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Sahih
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Abu Huraira (r) überliefert, dass der Gesandte Allahs (s) sagte: "Wer einem Gläubigen eine Sorge von den Sorgen dieser Welt nimmt, dem wird Allah eine Sorge von den Sorgen des Tages des Gerichts nehmen. Und wer einem Menschen in Bedrängnis Erleichterung verschafft, dem wird Allah in dieser Welt und im Jenseits Erleichterung verschaffen. Und wer einen Muslim schützt, den wird Allah schützen, im Diesseits und im Jenseits. Allah steht Seinem Diener bei, solange Sein Diener seinem Bruders beisteht. Kein Volk versammelt sich in einem der Häuser Allahs, um den Quran vorzutragen und ihn miteinander zu studieren, ohne dass innere Ruhe auf sie herab kommt, Barmherzigkeit sie umhüllt, die Engel sie umgeben, und Allah sie denen gegenüber erwähnt, die bei Ihm sind. Wer durch seine Taten (auf dem Weg zum Paradies) behindert ist, der wird durch seine Herkunft nicht befördert." (Muslim)
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Sahih
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Abu Huraira (r) berichtet, dass der Prophet (s) sagte: "Denjenigen, der für verwitwete Frauen und für Bedürftige sorgt, belohnt Allah wie den Mudschahid, der um Allahs willen kämpft." Abu Huraira fügte noch hinzu: Ich denke, er hat sogar gesagt: "Dieser gleicht einem stehenden und niemals ermüdeten Betenden und einem, der ununterbrochen fastet, ohne sein Fasten zu brechen." (Al-Bukhari und Muslim)
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Sahih
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Vom Führer der Gläubigen, Umar ibn Al-Khattab, Allahs Wohlgefallen auf ihm, der gesagt hat, dass er Allahs Gesandten (s) sagen hörte: Die Taten sind entsprechend den Absichten, und jedem Menschen (gebührt), was er beabsichtigt hat. Wer also seine Auswanderung um Allahs und Seines Gesandten willen unternahm, dessen Auswanderung war für Allah und Seinen Gesandten, und wer seine Auswanderung um der Welt willen unternahm, sie zu erlangen, oder wegen einer Frau, sie zu heiraten, dessen Auswanderung war für das, dessentwegen er auswanderte. (Al-Bukhari und Muslim)
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Sahih
6
Omar ibn Al-Khattab, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete: Eines Tages, während wir bei Allahs Gesandtem (s) saßen, erschien ein Mann vor uns, mit sehr weißen Gewändern und sehr schwarzem Haar. An ihm war keine Spur der Reise zu sehen, und von uns kannte ihn keiner. Schließlich setzte er sich zum Propheten (s), lehnte seine Knie gegen dessen Knie, legte seine Handflächen auf dessen Oberschenkel und sagte: "O Muhammad, unterrichte mich über islam." Da sagte Allahs Gesandter: "Islam ist, dass du bezeugst, dass es keinen Gott gibt außer Allah, und dass Muhammad der Gesandte Allahs ist, dass du das Gebet verrichtest, die Zakat gibst, im Ramadan fastest und zum Hause pilgerst, wenn es dir möglich ist." Er sagte: "Du hast recht gesprochen" und wir waren erstaunt, das er ihn fragte und zugleich sagte er spräche recht. Er sagte: "Erzähle mir von Iman." Er sagte: "Du sollst an Allah glauben, Seine Engel, Seine Bücher, Seine Propheten, und den Letzten Tag, und an die Göttliche Vorsehung, das Gute und das Böse davon." Er sagte: "Du hast recht gesprochen." Er sagte: "Erzähl mir von Ihsan." Er sagte: "Es ist solch ein Zustand, als ob du Gott sähest, und wenn du Ihn auch nicht siehst, so sieht Er doch dich." Er sagte: "Erzähle mir von der Stunde." Er sagte: "Der Befragte weiß nicht mehr als der Fragende." Er sagte: "Erzähle mir von ihren Zeichen." Er sagte: "Die Sklavin wird ihre Herrin zur Welt bringen, und du wirst die barfüßigen, nackten, mittellosen, Hirten konkurrierend in hochragenden, im Bau befindlichen, Gebäuden sehen." Dann ging er fort und ich blieb für eine Weile. Dann sagte er: "Oh Omar, weißt du, wer der Fragende war?" Ich sagte: "Allah und Sein Gesandter wissen es am besten." Er sagte: "Er was Gabriel, er kam zu dir, um dir deine Religion zu lehren." (Muslim)
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Sahih
7
Abu Abdurrahman, Sohn von Umar bin Al-Khattab, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete, dass er den Gesandten Allahs sagen hörte: Der Islam ist auf fünf Säulen gebaut: Zu bezeugen, dass es keine andere Gottheit als Gott gib, und dass Muhammad der Gesandte Gottes ist, das Gebet, den Zakat zahlen, die Pilgerfahrt nach Mekka und das Fasten im Ramadan. (Al-Bukhari und Muslim)
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Sahih
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Die Mutter der Gläubigen Aisha (r) berichtet, dass der Gesandte Allahs (s) sagte: Der, der etwas Neues einführt in dieses unserer Sache und es nicht von jener ist, wird es abgelehnt bekommen. (Al-Bukhari und Muslim)
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Sahih
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Abu Abdullah An-Numan Sohn von Bashir, möge Allah gefallen an beiden haben, sagte: Ich hörte den Boten Allahs sagen: Was rechtmäßig ist, ist klar, und was unrechtmäßig ist, ist klar, und zwischen beiden gibt es zweifelhafte Sachen, von denen nicht viele heute wissen. Folglich, wer zweifelhafte Dinge vermeidet, wünscht sich sein hinsichtlich seiner Religion und seiner Ehre, wer aber in zweifelhaften Sachen verfällt, gelangt in Unrechtmäßiges, wie der Schäfer, der an einem Heiligtum weidet, alles außer grasen darin. Wahrlich, jeder König hat ein (unantastbares) Heiligtum, und wirklich Allahs Heiligtum sind Seine Verbote. Wahrlich, in dem Körper ist ein Stück Fleisch, welches, wenn es ganz ist, der ganze Körper ist ganz, und welche, wenn es krank ist, alles krank ist . Wahrlich, es ist das Herz. (Al-Bukhari und Muslim)
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Sahih
10
Abu Ruqayyah, Tamim Ad-Darri, Allahs Wohlgefallen auf ihm, der Prophet sagte: «Religion ist Aufrichtigkeit.» Wir sagten: «Gegenüber wem?» Er sagte: «Zu Allah und Seinem Buch, und Seinem Boten, und zu den Führern der Muslime und ihres Volkes.» (Muslim)
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Sahih
12
Von Abu Huraira Abd Ar-Rahman ibn Sahr, Allahs Wohlgefallen auf ihm, der gesagt hat: Ich hörte Allahs Gesandten, salla Allah u alihi wa sallam sagen: Von dem, was ich euch verboten habe, haltet euch fern, und von dem, was ich euch aufgetragen habe, führt aus, (so viel) ihr vermögt. Diejenigen, die vor euch waren, richteten ihre zahlreichen Streitfragen und ihre Meinungsverschiedenheiten mit ihren Propheten zugrunde. (Al-Bukhari und Muslim)
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Sahih
13
