandten, Allahs Segen und Friede auf ihm, liebe!« Der Prophet sagte: »Du wirst mit dem sein, den du liebst!« Wir (Muslime) haben uns noch nie über so etwas gefreut, wie über diese Aussage des Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm, welche lautet: >Du wirst mit dem sein, den du liebsK. Ich liebe doch den Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm, und ich liebe auch Abu Bakr und 'Umar, und ich hoffe, daß ich auf Grund dieser Liebe mit ihnen sein werde, auch dann, wenn ich nicht soviel geleistet habe, wie sie geleistet haben."
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Sahih
1298
Anas Ibn Malik, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete, daß der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Keiner wird die Herrlichkeit des Glaubens spüren, bis er wenn er jemanden liebt - dies nur um Allahs Willen tut, bis es ihm lieber ist, ins Feuer geworfen zu werden, als in den Unglauben zurückzukehren, nachdem Allah ihn davor gerettet hatte, und bis ihm Allah und Sein Gesandter lieber sind, als alles andere!"
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Sahih
1299
Anas, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete, daß der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Das Alter des Sohnes Adams schreitet vor, und mit ihm schreiten ebenfalls zwei Dinge vor: die Liebe zu Hab und Gut und die Liebe zum langen Leben."
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Sahih
1300
Ibn 'Abbas berichtete: "Der Mann von Barira war ein Sklave namens Muglt. Als sähe ich ihn noch, wie er weinend hinter ihr umherlief, und seine Tränen über seinen Bart flössen. Der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte zu 'Abbas: »O 'Abbas, wunderst du dich nicht über die Liebe des Muglt für Barira und über den Haß Bariras gegen Muglt?« Der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, wandte sich dann an Barira und sagte zu ihr: »Wenn du zu ihm zurückkehren würdest!« Sie sagte: »O Gesandter Allahs, befiehlst du es mir?« Er erwiderte: »Ich will nur eine Fürbitte (für ihn) einlegen!« Sie sagte dann: »Ich habe kein Verlangen nach ihm!«"
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Sahih
1301
Al-Mug!ra Ibn Su'ba berichtete, daß der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Allah hat euch wahrlich folgendes verboten: die Lieblosigkeit gegen die Mütter, die Verwehrung einer milden Gabe und deren unrechtmäßige Einnahme und die Tötung der Mädchen. Und Allah verabscheut von euch ferner das Geschwätz, die häufige Stellung von Fragen und die Verschwendung des Vermögens (bzw. des Geldes und der Güter)!"
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Sahih
1302
'Abdur-Rahman Ihn Abi Bakra berichtete, daß er von seinem Vater gehört hatte, daß ein Mann in der Gegenwart des Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm, erwähnt wurde und ein anderer Mann ihn pries. Der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Wehe dir, du hast den Nacken deines Gefährten abgeschlagen." Der Prophet wiederholte dies mehrmals und fuhr fort: "Wenn jemand von euch unbedingt (einen anderen) preisen will, dann soll er sagen: »Ich halte ihn für soundso und soundso«, wenn er meint, daß dieser wirklich so ist. Und bei Allah bleibt seine Wirklichkeit verborgen. Man darf Allah nicht zuvorkommen und einen anderen für rein erklären."
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Sahih
1303
Abu Musa, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete: "Der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, hörte, wie ein Mann einen anderen sehr lobte und ihn in übertriebener Weise rühmte. Der Prophet sagte dann: »Ihr habt den Rücken des Mannes zugrunde gerichtet (oder) zerschnitten.«"
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Sahih
1305
Ibn 'Abbas, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete: "Der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, pflegte - wenn er in der Nacht beten wollte - zu sagen: »O Allah mein Gott, Dir gebührt alles Lob. Du bist der Erhalter der Himmel und der Erde und dessen, was in den beiden ist. Du bist des Lobes würdig, und Dir ist das Königreich der Himmel und der Erde und dessen, was in den beiden ist. Du bist des Lobes würdig, und Du bist das Licht der Himmel und der Erde. Dir gebührt alles Lob, Du bist der König der Himmel und der Erde, und Du bist des Lobes würdig, Du bist die Wahrheit, und Deine Verheißung ist die Wahrheit, die Begegnung mit Dir ist wahr, Dein Wort ist wahr, und das Paradies ist wahr, und das Höllenfeuer ist wahr, und die Propheten sind wahr, und Muhammad, Allahs Segen und Friede auf ihm, ist wahr. Die Stunde ist wahr. O Allah mein Gott, Dir bin ich ergeben (aslamtu), und an Dich bin ich gläubig, auf Dich vertraue ich, zu Dir kehre ich reumütig zurück, mit Deiner Beweismacht streite ich, und auf Dein Richten verlasse ich mich, so vergib mir das, was ich (an Missetaten) einst beging und künftig begehen würde, und was ich heimlich oder offensichtlich tue. Du bestimmst das Erste, und Du bestimmst das Letzte, und kein Gott ist da außer Dir ...« 'Abdulkarim Abu Umaiyya berichtete, daß der Prophet noch hinzufügte: »...und es gibt keine Macht und keine Kraft außer durch Allah.«"
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Sahih
1307
Warräd, Schreiber des Al-Mugira Ibn Su'ba berichtete: "Al-Mugira Ibn Su'ba diktierte mir in einem Brief an Mu'äwiya, daß der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, nach jedem Pflichtgebet folgendes zu sagen pflegte: >lä iläha illa-llahu wahdahu lä sarika Iah; lahu-1-mulk, wa-lahu-1-hamd, wa-hu-wa 'alä kulli sai'in qadlr. Allahumma lä mäni'a limä a'tait; walä mu'tiya limä mana't; wa-lä yanfa'u da-1-gaddi; minka-l-gadd< ..." [Der Text bedeutet: >Kein Gott ist da außer Allah, Dem Einzigen, Der keinen Partner hat. Ihm Allein gehört das Königreich und Ihm Allein gebührt alles Lob, und Er ist Mächtig über alle Dinge. O Allah mein Gott, es gibt keinen, der das vorenthält, was Du gegeben hast; und es gibt keinen, der etwas gibt, was Du vorenthalten hast. Einem Wohlhabenden wird nichts nützen; denn von Dir kommt der Reichtum<]
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Sahih
1308
'Abdullah Ibn Mas'ud berichtete, daß der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Keiner reagiert mit wachsamerer Sorge als Allah. Deshalb verbot Er die Schändlichkeiten. Und keiner liebt es mehr, gelobt zu werden, als Allah"
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Sahih
1309
'Alyy berichtete: "Fatima, Allahs Friede auf ihr, klagte über Schmerzen wegen der Betätigung des Mühlsteins. Aus diesem Grund kam sie zum Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm, um ihn um_einen Diener zu bitten. Da er nicht zu Hause war, trug sie ihren diesbezüglichen Wunsch 'A'isa vor, die ihrerseits dem Propheten weiter davon erzählte. Als er zu uns (deshalb) kam, und zwar gerade als wir uns zur Nachtruhe begeben hatten, wollte ich schon (wegen ihm) aufstehen, er sagte aber: »Bleib da, wo du bist.« Er setzte sich dann zwischen uns beide, bis ich die Kühle seiner Füße an meiner Brust spürte. Er sagte zu uns: »Soll ich euch nicht auf etwas hinweisen, das für euch besser ist, als ein Diener? Wenn ihr zu Bett geht - oder euch zur Nachtruhe begebt - so sprechet >Allahu akbar (= Allah ist Größer)< vierunddreißigmal, >Subhana-llah (= gepriesen sei Allah)< dreiunddreißigmal und >Al-hamdu li-llah (= Alles Lob gebührt Allah)< ebenfalls dreiunddreißigmal. Dies ist besser für euch als ein Diener!«"
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Sahih
1310
'Itban Ibn Malik Al-Ansaryy berichtete: "Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, kam zu mir, hielt sich eine Weile bei mir auf und sagte: »Es gibt keinen Diener Allahs, der eine bessere Erfüllung seines Lohnes haben wird, als derjenige, der >la ilaha illa-llah (= kein Gott ist da außer Allah)< spricht - und dabei nichts anderes im Sinn hat, als das Wohlwollen Allahs -, so daß Allah ihm (die Pein durch) das Höllenfeuer verwehrt.«"
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Sahih
1311
Abu Huraira berichtete, daß der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Es gibt zwei Worte, die auf der Zunge leicht, in der Waagschale schwer und beim Allerbarmer beliebt sind; sie lauten: >Gepriesen sei Allah, Der Allmächtige; gepriesen sei Allah und alles Lob gebührt Ihm < "
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Sahih
1312
Abu Musa AI-As'aryy berichtete: "Der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, kam (auf einer Reise) bei einem Hügel an, und als ein Mann nach oben gelangte, rief er mit lauter Stimme >la ilaha illa-llah, wallahu akbar (= Kein Gott ist da außer Allah, und Allah ist Größer)<. Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte, während er noch auf dem Rücken seines Maultiers saß: »Ihr ruft wahrlich weder einen Tauben noch einen Abwesenden an!« Er setzte fort: »O Abu Musa, soll ich dich nicht auf einige Worte aufmerksam machen, die zum Schatz des Paradieses gehören?« Ich sagte: »Doch!« Der Prophet sagte: »La haula wala quwwata illä bill-llah (= Es gibt keine Macht und keine Kraft außer durch Allah!«"
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Sahih
1313
Abu Burada berichtete von seinem Vater, daß der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Es gibt drei Arten von Menschen, die den doppelten Lohn erhalten: jemand von den Schriftbesitzern (Ahlu-1-Kitab), der an seine eigenen Propheten und dann an Muhammad, Allahs Segen und Friede auf ihm, glaubt; und ein Sklave, der sich im Besitz seiner Herren befindet und seine Pflichten sowohl gegenüber Allah als auch gegenüber seinen Herren erfüllt; und ein Mann, der eine Sklavin hat, sie wohlerzieht, sie gut bildet, alsdann freiläßt und anschließend heiratet. (Jeder von ihnen) erhält den doppelten Lohn."
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Sahih
1314
Abu Huraira berichtete, daß der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Wer immer im Monat Ramadan aus reinem Glauben und in der Hoffnung auf Allahs Lohn betet, dem werden alle seine vergangenen Sünden vergeben."