Von Abu Huraira, Allahs Wohlgefallen auf ihm, der gesagt hat: Allahs Gesandter salla Allah u alihi wa sallam hat gagt: Allah der Erhabene ist gut und nimmt nur Gutes an. Allah hat den Gläubigen befohlen, was er den Gesandten befohlen hat, und der Erhabene hat gesagt: «O ihr Gesandten, esset von den reinen Dingen und tut Gutes.» Und der Erhabene hat gesagt: «O die ihr glaubt, esset von den guten Dingen, die Wir euch gegeben haben,» Danach erzählte er von einem Mann, der eine lange Reise machte, mit ungekämmtem Haar, staubbedeckt, der seine Hände zum Himmel streckte (und rief): «O Herr, o Herr»! -(während) seine Speise vom Verwehrten war, sein Trank vom Verwehrten, sein Gewand vom Verwehrten und er mit Verwehrtem ernährt war. Wie kann er erhört werden! (Muslim)
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Sahih
16
Von Anas ibn Malik, Allahs Wohlgefallen auf ihm, dem Knecht von Allahs Gesandtem (s) vom Propheten der gesagt hat: Keiner von euch ist gläubig, bis er für seinen Bruder wünscht, was er für sich selbst wünscht. (Al-Bukhari und Muslim)
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Sahih
17
Abu Huraira (r) überliefert, dass der Gesandte Allahs (s) sagte: "Der starke Gläubige ist Allah lieber als der schwache Gläubige, in jedem ist jedoch Gutes vorhanden. Halte dich fest an das, was dir nützt, flehe Allah um Hilfe an und gib nicht auf! Sollte dir etwas zustoßen, dann sage nicht hätte ich nur dies und jenes getan!. Du sollst sagen: Allah hat es bestimmt und Sein Wille geschieht, denn 'hätte' öffnet nur dem Satan die Tür." (Muslim)
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Sahih
18
Nach Abu Huraira, Allahs Wohlgefallen auf ihm, hat Allahs Gesandter salla Allah u alihi wa sallam gesagt: Wer an Allah und den Jüngsten Tag glaubt, der soll Gutes sprechen, oder er soll schweigen. Wer an Allah und den Jüngsten Tag glaubt, der soll seinen Nachbarn ehren. Wer an Allah und den Jüngsten Tag glaubt, der soll seinen Gast ehren. (Al-Bukhari und Muslim)
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Sahih
20
Saddad ibn Aus, Allahs Wohlgefallen auf ihm, von Allahs Gesandtem salla Allah u alihi wa sallam, der gesagt hat: Allah hat das Beste für jede Sache vorgeschrieben. Wenn ihr nun tötet, tötet recht, und wenn ihr schlachtet, schlachtet recht. So soll ein jeder von euch seine Klinge schärfen und sein Opfer (Schlachttier) zur Ruhe bringen. (Muslim)
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Sahih
27
Umar ibn al-Khattab (r) berichtet: Ich hörte den Gesandten Allahs (s) sagen: "Die Taten sind entsprechend den Absichten, und jedem Menschen (gebührt), was er beabsichtigt hat. Wer also seine Auswanderung um Allahs und seines Gesandten Willen unternahm, dessen Auswanderung war für Allah und dessen Gesandten, und wer seine Auswanderung unternahm, um im Diesseits etwas zu erreichen oder um eine Frau zu heiraten, dessen Auswanderung war für das, dessentwegen er auswanderte." (Al-Bukhari und Muslim)
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Sahih
28
Al-Agharr ibn Yasar al-Muzani (r) erzählte, dass der Gesandte Allahs (s) gesagt hat: "Oh ihr Menschen! Wendet euch Allah zu, und bittet Ihn um Vergebung; denn ich wende mich Ihm hundertmal täglich reuevoll zu." (Muslim)
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Sahih
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Sahl ibn Hunaif (r) berichtet, dass der Prophet (s) sagte: "Derjenige, der Allah aufrichtig um Märtyrertum bittet, wird von ihm in den Stand eines Märtyrers erhoben, auch wenn er in seinem Bett stirbt." (Muslim)
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Sahih
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Ibn Mas'ud (r) überliefert, dass der Gesandte Allahs (s) zu Allah zu beten pflegte: "Allahumma inni as'alukal-huda wat-tuqa wal-`afafa wal-ghina (Oh Allah, ich bitte Dich um Rechtleitung, Frömmigkeit, Tugend und Wohlstand)". (Muslim)
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Sahih
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Abu Huraira (r) erzählte, dass der Gesandte Allahs (s) sagte: "Ins Paradies werden Völker eintreten, deren Herzen wie die Herzen von Vögeln sind." (Muslim) Man sagt, dies seien diejenigen, die (auf Allah) vertrauen, und es heißt, dass sie ein weiches Herz besitzen.
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Sahih
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Abu Huraira (r) überliefert, dass der Gesandte Allahs sagte: "Wetteilt, gute Werke zu tun, denn bald wird es Ketten von Unheil geben: Finsternisse, eine über der anderen. Der Eine steht am Morgen auf als gläubiger Muslim und wird am Abend als Ungläubiger zu Bett gehen, und der Andere wird sich am Abend als Gläubiger ins Bett legen und wird am Morgen als Ungläubiger aufstehen. So wird der Mensch (immer) bereit sein, seinen Glauben für die Güter dieser Welt zu verkaufen." (Muslim)
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Sahih
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Dschabir (r) berichtet, dass der Prophet (s) gesagt hat: "Jeder wird (am Tage des Gerichts) in der Verfassung auferstehen, in der er starb." (Muslim)
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Sahih
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Abu Mas'ud Uqba ibn Amru al-Ansari al-Badri (r) sagte: Der Gesandte Allahs (s) sagte: "Derjenige, der veranlasst, Gutes zu tun, bekommt die gleiche Belohnung wie der Wohltäter." (Muslim)
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Sahih
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Anas (r) überliefert, dass der Gesandte Allahs (s) sagte: "Keiner von euch ist gläubig, bis er für seinen Bruder wünscht, was er für sich selbst wünscht." (Al-Bukhari und Muslim)
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Sahih
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Abu Ruqayya Tamim ibn Aus ad-Dari (r) berichtet, dass der Prophet (s) sagte: "Die Grundlage des Glaubens ist aufrichtiger Rat." Wir fragten: "Wem gegenüber?" Er sagte: "Allah gegenüber, Seinem Buch, Seinem Gesandten, den islamischen Anführern und den Menschen gegenüber." (Muslim)
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Sahih
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Abu Huraira (r) überliefert, dass der Gesandte Allahs (s) sagte: "Am Tag des Gerichts wird ein großer, fetter Mann vor Allah stehen, doch wird er (in der Waagschale Gottes) nicht einmal so viel wie der Flügel einer Mücke wiegen." (Al-Bukhari und Muslim)
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Sahih
41
Abu Mas'ud al-Badri (r) erzählte, dass der Prophet (s) sagte: "Wenn der Mensch aufrichtig etwas für seine Familie ausgibt, in der Hoffnung auf die Vergeltung Allahs, so wird ihm dies zu seinen Gunsten als Sad aqa angerechnet." (Al-Bukhari und Muslim)
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Sahih
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Der befreite Sklave des Gesandten Allahs (s) Thauban ibn Budschdud (r) überliefert, dass der Gesandte Allahs (s) sagte: "Das beste (für Allah) ausgegebene Geld ist, was man für seine Familie aufwendet, dann folgt der Betrag, den man für sein Reittier im Dschihad um Allahs willen ausgibt, und dann der Betrag, den man für seine Gefährten um Allahs willen ausgibt." (Muslim)
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Sahih
44
Nach dem Sohne Umars, Allahs Wohlgefallen auf beiden, hat Allahs Gesandter salla Allah u alihi wa sallam gesagt: Mir ist aufgetragen die Menschen zu bekämpfen, bis sie bezeugen, daß es keinen Gott gibt außer Allah und daß Muhammad der Gesandte Allahs ist, und bis sie das Gebet verrichten und die Zakat geben. Wenn sie dies getan haben, haben sie sich dadurch von mir Schutz für ihr Blut und ihr Gut erworben, es sei denn, (sie begehen Taten, die ) nach dem Recht des Islam (strafbar sind), und ihre Anrechnung ist bei Allah, dem Allmächtigen. (Al-Bukhari und Muslim)
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Sahih
46
Abu Sufyan Sakhr ibn Harb (r) erzählte in seinem langen Bericht über das, was sich bei (dem oströmischen Kaiser) Heraklios ereignet hatte, dass Heraklios fragte: "Was lehrt er (der Prophet (s)) euch?", und Abu Sufyan fuhr fort: "Ich antwortete: "Betet zu Allah allein und gesellt ihm nichts bei und wendet euch von dem ab, was eure Vorfahren sagten', und er hält uns dazu an, das Gebet zu verrichten, aufrichtig zu sein, züchtig zu bleiben und die Verwandtschaftsbande zu achten." (Al-Bukhari und Muslim)
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Sahih
50
Abu Yahya Suhaib ibn Sinan (r) überliefert, dass der Gesandte Allahs (s) sagte: "Der Gläubige ist zu bewundern, da alles für ihn gut ist. Und niemanden außer einem Gläubigen zeichnet dies aus: Wenn ihm etwas Erfreuliches widerfährt und er dankt (Allah) dafür, so ist das gut für ihn. Wenn er von einer Prüfung heimgesucht wird und sich in Geduld übt, so ist das auch gut für ihn." (Muslim)
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Sahih
51
Abu Sufyan Sakhr ibn Harb (r) erzählte in seinem langen Bericht über das, was sich bei dem oströmischen Kaiser Heraklios ereignet hatte, dass Heraklios fragte: "Was lehrt der Prophet euch?", und Abu Sufyan fuhr fort, "Ich antwortete: Betet zu Allah allein und gesellt ihm nichts bei und wendet euch von dem ab, was eure Vorfahren sagten, und er hält uns dazu an, das Gebet zu verrichten, aufrichtig zu sein, züchtig zu bleiben und die Verwandtschaftsbande zu pflegen." (Al-Bukhari und Muslim)
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Sahih
56
Umm Kulthum bint Uqba (r) überliefert, dass sie den Gesandten Allahs (s) sagen hörte: "Der ist kein Lügner, der Frieden unter den Menschen schafft und Gutes erlangen will, wobei er etwas Gutes sagt, in dessen Unwahrheit Gutes steckt." (Al-Bukhari und Muslim)
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Sahih
57
Ibn Umar (r) überliefert, dass er den Gesandten Allahs (s) sagen hörte: "Jeder von euch ist ein Hüter, und verantwortlich für seine Herde. So ist der Herrscher ein Hüter und verantwortlich (für jene, die unter seiner Herrschaft stehen). Ebenso ist der Ehemann ein Hüter, hinsichtlich der Familienmitglieder seines Haushalts. Die Ehefrau ist Hüter bezüglich des Haushalts ihres Mannes und seiner Kinder. Jeder von euch ist also ein Hüter und verantwortlich für seine Herde." (Al-Bukhari und Muslim)
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Sahih
58
Abu Schuraih al-Khuzai (r) überliefert, dass der Prophet (s) sagte: "Wer an Allah und an den Jüngsten Tag glaubt, soll seinen Nachbarn gut behandeln; und wer an Allah und an den Jüngsten Tag glaubt, soll seinen Gast großzügig behandeln; und wer an Allah und an den Jüngsten Tag glaubt, soll Gutes sprechen oder schweigen." (Muslim)
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Sahih
59
Abdullah ibn Amru ibn al-As (r) überliefert, dass der Gesandte Allahs (s) sagte: "Das Verfluchen der eigenen Eltern ist eine der großen Sünden." Die Leute sagten: "Oh Gesandter Allahs! Könnte jemand seine eigenen Eltern verfluchen?" Er antwortete: "Ja, wenn er den Vater einer anderen Person beleidigt, die dafür seinen Vater beleidigt, und wenn er die Mutter einer anderen Person beleidigt, die dafür seine Mutter beleidigt." (Al-Bukhari und Muslim)
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Sahih
60
Abdullah ibn Amru ibn al-As (r) berichtet, dass der Gesandte Allahs (s) sagte: "Es gibt vier Eigenschaften, die, wenn sie in einer Person zu finden sind, sie zu einem vollkommenen Heuchler machen. Wenn sich eines dieser Merkmale bei einer Person findet, besitzt sie ein Merkmal der Heuchelei, bis sie davon ablässt. Diese vier Eigenschaften eines Heuchlers sind: Wenn ihm etwas anvertraut wird, verrät er es, wenn er spricht, lügt er, wenn er etwas verspricht, hält er es nicht, und wenn er streitet, wird er ausfällig." (Al-Bukhari und Muslim)
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Sahih
62
Ibn Umar (r) überliefert, dass der Gesandte Allahs (s) sagte: "Ein Muslim ist der Bruder jedes Muslims: Er soll ihn nicht unterdrücken und ihn nicht seinem Feind ausliefern. Wer seinem Bruder hilft, dem wird Allah helfen. Und wer einem Muslim bei der Beseitigung seiner Sorgen hilft, dem wird Allah bei seinen Sorgen am Tage des Gericht helfen. Ebenso wird Allah demjenigen, der die Schwächen eines anderen Muslims verdeckt, am Tag des Gerichts seine Fehler verbergen." (Al-Bukhari und Muslim)
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Sahih
63
Es überliefert auch Abu Huraira (r), dass der Gesandte Allahs (s) sagte: "Schaut auf die Menschen, die unter euch stehen, und nicht auf die Menschen, die über euch stehen, damit ihr die Gaben Allahs für euch nicht geringschätzt." (Al-Bukhari and Muslim)
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Sahih
66
Abu Huraira (r) überliefert, dass der Gesandte Allahs (s) sagte: "Allah sieht nicht auf euer materielles oder immaterielles Äußeres, sondern in eure Herzen." (Muslim)
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Sahih
67
Anas ibn Malik (r) berichtet, dass der GesandteAlahs (s) sagte: "Drei begleiten den Gestorbenen zum Grab: seine Angehörigen, sein Vermögen und seine Taten. Zwei davon, nämlich die Angehörigen und sein Vermögen, verlassen ihn. Das Dritte, sein Verdienst, bleibt bei ihm." (Al-Bukhari und Muslim)
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Sahih
69
Abu Huraira (r) erzählte, dass der Prophet (s) folgendes Gleichnis erzählte: "Ein Mann verspürte, als er des Weges zog, großen Durst. Beim Erreichen eines Brunnens stieg er in diesen hinab, trank Wasser zur Genüge und stieg wieder hinauf. Da sah er einen Hund mit hängender Zunge, der vor lauter Durst Schlamm aufleckte. Der Mann sagte zu sich, dass der Hund den gleichen Durst verspüren müsse, den er selbst wenig zuvor gehabt hatte. So stieg er nochmals in den Brunnen hinab, füllte seinen Lederstrumpf mit Wasser, stieg wieder hinauf - wobei er den Strumpf mit seinen Zähnen festhielt - und gab dem Hund zu trinken. Allah schätzte die Tat dieses Mannes und vergab ihm seine Sünden. Der Prophet (s) wurde gefragt: "Oh Gesandter Allahs (s), werden wir auch für Freundlichkeit gegenüber Tieren belohnt?" Er antwortete: "Es gibt Belohnung für Freundlichkeit gegenüber jedem Lebewesen." (Al-Bukhari und Muslim)