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Sahih
1315
Abu Huraira berichtete: "Ich hörte den Gesandten^Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagen: »Derjenige, der auf dem Weg Allahs den Gihad unternimmt - und Allah kennt wohl denjenigen, der auf Seinem Weg den Gihad unternimmt - ist demjenigen gleich, der anhaltend fastet und betet. Und Allah gibt dem Mugahid auf Seinem Weg die Gewähr dazu, daß Er ihn entweder sterben und ins Paradies eingehen läßt; oder daß Er ihn unversehrt mit einem Lohn oder mit einer Beute zurückkehren läßt.«"
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Sahih
1316
Abu Huraira, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete, daß der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Allah sagte: »Ich habe für Meine rechtschaffenen Diener das vorbereitet, was kein Auge gesehen hat, und kein Ohr gehört hat, und niemals als Herzenswunsch in die Vorstellung eines Menschen einfiel.« Leset nach, wenn ihr wollt: >Doch niemand weiß, welche Augenweide für sie als Lohn für ihre Taten verborgen ist (Qur'an : 32:17).<"
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Sahih
1317
Abu Huraira, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete, daß der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Wer spricht >Kein Gott ist da außer Allah, Dem Einzigen, Der keinen Partner hat. Ihm gehört das Reich, und Ihm gebührt alles Lob, und Er ist über alle Dinge Mächtig< einhundert Mal an einem Tag, dem wird dies soviel an Lohn sein, wie für die Freilassung von zehn Sklaven. Ihm werden dafür einhundert gute Taten gutgeschrieben, und von ihm werden einhundert schlechte Taten getilgt; zusätzlich wirken diese Worte für ihn als ein Schutz vor Satan an diesem ganzen Tag, bis er sich zur Nachtruhe begibt. Kein Mensch wird etwas Besseres vorbringen, als derjenige, der diese Worte gesprochen hat, es sei denn, daß einer mehr davon spricht als der andere:"
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Sahih
1318
Abu Huraira, Allahs Wohlgefallen auf ihm, sagte: "Die Armen kamen zum Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm, und sagten: »Die Wohlhabenden, welche viel Geld besitzen, beanspruchen die höchsten Stellungen und die immerwährende Wonne (im Paradies): sie beten wie wir beten, fasten wie wir fasten und besitzen Geld im Überfluß, von dem sie die Pilgerfahrt (Hagg) und die besuchsweise Pilgerfahrt ('Umra) finanzieren können; und vielmehr leisten sie davon für den Kampf (Gihad) und für die Almosen (Sadaqa)!« Der Prophet sagte zu ihnen: »Lasset mich euch etwas nennen, mit dem ihr -wenn ihr es vollzieht -das einholt, was die anderen vorleisteten, und mit dem euch kein anderer einholt, und mit dem ihr zu den Besten unter denjenigen gehört, unter denen ihr euch befindet - es sei denn, daß ein anderer es tut -: Ihr sprecht den Tasbih, den Tahmid und den Takbir jeweils dreiunddreißigmal nach jedem Gebet.« Unter uns herrschte Uneinigkeit: Einige von uns sagten: »Wir sprechen den Tasbih dreiunddreißigmal, den Tahmid dreiunddreißigmal, und den Takbir vierunddreißigmal!« Da erkundigte ich mich beim Propheten, und er sagte: »Sprich >subhana-llah und >alhamdu-lillah< und >Allahu akbar< so oft, bis du von allen insgesamt dreiunddreißigmal vollbringst!«"
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Sahih
1319
Al-Barä', Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete: "Es kam zum Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm, ein Mann, der im Panzereisen vermummt war, und sagte: »O Gesandter Allahs, soll ich erst kämpfen oder erst Muslim werden?« Der Prophet sagte: »Du sollst erst Muslim werden, dann kämpfen!« Der Mann trat dann zum Islam über, kämpfte und kam anschließend um. Darauf sagte der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm: »Er tat nur wenig und erhielt viel Lohn!«"
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Sahih
1320
Ibn ' Abbas, Allahs Wohlgefallen auf beiden, berichtete, daß der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, folgendes sagte, das er über seinen Herrn, Den Allmächtigen und Hocherhabenen, berichten wollte: "Wahrlich, Allah hat die guten und die schlechten Taten niedergeschrieben!" Anschließend erläuterte der Prophet diese wie folgt: "Wer also etwas Gutes zu tun beabsichtigt und es dann nicht ausführt, für den schreibt es Allah bei Sich als eine volle gute Tat nieder. Und wenn er es beabsichtigt und sodann begeht, so schreibt es für ihn Allah bei Sich als zehn gute Taten, bis zum Siebenhundertfachen und mehrmals darüber hinaus, nieder. Wer aber etwas Schlechtes zu tun beabsichtigt und es dann nicht ausführt, für den schreibt es Allah bei Sich als eine volle gute Tat nieder. Und wenn er es beabsichtigt und dann begeht, so schreibt es für ihn Allah bei Sich nur als eine einzige schlechte Tat nieder.«"
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Sahih
1321
Sa'd Ibn Abi Waqqas berichtete, daß der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Niemals wirst du Geld für den Lebensunterhalt ausgeben und dabei dies im Trachten nach Allahs Wohlwollen tust, ohne daß du dafür belohnt wirst; dies gilt auch dann, wenn du es für die Nahrung deiner Frau ausgibst."
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Sahih
1322
Ar-Rayyan: Sahl, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete, daß der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Es gibt im Paradies ein Tor, das Ar-Rayyan heißt, durch das die Fastenden am Tage der Auferstehung eintreten werden, und kein anderer außer ihnen wird hindurch eintreten. (An jenem Tage) wird ausgerufen: »Wo sind die Fastenden?« Da stehen diese dann auf, und sonst kein anderer außer ihnen wird hineintreten. Wenn sie darin sind, wird das Tor geschlossen, und danach tritt keiner mehr durch dieses ein."