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Sahih
72
Umar ibn al-Khattab (r) berichtet: Einst, als wir bei dem Gesandten Allahs (s) saßen, erschien plötzlich ein Mann, dessen Kleidung strahlend weiß und dessen Haar tief schwarz war, und der kein Anzeichen einer Reise an sich hatte, und den niemand von uns kannte. Er setzte sich neben den Propheten (s), wobei seine Knie die des Propheten (s) berührten. Die Hände auf seine Oberschenkel legend sagte er. "Oh Muhammad! Kläre mich auf, was wirklich Islam ist." Der Prophet (s) sagte: "Islam' ist, dass du bezeugen sollst, dass es keinen Gott außer Allah allein gibt und dass Muhammad (s) sein Gesandter ist, und dass du das Gebet verrichtest, die Zakat zahlst, das Fasten während des Monats Ramadan beachtest und die Pilgerfahrt zum Hause Allahs durchfuhrst, wenn du dazu in der Lage bist." Der Mann sagte: "Das ist richtig!" Und wir waren erstaunt, dass er ihn fragte und sogleich die Richtigkeit der Antwort bestätigte. Dann sagte er: "Erzähle mir vom Glauben!" Der Prophet (s) sagte: "Du sollst glauben an Allah, an Seine Engel, an Seine Bücher, an Seine Propheten, an den Jüngsten Tag, und du sollst glauben, dass Er das Schicksal bestimmt, sei es gut oder schlecht." Der Mann sagte: "Das ist richtig! Jetzt erzähle mir vom rechten Tun." Der Prophet (s) sagte: "Du sollst Allah anbeten, als ob du ihn siehst, und wenn du ihn auch nicht siehst, so bedenke, dass Er dich beobachtet." Der Mann sagte: "Nun erzähle mir vom Jüngsten Tag." Der Prophet (s) sagte: "Davon weiß der Gefragte nicht mehr als der Fragende." Der Mann sagte dann: "Nun, so lass mich einige der Zeichen des Jüngsten Tages wissen." Der Prophet (s) sagte: "Dass die Dienerin ihren Herrn gebärt und dass barfußige, nackte, mittellose Schafhirten Bauten in die Höhe ziehen." Dann verabschiedete sich der Mann, und ich blieb noch geraume Zeit dort. Schließlich sagte der Prophet (s) zu mir: "Oh Umar, weißt du, wer dieser Fragesteller war?" Ich antwortete: "Allah und Sein Gesandter (s) wissen es am besten!" Da sagte er: "Es war Gabriel, der kam, um euch zu unterweisen und euch eure Religion zu lehren." (Muslim)
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Sahih
73
Es überliefert Haritha ibn Wahb (r), dass er den Gesandten Allahs (s) sagen hörte: "Soll ich euch erzählen, wer die Bewohner des Paradieses sind? Es ist jeder, der als schwach und geringschätzig betrachtet wird und der, wenn er einen Eid unter Berufung auf Allah leistet, ihn dann auch erfüllt. Jetzt werde ich euch erzählen, wer die Personen sind, die für die Hölle bestimmt sind: Es ist derjenige, der unwissend, unverschämt, stolz und arrogant ist." (Al-Bukhari und Muslim)
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Sahih
75
Abu Malik al-Harith ibn Asim al-Asch'ari (r) berichtet, daß der Gesandte Allahs (s) sagte: "Die Reinheit ist die Hälfte des Glaubens. Alhamdu lillah** füllt die Waagschale (am Tag des Jüngsten Gerichts), und Subhan Allah**** und Alhamdu lillah füllt, was zwischen Himmel und Erde ist. Das Gebet ist ein Licht, Almosen sind ein Beweis (der Frömmigkeit), Geduld ist der Glanz und der Qur'an ist das maßgebende Argument für oder gegen dich. Jedermann geht in den Tag und verkauft seine Seele und erwirkt ihre Befreiung oder ihr Verderben." (Muslim) **Auf Deutsch bedeutet dies: "Gelobt sei Allah!" ****Auf Deutsch bedeutet dies: "Gepriesen sei Allall!"
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Sahih
76
Abu Said Sa'd ibn Malik ibn Sinan al-Khudri (r) überliefert, dass einige Leute aus den Reihen der Ansar den Gesandten Allahs (s) baten, ihnen etwas zu geben, und er gab es ihnen. Sie baten erneut, und er gab ihnen, so lange, bis nichts mehr übrig blieb. Dann sagte er zu ihnen: "Solange mir etwas verbleibt, zögere ich nicht, es euch zu geben. Erinnert euch aber: Wer Reinheit begehrt, so macht Allah ihn rein; und wer sich zufrieden gibt (mit dem was er hat), den wird Allah bereichern; und wer sich geduldet, dem wird Allah Geduld schenken. Kein Geschenk ist besser und umfangreicher für einen von euch als die Geduld." (Al-Bukhari und Muslim)
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Sahih
77
Abu Yahya Suhaib ibn Sinan (r) überliefert, daß der Gesandte Allahs (s) sagte: "Der Gläubige ist zu bewundern, da alles für ihn gut ist. Und niemanden außer einem Gläubigen zeichnet dies aus: Wenn ihm etwas Erfreuliches widerfährt und er dankt (Allah) dafür, so ist das gut für ihn. Wenn er von einer Prüfung heimgesucht wird und sich in Geduld übt, so ist das auch gut für ihn." (Muslim)
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Sahih
79
Abdullah ibn Mas'ud (r) berichtet, dass der Gesandte Allahs (s) sagte: "Aufrichtigkeit führt auf den Weg der Tugend, und die Tugend führt zum Paradies; Ein Mensch, der nur die Wahrheit spricht, wird von Allah siddiq'genannt. Und das Lügen führt zum Übel, und Übel führt ins Höllenfeuer; und ein Mensch, der immer wieder lügt, wird von Allah Lügner genannt." (Al-Bukhari und Muslim) 'siddiq heißt auf Deutsch "rechtschaffen".
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Sahih
85
Abu Huraira (r) überliefert, dass Allahs Gesandter (s) sagte: "Allah, der Erhabene, ist selbstachtungsvoll, und Seine Selbstachtung zeigt sich, sobald der Mensch beginnt, Dinge zu tun, die Er verboten hat." (Al- Bukhari und Muslim)
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Sahih
87
Ibn Mas'ud (r) überliefert, dass der Gesandte Allahs (s) zu Allah zu beten pflegte: "Oh Allah, ich bitte Dich um Rechtleitung, Frömmigkeit, Tugend und Wohlstand."* (Muslim) *Auf Arabisch lautet dieses Bittgebet: "Allahumma inni as'alukal-hudä wat-tuqa wal-'afäfa wal-ghina."
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Sahih
88
Abu Tarif Adi ibn Hatim at-Tai (r) sagte: Ich hörte den Gesandten Allahs (s) sagen: "Wenn jemand sich verpflichtet, etwas zu tun, und dann etwas entdeckt, was Allah wohlgefälliger ist, dann sollte er das Bessere davon tun." (Muslim)
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Sahih
90
Ibn Abbas (r) überliefert, dass der Prophet (s) das folgende Bittgebet zu sagen pflegte: "Oh Allah, Dir habe ich mich ergeben, an Dich glaube ich und in Dich setze ich mein Vertrauen, an Dich wende ich mich, und Dir übergebe ich mich zum Urteil. Oh Allah, ich suche Zuflucht bei Deiner Macht; es gibt keinen Gott außer Dir, auf dass Du mich davor schützen mögest, in die Irre zu gehen. Du bist der Lebendige, der nicht stirbt, wohingegen Menschen und Dschinn** (alle) sterben werden."**** (Al- Bukhari und Muslim) **Dschinn sind immaterielle Geschöpfe Gottes. ****Auf Arabisch lautet dieses Bittgebet: "Allahumma laka aslamt, wa bika amant, wa alaika tawakkalt, wa ilaika anabt, wa bika khdsamt: Allahumma inm. a'udhu bi'izzatik; la ilaha illa anta an tudulanl, antal-hayyul-ladhi la tamut, wal-dschinnu wal-insu yamutun."
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Sahih
94
Abu Huraira (r) überliefert, dass der Gesandte Allahs (s) sagte: "Übertreibt nicht und untertreibt nicht, und seid standhaft; und erinnert euch daran, dass niemand durch seine Taten allein gerettet wird." Jemand fragte: "Nicht einmal du, oh Gesandter Allahs (s)?" Er sagte: "Ich auch nicht, ausgenommen Allah sollte mich mit seiner Barmherzigkeit und Gnade bedecken." (Muslim)
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Sahih
96
Abu Huraira (r) überliefert, dass ein Mann zum Propheten (s) kam und fragte: "Oh Gesandter Allahs, welche Sadaqa ist am wertvollsten bezüglich der Belohnung Allahs?" Er antwortete: "Dass du gibst, während du dich guter Gesundheit erfreust, trotz der Habsucht und des Verlangens nach Reichtum, und wenn du dies rechtzeitig tust, ohne es zu verschieben bis du im Schatten des Todes bist, um dann zu sagen: 'Dem Soundso dieses und dem Soundso jenes, und derjenige bekommt dies und jenes ..."' (Al-Bukhari und Muslim)
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Sahih
99
Ibn Abbas (r) überliefert, dass der Gesandte Allahs (s) sagte: "Gesundheit und Zeit sind zwei Gaben, durch die viele Menschen übervorteilt sind."* (Al-Bukhari und Muslim) *Gesundheit und Zeit sind wie das Kapital eines Geschäftsmanns, das gewinnbringend angelegt sein soll. Ebenso soll der Muslim seine Gesundheit und Freizeit für Allah einsetzen, der ihm dafür reichlich Belohnung gewährt.
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Sahih
100
Aischa (r) erzählte, dass der Prophet (s) in der Nacht stehend zu beten pflegte, bis seine Füße Risse bekämen. Daher sagte sie zu ihm: "Warum tust du dies, oh Gesandter Allahs, obwohl Allah dir alle deine vergangenen und zukünftigen Fehler vergeben hat?" Daraufhin sagte er: "Darf ich denn nicht ein dankerfüllter Diener sein?" (Al-Bukhari und Muslim)
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Sahih
101
Abu Huraira (r) überliefert, dass der Gesandte Allahs (s) sagte: "Der starke Gläubige ist Allah lieber als der schwache Gläubige; in jedem ist jedoch Gutes vorhanden. Halte dich fest an das, was dir nützt, flehe Allah um Hilfe an und gib nicht auf! Sollte dir etwas zustoßen, dann sage nicht "hätte" ich nur dies und das getan!'. Aber Du sollst sagen: 'Allah hat es bestimmt und Sein Wille geschieht', denn "hätte" öffnet nur dem Satan die Tür." (Muslim)
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Sahih
105
Abu Huraira (r) überliefert, dass der Gesandte Allahs (s) sagte: "Allah sieht nicht auf euer materielles oder immaterielles Äußeres, sondern in eure Herzen." (Muslim)
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Sahih
110
Sufyan ibn Abdullah (r) sagte: Ich sagte zum Gesandten Allahs (s): "Sag mir etwas über den Islam, dass ich danach niemanden außer dir frage." Er antwortete: "Sprich: Ich glaube an Allah, und dann sei standhaft." (Muslim)
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Sahih
112
Abu Amru Dschanr ibn Abdullah (r) berichtet, dass der Allahs Gesandter (s) sagte: "Wer auch immer eine gute Sitte einfuhrt, der wird dafür Lohn erhalten, und auch den Lohn für diejenigen, die ihm darin folgen, ohne dass diesen jedoch irgendetwas von ihrem Lohn abgezogen wird. Desgleichen wird derjenige, der eine üble Praxis im Islam einfuhrt, dafür bestraft werden, und auch für diejenigen, die es ihm gleichtun, ohne dass diesen irgendetwas von ihrer Strafe dafür erlassen wird." (Muslim)
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Sahih
113
Abu Dharr (r) überliefert auch, dass der Gesandte Allahs (s) sagte: "Mir wurden die Taten meiner Gemeinde (Umma), die guten und die schlechten, gezeigt. Zu den guten zählt die Beseitigung von störenden Gegenständen vom Weg, und zu den schlechten zählt das Nichtbeseitigen von in der Moschee zurückgelassenem Auswurf." (Muslim)
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Sahih
118
Abu Hamza Anas ibn Malik al-Ansari (r) berichtet, dass der Gesandte Allahs (s) versicherte: "Allah ist mehr erfreut über die Reue Seines Dieners als einer von euch es wäre, dem sein Reittier mit seinem gesamten Proviant in einer Wüste davongelaufen ist, und der, nachdem er die Hoffnung, es wiederzufinden, bereits aufgegeben und sich in den Schatten eines Baumes gelegt hatte, sein Tier plötzlich, während er dort liegt, mit baumelndem Zügel direkt vor sich stehend findet, und der überglücklich sagt: 'Oh Allah, Du bist mein Diener und ich bin Dein Herr!`, wobei er sich vor lauter Freude derart verspricht." (Muslim)
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Sahih
124
Abis ibn Rabia (r) überliefert: Ich sah Umar ibn al-Khattab (r) den Schwarzen Stein (in der Ka'ba) küssen und hörte ihn sagte: "Ich weiß genau, dass du nur ein Stück Fels bist und keine Macht hast, Wohlwollen auszuüben oder Schaden zuzufügen. Hätte ich nicht den Propheten (s) dich küssen sehen, dann hätte ich dich nie geküsst." (Al-Bukhari und Muslim)
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Sahih
125
Dschabir (r) überliefert, dass der Gesandte Allahs (s) sagte: "Haltet euch fern von Unrecht, denn Unrecht verwandelt sich in Finsternis am Tage des Gerichts. Haltet euch fern von Habsucht, denn die Habsucht hat Völker vor euch zugrunde gerichtet, indem sie sich gegenseitig umbrachten und die verbotenen Dinge für erlaubt erklärten." (Muslim)
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Sahih
127
Abu Huraira (r) berichtet, dass der Prophet (s) sprach: "Bei Allah, er glaubt nicht! Bei Allah, er glaubt nicht! Bei Allah, er glaubt nicht." Er wurde gefragt: "Wer, oh Gesandter Allahs!?" Er sagte: "Einer, dessen Nachbar nicht sicher ist vor seiner Bosheit." (Al-Bukhari und Muslim)
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Sahih
128
Abu Huraira (r) überliefert, dass der Gesandte Allahs (s) sagte: "Wer an Allah glaubt und an den Jüngsten Tag, soll seinem Nachbarn nicht schaden; und wer an Allah glaubt und an den Jüngsten Tag, soll seinen Gast großzügig behandeln; und wer an Allah glaubt und an den Jüngsten Tag, soll Gutes sprechen oder schweigen!" (Al-Bukhari und Muslim)
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Sahih
130
Es berichtet Umar ibn al-Khattab (r), dass der Gesandte Allahs (s) mit einigen Kriegsgefangenen kam. Unter diesen war eine Frau, die unruhig hin- und herlief. Dann fand sie ein Kind, zog es dicht an sich und säugte es. Der Prophet (s) sagte zu seinen Gefährten: "Könnt ihr euch vorstellen, dass diese Frau jemals ihr Kind ins Feuer werfen würde?" Wir sagten: "Bei Allah, nein." Daraufhin sagte der Prophet (s): "Allah ist zu Seinen Dienern noch barmherziger als diese Frau zu ihrem Kind." (Al- Bukhari und Muslim)