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Sahih
1324
'Abdullah, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete, daß der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Wahrlich, die Wahrhaftigkeit führt zur Rechtschaffenheit, und die Rechtschaffenheit führt wahrlich zum Paradies. Der Mensch pflegt beharrlich die Wahrheit zu sprechen, bis er zu einem >Wahrhaftigen< wird. Und wahrlich, die Lüge führt zur Unverschämtheit, und die Unverschämtheit führt zum Höllenfeuer. Der Mensch pflegt so lange zu lügen, bis er bei Allah als >Lügner< eingeschrieben wird."
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Sahih
1325
' Alyy berichtete, daß der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Lügt nicht über mich; denn wer über mich lügt, der geht in das Höllenfeuer!"
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Sahih
1326
Anas sagte: "Die Tatsache, die mich davon abhält, euch eine umfangreichere Zahl von Haditen zu übermitteln ist die, daß der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: »Wer immer absichtlich über mich eine Lüge verbreitet, wird mit Sicherheit seinen Platz im Höllenfeuer einnehmen.«"
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Sahih
1327
Ibn 'Abbas berichtete, daß der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Wer von einem Traum erzählt, den er nicht gesehen hat, wird (am Tage des Jüngsten Gerichts) aufgefordert, zwei Haare zusammenzuknoten, und er wird dies gewiß nicht tun können. Und wer bei einem Gespräch von Leuten lauscht, denen dies zuwider ist, oder die sich von ihm entfernen wollen, dem werden in sein Ohr (am Tage des Jüngsten Gerichts) Schmerzen hineingegossen. Und wer ein Bild gestaltet, der wird dafür (am Tage des Jüngsten Gerichts) bestraft und aufgefordert, in dieses den Lebensgeist einzuhauchen; und er wird dies gewiß nicht tun können."
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Sahih
1328
'Abdullah Ibn 'Amr, Allahs Wohlgefallen auf beiden, berichtete, daß der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Es gibt vier Eigenschaften, welche den Menschen zu einem Heuchler brandmarken, wenn er sich diese aneignet; und wenn er nur eine von diesen vier Eigenschaften besitzt, der besitzt solange eine Eigenschaft der Heuchelei, bis er diese von sich abwirft; (und dies ist der Fall), wenn er spricht, lügt er, wenn er etwas verspricht, erfüllt er es nicht, und wenn er eine Abmachung eingeht, handelt er untreu, und wenn er streitet, verhält er sich maßlos unverschämt."
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Sahih
1329
Lustbarkeiten Abu Huraira berichtete, daß der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Das Höllenfeuer wird hinter den Lustbarkeiten verborgen gehalten, und das Paradies wird hinter den unerwünschten Dingen verborgen gehalten."
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Sahih
1330
Al-Muglra Ibn Su'ba berichtete, daß der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Allah hat euch wahrlich folgendes verboten: die Lieblosigkeit gegen die Mütter, die Verwehrung einer milden Gabe und deren unrechtmäßige Einnahme und die Tötung der Mädchen. Und Allah verabscheut von euch ferner das Geschwätz, die häufige Stellung von Fragen und die Verschwendung des Vermögens (bzw. des Geldes und der Güter)!"
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Sahih
1331
Abu Umama berichtete: "Der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte gewöhnlich, wenn er seine Mahlzeit beendet und seine Nahrung weggeräumt hatte: »Alles Lob gebührt Allah, Der uns genug gegeben und damit versorgt hat. Ich beende zwar meine Mahlzeit, weise sie aber weder zurück noch bin ich dieser gegenüber undankbar.« Ein anderes Mal sagte er: »Dir gebührt alles Lob, unserem Herrn! Ich beende zwar meine Mahlzeit, weise sie aber weder zurück noch nehme ich Abschied von ihr noch erkläre ich sie für unnötig für mich, o unser Herr!«
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Sahih
1332
Abu Guhaifa berichtete, daß der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Ich nehme meine Mahlzeiten nicht ein, während ich mich aufstütze!"
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Sahih
1333
'Uqba Ibn 'Amir berichtete, daß der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Hütet euch davor, daß ihr bei den Frauen eintretet!" Ein Mann von den Al-Ansar sagte: "O Gesandter Allahs, wie ist es mit dem Bruder des Mannes?" Und der Prophet sagte: "Der Bruder des Mannes ist der Tod!"
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Sahih
1334
Ibn 'Abbas, Allahs Wohlgefallen auf beiden, berichtete, daß er den Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm, folgendes sagen hörte: "Kein (fremder) Mann darf sich mit einer (fremden) Frau in Zweisamkeit zurückziehen; und eine Frau darf nur mit einem Mahram reisen." Ein Mann stand auf und sagte: "O Gesandter Allahs, ich habe mich zur Teilnahme an den Schlachten von Soundso und Soundso gemeldet, und meine Frau ist bereits als Pilgerin aufgebrochen!" Der Prophet sagte zum ihm: "Gehe (ihr nach) und vollziehe die Pilgerfahrt mit deiner Frau!" 'Abdullah Ibn Mas'ud, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete: "Der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, zog in Makka ein, als um die Ka'ba herum 360 Götzenfiguren standen. Er fing dann an, diese mit einem Ast in seiner Hand anzustoßen und rezitierte (den Qur'an-Vers 17:81): >Gekommen ist die Wahrheit und dahingeschwunden ist die Falschheit .<"
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Sahih
1335
"Abdullah Ibn Mugfal berichtete: "Ich sah den Gesandten Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, am Tage der Eroberung von Makka auf seiner Kamelstute reitend, während er die Sura Al-Fath (Der Sieg) rezitierte und mehrmals wiederholte. Hätte ich es nicht vermeiden wollen, daß sich die Menschen um mich versammelten, so hätte ich auch die Wiederholungen vorgenommen, wie der Prophet es tat!"
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Sahih
1336
'Abdullah Ibn Zaid, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete, daß der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Wahrlich, Ibrahim erklärte Makka für ein Schutzgebiet und sprach dafür ein Bittgebet; und ich erkläre AI- Madina genauso für ein Schutzgebiet, wie Ibrahim Makka für ein Schutzgebiet erklärt hat. Ich sprach für AI- Madina ein Bittgebet um Segen, wie Ibrahim um Segen für Makka erbeten hatte."
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Sahih
1337
'Abdullah, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete: "Der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, zog in Makka ein, am Tage ihrer Eroberung, als dort dreihundertundsechzig Götzenfiguren um die Ka'ba aufgestellt waren. Er fing an, diese mit einem Stock in seiner Hand zu stoßen, indem er sagte: »>Gekommen ist die Wahrheit und dahingeschwunden ist die Falschheit .< (Der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, rezitierte an dieser Stelle aus dem Qur'an-Vers 17:81) Gekommen ist die Wahrheit und die Falschheit kann weder etwas erschaffen noch dieses aus dem Tode erwecken.«"
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Sahih
1338
Abu Huraira, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete, daß der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Eine Reise (um Moscheen zu besuchen) gilt nur für drei Moscheen: Al-Masgid Al-Haram (in Makka), die Moschee des Gesandten Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, (in Al-Madina) und Al-Masgid Al-Aqsa (in Jerusalem)."
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Sahih
1339
Abu Huraira, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete, daß der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Ein Gebet in dieser meiner Moschee zu verrichten, ist besser als eintausend Gebete an einem anderen Ort, mit Ausnahme des Al-Masgid Al-Haram (in Makka)."
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Sahih
1340
Abu Suraih sagte zu 'Amr Ibn Sa'id, während dieser imstande war, Delegationen nach Makka zu entsenden: "O Führer, erlaube mir, daß ich dir etwas von dem berichte, was der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, am zweiten Tag der Eroberung von Makka sagte. Dies habe ich mit meinen eigenen Ohren gehört und in meinem Herzen bewahrt. Meine Augen haben ihn (den Propheten) wahrgenommen, als er Allah pries, lobte und anschließend sprach: »Wahrlich, Makka ist von Allah Selbst heilig gemacht, und nicht die Menschen haben es heilig gesprochen. Demnach ist es keinem Menschen, der an Allah und den Jüngsten Tag glaubt, erlaubt, dort Blut zu vergießen oder einen Baum zu brechen. Wenn es dem Gesandten Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, erlaubt wurde, dort zu kämpfen, so sagt, daß Allah diese Erlaubnis nur Seinem Gesandten erteilt hat, nicht euch. Allah gab mir diese Erlaubnis nur für eine Zeitspanne im Tageslicht. Danach wurde ihr heiliger Charakter heute wie einst wiederhergestellt. Der Anwesende soll dann den Abwesenden davon in Kenntnis setzen.« Abu Suraih wurde daraufhin nach der Äußerung des 'Amr gefragt und er antwortete, daß er folgendes gesagt hat: »O Abu Suraih, ich bin noch wissender als du: Dort (auf dem heiligen Gebiet) wird weder ein Aufsässiger noch ein flüchtiger Mörder noch ein flüchtiger Dieb Zuflucht finden.«"
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Sahih
1341
Anas, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete, daß der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "O Allah mein Gott, gib in Al-Madina doppelt so viel Segen, wie Du in Makka an Segen gegeben hast!"
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Sahih
1342
Ibn 'Abbas, Allahs Wohlgefallen auf beiden, berichtete, daß der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Es gibt keine Higra nach der Eroberung, sondern Gihad und Niyya. Wenn ihr dann zum Aufbrechen aufgefordert werdet, dann brechet auf."
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Sahih
1343
Ibn 'Abbas, Allahs Wohlgefallen auf beiden, berichtete: "Als der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, in Makka (am Tage ihrer Eroberung) ankam, lehnte er es ab, das Haus (die Ka'ba), wo die Götzenfiguren aufgestellt waren, zu betreten. Er gab seine Anweisung, und diese Götzenfiguren wurden von ihren Stellen entfernt. Unter den Gegenständen befanden sich Skulpturen von Ibrahim und Ismail, die einige Lospfeile festhielten. Der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte dann: »Allah möge diejenigen verfluchen, die so etwas getan haben! Die Leute wußten ja, daß sie (Ibrahim und Ismail) niemals mit diesen ein Los gezogen hatten!« Danach ging er in das Haus hinein, sprach den Takbir an den verschieden Ecken des Hauses und trat dann anschließend hinaus, ohne darin ein Gebet verrichtet zu haben."
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Sahih
1344
Ibn Tauwus berichtete von seinem Vater, daß dieser Ibn 'Abbas, Allahs Wohlgefallen auf beiden, folgende Frage stellte: "Was bedeutet das, was er (der Prophet) sagte, daß kein Handel zwischen einem Seßhaften und einem Nomaden vorgenommen werden darf?" Und er antwortete: "Daß der Handel ohne Vermittler nicht stattfinden darf."