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Sahih
131
An-Nauwas ibn Sam’an (r) berichtet: "Frömmigkeit ist gutes Benehmen, und Sünde ist das, was in deinem Bewusstsein zwickt, und was dir unangenehm wäre, wenn die Leute davon wüssten." (Muslim)
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Sahih
132
Abu Huraira (r) überliefert, dass der Gesandte Allahs (s) sagte: Allah, der Allmächtige und Erhabene, spricht: "Macht ist Mein Gewand und Hochmut Mein Mantel. Wer mit Mir in einem dieser beiden wetteifert, der erhält seine Strafe." (Muslim)
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Sahih
134
Abu Mas'ud al-Badri (r) erzählte, dass der Prophet (s) sagte: "Wenn der Mensch aufrichtig etwas für seine Familie ausgibt, in der Hoffnung auf die Vergeltung Allahs, so wird ihm dies zu seinen Gunsten als Sadaqa angerechnet." (Al-Bukhari und Muslim)
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Sahih
135
Ibn Mas'ud (r) erzählte: Es ist, als ob ich den Gesandten Allahs (s) vor mir sähe, als er von einem der Propheten (as) erzählte, wie sein Volk ihn schlug, bis er blutete, und er wischte sich das Blut aus dem Gesicht und sagte: "Oh Allah, vergib meinem Volk, denn sie sind unwissend." (Al-Bukhari und Muslim)
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Sahih
136
Dschabir (r) berichtet, dass der Prophet (s) einmal seine Familie nach etwas Zukost zum Brot fragte. Sie erzählten ihm, dass es nichts außer Essig gab. Er ließ ihn sich bringen und begann, seine Mahlzeit zu sich zu nehmen und sagte: "Welch gute Zukost ist Essig! Welch gute Zukost ist Essig!" (Muslim)
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Sahih
137
Abu Dharr (r) berichtet, dass er einmal dem Propheten (s) sagte: "Oh Gesandter Allahs. Willst du mich nicht zu einem Herrscher machen?" Er klopfte mir auf die Schulter und sagte: "Oh Abu Dharr! Du bist schwach, und ein Amt ist eine Vertrauensaufgabe, und am Tag des Gerichts mag es Grund für Scham und Reue darstellen außer für denjenigen, der ihm gerecht wird und seine Verpflichtungen erfüllt." (Muslim)
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Sahih
138
Anas (r) überliefert, dass der Prophet (s) sagte: "Macht die Dinge leicht und nicht schwer. Und erfreut die Leute (mit froher Botschaft) und schreckt sie nicht ab." (Al-Bukhari und Muslim)
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Sahih
139
Ibn Umar (r) überliefert, dass der Prophet (s) sagte: "Nur auf zweierlei darf man neidisch sein: 1) Auf jemanden, der mit Allahs Hilfe Qur’an auswendig gelernt hat, und ihn Tag und Nacht im Gebet rezitiert, und 2) auf jemanden, dem Allah Besitz gegeben hat, und der diesen Tag und Nacht spendet." (Al-Bukhari und Muslim)
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Sahih
140
Abu Huraira (r) überliefert, dass der Gesandte Allahs (s) sagte: "Wenn ich Gold im Gewicht des Berges Uhud hätte, würde es mich freuen, wenn ich nach drei Nächten nichts davon zurückbehielte außer etwas für die Rückzahlung von Schulden." (Al-Bukhari und Muslim)
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Sahih
141
Abu Huraira (r) überliefert, dass der Prophet (s) sagte: "Was für eine jämmerliche Erscheinung, was für eine jämmerliche Erscheinung, was für eine Jämmerliche Erscheinung ist doch derjenige, der die Gelegenheit bekommt, seine Eltern oder einen Teil von ihnen im Alter zu erleben, ohne doch ins Paradies eintreten zu dürfen (weil er es versäumt, ihnen fürsorglich zu dienen)." (Muslim)
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Sahih
142
Anas (r) überliefert, dass der Gesandte Allahs (s) sagte: "Wer (immer) will, dass Allah seinen Lebensunterhalt, sein Alter (und seine Nachkommen) segnet, sollte seine Verwandtschaftsbeziehungen pflegen." (Al-Bukhari und Muslim)
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Sahih
143
Abdullah ibn Amru ibn al-As (r) sagte: Der Gesandte Allahs (s) verhielt sich nie unanständig noch mochte er Schamlosigkeit. Er (s) pflegte zu sagen: "Die Besten von euch sind die, die sich am besten benehmen." (Al-Bukhari und Muslim)
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Sahih
147
An-Nu'man ibn Baschir (r) berichtet, dass der Gesandte Allahs (s) sagte: "Das Gleichnis der Gläubigen in ihrer gegenseitigen Freundschaft und Barmherzigkeit sowie ihrem Mitgefühl füreinander ist wie der Körper eines Menschen: Wenn ein Glied leidet, so leidet der ganze Körper an Schlaflosigkeit und Fieber." (Al-Bukhari und Muslim)
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Sahih
148
Abu Musa (r) überliefert auch, dass der Gesandte Allahs (s) sagte: "Wenn irgendjemand unsere Moscheen oder Märkte besucht und dabei einen Pfeil oder Speer mit sich trägt, sollte er das spitze Ende davon mit seiner Hand bedecken, damit es keinen Muslim verletzen kann." (Al- Bukhari und Muslim)
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Sahih
149
Abu Musa (al-Asch'ari) (r) überliefert, dass der Gesandte Allahs (s) sagte: "Der wahre Gläubige steht dem anderen Gläubigen bei, als wären sie ein fest gefugter Bau: jeder Teil hält und verstärkt den anderen." Um dies zu verdeutlichen verschlang der Prophet (s) die Finger einer Hand mit denen der anderen. (Al-Bukhari und Muslim)
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Sahih
150
Aischa (r) berichtet: Einige Araber vorn Lande besuchten den Gesandten Allahs (s) und fragten ihn: "Küsst ihr eure Söhne?" Er sagte: "Ja!" Da sagten sie: "Bei Allah, wir küssen unsere nie!" Daraufhin sagte er: "Wie kann ich euch helfen, wenn Allah aus euren Herzen die Barmherzigkeit entfernt hat?" (Al-Bukhari und Muslim)
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Sahih
151
Es überliefert Dscharir ibn Abdullah (r), dass der Gesandte Allahs (s) sagte: "Allah hat kein Erbarmen mit jemandem, der sich anderer nicht erbarmt." (Al-Bukhari und Muslim)
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Sahih
152
Abu Huraira (r) berichtet, dass der Gesandte Allahs (s) sagte: "Wenn jemand von euch die Gelegenheit hat, die Menschen im Gebet anzuführen, sollte er dieses kurz fassen, denn unter denen, die hinter ihm beten, könnten solche sein, die schwach, krank oder alt sind. Wenn du jedoch allein betest, kannst du so lange (Suren) rezitieren, wie du magst." (Al-Bukhari und Muslim)
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Sahih
154