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Sahih
1345
'Abdullah Ibn 'Umar berichtete, daß er den Gesandten Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, folgendes sagen hörte: "Ihr seid alle Hirten, und jeder von euch ist verantwortlich für seine Herde: der Imam ist ein Hirte, und er ist verantwortlich für seine Herde. Und der Mann ist in seiner Familie ein Hirte, und er ist verantwortlich für seine Herde.Und die Frau ist im Hause ihres Mannes eine Hirtin, und sie ist verantwortlich für ihre Herde. Und der Diener ist ein Hirte in Bezug auf den Besitz seines Herrn, und er ist verantwortlich für seine Herde. ...Und der Sohn ist ein Hirte in Bezug auf das Vermögen seines Vaters, und er ist erantwortlich für seine Herde. Und ihr seid alle Hirten, und jeder von euch ist verantwortlich für seine Herde."
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Sahih
1346
Sahl berichtete: "Ein Mann ging an dem Gesandten Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, vorbei. Der Prophet fragte die Anwesenden: »Was haltet ihr von diesem Mann?« Die Leute sagten: »Er ist eher der Mann, dem - wenn er um die Hand einer Frau bittet - die Frau zur Ehe gegeben wird, und wenn er für jemanden spricht, von ihm die Fürsprache angenommen wird, und wenn er spricht, wird man ihm gern zuhören!« Der Prophet schwieg, bis ein Mann von den armen Muslimen vorbeiging. Der Prophet fragte: »Was haltet ihr von diesem Mann?« Die Leute sagten: »Er ist eher der Mann, dem - wenn er um die Hand einer Frau bittet - die Frau zur Ehe nicht gegeben wird, und wenn er für jemanden spricht, von ihm die Fürsprache nicht angenommen wird, und wenn er spricht, dem wird man nicht gern zuhören!« Da sagte der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, zu den Leuten: »Dieser (letzte) wäre besser als die ganze Erde, wenn sie von Männern in der Art des (ersten) Mannes voll wäre.«"
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Sahih
1347
'Abdullah Ibn 'Amr, Allahs Wohlgefallen auf beiden, berichtete, daß er den Gesandten Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, folgendes sagen hörte: "Wer bei der Verteidigung seines Vermögens stirbt, der stirbt als Märtyrer (Sahld)."
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Sahih
1349
Anas Ibn Malik, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete, daß der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Kein Mensch, der bei Allah etwas Gutes zu erwarten hat, und auf das er sich freut, würde nach seinem Tod wünschen, daß er zur Welt zurückkehrte, auch dann, wenn ihm die ganze Welt und was auf ihr an Wert ist, gegeben würde. Ausgenommen davon ist der Märtyrer (Sahld), der auf Grund der Vorzüglichkeit des Martyriums (Sahäda), sich freuen würde, wenn er zur Welt zurückkehrte und nochmal (für Allah) umkäme."
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Sahih
1350
Sa'id Ibn Zaid berichtete, daß der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, folgendes gesagt hat: "Wer bei der Verteidigung seines Besitzes stirbt, ist ein Märtyrer. Und wer bei der Verteidigung seines Lebens stirbt, ist ein Märtyrer. Und wer bei der Verteidigung seines Glaubens stirbt, ist ein Märtyrer. Und wer bei der Verteidigung seiner Familie stirbt, ist ein Märtyrer." (Da, Hib, Ma, Na). Gabir Ibn 'Abdullah, Allahs Wohlgefallen auf beiden, berichtete: "Der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, ließ unter den Gefallenen von Uhud jeweils zwei Männer in ein Totentuch hüllen. Er fragte: »Wer von den beiden pflegte am meisten nach dem Qur'an zu leben?« nachdem man auf einen von den beiden (Toten) gezeigt hatte, gab er diesem den Vorrang in der Grabnische. Er sagte hinzu: »Ich werde Zeuge sein für diese (Menschen) am Tage der Auferstehung!« Der Prophet gab dann seine Anweisung, daß sie in ihrem Blut beerdigt werden sollten, ohne daß sie gewaschen, oder daß für sie ein Totengebet verrichtet wurde." [Die Gefallenen im Kampf auf Allahs Weg werden nach Qur'an 3:169 nicht als tot betrachtet]
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Sahih
1351
'A'isa, Allahs Wohlgefallen auf ihr, Gattin des Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm, berichtete: "Ich erkundigte mich beim Gesandten Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, über die Pest, und er teilte mir mit, daß sie eine Strafe sei, mit der Allah denjenigen heimsuchte, den Er wolle, und daß Allah sie zu einer Barmherzigkeit für die Gläubigen machte. Keiner wird die Heimsuchung der Pest erleben, sich weiterhin in seinem Ort geduldig und in Betracht des Lohns (Allahs) aufhalten während er weiß, daß ihn nur das trifft, was Allah für ihn bestimmt hat -, ohne daß ihm der gleiche Lohn wie der eines Märtyrers zuteil wird."
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Sahih
1352
Abu Huraira, Allahs Segen und Friede auf ihm, berichtete, daß der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Allah wird zwei Männer anlachen, von denen der eine den anderen getötet hatte; und dennoch werden die beiden ins Paradies eingehen: Der eine kämpfte auf dem Weg Allahs und kam um; danach wandte Sich Allah dem Tötenden auf Grund seiner Reue Gnädig zu und ließ somit diesen als Märtyrer sterben."
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Sahih
1353
Umm Ar-Rubai', Tochter des Al-'Bara' und zugleich Mutter des Harita Ibn Suraqa, kam zum Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm, und sagte: "O Prophet Allahs, wenn du mir von Harita berichten würdest!" - und dieser fand den Tod am Tage der Schlacht von Badr durch einen Blindpfeilschuß - "Wenn er im Paradies ist, so werde ich geduldig sein; und wenn dies nicht der Fall ist, so werde ich ihn sehr stark beweinen." Der Prophet sagte: "O Umm Harita, es sind wahrlich mehrere Paradiesgärten im Paradies, und wahrlich dein Sohn traf die höchste Ebene in Al-Firdaus !"
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Sahih
1354
Anas Ibn Malik, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete, daß der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Der Tod durch die Pest ist ein Martyrium für jeden Muslim!" 'Ubaida, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete, daß der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Wer bezeugt, daß kein Gott da ist außer Allah, Der keinen Partner hat, und daß Muhammad Sein Diener und Gesandter ist, und daß 'Isa (Jesus) der Diener Allahs und Sein Gesandter und Sein Wort ist, das Er Maryam (Maria) entboten hat und von Seinem Geist, und (bezeugt), daß das Paradies wahr ist und das Höllenfeuer wahr ist, den läßt Allah ins Paradies eingehen um dessentwillen, was er (im Diesseits) getan hat."
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Sahih
1355
'Aun Ibn Abi Guhaifa berichtete, daß er von seinem Vater folgendes hörte: "Der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, stiftete Bruderschaft zwischen Salman und Abü-d- Dardä'. Eines Tages besuchte Salman (seinen Bruder) Abü-d-Dardä' und sah, daß (seine Frau) Ummu-d-Dardä' ungepflegte Kleidung trug. Salman fragte sie: »Was ist mit dir los?« Sie sagte ihm: »Dein Bruder Abü-d-Dardä' hat dieser Welt eine Absage erteilt.« Als später Abü-d-Dardä' bei Salman zu Besuch war, bereitete dieser ein Essen für ihn vor und sagte zu ihm: »Iß (mit mir)!« Abü-d-Dardä' antwortete: »Ich bin am Fasten!« Salman entgegnete: »Ich werde das Essen nicht berühren, bis du selbst mit mir ißt!« Da aß Abü-d-Dardä' mit ihm. Als die Nacht kam, entfernte sich Abü-d-Dardä', um zu beten. Salman sagte zu ihm: »Lege dich hin und schlafe!« Abü-d-Dardä' legte sich hin und schlief. Nach einer Weile stand er auf, um zu beten. Salman sagte abermals zu ihm: »Lege dich wieder hin und schlafe!« Im letzten Teil der Nacht sagte Salman zu ihm: »Jetzt darfst du aufstehen!« Hier dann verrichteten die beiden das Gebet zusammen, und Salman sagte anschließend: »Wahrlich, dein Herr hat Rechte dir gegenüber; und für deinen Körper gibt es auch Rechte, die du berücksichtigen sollst. Und die Deinen haben Recht auf dich, so gib jedem Berechtigten sein Recht. Abu-d-Darda' kam dann zum Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm, und erzählte ihm davon. Der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte zu ihm: »Salman sagte die Wahrheit!«"
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Sahih
1356
Ibn 'Abbas berichtete: "Während der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, predigte, nahm er einen Mann wahr, der sich (in der Moschee) stehend aufhielt. Er erkundigte sich nach ihm, und die Leute sagten: »Er heißt Abu Isra'il, und er gelobte stehen zu bleiben und sich nicht zu setzen und weder an einem schattigen Platz zu weilen noch zu reden; und er gelobte zu fasten.« Der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: »Befehlt ihm zu reden, im Schatten zu weilen, sich zu setzen und sein Fasten zu vollenden.«... "
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Sahih
1357
Suwaid berichtete: "Wir zogen mit dem Gesandten Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, nach Haibar , und als wir in As-Sahbä' ... , das von Haibar nicht weit entfernt ist, ankamen, ließ der Prophet das Essen bringen, und dieses war nichts anderes als ein Mehlbrei, den wir zusammenrührten und aßen. Danach ließ er Wasser bringen, von dem er seinen Mund spülte, und wir davon ebenfalls den Mund spülten. Anschließend leitete er für uns das Abendgebet, ohne vorher die Gebetswaschung (Wudu' ) vorgenommen zu haben."
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Sahih
1358
'Urwa berichtete, daß er sich bei 'A'isa über den Qur'an-Vers (4:3) erkundigte, in dem Allah, Erhaben ist Er, sagt: >Und wenn ihr fürchtet, nicht gerecht gegen die Waisen zu sein, so heiratet, was euch an Frauen gut ansteht, zwei, drei oder vier; und wenn ihr fürchtet, nicht billig zu sein, (heiratet) eine oder was_im Besitz eurer rechten (Hand ist). So könnt ihr am ehesten Ungerechtigkeit vermeidend 'A'isa sagte zu ihm: "Du, Sohn meiner Schwester! Es handelt sich dabei um die Waisenmädchen, die sich in der Obhut ihres Fürsorgeberechtigten befinden, und er die Heirat mit ihnen wegen ihres Vermögens und ihrer Schönheit begehrt und will dazu eine geringere Brautgabe leisten, als die sonst für ihren Stand nach der Sunna üblich ist. Darauf erging das Verbot, daß Waisenmädchen nicht ungerechterweise verheiratet werden dürfen, es sei denn, ihr Brautgeld wird ihnen vollständig geleistet. Anderenfalls erging der Befehl, daß sie (die Männer) andere Frauen außer den Waisenmädchen heiraten sollen."