Es überliefert Dschundub ibn Abdullah, dass der Gesandte Allahs (s) sagte: "Wer das Frühgebet verrichtet, begibt sich unter den Schutz Allahs. Du sollst dich darum so verhalten, dass Allah dich nicht aufrufen muss, Rechenschaft abzulegen. Wenn Allah jemanden aufruft, Rechenschaft abzulegen, und er wird für mangelhaft befunden, dann wird er ins Höllenfeuer geschickt werden." (Muslim)
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Sahih
155
Abu Umara al-Bara` ibn azib (r) sagte: Der Gesandte Allahs (s) hat uns sieben Dinge zur Pflichten gemacht ** und sieben Dinge verboten: Er schrieb uns vor: 1) Die Kranken zu besuchen, 2) einem Begräbniszug zu folgen, 3) jemandem, der niest, (mit den Worten "Yarhamuk Allah") Allahs Erbarmen zu wünschen, 4) Gelübde zu erfüllen, 5) den Unterdrückten zu helfen, 6) eine Einladung anzunehmen, und 7) den Friedensgruß zu verbreiten. Er verbot uns: 1) Goldene Ringe zu tragen, 2) aus silbernen Bechern zu trinken, 3) auf rohseiden gepolsterten Sätteln zu sitzen ****, 4) seidene, 5) halbseidene, 6) aus Brokat oder 7) aus Seidenbrokat gefertigte Kleidung zu tragen. (Al-Bukhari und Muslim)
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Sahih
156
Aischa (r) erzählte, dass der Gesandte Allahs (s) hörte, wie zwei Männer vor seiner Tür mit lauter Stimme stritten. Einer von ihnen bat den anderen, den Betrag seiner Schulden bei ihm herabzusetzen oder sie ihm zu stunden. Der andere sagte: "Bei Allah, ich werde das nicht tun." Der Prophet (s) ging hinaus zu ihnen und fragte: "Wer von euch ist derjenige, der bei Allah schwor, dass er nicht gut handeln werde?" Der Mann sagte: "Ich bin es, oh Gesandter Allahs, und er kann haben, was er will." (Al-Bukhari und Muslim)
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Sahih
159
Abul-Abbas Sahl ibn Sa'd as-Sa'idi (r) erzählte folgendes: Einst saßen wir bei dem Propheten (s), als ein Mann an uns vorbeiging. Der Prophet (s) fragte einen von uns: "Was denkst du von diesem Mann?" Er antwortete: "Ich denke, er ist ein edler Herr. Bei Allah, er kann erfolgreich um die Hand jeder Frau bitten, ohne dass man ihn zurückweist, und für jeden erfolgreich Fürsprache einlegen." Der Gesandte Allahs (s) schwieg. Danach kam ein anderer vorbei, und der Gesandte Allahs (s) fragte jenen Mann wieder: "Und was denkst du über diesen?" Er antwortete: "Oh Gesandter Allahs! Das ist irgendein armer Muslim! Bei Allah, man wird ihn ablehnen, wenn er um die Hand einer Braut bitten sollte, und ihn zurückweisen, wenn er für jemanden sprechen sollte, und kein Mensch würde ihm zuhören." Daraufhin sprach der Gesandte Allahs (s): "Dieser (arme Muslim) ist (in der Waagschale Gottes) besser als alle Bewohner der Erde des anderen Typs." (Al-Bukhari und Muslim)
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Sahih
160
Abu Said al-Khudri (r) berichtet, dass der Prophet (s) sagte: "Der Paradiesgarten und das Höllenfeuer stritten sich um den Vorrang (bei Gott). Da sagte das Höllenfeuer: "In mir sind die Tyrannen und die ungerechten Hochmütigen", und der Paradiesgarten erwiderte: "Und in mir leben die Armen und die zu Unrecht verurteilten." Da fällte Allah Sein Urteil (unter ihnen) und sprach: "Du bist der Paradiesgarten, Meine Barmherzigkeit; durch dich erweise Ich Meine Gnade wem Ich will. Und du bist das Höllenfeuer, Meine Strafe; mit dir strafe Ich, wen Ich will; und es obliegt Mir euch beiden gegenüber, euch randvoll zu machen." (Muslim)
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Sahih
162
Abu Huraira (r) berichtet, dass eine schwarze Frau oder ein Junge für die Abfallbeseitigung in der Moschee sorgte. Eines Tages vermisste ihn oder sie der Prophet (s) und er fragte nach ihm oder ihr. Man sagte zu ihm, er oder sie sei gestorben. Er sagte: "Warum hat man mir nicht Bescheid gesagt?" Als die Anwesenden staunten, da sie diese Person gering schätzten, sagte er: "Nun zeigt mir das Grab der oder des Verstorbenen!" Als man ihm das Grab zeigte, sprach er: "Diese Gräber sind voll Dunkelheit für ihre Insassen, und Allah erleuchtet sie für ihre Bewohner durch meine Gebete für sie." (Al-Bukhari und Muslim)
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Sahih
163
Sa'd ibn Abi Waqqas (r) erzählte: Einst saßen wir zu sechst bei dem Propheten (s) (als er einigen Ungläubigen den Islam anbot); da sagten die Ungläubigen zu ihm: "Schicke diese weg, sonst könnten sie wagen, uns zu stören." Jene sechs waren ich selbst, Ibn Mas'ud, ein Mann vom Stamme Hudhail, Bilal und zwei weitere Personen, deren Namen ich nicht kenne. Der Prophet (s) schickte uns ungern fort und fühlte sich darauf nicht sehr wohl. Er dachte nach, und Allah offenbarte ihm: "Und weise nicht diejenigen ab, die vom Morgen bis zum Abend ihren Herrn anrufen, im Wunsch nach Seinem Angesicht. Du bist in keiner Weise verantwortlich für sie und sie sind in keiner Weise verantwortlich für dich. Würdest du sie also abweisen, dann würdest du unrecht tun." (Sure 6:52) (Muslim)
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Sahih
164
Abu Huraira (r) überliefert, dass der Gesandte Allahs (s) sagte: "Ich und einer, der sich einer Waise annimmt, gleich ob er mit ihr verwandt ist oder ihr fremd, werden wie diese (Zeigefinger und Mittelfinger) im Paradies sein." Der Überlieferer, Malik ibn Anas, hob dazu seinen Zeigefinger und den Mittelfinger, um es zu erläutern. (Muslim)
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Sahih
166
Aischa (r) erzählte: Eine Frau kam zusammen mit ihren beiden Töchtern zu mir und bat, ob ich etwas für sie habe. Zu dieser Zeit hatte ich nichts außer einer einzigen Dattel, die ich ihr gab. Sie teilte diese unter ihren beiden Töchtern auf und aß selbst nichts. Dann stand sie auf und ging weg. Als der Prophet (s) kam, erzählte ich ihm, was sich zugetragen hatte. Er sagte: "Wenn jemand damit beauftragt wird, Töchter aufzuziehen, und er behandelt sie gut, so wird er vor dem Höllenfeuer geschützt." (Al-Bukhari und Muslim)
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Sahih
167
Es berichtet Abu Huraira (r), dass der Gesandte Allahs (s) sagte: "Ein gläubiger Ehemann soll niemals seine gläubige Frau hassen. Wenn er eine bestimmte Angewohnheit von ihr nicht mag, so mag er doch eine andere bei ihr finden, die ihm gefällt." (Muslim)
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Sahih
168
Abu Huraira (r) überliefert, dass der Gesandte Allahs (s) sagte: "Eine Frau darf nicht freiwillig fasten, wenn ihr Mann zu Haus ist, außer mit seiner Erlaubnis. Sie sollte ebenso niemandem gestatten, sein Haus zu betreten ohne seine Zustimmung." (Al-Bukhari und Muslim) Die zitierte Version stammt von Al-Bukhari.