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Sahih
1359
Al-Miswar Ibn Mahrama berichtete: "Ich hörte den Gesandten Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm - als er auf dem Podest stand - sagen: »Die Leute des Stammes von Banu Hisäm Ibn Al-Mugira haben um Erlaubnis dafür gebeten, ihre Tochter 'Alyy Ibn Abi Talib zur Ehefrau zu geben. Ich erlaube es nicht, und ich werde es nicht erlauben, und nie werde ich es erlauben! Es sei denn, daß sich 'Alyy Ibn Abi Talib von meiner Tochter scheiden läßt und deren Tochter heiratet. Denn sie ist wahrlich ein Stück von mir: Mich wird das betrüben, was sie betrübt, und mich wird dasselbe Übel treffen, das sie trifft.«"
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Sahih
1360
Ibn 'Abbas berichtete, daß der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, folgendes zu sagen pflegte: "Ich nehme meine Zuflucht bei Deiner Erhabenheit, bei Dir, außer Dem kein Gott da ist, bei Dem, Der nicht stirbt, und die Ginn und die Menschen sterben."
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Sahih
1361
Abu Musa, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete, daß der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Das Gleichnis eines guten und eines schlechten Menschen im geselligen Beisammensein ist wie der Moschus- Händler und der Arbeiter am Blasebalg (eines Schmieds): Vom Moschus-Händler kannst du entweder eine Duftprobe bekommen, etwas kaufen oder einen angenehmen Geruch vorfinden. Was du aber von dem Arbeiter am Blasebalg erlebst, ist das, daß er entweder deine Kleidung verbrennt oder du bei ihm einen üblen Geruch vorfindest."
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Sahih
1362
' Abdu-r-Rahman Ihn Abi Bakra berichtete von seinem Vater, wie er sich daran erinnerte, als der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, auf seinem Kamel saß, während ein anderer Mensch die Kamelzügel festhielt. Der Prophet fragte: »Welcher Tag ist heute?« ('Abdu-r-Rahman s Vater sagte:) "Wir schwiegen, weil wir dachten, er würde dem Tag einen anderen Namen geben; er sagte aber: »Ist heute nicht der Tag des Opferfestes?« Wir sagten: «Doch!«, dann sagte er: »Welcher Monat ist dieser?« Wir schwiegen, weil wir dachten, er würde dem Monat einen anderen Namen geben, er sagte aber: »Ist dieser nicht (der heilige Monat) Du-1-Higga?« Wir sagten: »Doch!« Dann sagte er: »Wahrlich, euer Blut, eure Güter und eure Ehre sind unter euch genauso heilig, wie es heute der Fall ist, an diesem eurem Tag, in diesem eurem Monat, in dieser eurer Ortschaft. Der Anwesende soll dem Abwesenden davon berichten; denn es mag sein, daß der Anwesende einem anderen berichtet, der dies mehr begreift als er selbst.«"
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Sahih
1363
Abu Huraira, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete: "Eine schwarze Person - entweder männlich oder weiblich -, welche gewöhnlich das Fegen der Moschee für sich zur Aufgabe gemacht hatte, starb, ohne daß der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, davon in Kenntnis gesetzt wurde. Eines Tages fragte der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, nach dieser Person und sagte: »Was hat dieser Mensch getan?« Die Leute sagten: »Er ist gestorben, o Gesandter Allahs!« Der Prophet entgegnete: »Warum habt ihr mich nicht davon benachrichtigt?« Die Leute sagten: »Er war soundso.« Sie erzählten dem Propheten die Geschichte dieser Person in der Weise, daß sie sie verächtlich zu machen versuchten. Der Prophet aber sagte: »Zeigt mir sein Grab!« Als der Prophet am Grab ankam, verrichtete er für ihn das Totengebet."
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Sahih
1364
Ibn 'Abbas, Allahs Wohlgefallen auf beiden, berichtete: "Der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, ging während seines Umlaufs um die Ka'ba an einer Person vorbei, die ihre Hand mit der Hand einer anderen Person durch einen Gegenstand, wie Strick oder Riemen, zusammengebunden hatte. Der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, schnitt diesen eigenhändig durch und sagte: »Führe ihn an seiner Hand!«"
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Sahih
1365
'A'isa berichtete: "Fatima, Tochter des Abu Hubais kam zum Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm, und sagte: »O Gesandter Allahs, ich bin eine Frau, die ihre Monatsregel so oft erlebt, daß ich zu dem rituellen Zustand der Reinheit nicht gelangen kann! Soll ich nun das Gebet sein lassen?« Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: »Nein! Denn es handelt sich dabei um eine Blutader, nicht um eine Monatsregel; (so verfahre wie folgt): Wenn du deine Regel hast, so lasse das Gebet sein. Und wenn diese zu Ende ist, so wasche das Blut von dir ab und bete.« Und mein Vater sagte: »Dann wasche dich für jedes Gebet, bis diese Zeit wiederkehrt.«"
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Sahih
1366
'A'isa berichtete: "Ich kämmte das Haar des Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm, während ich meine Monatsregel hatte."
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Sahih
1367
'A'isa, Allahs Wohlgefallen auf ihr, berichtete, daß der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, bei ihr eintrat, während sie ihre Monatsregel bei Sarif vor der Erreichung Makkas bekam und deshalb weinte. Er fragte: "Was ist mit dir los, hast du deine Regel bekommen?" 'A'isa sagte: "Ja!" und der Prophet sagte: "Das ist eine Sache, die Allah den Töchtern Adams auferlegt hat. So verfahre mit allen Dingen, die ein Pilger gewöhnlich vornimmt, mit Ausnahme der Umkreisung des Hauses (der Ka'ba)." 'A'isa sagte: "Als wir in Mina waren, wurde mir Rindfleisch gebracht, und ich fragte: »Wofür ist das?« (Die Überbringer) sagten: »Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, opferte Rinder für seine Frauen.«"
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Sahih
1368