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Sahih
169
Ibn Umar (r) überliefert, dass er den Gesandten Allahs (s) sagen hörte: "Jeder von euch ist ein Hüter, und verantwortlich für seine Herde. So ist der Herrscher ein Hüter und verantwortlich (für jene, die unter seiner Herrschaft stehen); ebenso ist der Ehemann ein Hüter, hinsichtlich der Familienmitglieder seines Haushalts die Ehefrau ist Hüter bezüglich des Haushalts ihres Mannes und seiner Kinder. Jeder von euch ist also ein Hüter und verantwortlich für seine Herde." (Al-Bukhari und Muslim)
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Sahih
170
Usama ibn Zaid (r) erzählte, dass der Prophet (s) sagte: "Ich hinterlasse keine verderblichere Versuchung für die Männer als Frauen." (Al-Bukhari und Muslim)
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Sahih
171
Es überliefert Abu Huraira (r), dass der Gesandte Allahs (s) gesagt hat: "Von dem Geld, das du auf dem Wege Allahs ausgibst, von dem Geld, das du für die Befreiung eines Sklaven ausgibst, von dem Geld, das du ausgibst als Sadaqa für die Armen, und von dem Geld, das du ausgibst für deine Familie, ist der höchste Lohn von dem Betrag zu erwarten, den du für deine Familie ausgegeben hast." (Muslim)
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Sahih
174
Abu Huraira (r) überliefert, dass der Prophet (s) sagte: "Kein Tagesanbruch vergeht, ohne dass zwei Engel herabsteigen, und der eine ruft: "Oh Allah, vergelte dem Spendenden (seiner Spende) entsprechend!" Und der andere ruft: "Oh Allah! Füge dem Geizigen (den entsprechenden) Schaden zu!" (Al-Bukhari und Muslim)
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Sahih
175
Abu Huraira (r) berichtet, dass (der Enkel des Propheten (s)) al-Hasan ibn Ali (r) (als er ein Kind war) eine Dattel aus der Menge, die als Sadaqa zusammengetragen worden war, aufnahm und in seinen Mund steckte. Daraufhin sagte der Gesandte Allahs (s) zu ihm: "Pfui! Spucke sie aus! Wusstest du nicht, dass wir (die Angehörigen des Propheten (s)) keine Sadaqa essen dürfen?" (Al-Bukhari und Muslim) Nach einer anderen Version sagte er (s): "Sadaqa ist uns (dem Propheten (s), seinen Nachkommen und seiner Familie) verboten."
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Sahih
176
Abu Hafs Umar ibn Abi Salama, der Stiefsohn *** des Gesandten Allahs (s), erzählte: Als ich klein war und unter der Obhut des Gesandten (s) aufwuchs, tat ich (beim Essen) meine Hand überall in die Schüssel. Da sprach er (s) zu mir: "Mein Junge, sprich den Namen Allahs, des Erhabenen, und iss mit deiner rechten Hand und von dem, was vor dir liegt." So wurde dies zu meiner Essensweise. (Al-Bukhari und Muslim)
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Sahih
177
Ibn Umar und Aischa (r) berichten, dass der Gesandte Allahs (s) sagte: "(Der Engel) Gabriel (as) empfahl mir so oft die gute Behandlung des Nachbarn, dass ich beinahe dachte, er würde ihn vielleicht zum Erben einsetzen." (Al-Bukhari und Muslim)
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Sahih
178
Abu Dharr (r) berichtet, dass der Prophet (s) sagte: "Oh Abu Dharr! Wenn du Suppe zubereitest, gib ein wenig mehr Wasser hinein und schau, ob dein Nachbar etwas benötigt." (Muslim) Eine andere Version lautet: Mein Freund, der Prophet (s), wies mich an: "Wenn du Suppe zubereitest, gib viel Wasser hinein und dann schau, wie es der Familie deines Nachbarn geht, und gib auch ihr davon."
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Sahih
180
Abu Abdur-Rahman Abdullah ibn Masuud (r) berichtet, dass er den Propheten (s) fragte: "Welche Tat ist Allah am liebsten?" Er sagte: "Die Gebete zur richtigen Zeit zu verrichten." Ich fragte: "Und dann?" Er antwortete: "Die gute Behandlung der Eltern." Ich sagte: "Und dann?" Er sagte: "Die Anstrengung (Dschihad) auf dem Wege Allahs." (Al-Bukhari und Muslim)
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Sahih
181
Abu Huraira (r) berichtet, dass der Gesandte Allahs (s) sagte: "Kein Sohn kann seinem Vater (dessen Fürsorge) zurückzahlen, es sei denn, er findet ihn als Sklaven und kann ihn freikaufen." (Muslim)
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Sahih
182
Abu Huraira (r) erzählte, dass ein Mann zu dem Propheten (s) sagte: "Oh Gesandter Allahs, ich habe Verwandte, die ich besuche, doch sie suchen keinen Kontakt mit mir. Ich behandle sie gut, doch sie behandeln mich schlecht. Ich bin umgänglich mit ihnen, doch sie sind bösartig zu mir." Da sprach er (s) zu ihm: "Wenn es (wirklich) so ist, wie du sagst, dann ist es so, als ob du sie (am Tag des Gerichts) mit heißer Asche fütterst; und solange du so bleibst, wie du bist, wird Allah dir helfen und dich vor ihren Machenschaften schützen." (Muslim)
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Sahih
183
Abu Huraira (r) überliefert, dass der Gesandte Allahs (s) sagte: "Allah wird am Tage des Gerichts denjenigen nicht anschauen, der seinen Mantel hochmütig hinter sich zieht." (Al-Bukhari und Muslim)
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Sahih
184
Abu Huraira (r) überliefert, dass der Gesandte Allahs (s) sagte: "Mit drei Personen wird Allah am Tag des Gerichts weder sprechen noch ihre Rechtfertigung annehmen, und Er wird sie nicht anschauen und ihre Strafe wird schmerzlich sein: 1) ein alter Mann, der Ehebruch begeht, 2) ein König, der lügt, und 3) ein Bedürftiger, der hochmütig ist." (Muslim)
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Sahih
192
Aischa (r) berichtet: Niemals sah ich den Gesandten Allahs (s) übertrieben laut lachen, so dass man sein Gaumenzäpfchen sehen konnte. Er pflegte einfach nur zu lächeln. (Al-Bukhari und Muslim)
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Sahih
193
Abdullah ibn Masud (r) berichtet, dass der Gesandte Allahs (s) sagte: "Nach mir werden Selbstsucht und andere Dinge, die ihr verabscheut, auftreten." Sie fragten: "Oh Gesandter Allahs! Was empfiehlst du denjenigen von uns, die das erleben?" Er antwortete: "Erfüllt eure Pflichten und erbittet von Allah eure Rechte." (Al-Bukhari und Muslim)
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Sahih
196
Anas (r) kam an einigen Kindern vorüber. Dann grüßte er sie (indem er As-salamu alaikum sagte) und sagte: "Dies tat der Prophet (s) auch immer." (Al-Bukhari und Muslim)
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Sahih
197
Es überliefert Ibn Masud (r), dass der Prophet (s) gesagt hat: "Mögen die Übertreibenden* zugrunde gehen!" Und er wiederholte dies dreimal. (Muslim) *Mit den Übertreibenden sind jene gemeint, die streng sind darin, wo sie nicht streng sein sollen.
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Sahih
201
Nach Abu Huraira, Allahs Wohlgefallen auf ihm, hat Allahs Gesandter (Gottes Segen und Friede mit Ihm) gesagt: Wer an Allah und den Jüngsten Tag glaubt, der soll Gutes sprechen, oder er soll schweigen. Wer an Allah und den Jügsten Tag glaubt, der soll seinen Nachbarn ehren. Wer an Allah und den Jüngsten Tag glaubt, der soll seinen Gast ehren. (Al-Bukhari und Muslim)
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Sahih
204
Von Sufyan ibn Abd Allah, Allahs Wohlgefallen auf ihm, der gesagt hat: Ich sprach: "O Gesandter Allahs, sage mir ein Wort über den Islam, das ich von keinem anderen als dir erfragen kann." Er sagte: "Sprich: Ich glaube an Allah - dann stehe (dazu)." Dies berichtete Muslim.
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